{"id":122,"date":"2007-02-07T16:21:06","date_gmt":"2007-02-07T15:21:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=122"},"modified":"2007-02-07T16:21:06","modified_gmt":"2007-02-07T15:21:06","slug":"nichts-ist-falsch-am-schwachem-yen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/02\/07\/nichts-ist-falsch-am-schwachem-yen_122","title":{"rendered":"Nichts ist falsch am schwachen Yen"},"content":{"rendered":"<p>Am Freitag und Samstag treffen sich in Essen die Finanzminister der G7-Staaten. Ganz oben auf der Agenda werden wie so oft in der Vergangenheit die Wechselkurse stehen. Neben der chinesischen W\u00e4hrung, dem Renminbi, k\u00f6nnte diesmal auch der japanische Yen ins Zentrum der Kritik geraten. Das beabsichtigen zumindest einige europ\u00e4ische Finanzminister und Jean-Claude Juncker, der Chef der Euro-Group. Denn sie halten den Yen f\u00fcr total unterbewertet. <!--more-->L\u00e4nder wie Italien und Frankreich sehen dadurch ihre Chancen im internationalen Wettbewerb beeintr\u00e4chtigt, was ihr Wachstum hemmt und den Abbau der Arbeitslosigkeit behindert. Ein st\u00e4rkerer Yen k\u00f6nnte auch dazu beitragen, das Loch in der amerikanischen Leistungsbilanz zu schlie\u00dfen. Die Regierung in Washington zeigt sich, was den schwachen Yen angeht, aber wesentlich gelassener als die Europ\u00e4er. Finanzminister Paulson hat in den letzten Tagen mehrfach signalisiert, dass man hier kaum Handlungsbedarf sehe. Das politische Gerangel um die japanische W\u00e4hrung zeigt auf den Devisenm\u00e4rkten Wirkung. In den letzten Tagen hatte der Yen etwa 1,3 Prozent an Wert gegen\u00fcber dem Dollar gewonnen. Heute ist er wieder gefallen, nachdem von offizieller japanischer Seite kein Interesse an einer Diskussion \u00fcber eine Yen Aufwertung bekundet wurde. So verst\u00e4ndlich und berechtigt die Klagen der Europ\u00e4er sein m\u00f6gen, unproblematisch ist ein aktive Politik in Richtung Yen Aufwertung nicht. Im Gegenteil.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal zur Klarstellung: Wie schwach ist die japanische W\u00e4hrung nun wirklich? Seit Mitte 2005, dem Beginn ihrer j\u00fcngsten Schw\u00e4chephase, hat sie gegen\u00fcber Euro und Renminbi rund 15 Prozent verloren, gegen\u00fcber dem Dollar 10 Prozent. Wenn durch diese Abwertungen nur eine h\u00f6here Inflation in Japan ausgeglichen worden w\u00e4re, k\u00f6nnte man von einer &#8217;normalen&#8216; Wechselkursanpassung sprechen und zur Tagesordnung \u00fcbergehen. Davon kann aber \u00fcberhaupt nicht die Rede sein. Denn nach wie vor herrscht in Japan Deflation. Dass die Verbraucherpreise ihren Vorjahresstand um 0,3 Prozent \u00fcbertreffen, kann man noch nicht als Inflation bezeichnen &#8211; die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die Kerninflationsrate, liegt bei -0,3 Prozent und ist damit seit Herbst 1998 nicht mehr aus dem negativen Bereich herausgekommen. Der Deflator des Sozialprodukts ist um 0,7 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Die japanische Wirtschaft profitiert nicht nur von der Abwertung, sondern dar\u00fcber hinaus auch von der Tatsache, dass die Inflation deutlich niedriger ist als im Ausland.