{"id":121,"date":"2007-02-05T12:16:52","date_gmt":"2007-02-05T11:16:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=121"},"modified":"2007-02-05T12:16:52","modified_gmt":"2007-02-05T11:16:52","slug":"unabhangigkeit-die-ich-meine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/02\/05\/unabhangigkeit-die-ich-meine_121","title":{"rendered":"Unabh\u00e4ngigkeit, die ich meine"},"content":{"rendered":"<p>Danke S\u00e9gol\u00e8ne Royal! Danke Nicolas Sarkozy! Mit Eurem Wahlkampfget\u00f6se um die Unabh\u00e4ngigkeit der Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) habt Ihr in Euroland eine Debatte losgetreten, die es wert ist, gef\u00fchrt zu werden. Und zwar aus einem einfachen Grund: Der Euro ist nun schon acht Jahre alt, am internationalen Kapitalmarkt unheimlich erfolgreich und als gro\u00dfe Konkurrenz zur Weltleitw\u00e4hrung Dollar anerkannt. Es ist an der Zeit das Bundesbank-Dogma, das die EZB notgedrungen erben musste (sonst h\u00e4tten die Deutschen nie ihre D-Mark hergegeben), ein weiteres St\u00fcckchen zu schleifen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch war nie ein Fan der Bundesbank-Ideologie und habe immer gehofft, mit der EZB k\u00f6nne es nur besser werden. Und in der Tat: Es ist besser geworden, wenngleich noch ein weiter Weg hin zu einer modernen Notenbank zu gehen ist. Dennoch: Die EZB hat der Konjunktur stets einen h\u00f6heren Stellenwert bei ihren Zinsentscheidungen einger\u00e4umt als die Bundesbank, das zeigen empirische Studien. Auf gut Deutsch: Sie hat sich mehr um das Wachstum gek\u00fcmmert als weiland die Bundesbank, die glaubte \u201ePreisstabilit\u00e4t ist die wichtigste Vorraussetzung f\u00fcr Wachstum\u201c. Ganz so borniert ist die EZB nicht, zumindest in ihren Taten. Dar\u00fcber hinaus hat die EZB die Geldmenge bereits im Mai 2003 geschliffen und den Konjunkturindikatoren einen deutlich h\u00f6heren Stellenwert einger\u00e4umt. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=92\">Und auf der Konferenz im November vergangenen Jahres wurde klar, wohin die Reise bei der Geldmenge gehen wird (Die Demontage der Geldmenge).<\/a> Auch das ist eindeutig zu begr\u00fc\u00dfen. <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&#038;articleId=176&#038;blogId=9\">(\u00dcber die hilflosen Versuche, die Geldmenge noch irgendwie zu retten, berichtet mein Kollege Mark Schieritz von der FTD in seinem neuen Blog \u201eMonetary Thursday\u201c). <\/a><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Quantensprung ist gerade in der Mache. Darf es eine Abstimmung zwischen dem Finanzminister und dem Notenbankchef geben? D\u00fcrfen sich die Herren im stillen K\u00e4mmerlein ganz offen dar\u00fcber unterhalten, welche Geld- und Fiskalpolitik im gegenw\u00e4rtigen Konjunkturzyklus die richtige sein k\u00f6nnte? Darf der Notenbankchef erfahren, was der Finanzminister gerade denkt, der Finanzminister, was den Notenbankchef gerade umtreibt? D\u00fcrfen sie \u00fcber den Wechselkurs sprechen und eine einheitliche Meinung finden, um sie in den Gremien des Internationalen W\u00e4hrungsfonds, in der G-8 oder sonst wo zu vertreten? Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen sie das.<\/p>\n<p>Aber davor ist wieder die Bundesbank-Ideologie, die behauptet: Jeder m\u00fcsse nur seine Hausaufgaben machen, dann ginge es allen besser. Sprich die Notenbank f\u00fcr Preisstabilit\u00e4t sorgen und der Finanzminister f\u00fcr einen ausgeglichenen Haushalt. Eine makro\u00f6konomische Abstimmung sei des Teufels, weil sie die Unabh\u00e4ngigkeit gef\u00e4hrde und Fehler zweiter Ordnung hervorrufen k\u00f6nne, n\u00e4mlich dann, wenn das verfolgte Modell das falsche sei. Klingt kompliziert, meint aber: Wenn Geld- und Fiskalpolitik sich auf ein gemeinsames Vorgehen einigen und daf\u00fcr irgendein Makromodell bem\u00fchen, k\u00f6nnten hinterher, wenn das Modell sich als untauglich herausstellen sollte, alle schlechter dran sein als im Fall, wenn jeder \u2013 zur Not auch gegeneinander \u2013 seine Hausaufgaben macht. Gegeneinander so wie jetzt zum Beispiel: Deutschland erh\u00f6ht die Mehrwertsteuer, um mit den (irrigen) Regeln der W\u00e4hrungsunion konform zu gehen und sich einem ausgeglichenen Haushalt zu n\u00e4hern und weil es die Sozialsysteme st\u00e4rker auf Steuerfinanzierung umstellen will. Die EZB aber wittert Inflationsgefahren, weil nat\u00fcrlich die Mehrwertsteuer die Inflation einmalig in die H\u00f6he treibt. Haben wir Pech, dann erh\u00f6ht die EZB deshalb die Zinsen und die Wirtschaft erf\u00e4hrt einen doppelten restriktiven Schock.