{"id":143,"date":"2007-03-13T08:38:53","date_gmt":"2007-03-13T07:38:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=143"},"modified":"2007-03-13T08:38:53","modified_gmt":"2007-03-13T07:38:53","slug":"renten-lasst-die-anderen-fur-uns-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/03\/13\/renten-lasst-die-anderen-fur-uns-arbeiten_143","title":{"rendered":"Renten &#8211; lasst die anderen f\u00fcr uns arbeiten!"},"content":{"rendered":"<p>Renten m\u00fcssen, genau wie die Erziehung der Kinder oder das Arbeitslosengeld, immer von denen finanziert werden, die arbeiten. Wenn die Renten also hoch oder, aktueller: &#8222;sicher&#8220;, sein sollen, gibt es prinzipiell drei Wege, wie das zu erreichen ist. <!--more-->Am besten werden sie alle drei simultan beschritten:<\/p>\n<ol>\n<li>Es ist daf\u00fcr zu sorgen, dass die, die das Sozialprodukt schaffen, m\u00f6glichst produktiv sind. Das wird erreicht durch eine hohe Investitionsquote, einen guten Ausbildungsstandard sowie Innovationen und erfordert vor allem eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik, also eine Politik, die eine Fehlallokation von Ressourcen minimiert, also den Wettbewerb f\u00f6rdert und die Infrastruktur im weitesten Sinne st\u00e4ndig verbessert.<\/li>\n<li>Der Input an Arbeit sollte erh\u00f6ht werden, aber nicht indem man die Leute zwingt, statt 38 Stunden wieder 45 Stunden, oder bis zum Alter von 70 Jahren zu arbeiten, sondern indem man mehr Wahlm\u00f6glichkeiten und bessere Rahmenbedingungen schafft. Dazu geh\u00f6rt alles, was zu einer h\u00f6heren Erwerbsquote der Frauen (Stichwort &#8222;Kindertagesst\u00e4tten&#8220;), zu einer l\u00e4ngeren Lebensarbeitszeit, zum Abbau der Arbeitslosigkeit, einer steigenden Geburtenrate und mehr Einwanderung beitr\u00e4gt.<\/li>\n<li>Wenn die heutige Bev\u00f6lkerung grunds\u00e4tzlich f\u00fcr eine geringe Kinderzahl optiert, auch wenn die Rahmenbedingungen so kinderfreundlich sein sollten wie heute etwa in Schweden, und wenn eine aggressivere Einwanderungspolitik nicht durchsetzbar ist, gibt es einen Ausweg, \u00fcber den noch nicht gen\u00fcgend diskutiert wird: Ein Teil der k\u00fcnftigen Renten sollte von schnell wachsenden und zur Zeit noch kapitalarmen L\u00e4ndern bezahlt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Bevoelkerung_und_LBS.gif' alt='Bev&Atilde;&para;lkerungswachstum und Leistungsbilanzen' \/><\/p>\n<p>Einige, meist kleine L\u00e4nder mit stagnierender oder schrumpfender Bev\u00f6lkerung verfolgen eine solche Strategie schon seit Jahren, ob explizit oder implizit. Sie besteht darin, heute in gro\u00dfem Umfang netto Kapital zu exportieren, dadurch Auslandsverm\u00f6gen anzusammeln und darauf zu setzen, dass man aus dessen Ertr\u00e4gen den k\u00fcnftigen Lebensstandard sichern kann. Das erste Schaubild zeigt, wie hoch die Kapitalexporte einiger L\u00e4nder bereits sind. Der Saldo der Leistungsbilanz ist definitionsgem\u00e4\u00df das Spiegelbild der Nettokapitalstr\u00f6me, denn wenn man netto mehr G\u00fcter und Dienstleistungen ausf\u00fchrt als einf\u00fchrt, muss man dem Ausland in H\u00f6he des Saldos Kredit gew\u00e4hren oder sonstige Forderungen und Aktiva erwerben.<\/p>\n<p>Je gr\u00f6\u00dfer der \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz, desto rascher erh\u00f6ht sich das Auslandsverm\u00f6gen &#8211; und umgekehrt. Die Schweiz, Japan und Schweden, als reiche und relativ rasch alternde Gesellschaften, geh\u00f6ren demnach zu den gr\u00f6\u00dften Kapitalexporteuren. Sie erzielen bereits heute bedeutende Einnahmen aus dem Ausland, was sich daran zeigt, dass die \u00dcbersch\u00fcsse in den Handelsbilanzen deutlich kleiner sind als die Salden ihrer Leistungsbilanzen. Andererseits sind junge oder rasch wachsende L\u00e4nder wie Spanien, die USA, Irland oder Indien Nettoempf\u00e4nger von Kapital, weisen also gro\u00dfe Defizite in ihren Leistungsbilanzen auf.<\/p>\n<p>Wie immer, wenn man zu apodiktisch sein will, kann man sofort auch Gegenbeispiele finden. Ein solches ist Singapur &#8211; da w\u00e4chst die Bev\u00f6lkerung sehr rasch und trotzdem wird netto in gro\u00dfem Stil Kapital exportiert.  Das gilt ebenso f\u00fcr die Energieexporteure Saudi-Arabien oder Norwegen. Die grunds\u00e4tzliche G\u00fcltigkeit der Aussage wird dadurch aber nicht infrage gestellt, denke ich.