{"id":152,"date":"2007-04-13T19:31:42","date_gmt":"2007-04-13T17:31:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=152"},"modified":"2007-04-13T19:31:42","modified_gmt":"2007-04-13T17:31:42","slug":"europaische-zinsen-auf-dem-weg-nach-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/04\/13\/europaische-zinsen-auf-dem-weg-nach-oben_152","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Zinsen auf dem Weg nach oben"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pressconf\/2007\/html\/is070412.en.html\" target=\"_blank\">Worte des EZB Pr\u00e4sidenten Jean-Claude Trichet auf der Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag<\/a> waren so klar wie sie nur sein konnten: Im Juni werden die Notenbankzinsen erneut um 25 Basispunkte angehoben, auf dann 4 Prozent. Au\u00dferdem hat er sich die T\u00fcr offengehalten f\u00fcr weitere Schritte, da die Konjunktur besser l\u00e4uft als gedacht, die L\u00f6hne jetzt m\u00f6glicherweise rascher steigen, die Inflationsrate wieder \u00fcber 2 Prozent klettern k\u00f6nnte, und weil vor allem die Liquidit\u00e4tsversorgung und die Expansion der Kredite boomartige Z\u00fcge angenommen haben.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Notenbankzins_und_Bund10y.gif' alt='Notenbankzinsen und langfristige Zinsen in Euroland' \/><\/p>\n<p>Wie ernst ist das Risiko zu nehmen, dass wir am Ende des Jahres einen Refinanzierungssatz von, sagen wir, 4 1\/2 Prozent sehen werden?<!--more--> Neutral im dem Sinne, dass von ihm weder stimulierende noch bremsende Effekte ausgehen, d\u00fcrfte ein Satz von 4 Prozent sein. Er ergibt sich durch die Multiplikation der mittelfristigen Wachstumsrate des realen Sozialprodukts von 2 1\/4 Prozent mit der angestrebten Inflationsrate von etwas unter 2 Prozent. Das ist keine rocket-science-Formel, nur ein Anhaltspunkt. Niemand wei\u00df, wo genau der neutrale Zins liegt. Da die Wirtschaft Eurolands zuletzt mit einer Verlaufsrate von real rund 3 1\/2 Prozent gewachsen ist, also rascher als das Potenzial, schrumpft die Outputl\u00fccke. Es ist aber noch ein ziemlich weiter Weg, bis wieder ein Auslastungsgrad erreicht ist wie zu Beginn des Jahrzehnts, so dass die Inflationsrisiken realistisch gesehen nicht sonderlich ernst zu nehmen sind.<\/p>\n<p>Der wichtigste Grund ist, dass am Arbeitsmarkt trotz des Anstiegs der Besch\u00e4ftigung &#8211; mit Raten von zur Zeit beinahe 2 Prozent &#8211; im gro\u00dfen Ganzen ein \u00dcberangebot herrscht und die Verhandlungsposition der Gewerkschaften daher schwach ist. Noch gibt es keine Anzeichen daf\u00fcr, dass sich eine neue Lohn-Preisspirale in Gang setzen k\u00f6nnte. Da die Produktivit\u00e4t jetzt offenbar ebenfalls um knapp 2 Prozent zunimmt, wenn vielleicht bislang vorwiegend nur aus zyklischen Gr\u00fcnden, d\u00fcrften die Lohnst\u00fcckkosten bis auf weiteres bestenfalls um ein halbes Prozent steigen, so dass sich die wichtigste Kostenkomponente deutlich moderater entwickelt, als die von der EZB angestrebte \u00c4nderung des Preisniveaus insgesamt.<\/p>\n<p>Warum sollte die Zentralbank also wegen der L\u00f6hne den Fu\u00df auf der Bremse halten? Die Warnung vor zu hohen Lohnabschl\u00fcssen ist nur eine rituelle Sprechblase. Es ist noch ein weiter Weg bis von der Lohnseite wirklich Gefahren auf die Preisstabilit\u00e4t ausgehen.<\/p>\n<p>Dass die zweistellige Expansionsrate der Kredite aus Sicht der Zentralbank bedenklich ist, kann ich schon eher verstehen. Sie reflektiert zweierlei: die bislang noch niedrigen Realzinsen und die zunehmende Dynamik des Aufschwungs. Die Unternehmen sind optimistisch, ihre Auftragslage ist ausgezeichnet (wenn auch nicht \u00fcberall gleicherma\u00dfen), der Wechselkurs stimmt, die Exportm\u00e4rkte brummen, die Gewinne steigen weiter mit zweistelligen Raten, und der Boom in der Bauwirtschaft ist jetzt auch in Deutschland angekommen. Kein Wunder, dass es wieder reizt, sich st\u00e4rker zu verschulden. Das gilt auch f\u00fcr die privaten Haushalte, weil es am Arbeitsmarkt nicht mehr ganz d\u00fcster aussieht.