{"id":146,"date":"2007-03-19T22:10:58","date_gmt":"2007-03-19T21:10:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=146"},"modified":"2022-11-20T23:26:49","modified_gmt":"2022-11-20T22:26:49","slug":"zinsen-fur-uns-ok-fur-die-anderen-zu-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/03\/19\/zinsen-fur-uns-ok-fur-die-anderen-zu-hoch_146","title":{"rendered":"Zinsen &#8211; f\u00fcr uns ok, f\u00fcr die anderen zu hoch"},"content":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Zinskurve ist zur Zeit flach wie ein Brett. Der Unterschied in der Rendite zehnj\u00e4hriger und zweij\u00e4hriger Bundesanleihen betr\u00e4gt gerade einmal einen hundertstel Prozentpunkt, oder einen Basispunkt. Alles verzinst sich mit etwa 3,9 Prozent, auch das Dreimonatsgeld unter den Banken. Was lehrt uns das? Haben wir es hier mit einem Vorboten einer Rezession zu tun?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIn den USA gilt die Neigung der Zinskurve bekanntlich seit jeher als der wichtigste Fr\u00fchindikator f\u00fcr die amerikanische Konjunktur. Wenn die kurzfristigen Zinsen dauerhaft deutlich h\u00f6her sind als die am langen Ende, reflektiert das die Erwartungen der Marktteilnehmer, dass die Notenbank ihren Leitzins, die Federal Funds Rate, senken wird. Warum sollte man Anleihen kaufen, wenn am Geldmarkt mehr zu verdienen ist? Und warum erwarten die Leute eine Zinssenkung der Fed? Weil die Konjunktur schlecht laufen und die Inflation dann zur\u00fcckgehen wird! Niedrige Inflation gleich niedrige Zinsen. Umgekehrt, wenn die Kurve sehr steil ist, wenn die langfristigen Zinsen deutlich h\u00f6her sind als die kurzfristigen, wird erwartet, dass die Fed die Zinsen anheben wird, weil die Konjunktur robust ist und es daher leicht f\u00e4llt, die Preise zu erh\u00f6hen, das Inflationsrisiko also zunimmt.<\/p>\n<p>In Europa gibt es einen solch zuverl\u00e4ssigen Zusammenhang nicht, vermutlich weil es immer wieder zu Strukturbr\u00fcchen kam. Man denke an die deutsche Wiedervereinigung oder die Abl\u00f6sung der nationalen Notenbanken durch die EZB.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Zinsdifferenz_und_Konjunktur_EA.gif' alt='Zinsdifferenz und Konjunktur in Euroland' \/><\/p>\n<p>Aus der Graphik geht hervor, dass die Marktteilnehmer trotz des starken Wirtschaftswachstums nicht bef\u00fcrchten, dass die EZB die Zinsen viel weiter erh\u00f6hen wird, oder dass die Inflation Eurolands anspringen k\u00f6nnte. Ein Grund d\u00fcrfte sein, dass die Produktivit\u00e4t durch die Kombination von unterausgelasteten Kapazit\u00e4ten und steigendem Output kr\u00e4ftig zunimmt, w\u00e4hrend die L\u00f6hne infolge des starken Euros und des \u00dcberangebots an Arbeit ihren Vorjahresstand nur um etwa 2 Prozent \u00fcbertreffen, mit der Folge, dass die Lohnst\u00fcckkosten, traditionell der wichtigste Inflationstreiber, in etwa stagnieren.<\/p>\n<p>Auch die Struktur der Zinskurve im Geldmarktbereich suggeriert, dass die Zinsen bereits in der N\u00e4he ihres voraussichtlichen zyklischen H\u00f6chststandes liegen d\u00fcrften. Vielleicht gibt es im Herbst noch eine Anhebung auf 4 Prozent, das war es aber dann &#8211; wenn der Markt recht haben sollte.<\/p>\n<p>Im Grunde besteht kein gro\u00dfer Handlungsbedarf. In der zweiten Graphik ist die linke Skala f\u00fcr den Notenbankzins so eingerichtet, dass 4 Prozent Zinsen bei einer Inflationsrate von 2 Prozent liegen. Diese 4 Prozent entsprechen etwa dem Produkt aus der Zielinflation von 1,8 Prozent (das Inflationsziel der EZB ist nahe bei aber unter 2 Prozent) und einem Potenzialwachstum von 2 1\/4 Prozent.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Notenbankzins_und_Inflation_EA.gif' alt='Notenbankzins und Inflation in Euroland' \/><\/p>\n<p>Nun n\u00e4hert sich die Wirtschaft der W\u00e4hrungsunion allerdings allm\u00e4hlich der Normalauslastung, jedenfalls wenn man unterstellt, dass sich das Potenzialwachstum neuerdings nicht beschleunigt hat, und wenn man davon absieht, dass die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor weit von einer normalen Situation entfernt ist. Die EZB k\u00f6nnte also argumentieren, dass sie den Zins in einiger Zeit \u00fcber das &#8222;neutrale&#8220; Niveau von 4 Prozent hinaus anheben muss, wenn der Auslastungsgrad der Wirtschaft weiterhin so rasch zunimmt wie zuletzt. Die dritte Graphik zeigt jedoch, dass wir uns bislang noch etwas unterhalb von &#8222;normal&#8220; befinden, und zwar um etwa 0,5 Prozent, dem Durchschnitt, der sich aus den beiden verwendeten Rechenverfahren f\u00fcr die Output-L\u00fccke ergibt. Die rechte Skala f\u00fcr den Notenbankzins ist so eingerichtet, dass 4 Prozent Zinsen bei einer Outputl\u00fccke von null Prozent liegen. Wie bereits oben angemerkt, entsprechen diese 4 Prozent etwa dem Produkt aus der Zielinflation von 1,8 Prozent und einem Potenzialwachstum von 2 1\/4 Prozent. (Letzteres ist der Mittelwert der Bandbreite des Trendwachstums des BIP, die die EZB bei der Berechung ihres Referenzwertes f\u00fcr das Geldmengenwachstum unterstellt.)