<\/p>\n<p>Deutschland geh\u00f6rt ganz eindeutig in die Gruppe der alternden und massiv Kapital exportierenden L\u00e4nder. Das muss nicht unbedingt hei\u00dfen, dass das inl\u00e4ndische Wirtschaftswachstum gering sein muss. Entscheidend ist, dass die Investitionsquote trotz Kapitalexport hoch ist, dass also auch der inl\u00e4ndische Kapitalstock kr\u00e4ftig w\u00e4chst. Schweden macht uns vor, wie das gehen kann, aber auch China und Russland. Zur Zeit gelingt der Spagat von raschem Wachstum und gro\u00dfem Leistungsbilanz\u00fcberschuss auch bei uns, weil die Geldpolitik immer noch einigerma\u00dfen akkommodierend ist, der reale Wechselkurs auf der Stelle tritt, die Finanzpolitik nicht weiter versch\u00e4rft und die Bauwirtschaft endlich die Kurve gekriegt hat.<\/p>\n<p>Die zweite Graphik zeigt, dass Deutschlands Nettokapitalexporte wieder in Richtung 5 Prozent des Sozialprodukts steigen. Das hatten wir schon einmal, bevor die Wiedervereinigung gewisserma\u00dfen dazwischen kam. Inzwischen ist die zehnj\u00e4hrige Interimsphase vor\u00fcber, als wir zum Aufbau Ost Kapital von au\u00dfen ben\u00f6tigten. Wir sind wieder ein kapitalreiches Land.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Nettokapitalexporte_DE.gif' alt='Deutsche Nettokapitalexporte' \/><\/p>\n<p>Wenn die Nettokapitalexporte weiterhin bei etwa 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen, wird das Nettoauslandverm\u00f6gen in weniger als 20 Jahren etwa so hoch sein wie das k\u00fcnftige Bruttoinlandsprodukt. Unter der Annahme, dass sich die ausl\u00e4ndischen Aktiva mit 5 Prozent verzinsen, steht im Inland st\u00e4ndig 5 Prozent mehr zur Verf\u00fcgung als an Mehrwert geschaffen wird. Daraus k\u00f6nnen Zusatzeinkommen f\u00fcr den nicht im Erwerbsleben stehenden Teil der Bev\u00f6lkerung bezahlt werden. Das bedeutet, die Rentner ernten die Fr\u00fcchte ihrer heutigen Sparsamkeit.<\/p>\n<p>Wie kann das konkret gehen? Da der Staat nur in geringem Ma\u00dfe Kapital exportieren wird, solange das Umlageverfahren in der Rentenversicherung dominiert, l\u00e4uft die Ansammlung von Auslandsaktiva \u00fcber den privaten Sektor: Sparer erwerben Investmentfonds, die im Ausland anlegen, oder sie kaufen &#8211; billiger &#8211; ausl\u00e4ndische Aktien direkt; viele d\u00fcrften auch Immobilien jenseits der Grenzen erwerben; deutsche Unternehmen verlagern einen steigenden Anteil ihrer Investitionen ins rascher wachsende Ausland; Versicherungen und Banken erh\u00f6hen st\u00e4ndig den Anteil der Auslandsaktiva an ihrer Bilanzsumme.<\/p>\n<p>Dem normalen k\u00fcnftigen Rentner, der heute vielleicht nicht in der Lage ist, privat vorzusorgen, n\u00fctzt es nicht direkt, dass Deutschland als Ganzes immer mehr von seinen Auslandsaktiva leben kann. Es ist ein Verteilungsproblem. Ein Teil der Auslandseink\u00fcnfte der Unternehmen kann zwar \u00fcber Steuern abgesch\u00f6pft werden und in den Rententopf eingespeist werden, aber da die K\u00f6rperschaftsteuer langfristig gegen Null zu tendieren scheint, ist das nicht sehr erfolgversprechend. Der Alterungsprozess der Bev\u00f6lkerung macht es daher immer dringender, dass der Staat einen steigenden Teil seiner Einnahmen im Ausland investiert, so wie das etwa Singapur, Norwegen oder China tun.<\/p>\n<p>Noch wichtiger ist nat\u00fcrlich, dass die Wachstumsrate der Produktivit\u00e4t durch eine gute Wirtschaftspolitik wieder fr\u00fchere Werte erreicht und dass das Arbeitsangebot zunimmt. Vor allem dadurch werden sowohl diejenigen, die arbeiten, als auch die, die vorwiegend auf die Rentenumlage angewiesen sind, real st\u00e4ndig \u00fcber signifikant mehr Kaufkraft verf\u00fcgen. Das Ziel muss sein, dass es beiden Gruppen immer besser geht. Das hei\u00dft, es wird vor allem auf die in der Einleitung genannten Punkte eins und zwei ankommen. Eink\u00fcnfte aus dem Ausland d\u00fcrften k\u00fcnftig wichtiger sein f\u00fcr die Aufrechterhaltung des Lebensstandards als das den meisten bewusst ist, aber das ist f\u00fcrs Erste vor allem eine Sache des privaten Sektors.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Renten m\u00fcssen, genau wie die Erziehung der Kinder oder das Arbeitslosengeld, immer von denen finanziert werden, die arbeiten. 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