{"id":1539,"date":"2010-03-11T19:24:08","date_gmt":"2010-03-11T18:24:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1539"},"modified":"2010-03-11T23:25:32","modified_gmt":"2010-03-11T22:25:32","slug":"griechenlands-echte-probleme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/03\/11\/griechenlands-echte-probleme_1539","title":{"rendered":"Griechenlands echte Probleme"},"content":{"rendered":"<p>Die Griechen m\u00fcssten jetzt selbst mit ihren Schulden fertig werden, so die \u00fcberwiegende Meinung vieler deutscher Politiker und des Wahlvolks, dessen Gunst sie zu erlangen suchen. Blo\u00df sitzen wir mit den Griechen durch die W\u00e4hrungsunion in einem Boot, ob wir wollen oder nicht.<\/p>\n<p>Deswegen lohnt es sich, sich noch mal genauer anzuschauen, was eigentlich genau das griechische Problem ist und wer f\u00fcr die Probleme verantwortlich ist. Die Griechen, die sich einfach nicht disziplinieren k\u00f6nnen oder vielleicht andere, die versucht haben, sich an L\u00e4ndern wie Griechenland \u00f6konomisch gesund zu sto\u00dfen?<!--more--><\/p>\n<p>Wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte. Dabei ist das eigentliche Problem der Griechen nicht unbedingt, dass Staat und Privatsektor Schulden gemacht haben, sondern wof\u00fcr sie die Kredite verwendet haben: Vor allem f\u00fcr Unproduktives.<\/p>\n<p>Privat haben sie vor allem in H\u00e4user investiert. Wie in den USA haben sie auf deren Wertzuwachs gesetzt. <a href=\"http:\/\/www.globalpropertyguide.com\/Europe\/Greece\/Price-History\" target=\"_blank\">So sind die H\u00e4userpreise zwischen 1993 und 2006 um 214 Prozent gestiegen<\/a>. Der Neubau von H\u00e4usern macht sich in der Statistik erst mal gut, denn er wird dort als Sachinvestition verbucht und erh\u00f6ht die Investitionsquote. Aber H\u00e4user sind eben keine Maschinen, mit denen G\u00fcter produziert und die Produktivit\u00e4t gesteigert wird. Am Ende eines Immobilienbooms stehen die H\u00e4user dann oft leer herum und der Wohlfahrtsgewinn ist Null. Stattdessen sitzen die Bauherren auf ihren Schulden und die Wirtschaft ger\u00e4t in der Krise.<\/p>\n<p>Besonders wild hat es aber der von Partikularinteressen beherrschte und von Korruption durchsetzte Staat getrieben. Trotz eines f\u00fcr europ\u00e4ische Verh\u00e4ltnisse sensationellen Wachstums von durchschnittlich rund 3,5 Prozent pro Jahr seit dem Eintritt in die W\u00e4hrungsunion, hat der Staat st\u00e4ndig mehr ausgegeben als eingenommen. Das staatliche Defizit ist seit 2001 von 4,4 Prozent der j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung auf zuletzt 12,7 Prozent angestiegen. Auch hier: W\u00e4re das Geld in den Ausbau der \u00f6ffentlichen Infrastruktur gegangen, w\u00e4re das vielleicht kein Problem gewesen. <\/p>\n<p>Aber die Defizite sind vor allem deswegen zustande gekommen, weil viele Griechen zwar das Einkommen aus dem Wachstum mitgenommen haben, aber nicht bereit waren, auch Steuern darauf zu zahlen. <a href=\"http:\/\/www.lse.ac.uk\/collections\/hellenicObservatory\/pdf\/GreeSE\/GreeSE31.pdf\" target=\"_blank\"> Die griechischen \u00d6konomen Manos Matsaganis und Maria Flevotomou haben ausgerechnet, dass dem Fiskus j\u00e4hrlich ein Viertel der Steuereinnahmen aus Einkommen entgehen<\/a>.<\/p>\n<p>Das hat auch die soziale Ungleichheit erh\u00f6ht. Denn vor allem gut situierte Selbst\u00e4ndige entziehen sich ihrer Steuerpflicht, w\u00e4hrend sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer h\u00f6here Steuerlasten tragen m\u00fcssen. Sie haben keine M\u00f6glichkeiten, ihr Einkommen vor dem Fiskus herunterzurechnen.