{"id":141,"date":"2007-03-08T19:11:10","date_gmt":"2007-03-08T18:11:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=141"},"modified":"2007-03-08T19:11:10","modified_gmt":"2007-03-08T18:11:10","slug":"es-boomet-sehr-und-die-ezb-erhoht-die-zinsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/03\/08\/es-boomet-sehr-und-die-ezb-erhoht-die-zinsen_141","title":{"rendered":"Es boomet sehr &#8211; und die EZB erh\u00f6ht die Zinsen"},"content":{"rendered":"<p>Heute gab es eine wichtige Zahl und eine wichtige Entscheidung. Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im Januar so stark gesteigert wie seit Jahrzehnten nicht mehr und es sieht fast so aus, als entwickele sich hierzulande entgegen allen Kassandrarufen so etwas wie ein ausgewachsener Wirtschaftsboom. W\u00e4hrend das eine einigerma\u00dfen \u00fcberraschende Nachricht war, kann man das von der Zinsentscheidung der EZB nicht sagen. Sie war von langer Hand angek\u00fcndigt und dadurch sozusagen old news. Wichtig war sie dennoch. Machen wir uns mal ans Interpretieren.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nFalls es Ihnen entgangen sein sollte &#8211; die deutsche Inlandsnachfrage ist angesprungen. Da die Auslandsnachfrage bekanntlich seit Jahren boomt, steht die Konjunktur nun endlich auf zwei starken Beinen und ist daher viel weniger anf\u00e4llig als bisher. Das bedeutet auch, dass Deutschland endlich wieder zur Konjunkturlokomotive Europas geworden ist, etwas, was wir seit der Wiedervereinigung nicht mehr erlebt haben. Wir sind f\u00fcr Europa was China f\u00fcr die Weltwirtschaft ist. Wer h\u00e4tte das angesichts des immer noch nicht abgearbeiteten Bergs an Strukturreformen und des sklerotischen Zustands der Wirtschaft gedacht?<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/IndustrieProduktion_EA_DE.gif' alt='Industrieproduktion in Euroland und Deutschland' \/><\/p>\n<p>Hier die j\u00fcngsten Zahlen des heutigen Donnerstags: vor ein paar Stunden gab es die f\u00fcr die Industrieproduktion im Januar. Sie lagen um nicht weniger als 8,9 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresstand, in der Bauwirtschaft waren es sogar 19,6 Prozent. 19,6 Prozent!! Das gute Wetter hat am Bau sicher geholfen. War die Januarzahl vielleicht einfach nur ein Ausrei\u00dfer aus einem viel moderater verlaufenden Trend, was zuweilen schon einmal vorkommen kann? Nicht so! Wenn man den saisonbereinigten Durchschnittswert f\u00fcr November, Dezember und Januar mit dem der drei Monate zuvor vergleicht, ergibt sich eine Jahresrate von 21,0 Prozent. Es brummt am Bau, und es handelt sich nicht mehr um eine Eintagsfliege. Im vierten Quartal wurden beispielsweise auch 13,6 Prozent mehr Arbeitsstunden geleistet als im vierten Quartal 2005. Der Bau, der so lange ein Klotz am Bein der deutschen Konjunktur war, hat die Kurve gekriegt und ist richtig dynamisch, wenn auch noch auf niedrigem Niveau.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Industrie ist das Argument &#8222;Wetter&#8220; ohnehin ziemlich irrelevant. Der starke Anstieg beim Output reflektiert im wesentlichen den Anstieg der Auftragseing\u00e4nge, und diese werden von Leuten vergeben, die in B\u00fcros sitzen, in die es selten hineinschneit. Preisbereinigt lagen die Auftragseing\u00e4nge zuletzt um 6 1\/2 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresstand, also um weniger als die Industrieproduktion &#8211; sie waren aber lange vorausgest\u00fcrmt, so dass wir jetzt offenbar in einer Phase sind, in der die Auftragsbest\u00e4nde etwas abgebaut werden.<\/p>\n<p>Das Beruhigende ist, dass die realen Ordereing\u00e4nge aus dem Inland in der Industrie zuletzt um +8,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr zugelegt haben und damit sogar etwas rascher als die aus dem Ausland.