{"id":1526,"date":"2010-03-08T19:01:27","date_gmt":"2010-03-08T18:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1526"},"modified":"2010-03-10T11:25:29","modified_gmt":"2010-03-10T10:25:29","slug":"griechenland-kann-es-alleine-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/03\/08\/griechenland-kann-es-alleine-schaffen_1526","title":{"rendered":"Griechenland kann es alleine schaffen"},"content":{"rendered":"<p>Was w\u00fcrde eigentlich passieren, wenn Griechenland einfach sich selbst \u00fcberlassen bliebe? Bis Ende Mai m\u00fcssen offenbar Staatsanleihen in H\u00f6he von 20,5 Mrd. Euro am Markt untergebracht werden, was etwa 8 1\/2 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die j\u00fcngste 10-j\u00e4hrige Anleihe, mit einem Kupon von 6 1\/4 Prozent, war fast dreifach \u00fcberzeichnet, was zeigt, dass es bislang keine Probleme gibt. Wenn die Griechen genug zahlen &#8211; genauer: versprechen zu zahlen -, werden sie auch in der Zukunft Abnehmer f\u00fcr ihre Schulden finden. Nur tut es nat\u00fcrlich weh, wenn die Zinsbelastung fast doppelt so hoch ist wie in Deutschland (zehnj\u00e4hrige Bundesanleihen haben zur Zeit eine Rendite von 3,18 Prozent).<!--more--><\/p>\n<p>Griechenland ist kein besonders armes Land: Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf war 2009 nur rund 27 Prozent niedriger als das deutsche. Die durchschnittlichen Wachstumsraten waren im vergangenen Jahrzehnt nicht weniger als drei Prozentpunkte h\u00f6her als in Deutschland (3,5 Prozent verglichen mit 0,5 Prozent), und die Arbeitslosigkeit liegt bei &#8222;nur&#8220; 10,6 Prozent. Auch wenn von nun an mit aller Macht gespart werden muss, bedeutet das keine existenzielle Bedrohung. Allein der \u00dcbergang von der exzessiven Schuldenwirtschaft zu geordneteren Verh\u00e4ltnissen wird sehr weh tun. Es wird vor allem dann einen deflation\u00e4ren Schock geben, den die Gesellschaft m\u00f6glicherweise nicht verkraftet, wenn, wie geplant, versucht wird, das staatliche Defizit innerhalb von drei Jahren von zuletzt 13 Prozent auf etwa 3 Prozent des BIP herunter zu fahren. Was spricht dagegen, sich daf\u00fcr zwei oder drei Jahre mehr Zeit zu nehmen? F\u00fcr die Anleger kommt es nur darauf an, dass das Sparprogramm glaubhaft ist, was vor allem hei\u00dft, dass es von der Bev\u00f6lkerung mitgetragen wird. Wenn durch eine Streckung Stra\u00dfenk\u00e4mpfe und Generalstreiks vermieden werden k\u00f6nnen, wird sich das positiv auf die H\u00f6he der Zinsen und den Schuldendienst auswirken.<\/p>\n<p>Ich denke, dass Griechenland zum Einen weiterhin Zugang zum Kapitalmarkt haben wird, und zweitens schon aus Eigeninteresse seinen G\u00fcrtel enger schnallen wird, also in der Tat keine Hilfe von au\u00dfen braucht, abgesehen davon, dass der <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2008:115:0047:0199:DE:PDF\" target=\"_blank\">Artikel 125(1) des Vertrags von Lissabon<\/a> das verbietet. Eine kreative Auslegung des Vertragstextes ist sicher denkbar und vermutlich auch bereits im Gange, ich halte das aber f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig. Zudem k\u00f6nnte es einen gef\u00e4hrlichen Pr\u00e4zedenzfall geben, der Spanien, Portugal und vielleicht sogar Italien ermutigen k\u00f6nnte, es auch einmal zu versuchen.