{"id":119,"date":"2007-02-01T19:35:42","date_gmt":"2007-02-01T18:35:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=119"},"modified":"2007-02-01T19:35:42","modified_gmt":"2007-02-01T18:35:42","slug":"amerika-du-hast-es-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/02\/01\/amerika-du-hast-es-besser_119","title":{"rendered":"Amerika, Du hast es besser"},"content":{"rendered":"<p>Ich muss mal wieder zugeben, dass ich die Dynamik der amerikanischen Wirtschaft untersch\u00e4tzt habe. Gestern kamen die Zahlen f\u00fcr das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal heraus, und siehe da, es hatte erneut eine kr\u00e4ftige Expansion gegeben, getragen vom privaten Konsum, dem Au\u00dfenhandel (!) und den Staatsausgaben. <!--more-->Die Ausgaben f\u00fcr Wohnungen waren zwar scharf r\u00fcckl\u00e4ufig und die \u00fcbrigen Investitionen hatten in etwa stagniert, unter dem Strich ergab sich aber gegen\u00fcber dem dritten Quartal und aufs ganze Jahr hochgerechnet (so wird das in den USA meistens gemacht) eine Zuwachsrate von 3,5 Prozent, so dass f\u00fcrs Jahr 2006 insgesamt so etwas \u00c4hnliches herauskam, n\u00e4mlich plus 3,4 Prozent gegen\u00fcber dem Durchschnitt von 2005. So wie es aussieht, waren die niedrigen Zuwachsraten um die Mitte des Jahres keineswegs der Beginn einer Rezession, sondern nur so etwas wie eine Verschnaufpause. Was will man mehr?<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Wachstumraten_USA_Euroland.gif' alt='Wachstumsraten in den USA und Euroland' \/><\/p>\n<p>Was das Ganze besonders erfreulich machte, war die Inflation. Ihr breitester Indikator, der sogenannte Deflator des Bruttoinlandsprodukts, hatte gegen\u00fcber dem dritten Quartal nur um 0,37 Prozent, oder mit einer Jahresrate von 1,5 Prozent zugenommen. Das kann man mit Fug und Recht als Preisstabilit\u00e4t bezeichnen. Hohes Wachstum, rekordniedrige Arbeitslosigkeit und keine Inflation &#8211; so was nennt man in Amerika eine &#8222;goldilocks economy&#8220;, nach dem h\u00fcbschen blonden M\u00e4dchen aus dem M\u00e4rchen, dem niemals etwas B\u00f6ses zust\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/US_Inflation.gif' alt='US-Inflation' \/><\/p>\n<p>Was ist eigentlich mit den Verbrauchern los? Warum werfen sie denn nicht endlich das Handtuch? Erneut lag ihre Sparquote im negativen Bereich, bei -1,0 Prozent des verf\u00fcgbaren Haushaltseinkommens. Es wird gespart, aber das reicht nicht an die Neuverschuldung heran. Die Amerikaner lieben ihre Kreditkarten und auch ihre Immobilien, weil die sich so wunderbar beleihen lassen. Ich hatte gedacht, der Einbruch beim Wohnungsbau um rund ein Viertel, die Stagnation der Hauspreise und der rasante Anstieg der Zinsen h\u00e4tte sie vorsichtiger gemacht. Weit gefehlt! Ihr realer Konsum \u00fcbertraf seinen Vorjahresstand im vergangenen Quartal um nicht weniger als 3,7 Prozent. Will jemand wissen, wie die entsprechende deutsche Zahl lautet? 0,8 Prozent!<\/p>\n<p>Warum sind die Amerikaner so optimistisch? Ein Grund ist nat\u00fcrlich die Wirtschaftspolitik, die sich Vollbesch\u00e4ftigung auf die Fahnen geschrieben hat und daran gemessen wird. Danach erst kommt der Kampf gegen die Inflation. Es gibt offenbar auch viele Politiker, die, anders als unsere Juristen und Beamten, die hier die politische Szene beherrschen, einen gesunden \u00f6konomischen Verstand haben &#8211; wenn die Kapazit\u00e4ten nicht voll ausgelastet sind, wie das bis vor kurzem der Fall war, z\u00f6gern sie nicht, Gas zu geben, weil sie sich sicher sind, dass die Inflationsrisiken in einer solchen Situation gering sind.