<\/p>\n<p>Dass die Inlandsnachfrage auf einmal so stark expandiert, hat verschiedene Ursachen: Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich deutlich verbessert, die Gewinne der Unternehmen nehmen seit Jahren explosionsartig zu, die internationale Wettbewerbssituation k\u00f6nnte nicht besser sein, die Weltwirtschaft boomt, die Zinsen sind real immer noch niedrig, und es besteht ein gro\u00dfer Nachholbedarf bei den Ausr\u00fcstungsinvestitionen, im Wohnungsbau und bei den kommunalen Bauprojekten. Die finanzielle Lage der \u00f6ffentlichen Hand hat sich so dramatisch verbessert, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es wieder \u00dcbersch\u00fcsse gibt, wie zuletzt vor der Wiedervereinigung.<\/p>\n<p>\u00c0 propos Wiedervereinigung &#8211; die Integration der neuen Bundesl\u00e4nder ist zwar noch unvollkommen, und der Lebensstandard noch deutlich niedriger als im Westen, wir sind aber wohl an einem Punkt angelangt, wo die Transfers in den Osten relativ gesehen eher zur\u00fcckgehen als zunehmen, wodurch das Wachstum auch von dieser Seite her tendenziell gest\u00e4rkt wird.<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht angesichts all dieser erfreulichen Entwicklungen, dass die Einzelhandelsums\u00e4tze im Januar so stark eingebrochen sind (-4,5 Prozent gg. Vj.). Sind sie nicht ein zentrales Element der inl\u00e4ndischen Nachfrage? Auch wenn man ber\u00fccksichtigt, dass K\u00e4ufe von teuren Dingen wie Autos und M\u00f6beln wegen der Mehrwertsteuer vorgezogen worden waren, so dass es zwangsl\u00e4ufig zu einem Absatzeinbruch kommen musste, \u00fcberrascht doch, dass das Bild nicht sch\u00f6ner wird, wenn man beispielsweise die letzten vier Monate zusammennimmt und sie mit ihren Vorjahreswerten vergleicht: Dabei kommt immer noch real ein R\u00fcckgang von 0,6 Prozent heraus. Offenbar spielt der Einzelhandel eine immer geringere und immer weniger entscheidende Rolle bei den Ausgaben der Haushalte. Im vierten Quartal \u00fcbertrafen diese n\u00e4mlich ihren Vorjahreswert real um 1,8 Prozent, waren also keineswegs zur\u00fcckgegangen. Die Verbraucher geben wieder z\u00fcgig Geld aus, aber nicht bei den Einzelh\u00e4ndlern.<\/p>\n<p>Wird die Inlandsnachfrage weiter expandieren oder nicht? Von woher drohen Gefahren? Der \u00d6lpreis scheint schon wieder Fahrt nach oben aufgenommen zu haben, so dass sich die erfreuliche, einkommenssteigernde Verbesserung unserer Terms of Trade schon bald in ihr Gegenteil verkehren k\u00f6nnte. Die Weltwirtschaft w\u00e4chst immer noch mit einer Rate von real rund 5 Prozent, w\u00e4hrend die \u00d6lf\u00f6rderung kaum um mehr als 2 Prozent j\u00e4hrlich gesteigert werden kann. Der Preis ist der Parameter, der Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht bringt. Mit anderen Worten, es w\u00fcrde nicht \u00fcberraschen, wenn die Konjunktur aus dieser Ecke bald einen D\u00e4mpfer bek\u00e4me.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/ECB_und_FED_Zinsen.gif' alt='Euro- und US-Notenbankzinsen' \/><\/p>\n<p>Ernst zunehmen ist auch die Aussage von <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pressconf\/2007\/html\/is070308.en.html\" target=\"_blank\">Herrn Trichet heute bei der Pressekonferenz<\/a>, dass die Geldpolitik angesichts des starken Wachstums und der m\u00f6glicherweise bald h\u00f6heren Lohninflation (sic!) immer noch &#8222;akkommodierend&#8220; sei, und das Zinsniveau &#8222;moderat&#8220;, will hei\u00dfen, weitere Zinserh\u00f6hungen k\u00f6nnten folgen. Wie viel kann die Konjunktur vertragen? Solange der Euro nicht st\u00e4rker aufwertet, tut es vermutlich noch nicht weh, aber es ist klar, dass der Anreiz zum Sparen, also zur Einschr\u00e4nkung der Ausgaben, mit jedem noch so kleinen Zinsschritt zunimmt. Wir sind auf diesem Weg. Deutschland hat zur Zeit noch keine Probleme damit &#8211; obwohl es nicht schlecht w\u00e4re, wenn man den Verbraucher, der so lange geknebelt worden ist, mal eine Weile die Fr\u00fcchte seiner Sparsamkeit und seiner Arbeit genie\u00dfen lie\u00dfe. Schlie\u00dflich ist er der Souver\u00e4n der Wirtschaft, nicht der Finanzminister, nicht die Exporteure und auch nicht die Investoren.