{"id":1354,"date":"2010-02-08T18:26:02","date_gmt":"2010-02-08T17:26:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1354"},"modified":"2010-02-08T18:47:11","modified_gmt":"2010-02-08T17:47:11","slug":"griechenlands-krise-ist-gut-fur-den-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/02\/08\/griechenlands-krise-ist-gut-fur-den-euro_1354","title":{"rendered":"Griechenlands Krise ist gut f\u00fcr den Euro"},"content":{"rendered":"<p>Manchmal gibt es nichts Besseres als eine richtige Krise. Sie legt offen, an was man alles nicht gedacht hatte, als man sich einst voller Gottvertrauen und mit den besten Absichten auf ein langfristiges Projekt einlie\u00df, ob auf Ehe, Beruf oder eben W\u00e4hrungsunion, und dass es mit einem &#8222;weiter so!&#8220; nicht getan ist. Neue Sicherungen m\u00fcssen her, oder das Projekt muss aufgegeben werden.<!--more--><\/p>\n<p>Dass jetzt Griechenland zum Ausl\u00f6ser der ersten ernsten Krise des Euro wurde, ist ein Gl\u00fccksfall. Das Land erwirtschaftet ein Sozialprodukt von 240 Milliarden Euro und damit nur 2,7 Prozent des Outputs der W\u00e4hrungsunion von 9.008 Milliarden Euro. Das ist eine Gr\u00f6\u00dfenordnung, die beherrschbar sein d\u00fcrfte. Besser Griechenland als Spanien oder Italien, L\u00e4nder, deren Gewicht viereinhalb und sechseinhalb mal so gro\u00df ist.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal etwas Banales: In einer tiefen Rezession ist ein schwacher Wechselkurs genau das, was der Arzt verschreiben w\u00fcrde. Griechenland ist daf\u00fcr verantwortlich, dass der Euro jetzt nur noch 1,37 Dollar kostet, statt 1,51 wie noch vor zweieinhalb Monaten. Seine Probleme mit dem Einhalten vertraglich eingegangener Verpflichtungen k\u00f6nnten ein Indiz daf\u00fcr sein, dass die W\u00e4hrungsunion in ihrer jetzigen Form nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig ist &#8211; jedenfalls gibt es Schwachstellen im System, die aus Anlegersicht bedenklich sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/02\/Dollar_Euro_nom_d_100205.gif\" alt=\"Grafik: Dollar-Euro-Wechselkurs\" title=\"Dollar-Euro-Wechselkurs\" \/><\/p>\n<p>Einen offenen Abwertungswettlauf kann niemand wollen, weil der fast zwingend zu Protektionismus und einem Zusammenbruch des Welthandels, also zu allgemeinen Wohlstandsverlusten f\u00fchren w\u00fcrde &#8211; wenn uns aber eine Abwertung gewisserma\u00dfen geschenkt wird, k\u00f6nnen wir uns dar\u00fcber freuen. De facto senken wir unser Lohnniveau und bieten unsere Produkte billiger an. Ausl\u00e4ndische G\u00fcter und Dienstleistungen werden gleichzeitig teurer. Beides stabilisiert die Besch\u00e4ftigung innerhalb der W\u00e4hrungsunion. Die Stagnation der deutschen Auftr\u00e4ge aus L\u00e4ndern au\u00dferhalb der W\u00e4hrungsunion in den vier Monaten bis zum Dezember kann ein erstes Zeichen daf\u00fcr sein, dass es mit der Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht allzu gut steht. Im vierten Quartal lagen die Auftragseing\u00e4nge immer noch um 23,6 Prozent unter den Werten vom vierten Quartal 2007 und vom ersten Quartal 2008. Eine Abwertung des Euro d\u00fcrfte die Lage in dieser Hinsicht verbessern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"330\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/02\/Auftragseingang_Nicht-Euro_idx_0912.gif\" alt=\"Grafik: Auftragseingang in der dt. Industrie aus Nicht-Euro-L\u00e4ndern\" title=\"Auftragseingang in der dt. Industrie aus Nicht-Euro-L\u00e4ndern\" class=\"alignnone size-full wp-image-1362\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/02\/Auftragseingang_Nicht-Euro_idx_0912.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/02\/Auftragseingang_Nicht-Euro_idx_0912-300x247.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Auf Dauer ist das nat\u00fcrlich keine gute Politik, denn es geht nichts \u00fcber hohe Einkommen &#8211; soweit sie vereinbar sind mit einem hohen Besch\u00e4ftigungsniveau -, aber konjunkturell ist sie situationsgerecht. Und die Konkurrenten lassen sie uns durchgehen. Anders als gegen\u00fcber China haben sich die Amerikaner bisher noch nicht \u00fcber unzul\u00e4ssige Wettbewerbsverzerrungen durch einen unterbewerteten Euro beschwert. Dazu ist er wohl noch nicht schwach genug.