<\/p>\n<p>Die Schulden lassen sich im jetzigen System f\u00fcr ein einzelnes Land nicht weginflationieren und sind daher f\u00fcr die kommenden Generationen eine schwere reale Last. Keine Regierung wird es sich leisten k\u00f6nnen, sie weiter ausufern zu lassen. Da es nicht m\u00f6glich ist, gegen\u00fcber den anderen L\u00e4ndern in der W\u00e4hrungsunion, also den Hauptgl\u00e4ubigern, abzuwerten, wird die Neuverschuldung gegen\u00fcber dem Ausland dadurch zur\u00fcckgehen m\u00fcssen, dass das inl\u00e4ndische Kostenniveau gesenkt wird: Auf diese Weise werden weniger Waren und Dienstleistungen importiert und gleichzeitig mehr exportiert. Das vermindert automatisch die Nettokapitalimporte und macht das Land kreditw\u00fcrdiger. Im Jahr 2009 hatten diese Kapitalimporte ebenfalls rund 13 Prozent des BIP erreicht; die Bruttoschuldenquote des Staates n\u00e4hert sich mit Riesenschritten der 100 Prozent-Marke.<\/p>\n<p>Wie kann das Kostenniveau gesenkt werden? Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass die Kapitalkosten zun\u00e4chst erst einmal steigen (schwacher Aktienmarkt, h\u00f6here Zinsen auf Fremdkapital). Auch bei den relativen Importkosten l\u00e4sst sich wegen des festen Wechselkurses innerhalb der W\u00e4hrungsunion nichts machen. Es f\u00fchrt daher kein Weg daran vorbei, dass die Lohnst\u00fcckkosten, der bei weitem wichtigste volkswirtschaftliche Kostenblock, deutlich sinken m\u00fcssen. Idealerweise kann das durch eine kr\u00e4ftige Zunahme der Produktivit\u00e4t erreicht werden, ist aber im Fall Griechenland eher unwahrscheinlich. Das erfordert n\u00e4mlich entweder eine bessere Auslastung der Kapazit\u00e4ten oder einen neuen Investitionsboom, wonach es wegen des unvermeidlichen Einbruchs der Inlandsnachfrage \u00fcberhaupt nicht aussieht.<\/p>\n<p>Die Nominall\u00f6hne und die Einkommen insgesamt werden also fallen. F\u00fcr die anderen L\u00e4nder des Euroraums bedeutet diese extrem pro-zyklische Politik einen R\u00fcckgang ihrer Export\u00fcbersch\u00fcsse gegen\u00fcber Griechenland und damit tendenziell Einbu\u00dfen bei der Besch\u00e4ftigung. Gl\u00fccklicherweise ist Griechenland aber nur ein kleines Land, dessen Sparprogramm von den anderen kaum bemerkt werden d\u00fcrfte. Per Saldo ist die Krise Griechenlands eine Art Konjunkturprogramm f\u00fcr die W\u00e4hrungsunion, weil sie hauptverantwortlich ist f\u00fcr die j\u00fcngste Abwertung des Euro gegen\u00fcber Dollar, Yen und Renminbi.<\/p>\n<p>Die deutschen Auftragseing\u00e4nge aus dem Nicht-EWU-Raum sind beispielsweise in den drei Monaten bis Januar real mit einer Jahresrate von 20,0 Prozent gestiegen und lagen damit um nicht weniger als 30,4 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert. Auch wenn das nicht allein auf die Abwertung des Euro zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, hat sie jedenfalls nicht geschadet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Auftragseingang_Euro_und_Nicht-Euro_idx_1001.gif\" alt=\"Grafik: Auftragseingang (dt. Industrie) aus Euro- und Nicht-Euro-L\u00e4ndern - Jan. 2010\" title=\"Auftragseingang (dt. Industrie) aus Euro- und Nicht-Euro-L\u00e4ndern - Jan. 2010\" width=\"400\" height=\"308\" class=\"alignnone size-full wp-image-1528\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Auftragseingang_Euro_und_Nicht-Euro_idx_1001.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Auftragseingang_Euro_und_Nicht-Euro_idx_1001-300x231.