<\/p>\n<p>Einen genaueren Eindruck von der wahren St\u00e4rke oder Schw\u00e4che einer W\u00e4hrung und damit der preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Landes vermittelt daher der sogenannte reale handelsgewichtete (oder effektive) Wechselkurs. Bei dieser Gr\u00f6\u00dfe werden neben den nominalen Wechselkursen zu den W\u00e4hrungen der Handelspartner auch die entsprechenden Inflationsdifferenzen ber\u00fccksichtigt. <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/statistics\/eer\/index.htm\" target=\"_blank\">Solche Zahlen ver\u00f6ffentlicht zum Beispiel die in Basel ans\u00e4ssige Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsausgleich. <\/a> In unseren beiden Schaubildern kann man sehen, dass der Yen auch in dieser Rechnung im Sinkflug ist, und zwar schon seit dem Jahr 2000.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/REER_broad_US_Euro_Yen.gif' alt='Realer-WK Dollar Euro Yen 1994-07' \/><\/p>\n<p>Ist also der Vorwurf berechtigt, dass Japans Wachstum auf Kosten des Auslands geht, dass es sich hier um eine kompetitive Abwertung, also eine beggar-thy-neighbor-Politik handelt? Im eigentlichen, engeren Sinne trifft das sicher nicht zu, denn es gab schon seit einigen Jahren keine Interventionen Japans mehr. Der Vorwurf gilt h\u00f6chstens indirekt dadurch, dass von der Politik zu wenig f\u00fcr die Binnennachfrage getan wird, so dass die Konjunktur vorwiegend vom Au\u00dfenhandel getragen wird.<\/p>\n<p>Man erinnere sich, dass das Bild, das die drei gro\u00dfen W\u00e4hrungen Dollar, Euro und Yen heute abgeben, dasjenige freischwankender Wechselkurse ist, wie sie seit Ende des Festkurssystems von Bretton Woods bestehen. Die Abkoppelung vom Dollar zu Beginn der siebziger Jahre hatte ja zum Ziel, eine eigenst\u00e4ndige Geldpolitik zu erm\u00f6glichen und sich von Wechselkurszielen unabh\u00e4ngig zu machen. Der Markt sollte selbst die W\u00e4hrungsrelationen finden. Und wie man sieht hatte Japan bis in die neunziger Jahre tendenziell mit einer realen Aufwertung der eigenen W\u00e4hrung zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/REER_narrow_US_Euro_Yen.gif' alt='Realer-WK Dollar Euro Yen 19965-07' \/><\/p>\n<p>Wenn die Europ\u00e4er den Yen heute als zu schwach betrachten und dadurch ihre Wirtschaft im Nachteil sehen, haben sie sicherlich recht. Nur was k\u00f6nnten sie dagegen tun?<\/p>\n<p>Wenn sie es ernst meinten mit ihrer Forderung nach einem festeren Yen, k\u00f6nnten sie das ohne Weiteres schaffen &#8211; sie brauchten ihn n\u00e4mlich nur zu kaufen. Eine Unterst\u00fctzung durch die Amerikaner w\u00e4re dabei nat\u00fcrlich sehr hilfreich. Wenn sie das zusammen entschlossen genug angingen, k\u00f6nnten sie seinen Wechselkurs dahin bekommen, wo sie ihn haben wollen. Die Mittel, mit denen sie Yen aus dem Markt nehmen, also verteuern k\u00f6nnen, stehen ihnen in praktisch unbegrenztem Ma\u00dfe zur Verf\u00fcgung: f\u00fcr jeden Yen, den sie kaufen, begeben sie eine entsprechende Summe Dollar oder Euro, und sie sind dabei die Herren des Verfahrens. Sie m\u00fcssten nur bereit sein, ihre W\u00e4hrungsreserven aufzustocken, und zwar in Yen.<\/p>\n<p>Warum machen sie das nicht? Weil es aus amerikanischer Sicht hie\u00dfe, den Status des Dollars als wichtigste Reservew\u00e4hrung der Welt zu unterminieren. Wer eine Reservew\u00e4hrung emittiert, darf kein Wechselkursziel verfolgen &#8211; die anderen haben sich an den Dollar anzupassen, nicht umgekehrt. Zur Erinnerung, es lohnt sich, Reservew\u00e4hrungsland zu sein, weil ein erheblicher Teil der Dollars (oder der Euros) im Ausland uml\u00e4uft oder gehalten wird und entweder nur gering zu verzinsen ist oder auch gar nicht, wie beim Bargeld. Man bekommt vom Ausland sozusagen st\u00e4ndig etwas geschenkt. Warum sollten die USA diesen Vorteil aufgeben?