{"id":1377,"date":"2010-02-18T11:56:58","date_gmt":"2010-02-18T10:56:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1377"},"modified":"2010-02-18T18:05:29","modified_gmt":"2010-02-18T17:05:29","slug":"schulden-schulden-schulden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/02\/18\/schulden-schulden-schulden_1377","title":{"rendered":"Schulden, Schulden, Schulden"},"content":{"rendered":"<p>Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht einer meiner schreibenden Kollegen vor einem dramatischen Anstieg der Staatsverschuldung warnt, der die westliche Welt in ihren Grundfesten ersch\u00fcttere. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C\/Doc~EF58058367E4246878EE255EE17FA3B76~ATpl~Ecommon~Scontent.html\" target=\"_blank\">Der ansonsten sehr gesch\u00e4tzte Gerald Braunberger hat das jetzt in der FAZ sehr grunds\u00e4tzlich getan<\/a>.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Es sei die Prognose gewagt, dass die aktuelle Krise eine einschneidende Wende einl\u00e4utet. In ihr stirbt das Konzept der jahrzehntelangen \u00dcberforderung der wirtschaftlichen Ressourcen durch permanente Staatsverschuldung zur Finanzierung \u00fcberbordender Wohlfahrtsstaaten,&#8220; schreibt Braunberger.<\/p>\n<p>Klar: Die Staatsschulden sollten nicht ins Unendliche steigen (wobei man sich ebenfalls davor h\u00fcten sollte, sie auf Null zu reduzieren, schon weil es dann keinen Markt f\u00fcr Staatsanleihen mehr geben w\u00fcrde und es an sicheren Geldanlageformen mangelte &#8211; ein Wert irgendwo zwischen 40 und 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ist v\u00f6llig in Ordnung). <\/p>\n<p>Allerdings: Gemessen an der Schwere der Krise sind die Schulden in fast allen Industriel\u00e4ndern unter Kontrolle. Eine interessante Zahl hier: Der deutsche Staat gibt nach Berechnungen der OECD im kommenden Jahr 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr Zinszahlungen aus &#8211; in den neunziger Jahren lagen wir bei \u00fcber drei Prozent. In den USA sind es \u00fcbrigens 2,3 Prozent und beim Schuldenweltmeister Japan nur 1,5 Prozent. Von wegen Zinsfalle! Der Anteil der Zinsausgaben am Staatshaushalt steigt, weil das Haushaltsvolumen wegen diverser Sparbem\u00fchungen kaum mehr zunimmt. Der Nenner (der Hauhalt) und nicht der Z\u00e4hler (die Zinsausgaben) ist das Problem.  <\/p>\n<p>\u00dcbrigens sind die Zinsen, soweit sie wie in Deutschland vor allem im Inland anfallen, auch kein Problem. Der Staat kann sie ja ganz einfach wieder wegsteuern. Aus einem \u00e4hnlichen Grund ist das Bild von der Last f\u00fcr die kommenden Generationen schief. Unsere Kinder erben ja die Schulden und die Zinsanspr\u00fcche. Das Geld bleibt in der Familie. <\/p>\n<p>Viel wichtiger aber ist: In einer schweren Rezession passiert \u00f6konomisch gesehen nichts anderes, als dass der Staat die \u00fcbersch\u00fcssigen Ersparnisse der ver\u00e4ngstigten Wirtschaftssubjekte aufsaugt und diese ausgibt. Dazu muss er sich verschulden. Man kann ihm das verbieten, aber wenn dann nicht wie von Zauberhand die Haushalte und Unternehmen auf einmal das Geld ausgeben, dann passiert hier \u00fcberhaupt nichts mehr und wir sind da, wo wir 1929ff waren.<\/p>\n<p>Damit w\u00e4ren wir beim zweiten problematischen Punkt in der Analyse Braunbergers, der hier stellvertretend f\u00fcr fast die gesamte ver\u00f6ffentlichte Meinung in diesem Land steht: Der vermeintlichen \u00dcberforderung der Ressourcen zur Finanzierung \u00fcberbordender Wohlfahrtstaaten.<\/p>\n<p>Noch einmal die OECD (<a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/18\/0,2340,en_2649_33733_20347538_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">Economic Outlook, Nov. 2009<\/a>): Die Staatsausgabenquote in Deutschland lag 2007 &#8211; das letzte Jahr vor Ausbruch der Krise (und das entscheidende, denn die Daten danach sind durch die Rezession verzerrt) &#8211; bei 43,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zehn Jahre fr\u00fcher waren wir bei 48,3 Prozent. Eine Ausgabensenkung um fast f\u00fcnf Prozentpunkte. Grob und mit heutigen Werten gesch\u00e4tzt geben wir also bezogen aufs BIP 112 Milliarden Euro j\u00e4hrlich weniger aus als damals. Ist das der \u00fcberbordende Wohlfahrtstaat? Der \u00f6ffentliche Sektor schwelgt nicht, er knausert. Unter sp\u00e4tr\u00f6mischer Dekadenz jedenfalls stellt man sich etwas anderes vor.<\/p>\n<p>Sehen wir uns die Staatsverschuldung an: Sie erreichte in Deutschland im Jahr 2005 den Spitzenwert von 71 Prozent des BIP. Danach ging es bis zur Krise bergab &#8211; auf 65,3 Prozent im Jahr 2007. Die USA haben  ihre Schuldenquote von rund 70 auf zwischenzeitlich weniger als 60 Prozent des BIP gesenkt. Also: Schuldenabbau, nicht Schuldenaufbau lautete die Devise. <\/p>\n<p>Was in den Booml\u00e4ndern aber gestiegen ist, und zwar teilweise dramatisch ist die private Schuldenquote &#8211; in den USA von 60 Prozent des BIP in den neunziger Jahren auf 100 Prozent. <\/p>\n<p>Wenn \u00fcberhaupt, dann stirbt in dieser Krise das Konzept der \u00dcberforderung wirtschaftlicher Ressourcen durch Banker, die sich an Krediten an bonit\u00e4tsschwache Kunden bereichern und einer Niedriglohnpolitik, die die Haushalte in die Verschuldung zwingt. <\/p>\n<p>Mit dem Wohlfahrtstaat hat das alles nichts zu tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht einer meiner schreibenden Kollegen vor einem dramatischen Anstieg der Staatsverschuldung warnt, der die westliche Welt in ihren Grundfesten ersch\u00fcttere. 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