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>\u00dcberhaupt w\u00e4re es das Beste f\u00fcr Griechenland und seine Gl\u00e4ubiger, wenn die Konjunktur in den finanziell relativ gesunden L\u00e4ndern der W\u00e4hrungsunion Fahrt aufn\u00e4hme. Das w\u00fcrde Griechenland den notwendigen Strukturwandel in Richtung Auslandsnachfrage erheblich erleichtern, vor allem im Hinblick auf den Arbeitsmarkt. Nach den <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Presse\/pressemitteilungen,did=333626.html\" target=\"_blank\">deutschen Auftragseing\u00e4ngen der letzten Woche<\/a>, den <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Presse\/pressemitteilungen,did=333742.html\" target=\"_blank\">Zahlen vom Montag zur Industrieproduktion<\/a> sowie den diversen Umfrageindices f\u00fcr die W\u00e4hrungsunion insgesamt scheinen wir mindestens auf Sicht von zwei Quartalen vor einem recht dynamischem Aufschwung zu stehen. Griechenland ist vielleicht weniger als bef\u00fcrchtet auf Hilfspakete der europ\u00e4ischen Partner angewiesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Produktion_idx_1001.gif\" alt=\"Grafik: Dt. Industrieproduktion - Januar 2010\" title=\"Dt. Industrieproduktion - Januar 2010\" width=\"400\" height=\"304\" class=\"alignnone size-full wp-image-1530\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Produktion_idx_1001.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Produktion_idx_1001-300x228.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Ich will nicht naiv erscheinen. Wir m\u00fcssen damit rechnen, dass auch die \u00fcbrigen L\u00e4nder der W\u00e4hrungsunion, ebenso wie andere gro\u00dfe Industriel\u00e4nder, daran gehen werden, ihre Finanzen zu &#8222;konsolidieren&#8220;, sobald Anzeichen f\u00fcr einen sich selbst tragenden Aufschwung zu sehen sind. Gro\u00dfe Staatsdefizite gelten vielfach als Regierungsversagen und nicht als notwendige, wenn auch nur vor\u00fcbergehende Kompensation f\u00fcr den Ausfall der privaten Nachfrage. Das Paradebeispiel daf\u00fcr, wie man es nicht machen sollte, sind die restriktiven Ma\u00dfnahmen Japans im Jahr 1997: Kaum hatte der Aufschwung begonnen, wurde er schon wieder abgew\u00fcrgt. Die Geschichte k\u00f6nnte sich wiederholen.<\/p>\n<p>Was die W\u00e4hrungsunion und den Euro angeht, kann ich nur hoffen, dass es nicht dazu kommt. Denn dann gerieten schon bald andere L\u00e4nder ins Schussfeld der Anleger. Sie haben ein Gewicht, das mehr als zehn mal gr\u00f6\u00dfer ist als das von Griechenland. Wenn die alle ihre G\u00fcrtel genau so eng schnallen w\u00fcrden, w\u00e4re das Ende des Euro nicht mehr fern.<\/p>\n<p>Das Gute an der jetzigen Krise ist, dass sie die Konstruktionsm\u00e4ngel der W\u00e4hrungsunion erbarmungslos offen gelegt hat. Die Maastricht-Kriterien sind, da de facto unverbindlich, nicht dasselbe wie eine gemeinsame Finanzpolitik mit Biss. Und die ist nicht m\u00f6glich ohne den Willen der Eurol\u00e4nder, weiter in Richtung politischer Union voran zu gehen. Die W\u00e4hrungsunion gleicht einem Radfahrer: Wenn er aufh\u00f6rt zu strampeln, f\u00e4llt er um.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was w\u00fcrde eigentlich passieren, wenn Griechenland einfach sich selbst \u00fcberlassen bliebe? Bis Ende Mai m\u00fcssen offenbar Staatsanleihen in H\u00f6he von 20,5 Mrd. Euro am Markt untergebracht werden, was etwa 8 1\/2 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts entspricht. 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