<\/p>\n<p>Im Euro-Raum ist die EZB verantwortlich f\u00fcr die Interventionen. Sie hat sich aber seit vielen Jahren vollkommen zur\u00fcckgehalten. Inzwischen verfolgt sie ja das Ziel, den Euro zu einer Reservew\u00e4hrung im Range des Dollars zu machen. Wenn sie am Devisenmarkt eingriffe, um den Euro zu schw\u00e4chen, verl\u00f6re sie ihre geldpolitische Autonomie und k\u00f6nnte den Reservew\u00e4hrungsstatus des Euro vergessen. Zudem: W\u00fcrde sie unbegrenzt Yen kaufen, um einen bestimmten Wechselkurs zu fixieren, h\u00e4tte das zwei weitere Nachteile: das Wachstum der Geldmenge, das manche ohnehin f\u00fcr viel zu hoch halten, beschleunigte sich noch einmal; zum anderen w\u00fcrde der preisd\u00e4mpfende Nebeneffekt einer festen W\u00e4hrung verloren gehen. Der EZB d\u00fcrfte der Wechselkurs des Yen vermutlich ziemlich einerlei sein.<\/p>\n<p>Sie kann allerdings die Probleme Italiens und Frankreichs nicht v\u00f6llig ignorieren und k\u00f6nnte durch ihre Zinspolitik \u00fcberst\u00fctzend wirken. Als Mitglieder der W\u00e4hrungsunion ist beiden L\u00e4ndern das Instrument der Abwertungen abhanden gekommen. Das bedeutet, dass sie, mehr als fr\u00fcher, den Anstieg der Lohnst\u00fcckkosten begrenzen, die Standortbedingungen verbessern und attraktive und preisunelastische G\u00fcter und Dienstleistungen anbieten m\u00fcssen, wenn sie gegen\u00fcber der ausl\u00e4ndischen Konkurrenz bestehen wollen. Das ist ziemlich m\u00fchsam und oft auch politisch nicht leicht durchzusetzen. Es ist daher verst\u00e4ndlich, dass sie zumindest indirekt Druck auf die EZB aus\u00fcben, die Schraube nicht zu sehr anzuziehen. H\u00f6here Zinsen bedeuten ja meist eine noch festere W\u00e4hrung. Monsieur Trichet und seine Kollegen werden nie zugeben, dass sie diesem Druck in irgendeiner Weise nachgeben, sie k\u00f6nnten aber nach der n\u00e4chsten Zinserh\u00f6hung im M\u00e4rz, auf dann 3,75 Prozent, erst einmal eine Pause einlegen &#8211; die \u00fcberraschend niedrige Inflation legt das ohnehin nahe, oder?<\/p>\n<p>Wie steht es mit Japan? Wenn es gewollt w\u00e4re, k\u00f6nnte auch Japan praktisch jeden Wechselkurs am Devisenmarkt durchsetzen. Schlie\u00dflich verf\u00fcgt das Land angesichts von mehr als 800 Mrd. Dollar an W\u00e4hrungsreserven \u00fcber ausreichend Munition. Finge das Finanzministerium, das f\u00fcr solche Operationen verantwortlich ist, erst einmal an, Dollars auf den Markt zu werfen, w\u00e4re der Dollar in Nullkommanichts bei 110 oder 100 Yen, oder wo immer. Da die Marktteilnehmer ohnehin unterbewusst der Meinung sind, dass der Yen unterbewertet ist, brauchte man vermutlich nur einen Bruchteil der Reserven einzusetzen. Hauptsache ist, dass ein klar erkennbarer Wille da ist, den Yen zu festigen.