<\/p>\n<p>Dass aus der hohen Zuwachsrate der Kredite und, damit verbunden, der hohen Zuwachsrate der Geldmenge unmittelbar ein Anstieg der Inflation abzuleiten ist, glaubt aber selbst die EZB nicht. Soweit sich die zus\u00e4tzliche Verschuldung in einer verst\u00e4rkten Investitionst\u00e4tigkeit niederschl\u00e4gt, nimmt ja das Produktionspotenzial der Wirtschaft zu (die Angebotskurve verschiebt sich nach rechts), so dass auch ein kr\u00e4ftiger Anstieg der Nachfrage, wie er zur Zeit zu beobachten ist, nicht notgedrungen zu steigenden Verbraucherpreisen f\u00fchren muss. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie stichhaltig mein Argument wirklich ist, denn bisher ist es noch nicht zu einem richtigen Investitionsboom gekommen: Im vierten Quartal lagen die realen Investitionsausgaben im Euroraum nur um 5,8 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert, was f\u00fcr einen Aufschwung ziemlich bescheiden ist. Das ist, nebenbei gesagt, ein Zeichen daf\u00fcr, dass der Auslastungsgrad der Kapazit\u00e4ten noch niedrig ist &#8211; was wiederum ein erfreuliches Zeichen f\u00fcr die k\u00fcnftigen Gewinne ist.<\/p>\n<p>Trotzdem ist der Zusammenhang zwischen Krediten, Geldmenge und Inflation seit Jahren praktisch nicht mehr existent &#8211; es w\u00e4re etwas anderes, wenn sich all die Liquidit\u00e4t in einem Boom der Verbrauchernachfrage niederschlagen w\u00fcrde. Aber das ist ja gerade nicht der Fall. Die Wachstumsmaschine Eurolands brummt ohne den Konsumzylinder.<\/p>\n<p>So oder so, die EZB wird fortfahren, die Zinsen anzuheben, sie zu &#8222;normalisieren&#8220;. Dabei sticht ein Argument nicht mehr, das sie in der Vergangenheit immer wieder angef\u00fchrt hatte: dass die Finanzpolitik zu wenig f\u00fcr die R\u00fcckf\u00fchrung der Defizite tue, so dass sie, so die implizite Botschaft, bei der Zinspolitik notgedrungen gegenhalten m\u00fcsse. Wie es aussieht, werden die Staatsdefizite im Euroraum insgesamt in diesem Jahr kaum mehr als 1 Prozent des nominalen BIP erreichen und damit weit unter der kritischen Marke von 3 Prozent liegen. Dabei sind wir immer noch weit entfernt von Vollbesch\u00e4ftigung. So gesehen, k\u00f6nnte die EZB es ruhig angehen lassen.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/EER_Euro_broad.gif' alt='Effektiver Wechselkurs des Euro' \/><\/p>\n<p>Und dann der Wechselkurs des Euro! Er befindet sich in einem klaren Aufw\u00e4rtstrend, wenn vielleicht auch nur deshalb, weil Renminbi und Yen, die eigentlichen Aufwertungskandidaten, sich wegen st\u00e4ndiger Interventionen einerseits und rekordniedrigen Notenbankzinsen andererseits nicht lehrbuchgem\u00e4\u00df verhalten &#8211; und das Geld aus dem Dollar ja irgendwo hin muss. Euroland importiert zunehmend Preisstabilit\u00e4t auch deswegen, weil bei steigendem Wechselkurs das G\u00fcterangebot im Inland zunimmt. Das Risiko steigender Inflationsraten nimmt jedenfalls mit jedem Cent ab, den der Euro zulegt. Auch das spricht daf\u00fcr, es bei den Zinsen nicht zu \u00fcbertreiben.<\/p>\n<p>Die Renditen der zehnj\u00e4hrigen Bundesanleihen klettern derweil fast t\u00e4glich. Heute sind sie bei 4,24 Prozent angekommen. Es ist noch nicht so lange her, dass sie fast unter 3 Prozent gefallen w\u00e4ren (am 9.9.2005 lagen sie bei 3,05 Prozent). Nicht, dass sich die Lage an der Inflationsfront seitdem verschlechtert h\u00e4tte. Es kann nur damit zusammenh\u00e4ngen, dass die EZB die kurzen Zinsen inzwischen um 175 Basispunkte angehoben hat und dass das st\u00e4rkere Wirtschaftswachstum auch eine Ann\u00e4herung an einen &#8222;normalen&#8220; Langfristzins nahe legt. Der k\u00f6nnte etwa 50 Basispunkte \u00fcber dem &#8222;normalen&#8220; Notenbanksatz liegen, also bei 4 1\/2 Prozent. Die 50 Basispunkte sind die Risikopr\u00e4mie, die bei diesem, im historischen Vergleich niedrigen, Zinsniveau plausibel ist. Der Markt l\u00e4uft offenbar tats\u00e4chlich in Richtung 4 1\/2 Prozent, und es d\u00fcrfte so weitergehen, solange es keine schlechten Nachrichten von der Konjunktur gibt. Die Zinsstrukturkurve ist also wieder ein bisschen steiler geworden. Das kann auch interpretiert werden als ein Zeichen daf\u00fcr, dass sich die Marktteilnehmer keine Sorgen um den Aufschwung machen. M\u00f6gen sie recht behalten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Worte des EZB Pr\u00e4sidenten Jean-Claude Trichet auf der Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag waren so klar wie sie nur sein konnten: Im Juni werden die Notenbankzinsen erneut um 25 Basispunkte angehoben, auf dann 4 Prozent. 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