<\/p>\n<p>Der wirkliche Vorteil der Krise ist allerdings ein anderer: Sie macht deutlich, dass eine W\u00e4hrungsunion letztlich nicht ohne eine gemeinsame Finanzpolitik auskommt, genauer: ohne eine politische Union. Dass Griechenland jetzt unter die Kuratel der Kommission und des Statistischen Amts der Europ\u00e4ischen Union gestellt wird, bedeutet einen gro\u00dfen Schritt in diese Richtung. Wer einem Schuldner finanziell beisteht, der die Auflagen des Maastrichter Vertrags so krass und so bewusst verletzt hat wie Griechenland, hat ein Recht auf eine direkte Kontrolle der Haushaltspolitik. In gewisser Weise ist das vergleichbar mit einer hierzulande \u00fcblichen Praxis: Ein deutscher Regierungspr\u00e4sident darf in die Finanzen von Gemeinden eingreifen, die sich nicht an die Regeln halten. Athen wird einen wesentlichen Teil seiner finanzpolitischen Autonomie an Br\u00fcssel abgetreten.<\/p>\n<p>Um eins klarzustellen: Es gibt auch Alternativen dazu, nur sind die aus griechischer Sicht offenbar noch unerfreulicher. Eine besteht darin, auf Hilfen zu verzichten und den gewaltigen Betrag an Anleihen, die in K\u00fcrze f\u00e4llig werden, zum aktuellen Marktzins zu refinanzieren. Das sind bei 5-j\u00e4hrigen  Papieren zur Zeit 6,45 Prozent und bei 10-j\u00e4hrigen 6,48 Prozent. Die Zinsen w\u00e4ren um 4,3 und 3,35 Prozentpunkte h\u00f6her als in Deutschland, und das bei einem Schuldenstand, der sich rasant der 100%-Marke n\u00e4hert (in Relation zum Bruttoinlandsprodukt). F\u00fcr ein armes Land bedeutet das eine gewaltige Last, zumal ein gro\u00dfer Teil des Schuldendienstes aus Transfers an ausl\u00e4ndische Gl\u00e4ubiger besteht und damit aus einer unwiderruflichen \u00dcbertragung von Realeinkommen. Das d\u00fcrfte den Lebensstandard so sehr schm\u00e4lern, dass es Risiken f\u00fcr das politische System geben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ein Ausweg w\u00e4re vielleicht, eine gro\u00dfe 30-j\u00e4hrige Anleihe zu begeben. Wenn ich den Zahlen auf meinem Bloomberg-Schirm trauen kann, w\u00fcrde die Rendite bei &#8222;nur&#8220; 6,3 Prozent liegen (Deutschland 3,82 Prozent) &#8211; viele Investoren k\u00f6nnen davon nur tr\u00e4umen. F\u00fcr Griechenland best\u00fcnde der Vorteil darin, dass der Druck, der durch kurzfristig aufeinander folgende Tilgungstermine f\u00fcr den Fiskus entsteht, gemildert und Zeit f\u00fcr die \u00fcberf\u00e4lligen finanzpolitischen Reformen gewonnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die andere Alternative besteht darin, aus der W\u00e4hrungsunion auszutreten. Der <a href=\"http:\/\/europa.eu\/lisbon_treaty\/full_text\/index_de.htm\" target=\"_blank\">Lissaboner Vertrag<\/a>, der seit dem 1. Dezember in Kraft ist, erm\u00f6glicht das, auch wenn dort (bewusst) die genauen Bedingungen f\u00fcr einen solchen Schritt nicht genannt werden. Aber ich denke, dass es Griechenland nicht schwer fallen d\u00fcrfte darzulegen, warum ein Verbleib im W\u00e4hrungsverbund mit untragbaren Kosten und Risiken verbunden w\u00e4re. Um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit wieder herzustellen, m\u00fcssten die L\u00f6hne nach irischem Vorbild stark gesenkt werden, und um das Maastrichter Defizitkriterium innerhalb von wenigen Jahren zu erf\u00fcllen, also von einem Defizit von 13 Prozent auf 3 Prozent des BIP zu kommen, w\u00e4re f\u00fcr mehrere Jahre eine \u00e4u\u00dferst restriktive Finanzpolitik erforderlich. Das w\u00e4re pro-zyklisch in extremis, jedenfalls mit gewaltigen Kosten in Form von verlorenem Output und einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf vielleicht 20 Prozent. Von daher w\u00e4re ein Austritt aus der W\u00e4hrungsunion in der Tat leicht zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Nur was geschieht, wenn es zum Austritt k\u00e4me und die Drachme w\u00fcrde wieder