{"id":1242,"date":"2009-12-23T10:05:40","date_gmt":"2009-12-23T09:05:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1242"},"modified":"2010-01-01T20:13:05","modified_gmt":"2010-01-01T19:13:05","slug":"sparsame-haushalte-unfahige-banker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/12\/23\/sparsame-haushalte-unfahige-banker_1242","title":{"rendered":"Sparsame Haushalte, unf\u00e4hige Banker"},"content":{"rendered":"<p>Eines kann man nicht sagen: dass sich die deutschen Verbraucher bis \u00fcber die Ohren verschuldet hatten, um Aktien und Immobilien zu kaufen. Wie der kleinen Graphik zu entnehmen ist, gab es so eine Tendenz zwar in den neunziger Jahren, danach aber nahmen die Schulden, ausgedr\u00fcckt in Prozent des Verf\u00fcgbaren Einkommens, stetig ab, und zwar von 114 im Jahr 2000 auf 98 im Jahr 2008. Die deutschen Haushalte hatten sich offenbar durch zus\u00e4tzliche Schulden an der New Economy-Blase beteiligt, nicht aber an den internationalen Verschuldungsexzessen des gerade zu Ende gehenden Jahrzehnts.<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/12\/Kredite_u_Netto_GV_HH.gif\" alt=\"Grafik: Verschuldung und Nettogeldverm\u00f6gen der deutschen Haushalte\" title=\"Verschuldung und Nettogeldverm\u00f6gen der deutschen Haushalte\" \/><\/p>\n<p>Dass die Aktienkurse im Jahr 2008 so stark eingebrochen waren &#8211; der DAX verlor vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 39,5 Prozent &#8211; hatte nichts damit zu tun, dass es vorher durch eine Kombination von Euphorie und leichtfertigem Schuldenmachen seitens der deutschen Haushalte zu der Blase gekommen war, die dann platzte. Deswegen waren die Verbraucher nicht \u00fcberschuldet, als die Kurse einbrachen, und waren damit auch nicht zu Notverk\u00e4ufen gezwungen, die wiederum die Kursverluste h\u00e4tten beschleunigen k\u00f6nnen. Es gab keine Euphorie und daher hinterher auch nur einen milden Katzenjammer.<\/p>\n<p>Wieso kam es dann doch zu einer Blase? Vom Tief im Jahre 2003 bis Ende 2007 hatte der DAX immerhin 266 Prozent gewonnen. Die Ursache war offenbar vor allem die sehr starke Kreditexpansion in anderen L\u00e4ndern. Da dort die Aktienm\u00e4rkte (schuldengetrieben) boomten, sahen die deutschen Aktien aus Sicht der internationalen Anleger meist preiswert aus, was dann bei uns einen Aufholprozess ausl\u00f6ste. <\/p>\n<p>Die Hauptverantwortlichen f\u00fcr die boomende globale Nachfrage nach Aktien und Immobilien waren die USA und Gro\u00dfbritannien. Dort stieg die Verschuldung der Haushalte au\u00dferordentlich stark an, und zwar im Fall der USA von 101 Prozent des Verf\u00fcgbaren Einkommens im Jahr 2000 auf 138 im Spitzenjahr 2007, und von 117 auf 186 Prozent in Gro\u00dfbritannien (<a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/61\/0,3343,en_2649_34573_2483901_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">siehe OECD, Economic Outlook, Dezember 2009, Annex Table 58<\/a>). Ein gro\u00dfer Teil des Anstiegs entfiel auf Hypothekenschulden &#8211; damit wurden bekanntlich nicht nur Immobilienk\u00e4ufe finanziert, sondern auch Konsumausgaben und spekulative Aktienk\u00e4ufe. Die steigenden Hauspreise waren die Basis f\u00fcr immer gr\u00f6\u00dfere Kredite an die Haushalte. Zudem waren sie hauptverantwortlich daf\u00fcr, dass die amerikanischen und britischen Verbraucher glaubten, es sich leisten zu k\u00f6nnen, immer weniger von ihrem laufenden Einkommen zu sparen &#8211; der Wert ihrer H\u00e4user und Aktienportefeuilles nahm ja st\u00e4ndig zu, das musste reichen. Hieraus &#8211; aus den Verm\u00f6gensblasen und ihrem Platzen &#8211; entwickelte sich die globale Finanzkrise, die uns immer noch besch\u00e4ftigt, und zwar mit weiterhin ungewissem Ausgang.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens hatten sich auch die Verbraucher in Italien und Frankreich, unsere gr\u00f6\u00dften Nachbarn im Euroland, an der Schuldenparty beteiligt, auch wenn sie es nicht so \u00fcbertrieben wie unsere angels\u00e4chsischen Vettern. Anders als hierzulande kam es daher in den beiden L\u00e4ndern nicht nur zu steigenden Aktienkursen, sondern auch zu  einer ansehnlichen Preishausse bei Immobilien. Der Grund war vermutlich, dass sich die italienischen und franz\u00f6sischen Verbraucher immer noch dar\u00fcber freuten, dass die langfristigen Realzinsen ungewohnt niedrig waren, der Einf\u00fchrung des Euro (und damit der deutschen Stabilit\u00e4tskultur) sei Dank. Aber am Ende, also im Jahr 2007, als die Sache kippte, betrugen die Schulden der franz\u00f6sischen Verbraucher