<\/p>\n<p>Die Verbraucher, und damit die W\u00e4hler, gl\u00fccklich zu machen, ist das oberste Ziel der Wirtschaftspolitik. So muss es nat\u00fcrlich auch sein, denn das Ziel allen Wirtschaftens und Arbeitens ist schlie\u00dflich der Konsum, ob heute oder morgen. Wer sich an diese Maxime h\u00e4lt, vermeidet au\u00dferdem wohlfahrtsmindernde Fehlallokationen von Ressourcen, zu denen es kommt, wenn die Politik die Verbraucher nicht gew\u00e4hren l\u00e4sst und stattdessen etwa das Sparen, die Ausfuhren, den Wohnungsbau oder die \u00fcbrigen Investitionen f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die amerikanischen Politiker sehen den Trade-off zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation sehr pragmatisch, also anders als hierzulande nicht durch eine ideologische Brille, und verfolgen ganz einfach das Ziel, dass die Wirtschaft wachsen muss. Dass die L\u00f6hne zuletzt relativ rasch, n\u00e4mlich mit etwa 4 Prozent steigen, beunruhigt sie nicht weiter, da zum einen die Einfuhrpreise sinken und zum anderen die Produktivit\u00e4t einen gro\u00dfen Teil des Kostenschubs abmildert. Letzteres \u00e4ndert sich allerdings gerade, weil die Kapazit\u00e4tsgrenzen jetzt doch allm\u00e4hlich n\u00e4her r\u00fccken, so dass man die niedrige Inflation vermutlich besser nicht extrapolieren sollte.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel f\u00fcr den Optimismus der Verbraucher ist die g\u00fcnstige Situation am Arbeitsmarkt &#8211; zuletzt lag die Anzahl der Jobs um nicht weniger als 2,2 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert. Geld zu verdienen, notfalls durch einen Zweitjob, f\u00e4llt nicht schwer. Schulden werden daher nicht als existenzbedrohend wahrgenommen. Die deflationierte Summe aus L\u00f6hnen und anderen Einkommen (wie Mieten, Zinsen und Gewinnen) zuz\u00fcglich \u00f6ffentlicher Transfers und abz\u00fcglich der Steuern, das real verf\u00fcgbare pers\u00f6nliche Einkommen also, war im vierten Quartal mit einer Jahresrate von sage und schreibe 5,4 Prozent gestiegen. Da f\u00e4llt der Schuldendienst nicht schwer.<\/p>\n<p>Das bittere Ende kommt bestimmt! Ich denke das auch immer, wenn ich nachts mal nicht schlafen kann. Vor allem das Defizit in der Leistungsbilanz &#8211; in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 6 Prozent des BIP &#8211; ist eigentlich nicht haltbar, sollte man meinen, weil sich das reichste Land der Welt auf Dauer nicht ein Drittel seiner Investitionen von Ausl\u00e4ndern finanzieren lassen kann. Bisher allerdings gab es da noch kein Problem, weil auch relativ arme L\u00e4nder gerne da investieren, wo der Kapitalmarkt liquide und facettenreich ist, wo die Wirtschaft brummt, oder, pointierter, wo der Verbraucher das Sagen hat. Ich sehe aber jetzt mal davon ab, noch weiter auf die Risiken einzugehen. Das machen andere schon zur gen\u00fcge, und ich meistens auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss mal wieder zugeben, dass ich die Dynamik der amerikanischen Wirtschaft untersch\u00e4tzt habe. 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