eingef\u00fchrt? Gegen\u00fcber dem Eintrittskurs k\u00e4me es zu einer Abwertung um mindestens 25 Prozent, je nachdem, ob die Marktteilnehmer eine Insolvenz des griechischen Staates erwarten oder nicht. Die Schulden lauten auch nach einem Austritt weiterhin auf Euro. Realwirtschaftlich w\u00e4ren sie vermutlich viel gr\u00f6\u00dfer, als wenn, wie oben beschrieben, zu aktuellen Marktkonditionen umgeschuldet w\u00fcrde. Ich vermute daher, dass ein Austritt aus der EWU mit einer Insolvenz einherginge. Dem Land w\u00e4re dann der Zugang zu den internationalen Kapitalm\u00e4rkten f\u00fcr mindestens zehn Jahre versperrt. Wie das Beispiel Argentinien zeigt, folgt auf einen Staatsbankrott fast unweigerlich eine chaotische und politisch h\u00f6chst gef\u00e4hrliche Phase. Ein Grund ist unter anderem, dass die ausl\u00e4ndischen Gl\u00e4ubiger umgehend das Verm\u00f6gen des zahlungsunf\u00e4higen staatlichen Schuldners beschlagnahmen lassen, soweit sie dessen habhaft werden k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlen W\u00e4hrungsreserven, Botschaftsgeb\u00e4ude, Schiffe und Unternehmensbeteilungen. Vor allem die Oberschicht wird bluten und daher alles tun, damit der Staat solvent bleibt.<\/p>\n<p>Der Vertrag von Lissabon macht im \u00dcbrigen den Ausschluss eines Landes de facto unm\u00f6glich, auch wenn dieses in eklatanter Weise gegen die gemeinschaftlichen Vertr\u00e4ge versto\u00dfen hat. <a href=\"http:\/\/www.volker-wissing.de\/files\/5155\/Gutachten_zu_den_Moeglichkeiten_eines_Austritts_bzw._Ausschlusses_eines_Mitgliedslandes_aus_der_Eurozone_221209.pdf\" target=\"_blank\">Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages schreibt hierzu: &#8222;Im Wege der Vertragsrevision w\u00e4re ein Ausschluss eines Mitglieds gegen dessen Willen nicht m\u00f6glich, da eine solche Regelung gem. Art. 48 EUV die Zustimmung aller Vertragsparteien voraussetzte.&#8220;<\/a> Die15 anderen L\u00e4nder der W\u00e4hrungsunion sind also auf den guten Willen Griechenlands angewiesen &#8211; \u00fcber ein echtes Druckmittel verf\u00fcgen sie nicht. Realistischerweise ist das Interesse an einem Ausschluss &#8211; wie an einem Austritt &#8211; ohnehin gering, schon weil einflussreiche europ\u00e4ische Gl\u00e4ubiger, also Banken, Versicherungen und Pensionskassen zu gro\u00dfe Verluste erleiden w\u00fcrden, weil es in beiden Szenarien voraussichtlich einen Staatsbankrott g\u00e4be. Es k\u00e4me zum Fall Lehman 2.0, mit allen Konsequenzen f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Finanzsystems und die Belastung der Steuerzahler <\/p>\n<p>Klar ist: Sollte Griechenland tats\u00e4chlich von der Option des Austritts Gebrauch machen, k\u00e4me es umgehend zu einer starken Aufwertung des Euro, vor allem dann, wenn es dadurch wahrscheinlicher wird, dass auch Portugal, Irland oder sogar Spanien diesen Weg einschlagen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Nein, Griechenland wird irgendwie gerettet werden, aber es wird strenge Auflagen geben, wenn auch nur solche, die das Leistungsverm\u00f6gen des Schuldners nicht \u00fcbersteigen. Ideal w\u00e4ren sehr lang laufende griechische Anleihen mit festen Zinsen, die von solventen Mitgliedsl\u00e4ndern wie Deutschland oder Frankreich gegen eine Geb\u00fchr zu garantieren w\u00e4ren. Die EZB jedenfalls d\u00fcrfte diese staatlichen Anleihen nicht aufkaufen, so wenig wie sie das bisher getan hat. Die Rettung Griechenlands ist eine Sache der Eurogroup (der Finanzminister) und\/oder des Ministerrates der EU.<\/p>\n<p>Wenn die Krise einmal ausgestanden ist, k\u00f6nnen auch andere L\u00e4nder \u00e4hnliche Hilfen beanspruchen. Ich hoffe nur, dass es nicht schon vorher zu einem gegenseitigen Aufschaukeln von Rettungsersuchen kommt. Dann w\u00e4re der Euro wom\u00f6glich sehr schnell bei der Parit\u00e4t zum Dollar &#8211; und das w\u00e4re selbst f\u00fcr mich des Guten zu viel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal gibt es nichts Besseres als eine richtige Krise. 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