genau 100 Prozent ihres Verf\u00fcgbaren Einkommens, und in Italien waren es erst bescheidene 72 Prozent, also etwa in der Gr\u00f6\u00dfenordnung Deutschlands oder sogar darunter. Die Sparquoten lagen nach wie vor im zweistelligen Bereich. <\/p>\n<p>Worauf ich hinaus will: In der europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion sind die Verbraucher nach dem Verfall der Kurse und Preise finanziell deutlich weniger unter Wasser als die amerikanischen und britischen. Die Ausnahmen sind Irland, Spanien und Griechenland, die jedoch nicht so sehr ins Gewicht fallen. Blasen k\u00f6nnen platzen, aber wenn sie nicht schuldenfinanziert sind, ist es nicht so schlimm. Die pers\u00f6nlichen Bilanzen sind im gro\u00dfen Ganzen robust. Das d\u00fcrfte ein wesentlicher Grund daf\u00fcr sein, dass sich die Konsumausgaben im Euroland bisher so gut gehalten haben.<\/p>\n<p>Japanische Verh\u00e4ltnisse sind nach wie vor nicht auszuschlie\u00dfen, das Risiko ist aber deutlich geringer als in den USA und in Gro\u00dfbritannien. Die Probleme, die wir in Deutschland haben, r\u00fchren zum Einen aus unserer starken Abh\u00e4ngigkeit vom Au\u00dfenhandel &#8211; das erweist sich aber inzwischen, seit die Schwellenl\u00e4nder wieder kr\u00e4ftig expandieren, als Vorteil -, zum Anderen aus der unprofessionellen und insgesamt verfehlten Gesch\u00e4ftspolitik unserer Banken. Sie hatten sich von der allgemeinen Euphorie an den Weltm\u00e4rkten anstecken lassen und ihre Bilanzen mit amerikanischen, britischen, osteurop\u00e4ischen und spanischen Papieren, Krediten und Beteiligungen vollgeladen. Sp\u00e4ter erwiesen sich die in erheblichem Umfang als wertlos. Die Euphorie der Banker ging so weit, dass sie mit immer gr\u00f6\u00dferen Hebeln operierten, also mit immer mehr geliehenem Geld. War ja auch so billig. Landesbanker glaubten auf einmal, aus Wasser Wein machen zu k\u00f6nnen. Und nicht nur sie! Dabei lief der gesamte Hype, der um die produktivit\u00e4tssteigernden Finanzdienstleistungen gemacht wurde, letztlich darauf hinaus, dass sich die Banken noch st\u00e4rker als sonst verschuldet hatten. So war es im \u00dcbrigen im Vorfeld aller gro\u00dfen Finanzkrisen der Geschichte abgelaufen. Es gibt nicht viel Neues unter der Sonne, vor allem nicht bei den Banken: Ihre Gewinne explodieren vor allem dadurch, dass sie auf die eine oder andere (&#8222;innovative&#8220;) Weise ihre Fremdmittelhebel verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Der deutsche Bankensektor hat weiterhin die gr\u00f6\u00dften Probleme und verhindert, weil seine Rettung so viel Geld kostet, bis auf Weiteres, dass der Staat seinen Aufgaben so nachkommt, wie es die sparsamen Haushalte eigentlich erwarten k\u00f6nnten. Sie werden vielmehr weiterhin f\u00fcr Rettungsaktionen zur Kasse gebeten. <\/p>\n<p>Da die Banken noch gewaltigen Abschreibungsbedarf haben und ihr Eigenkapital wieder auf ein Normalma\u00df hochfahren m\u00fcssen, fehlt ihnen die Kraft, der nach wie vor schw\u00e4chelnden Realwirtschaft mit Krediten auf die Beine zu helfen. Sie sind selbst Sanierungsf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Ein anderer Aspekt ist, dass die Banken die EZB de facto dazu zwingen, bei ihrer Sanierung mitzuhelfen. Das bedeutet, dass die Zinskurve steil bleiben muss, damit die Banken mit billigem kurzfristigen Geld l\u00e4ngerfristige und h\u00f6her verzinsliche Anlagen finanzieren und auf diese Weise ihren Gewinn steigern k\u00f6nnen. Das bedeutet auch, dass es bei der gener\u00f6sen Liquidit\u00e4tsversorgung bleiben muss, denn die ist der Garant daf\u00fcr, dass die Wertpapierkurse steigen und so den Abschreibungsbedarf vermindern. Es k\u00f6nnte sein &#8211; ich glaube es allerdings nicht -, dass das schon wieder die Saat f\u00fcr die n\u00e4chste Blase an den Verm\u00f6gensm\u00e4rkten ist. Die EZB kann nicht viel machen. Sie ist ebenso wie wir alle in der Geiselhaft der Banken. Es darf, was deren k\u00fcnftige Regulierung angeht, kein Zur\u00fcck zum business as usual geben: Die Eigenkapitalquoten m\u00fcssen steigen, und es muss eine Trennung zwischen dem, was inzwischen das &#8222;Kasino&#8220; genannt wird, und den Basisdienstleistungen f\u00fcr die Sparer und Kreditnehmer geben.<\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Feiertage allerseits!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines kann man nicht sagen: dass sich die deutschen Verbraucher bis \u00fcber die Ohren verschuldet hatten, um Aktien und Immobilien zu kaufen. 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