{"id":11419,"date":"2019-08-09T13:26:38","date_gmt":"2019-08-09T11:26:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=11419"},"modified":"2019-08-10T20:06:56","modified_gmt":"2019-08-10T18:06:56","slug":"rezession-und-ueberbewertete-aktien-ein-gefaehrlicher-mix","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2019\/08\/09\/rezession-und-ueberbewertete-aktien-ein-gefaehrlicher-mix_11419","title":{"rendered":"Rezession und \u00fcberbewertete Aktien \u2013 ein gef\u00e4hrlicher Mix"},"content":{"rendered":"<p>Bisher ist der R\u00fcckschlag am deutschen Aktienmarkt zwar heftig, n\u00e4mlich etwa f\u00fcnf Prozent vom letzten Hoch Anfang Juli, aber im Vergleich zu manchen Crashs der Vergangenheit noch nicht besonders gro\u00df. Auf der folgenden Grafik l\u00e4sst er sich praktisch nicht erkennen. Die Marktkorrekturen der Jahre 2018, 2015, 2011, 2008 oder M\u00e4rz 2000 bis M\u00e4rz 2003 waren jeweils um Einiges gr\u00f6\u00dfer. Jedoch haben wir es diesmal, wie 2008, gleichzeitig mit einer Rezession zu tun, also wahrscheinlich mit einem starken R\u00fcckgang der Gewinne sowie demn\u00e4chst auch mit K\u00fcrzungen der Dividenden. Es wird diesmal nicht leicht fallen, Gr\u00fcnde f\u00fcr eine rasche Erholung der Kurse zu finden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/08\/Aktienmaerkte_und_Rezessionen_DE_US_DAX_SP500TR.gif\" alt=\"Grafik: Aktienm\u00e4rkte und Rezessionen\" width=\"617\" height=\"400\" class=\"size-full wp-image-11427\" \/><br \/>\n<!--more--><br \/>\nWenn man eine Rezession als eine Zeit definiert, in der reales BIP und Industrieproduktion deutlich langsamer zunehmen als das mittelfristige Produktionspotenzial, begann die jetzige im Sommer 2018. Seitdem hat sich die Outputl\u00fccke sehr vergr\u00f6\u00dfert. Im Juni lag die Industrieproduktion um nicht weniger als sechs Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. In den vergangenen zehn Jahren hatte sich der Arbeitsmarkt als sehr robust erwiesen \u2013 Konjunkturdellen hatten ihm nichts antun k\u00f6nnen. Diese erfreuliche Phase scheint jetzt erst einmal vor\u00fcber zu sein. Es wird ernst. In der Industrie breitet sich Panik aus.<\/p>\n<p>Vor allem ist nicht zu erkennen, wie sich die Dinge zum Besseren wenden k\u00f6nnten. Das Volumen der Auftragseing\u00e4nge im Verarbeitenden Gewerbe hatte zwar im Juni gegen\u00fcber Mai zugenommen, weil Ausl\u00e4nder offenbar noch schnell deutsche Waren bestellt hatten, weil sie bef\u00fcrchten, dass es demn\u00e4chst Handelsbeschr\u00e4nkungen geben k\u00f6nnte. Im zweiten Quartal waren die Auftr\u00e4ge insgesamt jedoch um fast sechs Prozent niedriger als vor einem Jahr. Andere konjunkturelle Fr\u00fchindikatoren wie das ifo-Gesch\u00e4ftsklima oder die Umfragen der EU-Kommission weisen ebenfalls klar nach unten. Bevor sich die Lage verbessert, wird sie sich erst einmal verschlechtern.<\/p>\n<p>Anleger sind stark verunsichert. Ablesen l\u00e4sst sich das etwa am rapiden Anstieg des Goldpreises oder an der Flucht in vermeintlich sichere Staatsanleihen: Im Verlauf des Jahres ist die Rendite zehnj\u00e4hriger Bundesanleihen von 0,22 Prozent auf -0,57 Prozent gesunken. In der Schweiz betr\u00e4gt die Rendite sogar nur -0,96 Prozent! \u00dcberall auf der Welt boomen die Bondm\u00e4rkte, weil erneut Rezessionen und Deflation drohen. Da ist es erstaunlich, dass sich die Aktienm\u00e4rkte bisher ganz gut halten. Offenbar wird allgemein erwartet, dass die Wirtschaftspolitiker die Mittel und den Willen haben, das Schlimmste zu verhindern.<\/p>\n<p>Angesichts der vielen Risikofaktoren sieht das nach Wunschdenken aus:<\/p>\n<ul>\n<li> China und die USA, nach Kaufkraftparit\u00e4ten die zwei gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften, befinden sich in der Fr\u00fchphase eines Handels- und Technologiekriegs, der die internationale Arbeitsteilung auf kostspielige Weise zu beeintr\u00e4chtigen begonnen hat;<\/li>\n<li> wenn Trump weiter Druck auf China macht, k\u00f6nnte das einen Abwertungswettlauf ausl\u00f6sen (bei dem es nur Verlierer geben w\u00fcrde); erste Anzeichen gab es in den vergangenen Tagen, als China durch Dollark\u00e4ufe den Yuan von seinem durchschnittlichen Juliwert von 6,90 pro Dollar auf jetzt 7,05 fallen lie\u00df;<\/li>\n<li>in Europa droht ein chaotischer Austritt Gro\u00dfbritanniens aus der EU; auch er wird traditionelle Handelsbeziehungen zerst\u00f6ren und Unternehmen