{"id":1197,"date":"2009-12-08T22:00:34","date_gmt":"2009-12-08T21:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1197"},"modified":"2009-12-08T22:00:34","modified_gmt":"2009-12-08T21:00:34","slug":"gebuhren-essen-rendite-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/12\/08\/gebuhren-essen-rendite-auf_1197","title":{"rendered":"Geb\u00fchren essen Rendite auf"},"content":{"rendered":"<p>Walter Riester hat ein Schicksal getroffen, das dem seines IG-Metall-Kollegen Peter Hartz nicht ganz un\u00e4hnlich ist. Zumindest, was seinen Ruf in der \u00d6ffentlichkeit angeht &#8211; und nicht den Umgang mit Damen aus Brasilien. Mit den Namen beider Gewerkschaftsmitglieder sind die als neoliberal verschrienen Reformen der Rot-Gr\u00fcnen Regierung verbunden. Nicht nur die Arbeitsmarktreformen, die der Volksmund Hartz-Reformen (eins bis vier, dann wurde die Reihe eingestellt) nannte, bringen mehr Schand als Ehr. Auch die Riesterrente zeigt sich in gro\u00dfen Teilen als Flop &#8211; weil sie viel mit der F\u00f6rderung der privaten Banken- und Versicherungswirtschaft, aber wenig mit einer sicheren Rente f\u00fcr den einfachen Sparer zu tun hat.<!--more--><\/p>\n<p>Was haben uns die Medien mit starker Unterst\u00fctzung vieler in Versicherungs-Aufsichtsr\u00e4ten sitzenden Wissenschaftlern nicht alles an Angst eingejagt: Die Deutschen werden \u00e4lter und die armen jungen Menschen m\u00fcssen f\u00fcr ihre Eltern immer mehr von ihrem kostbaren Brutto abgeben &#8211; so dass ihnen im Jahr 2050 fast nichts mehr netto \u00fcbrig bleiben wird. Die einzige, die beste L\u00f6sung sei: Die private Altersvorsorge. Denn, so die Logik, w\u00e4hrend das Adenauer&#8217;sche Umlageverfahren nicht demografieresistent sei, w\u00e4re das bei der privaten kapitalgedeckten Sicherung ganz anders. W\u00fcrden die Menschen nur mehr Geld in die H\u00e4nde von Banken- und Versicherungen legen, k\u00f6nnten sie trotz schlechter Demografie auch eine gute Rente bekommen.<\/p>\n<p>Dass sowohl Umlageverfahren als auch ein kapitalgedecktes System in der Zukunft aus dem gleichen Topf &#8211; n\u00e4mlich dem gleichen in der Zukunft erwirtschafteten Einkommen &#8211; bezahlt werden m\u00fcssen, haben die Apologeten der privaten Vorsorge lieber verschwiegen. Schlie\u00dflich wird das privat Ersparte nicht in den Keller geschafft und liegt dort bis zum Rentenalter rum, um dann wunderbar gewachsen alle Anspr\u00fcche an einen gediegenen Lebensabend erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vielmehr kauft man sich mit dem jetzt eingezahlten Geld ein rechtlich verbrieftes Versprechen, in der Zukunft einen bestimmten Teil des erst dann erwirtschafteten Einkommens abzubekommen. Der Unterschied zum Umlageverfahren besteht allein darin, dass das Versprechen nicht vom Staat, sondern von Banken und Versicherungen gegeben wird &#8211; von denen man ja seit der Finanzkrise wei\u00df, wie sorgf\u00e4ltig und bedacht sie das Geld ihrer Kunden anlegen.<\/p>\n<p>Walter Riester hatte so viel Vertrauen in die Sorgfalt der Banken und Versicherungen, dass er und die Rot-Gr\u00fcne Regierung marktwirtschaftlich mal alle f\u00fcnfe gerade sein lie\u00dfen und die private Vorsorge und mit ihr die privaten Finanzunternehmen kr\u00e4ftig steuerlich subventionierte. Die Unternehmen zeigen sich erwartungsgem\u00e4\u00df dankbar daf\u00fcr &#8211; und stecken sich einen Gro\u00dfteil der F\u00f6rderung gleich selbst in die Tasche. Zumindest, wenn man dem <i><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,665562,00.html#ref=top\" target=\"_blank\">Spiegel<\/a><\/i>, der <i> <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/die-riester-luege-403903\/\" target=\"_blank\">Wirtschaftswoche<\/a><\/i> oder der <i><a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rente150.html\" target=\"_blank\">ARD<\/a><\/i> Glauben schenkt. Denn was die Finanzwirtschaft mit Riesterrentenpolicen und Riesterfondssparrenten besonders gern macht, ist, auf einen Gro\u00dfteil der Einzahlungen erst mal Geb\u00fchren zu erheben &#8211; bevor die Rendite auch nur in Sicht ist.