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.csv.lu\/text\/2625.html\">Doch diese Abstimmung zwischen dem Chef der Euro-Gruppe, dem Luxemburger Jean-Claude Juncker, und EZB-Pr\u00e4sident Jean-Claude Trichet nimmt gerade Formen an. <\/a>Trichet hat widerwillig solchen informellen Treffen zugestimmt \u2013 zwar nicht regelm\u00e4\u00dfig, sonder  nur bei Bedarf. Das ist eine kleine Revolution, die Euroland zu gute kommen wird, da bin ich mir sicher. H\u00f6chst interessant: Peer Steinbr\u00fcck, der deutsche Finanzminister st\u00e4rkt explizit Juncker den R\u00fccken.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&#038;articleId=175&#038;blogId=10\">Deshalb bin ich mit der Interpretation meines Kollegen Thomas Fricke von der FTD \u00fcberhaupt nicht einverstanden. Er schimpft in seinem Blog Wirtschaftswunder (hurra, hurra!) auf Bundeskanzlerin Merkel, die sich in der Unabh\u00e4ngigkeitsdebatte einseitig gegen die franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten stellt. <\/a>Ich finde, Merkel ist h\u00f6chst geschickt. Auf den ersten Blick verteidigt sie die Unabh\u00e4ngigkeit der EZB. In Wirklichkeit l\u00e4sst sie aber ihren Finanzminister den Dialog zwischen Finanzminister und EZB st\u00e4rken. Bravo.<\/p>\n<p>Und wo wir gerade bei Frickes Artikel sind: Auch bei den Wechselkursen sehe ich die Lage etwas differenzierter. Fricke argumentiert sch\u00f6n franz\u00f6sisch, dass sich die EZB zu wenig um den Wechselkurs k\u00fcmmere und damit das Wachstums Eurolands behindere. Zum Beweis kommt eine Grafik mit den Ver\u00e4nderungen der Wechselkurse von 2000 bis 2006. Und in der tat, der Euro ist eine der W\u00e4hrungen, die extrem aufgewertet haben. Ich habe mal einen etwas l\u00e4ngeren Zeitraum gew\u00e4hlt \u2013 und zwar von 1995 an. Und siehe da: Die Aufwertung relativiert sich. Denn im September 2000 war der Euro auf sein Allzeittief von 82 Cent gefallen und es kam zur ersten Intervention der EZB zur St\u00fctzung des Euro.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Euro_Aussenwert_rev.gif' alt='Aenderung des Euro-Aussenwert' \/><\/p>\n<p>Was will ich sagen? Der Wechselkurs ist ein schwierig Ding. Wo liegt der faire Wert gegen\u00fcber dem Dollar? Sicher nicht bei 90 Cent. Wahrscheinlich irgendwo zwischen 1 Dollar und 1,20 Dollar. Den Wechselkurs zu steuern halte ich f\u00fcr problematisch. \u00dcbertreibungen gilt es mit Interventionen zu begegnen. Also \u00fcber 1,40 Dollar sollte die EZB verbal und zur Not auch mal mit Geld intervenieren, so wie sie es bei 82 Cent auch getan hat. Aber ein Wechselkursziel ist f\u00fcr die zweitwichtigste W\u00e4hrung der Welt problematisch. Denn das liefe auf die \u00dcbernahme der amerikanischen Geldpolitik hinaus und mithin auch auf das amerikanische Zinsniveau.<\/p>\n<p>Die EZB muss dagegen die Aufwertung bei ihren Zinsentscheidungen ber\u00fccksichtigen und lockerer bleiben als ohne Aufwertung (was sie mehr oder weniger auch tut und tun kann, denn ein steigender Euro vermindert den Inflationsdruck. Billigere Einfuhrpreise, vor allem billigeres \u00d6l). Nein, ein Mikromanagement von Finanzminister und Notenbank zur Steuerung des Wechselkurses, wie es Fricke implizit vorschl\u00e4gt, taugt nichts.<\/p>\n<p>Viel wichtiger ist die Koordinierung der Geld- und Fiskalpolitik unter Wahrung der Unabh\u00e4ngigkeit. In letzter Instanz m\u00fcssen die Technokraten allein entscheiden, wo sie ihren Leitzins setzten. Aber sie m\u00fcssen den Finanzministern zuh\u00f6ren und sie m\u00fcssen sich auch Kritik gefallen lassen. Das geh\u00f6rt zur Demokratie. Eine Unabh\u00e4ngigkeit, die Kritik an der EZB verbietet, ist l\u00e4cherlich.<\/p>\n<p>Wenn der Dialog zwischen Euro-Gruppe und EZB installiert ist, fehlte zu meinem Verst\u00e4ndnis von Unabh\u00e4ngigkeit nur noch die Oberhoheit der Euro-Gruppe \u00fcber das von der EZB zu erreichende Inflationsziel. So wie in England: <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=110\">Die Eurogruppe verlangt von der EZB die Inflation bei zwei Prozent oder 2,5 Prozent stabil zu halten und legt einen symmetrischen Korridor von einem Prozentpunkt um diese Zahl. <\/a><\/p>\n<p>Dann, ja dann, h\u00e4tte ich nichts mehr zu kritisieren. W\u00e4re auch schade.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Danke S\u00e9gol\u00e8ne Royal! Danke Nicolas Sarkozy! Mit Eurem Wahlkampfget\u00f6se um die Unabh\u00e4ngigkeit der Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) habt Ihr in Euroland eine Debatte losgetreten, die es wert ist, gef\u00fchrt zu werden. 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