<\/p>\n<p>In den \u00fcbrigen L\u00e4ndern des Euroraums sieht es im \u00fcbrigen gar nicht so g\u00fcnstig aus. Da d\u00fcrfte die Zinserh\u00f6hung deutlich mehr weh tun als hierzulande. Wenn es unseren Nachbarn schlecht geht, bekommen auch wir Probleme. Was meist ganz \u00fcbersehen wird, ist zudem, dass die h\u00f6heren Zinsen, wom\u00f6glich in Kombination mit fallenden amerikanischen, an den Devisenm\u00e4rkten zu einem festeren Euro f\u00fchren werden. Die Wechselkurse sind seit Jahren vor allem eine Funktion von erwarteten und tats\u00e4chlichen Zinsdifferentialen &#8211; das w\u00fcrde den restriktiven Effekt der Zinsanhebung versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Ich habe allerdings trotz der ziemlich klaren Ank\u00fcndigung, dass wir das Ende bei den Zinsen noch nicht gesehen haben, nicht den Eindruck, dass die EZB \u00fcberziehen wird. Sie selbst hat ja ihre Inflationsprognose f\u00fcr 2007 etwas zur\u00fcckgenommen, auf einen Mittelwert von 1,8 Prozent im Vorjahresvergleich, also genau auf die angestrebte Rate. Was will sie mehr, zumal es trotz aller Warnungen vor zu hohen L\u00f6hnen \u00fcberhaupt nicht danach aussieht, als ob da eine echte Gefahr drohe. Die Warnungen sind de facto nur ritueller Natur.<\/p>\n<p>Ich wette, dass die Lohnst\u00fcckkosten noch mindestens ein Jahr lang sinken werden. Die heutigen deutschen Zahlen zur Industrieproduktion haben mich in meiner Prognose sehr best\u00e4rkt, weil sie auf einen starken Anstieg der Produktivit\u00e4t hindeuten. Gleichzeitig ist die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer im gesamten Euroraum angesichts der hohen Arbeitslosigkeit so schwach, dass bei den Stundenverdiensten kaum mehr als 2 1\/2 Prozent herauskommen d\u00fcrfte. Da die L\u00f6hne der bei weitem wichtigste Kostenfaktor sind, ist \u00fcberhaupt kein Druck in der Inflationspipeline. Auch \u00fcber die Kapitalkosten braucht sich niemand Sorgen zu machen.<\/p>\n<p>Die EZB fragt sich immer, ob denn die Inflationserwartungen solide auf einem niedrigen Niveau verankert sind. Wenn das so ist, braucht sie keine neue Inflationsspirale zu bef\u00fcrchten. Kennt \u00fcberhaupt noch jemand diesen Begriff? Die Kerninflation, um die die tats\u00e4chliche Inflation fluktuiert, ist deutlich unter 2 Prozent, die L\u00f6hne nehmen mehr als moderat zu, die Produktivit\u00e4t ist angesprungen (ich denke sogar, dass wir vor einem Produktivit\u00e4tswunder stehen), der Deflator des Bruttoinlandsprodukts, das breiteste Inflationsma\u00df \u00fcberhaupt, liegt um nur 1,5 Prozent \u00fcber seinem Vorjahreswert, und alle Konsensprognosen siedeln die k\u00fcnftigen Inflationsraten bei etwas unter 2 Prozent an. Besser geht es nicht.<\/p>\n<p>Es sieht so aus, als ob die Zinsen im Fr\u00fchsommer noch einmal um 25 Basispunkte, auf dann 4 Prozent, steigen werden. Das ist dann nahe dem neutralen Niveau, bei dem die Konjunktur weder stimuliert noch gebremst wird. Nur wenn sich das Wachstum weiter beschleunigt, auf, sagen wir mal, 1,2 Prozent pro Quartal, oder wenn der Euro pl\u00f6tzlich ganz schwach w\u00fcrde, oder wenn die Aktienm\u00e4rkte haussieren sollten, ist mit noch h\u00f6heren Zinsen zu rechnen.<\/p>\n<p>Und umgekehrt: ein sehr fester Euro, ein Einbruch am Aktienmarkt, vielleicht verbunden mit Gefahren f\u00fcr das Finanzsystem, oder schlechte Zahlen vom Arbeitsmarkt k\u00f6nnten dazu f\u00fchren, dass wir nicht \u00fcber die heutigen 3 3\/4 Prozent hinauskommen. So oder so sind wir nicht weit von einem Ende der geldpolitischen Restriktionspolitik entfernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute gab es eine wichtige Zahl und eine wichtige Entscheidung. Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im Januar so stark gesteigert wie seit Jahrzehnten nicht mehr und es sieht fast so aus, als entwickele sich hierzulande entgegen allen Kassandrarufen so etwas wie ein ausgewachsener Wirtschaftsboom. 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