<\/p>\n<p>Die guten Menschen von <a href=\"http:\/\/www.test.de\/themen\/geldanlage-banken\/test\/-Riestern-mit-Fonds\/1814399\/1814399\/1823018\/\" target=\"_blank\"><i>Finanztest<\/i> (11\/2009, Seite 20)<\/a> haben sich die Geb\u00fchren mal genauer angesehen und z\u00e4hlen auf: Erstens, die Kosten, die schon zu Beginn der Laufzeit entstehen. In den ersten f\u00fcnf bis acht Jahren ziehen die meisten Versicherer und einige Fondsverwalter um die vier Prozent und mehr der vertraglich vereinbarten Beitragssumme f\u00fcr die gesamte Laufzeit von den ersten Einzahlungen ab. Zweitens, die Geb\u00fchren, die bei jedem monatlichen Beitrag fl\u00f6ten gehen, und schon mal bei bis zu f\u00fcnf Prozent der Einzahlung liegen k\u00f6nnen. Eine Versicherung verlangt sogar 14 Prozent pro Einzahlung. Drittens, Geb\u00fchren, die man abdr\u00fccken muss, wenn man mal mehr sparen will als am Anfang mit dem Anbieter vereinbart: das sind manchmal an die neun Prozent, eine Versicherung verlangt sogar 14 Prozent. Viertens, die Anbieter lassen ihre H\u00e4nde auch nicht von den staatlichen Zusch\u00fcssen. Auch hier wird erst mal was abgezogen. F\u00fcnftens und zu guter Letzt entstehen jedes Jahr noch mal Verwaltungskosten von an die zwei Prozent. All das z\u00e4hlt <i>Finanztest<\/i> unter der sch\u00f6nen und passenden \u00dcberschrift &#8222;Was Riester-Fondprodukte kosten &#8211; F\u00fcr manche der reine Selbstbedienungsladen&#8220; auf.<\/p>\n<p>Wenn dann \u00fcberhaupt eine positive Rendite aus den Anlagen der Versicherer zustande kommt (und nicht gerade die Wirtschaft schrumpft, Banken straucheln oder die Aktienm\u00e4rkte in sich zusammenfallen usw. usf.), bleibt nach Abzug all dieser Kosten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr viel \u00fcbrig. Riester-Rentenversicherungen &#8211; die etwas anders als Fondsparpl\u00e4ne funktionieren, aber auch kr\u00e4ftig Geb\u00fchren verlangen &#8211; garantieren zwar eine Mindestverzinsung von momentan 2,25 Prozent &#8211; aber nur auf das Kapital, das nach Abzug der Kosten und Geb\u00fchren \u00fcbrigbleibt. Um es mit Reiner-Werner Fassbinder zu sagen: Geb\u00fchren essen Rendite auf.<\/p>\n<p>Wenn der geneigte Sparer nur immer w\u00fcsste, was alles an Kosten auf ihn zukommen w\u00fcrde im Laufe seines Riester-Lebens, k\u00f6nnte er sich seine erwartete Rendite ja ausrechnen (das bisschen Finanzmathematik kann doch jeder, oder?). <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/50\/riester-lotterie\" target=\"_blank\">Nur beklagt nicht nur <i>Finanztest<\/i>, dass die Anbieter ihre Kosten oft verheimlichen<\/a>.<\/p>\n<p>Besonders sch\u00f6n ist, was eine Versicherung laut <a href=\"http:\/\/www.test.de\/themen\/versicherung-vorsorge\/test\/-Riester-Banksparplaene\/1822646\/1822646\/1821751\/\" target=\"_blank\"><i>Finanztest<\/i> (12\/2009, Seite 30)<\/a> auf die Anfrage nach Offenlegung der Kosten ihres Riester-Vertrages einer Kundin geantwortet hat: &#8222;In unserer freien Marktwirtschaft werden dem Verbraucher die Preiskalkulationen, insbesondere die darin enthaltenen Kosten (\u2026) nicht offengelegt. Deshalb ist es auch in der Versicherungswirtschaft nicht \u00fcblich, dem Kunden (\u2026) die entstandenen Abschluss- und Verwaltungskosten zu nennen.&#8220; Bl\u00f6d nur, dass vielleicht nicht die Gesetze der Marktwirtschaft, sehr wohl aber die der Bundesrepublik Deutschland die Versicherer seit 2008 dazu zwingen, ihre Kunden \u00fcber die anstehenden Kosten zu informieren.