<\/p>\n<p>Von der Ausgabenseite her ist besonders das zwar gro\u00dfe, aber sehr ungerechte Rentensystem das gr\u00f6\u00dfte Problem. Besonders Beamte und Angestellte in staatlichen Unternehmen bezahlen sehr wenig in die Rente ein, k\u00f6nnen aber sehr fr\u00fch bei hohen Bez\u00fcgen in den Ruhestand gehen. <a href=\"http:\/\/cadmus.eui.eu\/dspace\/bitstream\/1814\/1357\/1\/sps2003-10.pdf\" target=\"_blank\"> 2003 lagen die durchschnittlichen Bez\u00fcge f\u00fcr Beamte bei knapp \u00fcber hundert Prozent ihres letzten Einkommens und das Durchschnittsalter f\u00fcr die Verrentung bei 55 Jahren<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/cadmus.eui.eu\/dspace\/bitstream\/1814\/1357\/1\/sps2003-10.pdf\" target=\"_blank\">Im Vergleich dazu lag das Renteneintrittsalter f\u00fcr den Privatsektor bei Anfang 60 und die Bez\u00fcge bei 62 Prozent des letzten Gehalts<\/a>. Die Kosten f\u00fcr das Rentensystem, <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/scr\/2008\/cr08148.pdf\" target=\"_blank\">das 90 Prozent aller Sozialausgaben ausmacht, sind st\u00e4ndig gestiegen und machten 2008 etwa vierzig Prozent der Staatsausgaben aus<\/a>. An dieser Lage hat sich trotz einiger Reformen grunds\u00e4tzlich nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Es waren vor allem die staatlichen Defizite, die das stetig steigende Leistungsbilanzdefizit und damit die Auslandsverschuldung getrieben haben. Und es muss ganz klar die mittelfristige Aufgabe des Staates sein, die Ungerechtigkeiten im Renten- und Steuersystem zu beheben und dabei den Haushalt wieder auszugleichen.<\/p>\n<p>Ein anderer Vorwurf, der den Griechen oft gemacht wird, stimmt aber nicht. N\u00e4mlich, sie h\u00e4tten sich zu hohe Lohnabschl\u00fcsse geg\u00f6nnt und dadurch ihrer Wettbewerbsf\u00e4higkeit geschadet. Wenn man sich die Daten mal genauer anschaut, geht das nicht auf. Tats\u00e4chlich sind die f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit so wichtigen Lohnst\u00fcckkosten (L\u00f6hne im Verh\u00e4ltnis zur Produktivit\u00e4t) nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig angestiegen &#8211; trotz der hohen Wachstumsraten der letzten Jahre. Die Lohnkostenzuw\u00e4chse der Griechen sind hinter denen Italiens, Portugals oder Spaniens zur\u00fcckgeblieben. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Lohnstueckkosten_PIIGS_und_DE_seit_2000.gif\" alt=\"Grafik: Relative Lohnst\u00fcckkosten - PIIGS und DE\" title=\"Relative Lohnst\u00fcckkosten - PIIGS und DE\" width=\"400\" height=\"358\" class=\"alignnone size-full wp-image-1541\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Lohnstueckkosten_PIIGS_und_DE_seit_2000.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/03\/Lohnstueckkosten_PIIGS_und_DE_seit_2000-300x268.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Allerdings ist es richtig, dass Griechenland Weltmarktanteile verloren hat. Nicht, weil den Griechen die Lohnentwicklung aus den Fugen geraten ist, sondern <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/publications\/publication15499_en.pdf\" target=\"_blank\">weil etwa die H\u00e4lfte ihrer Exporte in den Nicht-Euro-Raum, vor allem in den Balkan, die T\u00fcrkei und nach Nordafrika geht<\/a>, also in L\u00e4nder, die keinen Euro haben. Die W\u00e4hrungen vieler dieser L\u00e4nder haben aber gegen\u00fcber dem Euro abgewertet. Das hat es den griechischen Exporteuren nat\u00fcrlich schwerer gemacht.<\/p>\n<p>Dass L\u00e4nder wie Deutschland dann noch im Euroraum durch Lohndumping ihre Exporte verbilligen, nimmt die s\u00fcdlichen L\u00e4nder mitsamt Griechenland auch vom Norden her in die Zange. Denn in Deutschland haben die Lohnzuw\u00e4chse kaum mit den Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chsen mitgehalten, was zu einer realen Abwertung und damit zu erh\u00f6hten Exporten zulasten der anderen Mitgliedsl\u00e4nder der W\u00e4hrungsunion gef\u00fchrt hat. <\/p>\n<p>Es m\u00fcsste in der Eurozone eine einfache Regel f\u00fcr die Lohnsetzung geben: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:eu-sorgenkind-die-griechische-krise-hat-deutsche-wurzeln\/50049276.html?page=2\" target=\"_blank\">Die Lohnst\u00fcckkosten jedes Landes sollten mit dem Inflationsziel der EZB &#8211; momentan etwa zwei Prozent &#8211; wachsen<\/a>. Mit so einer Regel k\u00f6nnte man Teile der Leistungsbilanzungleichgewichte vielleicht vermeiden. <\/p>\n<p>Freilich entl\u00e4sst das den griechischen Staat nicht aus seiner Verantwortung, seinen Haushalt in Ordnung zu bringen. Pervers ist allerdings, dass die Griechen ihren Haushalt in einer Phase der Rezession zusammenk\u00fcrzen m\u00fcssen. Das ist kontraproduktiv. Denn damit st\u00fcrzt der Staat die ganze Wirtschaft in noch gr\u00f6\u00dfere Probleme &#8211; damit steigen dann auch die Schulden und am Ende die Kosten, wenn man Griechenland doch heraushauen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung zeigt eine Schw\u00e4che der europ\u00e4ischen Konstruktion auf. Es gibt keine institutionellen Mechanismen, wie man mit einer Situation wie der griechischen umgehen kann. Ein Europ\u00e4ischer W\u00e4hrungsfonds &#8211; der jetzt politisch im Gespr\u00e4ch ist &#8211; w\u00e4re ein Schritt in die richtige Richtung. Er m\u00fcsste L\u00e4ndern wie Griechenland unter strengen Konditionen Geld leihen k\u00f6nnen. Blo\u00df m\u00fcsste das Geld am Anfang f\u00fcr eine fiskalische Expansion verwendet werden. Wenn die Krise dann einigerma\u00dfen abgeebbt ist, m\u00fcsste der Fonds in Zusammenarbeit mit der Kommission daf\u00fcr sorgen, dass die Regierung richtig spart. Besonders, indem Privilegien beim Zugriff auf die Staatskasse abgeschafft und die Steuern wieder richtig eingetrieben werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ieo-imf.org\/eval\/complete\/pdf\/09092003\/all.pdf\" target=\"_blank\">Die unabh\u00e4ngige Evaluationsstelle des IWF hatte schon 2003 festgestellt, dass das Sparen in einer Krise, das der IWF vielen L\u00e4ndern als Kondition bei seiner Kreditvergabe diktiert hatte, deren Rezession oft noch verst\u00e4rkte<\/a>. Und dass solche Programme vor allem die Finanzm\u00e4rkte beruhigen und damit die Zinsaufschl\u00e4ge vermindern sollten.<\/p>\n<p>W\u00e4ren die Mittel eines europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsfonds aber gro\u00df genug, w\u00e4re der Staat nicht mehr allein auf den Privatsektor angewiesen. Die Marktdisziplin, die der private Kapitalmarkt aufbaut, darf zwar nicht vollkommen verloren gehen, weil die M\u00e4rkte mit ihrer Spekulation den Finger in die Wunde legen. Die staatlichen Defizite waren den offiziellen Stellen schlie\u00dflich trotz Statistikschluderei seit Jahren bekannt, ohne dass etwas geschehen ist.<\/p>\n<p>Aber in der Krise k\u00f6nnte die Bereitstellung von Fonds-Mitteln die M\u00e4rkte beruhigen und dem Defizitstaat Zeit f\u00fcr eine geordnete Konsolidierung geben. Das w\u00e4re auch n\u00f6tig, um die sozialen H\u00e4rten, die solche Programme hervorbringen, m\u00f6glichst abzufedern. Sonst k\u00f6nnte n\u00e4mlich auch die politische Akzeptanz der gesamten W\u00e4hrungsunion und vielleicht sogar der Europ\u00e4ischen Union in den Krisenl\u00e4ndern verloren gehen.<\/p>\n<p>Eins sollte in der gro\u00dfen Wirtschaftskrise unserer Zeit klar geworden sein: Die Politik darf nicht allein auf die vermeintliche Weisheit der Finanzm\u00e4rkte setzen oder sich zu sehr auf private Ratingagenturen verlassen. Wenn der Euro noch eine Zukunft haben soll, m\u00fcssen die Institutionen der W\u00e4hrungsunion angepasst werden. Zum einen, indem L\u00e4nder dazu verpflichtet werden, ihre Lohnst\u00fcckkosten gleichm\u00e4\u00dfig steigen zu lassen &#8211; und zwar auch Deutschland &#8211; , zum anderen, um konjunkturgerecht und effektiv in die Haushaltspolitik einiger Staaten eingreifen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Griechen m\u00fcssten jetzt selbst mit ihren Schulden fertig werden, so die \u00fcberwiegende Meinung vieler deutscher Politiker und des Wahlvolks, dessen Gunst sie zu erlangen suchen. Blo\u00df sitzen wir mit den Griechen durch die W\u00e4hrungsunion in einem Boot, ob wir wollen oder nicht. 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