zwingen, Kapazit\u00e4ten stillzulegen;<\/li>\n<li>die Verschuldung des privaten Sektors war nach der gro\u00dfen Rezession von 2008\/09 in den meisten L\u00e4ndern nur vor\u00fcbergehend zur\u00fcckgegangen; inzwischen sind die Schulden in Relation zum Sozialprodukt fast wieder so hoch wir vor der Rezession \u2013 in Frankreich und vor allem in China sind sie sogar wesentlich h\u00f6her; sollten die schuldenfinanzierten Assetpreise eines Tages einbrechen, erzwingt das zwangsl\u00e4ufig ein sogenanntes Deleveraging, den Versuch, die Schulden durch Sparen zu vermindern, was wiederum direkt in die Rezession f\u00fchrt;<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2019\/08\/Verschuldung_des_privaten_Sektors_19Q1.gif\" alt=\"Grafik: Verschuldung des privaten nicht-finanziellen Sektors\" width=\"605\" height=\"356\" class=\"size-full wp-image-11421\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>viele europ\u00e4ische Banken stehen auf wackligen F\u00fc\u00dfen: niedrige Zinsmargen und ein betr\u00e4chtliches Volumen notleidender Kredite machen ihnen zu schaffen; nach japanischem Modell werden sie allein durch die expansive Politik der EZB am Leben gehalten; wie sehr Anleger Banken misstrauen, zeigt sich daran, dass deren Marktkapitalisierung vielfach kaum halb so hoch ist wie ihr Buchwert;<\/li>\n<li>in der Autoindustrie, im Einzelhandel, im Finanzsektor, in der Touristik, in den Medien und in zahlreichen anderen Bereichen der Wirtschaft nimmt die digitale Revolution weiter Fahrt auf; die Umstellung auf neue Gesch\u00e4ftsmodelle und Strukturen hat nicht nur Vorteile, sondern f\u00fchrt auch zu erheblichen Reibungsverlusten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>All dies ist den Marktteilnehmern seit einiger Zeit bekannt. Erfahrungsgem\u00e4\u00df wird allerdings nicht aus jedem Risiko ein echtes Problem, und sowohl die Politik als auch die M\u00e4rkte entwickeln Gegenkr\u00e4fte, wenn nur der Handlungsdruck gro\u00df genug ist. Au\u00dferdem hatte der Internationale W\u00e4hrungsfonds noch vor wenigen Wochen vorhergesagt, dass das reale BIP der Welt in diesem Jahr auf der Basis von Kaufkraftparit\u00e4ten f\u00fcr 2019 eine Zuwachsrate von 3,2 Prozent vorhergesagt \u2013 das ist zwar so niedrig wie seit 2009 nicht mehr, aber keine Katastrophe.<\/p>\n<p>Ein Risiko, das bisher noch nicht ernst genommen, oder sogar gar nicht gesehen wurde, ist, dass wir es an den Bondm\u00e4rkten mit einer Blase zu tun haben d\u00fcrften. Blasen platzen! Die drei\u00dfigj\u00e4hrige Rallye hat uns inzwischen extreme Kurse beschert. Die Marktsensation war in den vergangenen Tagen die 100-j\u00e4hrige Anleihe der Republik \u00d6sterreich, deren Kurs st\u00e4rker gestiegen war als einst die Kurse der Wunderaktien aus dem Silicon Valley.<\/p>\n<p>Die Anleger tun zurzeit so, als k\u00f6nnten die Renditen nur weiter sinken, so wie sie bis 1981 daran geglaubt hatten, dass die Inflationsraten und die Bondrenditen nur steigen konnten. Das hatte sich damals als teure Fehleinsch\u00e4tzung erwiesen. Was also, wenn wir erneut an so einem Wendepunkt w\u00e4ren und die Inflation von nun an jahrzehntelang zunehmen w\u00fcrde, vielleicht als Folge einer Einigung im chinesisch-amerikanischen Handelskrieg, einer global zunehmend expansiven Finanzpolitik, eines g\u00fctlichen Brexit, oder weil es gelingt, das europ\u00e4ische Bankensystem zu stabilisieren? An Liquidit\u00e4t fehlt es ja nicht, und die Zentralbanken haben zudem signalisiert, dass sie ein \u00dcberschie\u00dfen ihrer Inflationsziele zulassen werden, als Ausgleich f\u00fcr die langen Jahre des Unterschie\u00dfens.<\/p>\n<p>Am Ende k\u00f6nnte es zu einer Renaissance steigender Inflationsraten und Leitzinsen kommen. Das mag im Augenblick weit hergeholt klingen, sollte aber nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Jedenfalls w\u00fcrden in einem solchen Szenarium nicht nur f\u00fcr die Rentenm\u00e4rkte, sondern auch f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte schwere Zeiten anbrechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher ist der R\u00fcckschlag am deutschen Aktienmarkt zwar heftig, n\u00e4mlich etwa f\u00fcnf Prozent vom letzten Hoch Anfang Juli, aber im Vergleich zu manchen Crashs der Vergangenheit noch nicht besonders gro\u00df. Auf der folgenden Grafik l\u00e4sst er sich praktisch nicht erkennen. 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