<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Zins_und_Outputluecke_EA.gif' alt='Notenbankzins und Outputl&Atilde;&frac14;cke in Euroland' \/><\/p>\n<p>Insgesamt sind die Produktionsreserven noch betr\u00e4chtlich. Ehe eine Auslastung wie 2001 erreicht wird, kann das reale BIP von Euroland drei Jahre lang mit einer durchschnittlichen Rate von 3 1\/4 Prozent wachsen. Wenn das gel\u00e4nge, k\u00f6nnte die Arbeitslosenquote sicher noch einmal um weitere zwei Prozentpunkte auf dann etwa 5 1\/2 Prozent zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p>Auch im Jahr 2001 gab es \u00fcbrigens durchaus noch gro\u00dfe ungenutzte Produktionsreserven, und die Arbeitslosenquote lag im saisonbereinigten Tiefpunkt bei 7,8 Prozent, also etwas h\u00f6her als heute. Die Inflationsrate betrug im Jahresdurchschnitt 2,3 Prozent, was im Wesentlichen die Folge der vorangegangenen Euro-Abwertung und der deutlich h\u00f6heren Lohnsteigerungen war. Heute erwarten wir angesichts der globalen Ungleichgewichte eher einen festeren Euro und angesichts der immer intensiveren globalen Arbeitsteilung eher sehr moderate Lohnsteigerungen, also sehr g\u00fcnstige Voraussetzungen f\u00fcr eine weiterhin niedrige Inflationsrate.<\/p>\n<p>Die EZB hat also keinen Anlass, mit Macht auf die Bremse zu treten. Im \u00dcbrigen ist auch der sogenannte Taylorzins, wie ihn mein Mitstreiter Uwe Richter berechnet hat, jetzt eher etwas niedriger als der Refinanzierungssatz von derzeit 3,75 Prozent.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Taylorzins_EA_rev.gif' alt='Taylorzins Euroland' \/><\/p>\n<p>Der Taylorzins ist \u00fcbrigens kein normativer Zins, sondern bildet nur ab, wo der Notenbankzins liegen w\u00fcrde, wenn die Notenbank, wie in der Vergangenheit, etwa gleich viel Gewicht auf die Besch\u00e4ftigung (als Proxy dient die Output-L\u00fccke) und die Einhaltung des Inflationsziels legen w\u00fcrde. Bekanntlich ist die EZB ja nur dem Ziel der Preisstabilit\u00e4t verpflichtet, in der Praxis aber, wie jede andere Notenbank auch, genauso dem der m\u00f6glichst hohen Besch\u00e4ftigung. <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/pdf-download\/jahr\/2007\/heft\/2\/beitrag\/wann-ist-geldpolitik-neutral.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Eine neuere, gut lesbare Kritik des Konzepts des Taylorzinses und der Potenzialrate des realen Sozialprodukts findet sich in der Februar Ausgabe der Zeitschrift Wirtschaftsdienst.<\/a><\/p>\n<p>Mit anderen Worten, die Inflationsrisiken sind heute nach wie vor moderat und erfordern kein aggressives Gegensteuern. Auch wenn die Wirtschaft tats\u00e4chlich weiter kr\u00e4ftig expandiert, d\u00fcrfte sich keine neue Inflationsspirale entwickeln.<\/p>\n<p>Vor allem aus Deutschland gibt es allerdings immer wieder Stimmen, die die EZB dazu dr\u00e4ngen, die Z\u00fcgel weiter anzuziehen. Das w\u00e4re verfehlt. Es w\u00e4re zudem aus der Froschperspektive gesehen, denn den anderen gro\u00dfen L\u00e4ndern im Euroraum geht es konjunkturell keineswegs so gut wie uns. Unsere Wirtschaft hat sich zur Konjunkturlokomotive f\u00fcr Euroland entwickelt, nachdem sie jahrelang als der kranke Mann am Rhein bel\u00e4chelt worden war. Wir k\u00f6nnten angesichts der aktuellen Wachstumsrate des realen BIP von 3 1\/2 Prozent durchaus mit Zinsen von deutlich \u00fcber 4 Prozent leben, die anderen aber nicht so leicht.<\/p>\n<p>Die EZB muss die gesamte Region im Blick haben und kann daher nicht besonders forsch mit dem Anziehen der Z\u00fcgel fortfahren. Auf einmal findet sich Deutschland in der ungewohnt komfortablen Lage, dass sowohl der reale Wechselkurs als auch die Realzinsen sehr niedrig sind &#8211; und die EZB mit R\u00fccksicht auf die anderen keinen sonderlich restriktiveren Kurs fahren kann. Wer hat da noch Sehnsucht nach der Bundesbank?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Zinskurve ist zur Zeit flach wie ein Brett. Der Unterschied in der Rendite zehnj\u00e4hriger und zweij\u00e4hriger Bundesanleihen betr\u00e4gt gerade einmal einen hundertstel Prozentpunkt, oder einen Basispunkt. Alles verzinst sich mit etwa 3,9 Prozent, auch das Dreimonatsgeld unter den Banken. Was lehrt uns das? 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