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die Geb\u00fchren sind das Problem. <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/die-riester-luege-403903\/\" target=\"_blank\">Klaus Jaeger von der Freien Universit\u00e4t Berlin hat ausgerechnet<\/a>, dass sich Riestern f\u00fcr viele Menschen erst dann lohnt, wenn sie das biblische Alter von 90 Jahren oder \u00e4lter erreichen &#8211; was nun nicht viele Menschen schaffen: Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt eher bei etwa 80 Jahren. Dieser interessante Effekt kommt daher, dass dem Riester-Sparer ab Eintritt in die Rente ein fixer Teil des vorher Ersparten in Form einer Rente in festen Betr\u00e4gen bis zum Lebensende ausgezahlt wird.<\/p>\n<p>Dieses erwartete Lebensende haben die Anbieter aber geschickter weise besonders hoch angesetzt &#8211; so dass nicht besonders viele Sparer in den vollen Genuss ihres Ersparten kommen. Wenn die Rentner vor Erhalt ihres Ersparten sterben, k\u00f6nnen sich die Anbieter einen Teil davon in die Tasche stecken. Denn die Erben der Riester-Sparer bekommen nicht immer etwas ab. Kinder von Riester-Fonds- oder Banksparern bekommen die Summe nur unter Abzug der staatlichen F\u00f6rderung. Rentner mit einer Riesterrentenversicherung m\u00fcssen mit den Anbietern eine fixe Zeit f\u00fcr die Rentenauszahlung fest machen, damit sie ihre Anspr\u00fcche vererben k\u00f6nnen. Die Rente f\u00e4llt dann aber geringer aus.<\/p>\n<p>Wahrlich, f\u00fcr die in Angst vor den immer wieder beschworenen Rentenausf\u00e4llen sparenden Deutschen ist dieses Kind Walter Riesters sicher keine Freude. Einen kleinen Hoffnungsschimmer scheint es allerdings zu geben: der sogenannte Riester-Banksparplan kommt zu gro\u00dfen Teilen ohne Geb\u00fchren aus und ist auch leicht zu wechseln &#8211; anders als bei anderen Riester-Vertr\u00e4gen, bei denen hohe Wechselgeb\u00fchren anfallen und die vielen schon gezahlten Geb\u00fchren f\u00fcr immer verloren sind.<\/p>\n<p>Beim Banksparplan zahlt man einfach sein Geld bei der Bank ein, bekommt die staatliche Zulage, kann einiges steuerlich absetzen und erh\u00e4lt eine Verzinsung, die sich an der Umlaufrendite deutscher Staatsanleihen orientiert &#8211; all das, ohne den Unw\u00e4gbarkeiten der Kapitalm\u00e4rkte ausgesetzt zu sein. Weil das alles so praktisch, relativ transparent und mit nicht besonders hohen Geb\u00fchren verbunden ist, bieten es Privatversicherer und Privatbanken gleich gar nicht an. Sie verdienen eben kaum, wenn Sparer eine sichere Rendite haben wollen. So werden Banksparpl\u00e4ne vor allem von Sparkassen und Genossenschaftsbanken angeboten, wie <a href=\"http:\/\/www.oekotest.de\/cgi\/index.cgi?artnr=93730;bernr=21;co=\" target=\"_blank\"><i>\u00d6ko-Test<\/i> schreibt<\/a>.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir aus all dem lernen? Dass es vielleicht am sch\u00f6nsten w\u00e4re, die jetzige Bundesregierung w\u00fcrde sich wieder an die echte Marktwirtschaft ihrer Altvorderen erinnern &#8211; an die soziale Marktwirtschaft, wie sie sich Ludwig Erhard und Konrad Adenauer ausgedacht haben: Die vor Inflation und Kapitalmarktrisiken gesicherte Rente per Umlageverfahren &#8211; in heutigen Zeiten gerne auch mit Beitr\u00e4gen von Selbst\u00e4ndigen und Kapitaleinkommensbeziehern &#8211; und eine Wettbewerbspolitik, die nicht einzelne Branchen durch Subventionen hochp\u00e4ppelt. Ein bisschen mehr Ordoliberalismus und weniger Finanzmarktinteressen k\u00f6nnten die \u00e4ngstlichen Deutschen bestimmt beruhigen &#8211; daf\u00fcr m\u00fcsste sich doch auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erw\u00e4rmen k\u00f6nnen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Walter Riester hat ein Schicksal getroffen, das dem seines IG-Metall-Kollegen Peter Hartz nicht ganz un\u00e4hnlich ist. 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