<\/p>\n<p>Es g\u00e4be also Wege dem Wunsch nach einer Yen Aufwertung nach zu kommen. Der Teufel steckt hier allerdings im Detail, denn schon die glaubhafte Absicht tats\u00e4chlich solche Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, k\u00f6nnte zu kaum kontrollierbaren Reaktionen am Devisenmarkt f\u00fchren. Es k\u00e4me n\u00e4mlich zu einer Umkehr der sogenannten Carry Trades, die ein wesentlicher Grund f\u00fcr die derzeitige Yen Schw\u00e4che sind. Bislang k\u00f6nnen sich die Anleger n\u00e4mlich einigerma\u00dfen sicher sein, dass die japanischen Zinsen angesichts der Deflationsrisiken und des nur moderaten Wirtschaftsaufschwungs in der N\u00e4he von Null bleiben werden, so dass der Yen entweder stabil ist oder sogar abwertet. Die Aussicht, dass er nicht aufwertet sondern eher f\u00e4llt, macht es besonders lohnend, Yen zu leihen und in viel besser verzinslichen ausl\u00e4ndischen Assets anzulegen. Das ist seit Jahren in gro\u00dfem Stil der Fall gewesen. Ein Mechanismus, der mit zur Schw\u00e4che des Yen beigetragen hat und sich so selbst verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Sollten die Finanzminister und Notenbankchefs der gro\u00dfen drei W\u00e4hrungen dem europ\u00e4ischen Wunsch nachgeben, w\u00e4re es auf einmal aus mit dieser sch\u00f6nsten aller Welten. Die Anleger k\u00f6nnten dann leicht in Panik geraten und ihre Dollar-, Euro-, Pfund-, Franken- oder Rubelbest\u00e4nde wieder in Yen zur\u00fccktauschen, was diesen dann m\u00f6glicherweise unkontrollierbar in die H\u00f6he treiben w\u00fcrde. Die Bank von Japan h\u00e4tte in diesem Fall auch nicht die Option, die Zinsen zu senken &#8211; sie sind ja schon heute kaum von Null verschieden. Es m\u00fcsste zugunsten des Dollars interveniert werden. Mit ins Bild geh\u00f6ren bei einer solchen Abfolge der Ereignisse dann ein echter Dollarcrash und eine starke Aufwertung des Euro.<\/p>\n<p>Es fragt sich, wie viele Banken, Hedge Funds und Spekulanten \u00fcber die Klinge springen w\u00fcrden. Eine Finanzkrise im Weltma\u00dfstab w\u00e4re nicht auszuschlie\u00dfen. Manchmal kann man sich nur w\u00fcnschen, dass man nicht bekommt, was man sich w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Sollte die Bank von Japan vielleicht schon heute prophylaktisch die Zinsen erh\u00f6hen, damit es gar nicht erst zu solch unkontrollierbaren Geschehnissen kommt? Ich denke nicht. Man stelle sich nur vor, was ein wieder festerer Yen f\u00fcr die japanische Inflation bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nein, es gibt keine Alternative zu einem sich selbst \u00fcberlassenen Yen, allerdings in Kombination mit finanzpolitischen und strukturellen Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der japanischen Inlandsnachfrage. Da besteht durchaus noch Spielraum, obwohl die Regierung das angesichts eines Budgetdefizits von 6 \u00bd Prozent am BIP abstreiten d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Der Yen ist deutlich unterbewertet. Sobald das in das allgemeine Bewusstsein eingedrungen ist, werden die Marktteilnehmer von sich aus in den Yen zur\u00fcckkehren. Schlie\u00dflich sind nominale Anleiherenditen von 1,7 Prozent sehr attraktiv, wenn man bedenkt, dass die Preise immer noch fallen. Auch die japanischen Aktien werden nicht mehr lange ein Dasein als Mauerbl\u00fcmchen fristen: sie haben sich viel schlechter entwickelt als die Aktien anderer Industriel\u00e4nder, w\u00e4hrend die Unternehmensgewinne in Japan um nicht weniger gestiegen sind als andern Orts. Man darf gespannt sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag und Samstag treffen sich in Essen die Finanzminister der G7-Staaten. Ganz oben auf der Agenda werden wie so oft in der Vergangenheit die Wechselkurse stehen. 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