{"id":171,"date":"2007-06-01T13:06:21","date_gmt":"2007-06-01T11:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=171"},"modified":"2007-06-01T13:06:21","modified_gmt":"2007-06-01T11:06:21","slug":"globalisierung-oder-das-ende-der-gemutlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/01\/globalisierung-oder-das-ende-der-gemutlichkeit_171","title":{"rendered":"Globalisierung, oder das Ende der Gem\u00fctlichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Zwar ist eigentlich schon alles \u00fcber die Globalisierung gesagt worden, nur noch nicht von jedem &#8211; um mal eine Anleihe bei Karl Valentin zu machen. Das Thema ist zu verlockend und zu aktuell, um es nicht in diesen Blog zu behandeln. Meine Schlussfolgerung vorneweg: Globalisierung ist was Gutes, es profitieren die wirtschaftlich aufstrebenden L\u00e4ndern ebenso wie die alten Industriestaaten. Aber wer nicht agil darauf reagiert, hat schlechte Karten, denn die Globalisierung hat auch ihre dunklen Seiten. Hier ist die Politik gefordert, denn der Markt allein wird nicht in der Lage sein, die Entwicklung in eine akzeptable Richtung zu lenken.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nZun\u00e4chst die Definition des Begriffs: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/21\/32\/38628438.pdf\" target=\"_blank\">Im neuen Economic Outlook der OECD<\/a> hei\u00dft es lapidar, dass es sich dabei um einen Prozess handelt, bei dem die inl\u00e4ndischen M\u00e4rkte f\u00fcr Produkte, Kapital und Arbeit zunehmend mit den M\u00e4rkten im Ausland verschmelzen. Am Ende wird aus den vielen  National\u00f6konomien eine Global\u00f6konomie.<\/p>\n<p>Der Prozess l\u00e4uft schon seit Jahrtausenden, seit es die Seidenstra\u00dfe gibt oder das Reich Alexander des Gro\u00dfen oder seit noch viel fr\u00fcher. Durch die industrielle Revolution hat er sich deutlich beschleunigt und beherrscht seitdem das internationale Wirtschaftsleben. Autarkie wurde gelegentlich als eine defensive Strategie versucht, erwies sich aber stets als Sackgasse. Das haben selbst Chinas oder Vietnams Kommunisten erkannt.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Wachstum_Weltwirtschaft_pro_Kopf.gif' alt='Wirtschaftswachstum pro Kopf' \/><\/p>\n<p>Es geht zur Zeit um die Integration von Regionen in die Weltwirtschaft, in denen mehr als die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung lebt. Da die Pro-Kopf-Einkommen dort bei weniger als einem Zehntel des Pro-Kopf-Einkommens der OECD-L\u00e4nder liegen und es den Menschen als Folge der drastisch gesunkenen Kosten f\u00fcr Reisen und Information zunehmend klar wird, wie schlecht es ihnen im Vergleich geht, haben sie sich mit gro\u00dfer Energie auf die Aufholjagd gemacht. Von der Dynamik und der Anzahl der L\u00e4nder und Menschen her, die sich an diesem Prozess beteiligen, hat es so etwas noch nicht gegeben.<\/p>\n<p>Im Westen wird das als Globalisierungsschock empfunden. Viele \u00e4ngstigen sich zu Recht, dass sie nicht mithalten k\u00f6nnen und ihren Arbeitsplatz und ihr Einkommen verlieren werden. Sie w\u00fcrden am liebsten das Rad zur\u00fcckdrehen und die Grenzen dichtmachen. Das wird nicht gehen. Die Antwort muss sein, die Herausforderung anzunehmen und als Chance f\u00fcr mehr Wohlstand zu begreifen. Da die Globalisierung  einhergeht mit einer ungleichm\u00e4\u00dfigeren Verteilung der Einkommen  &#8211; wie das stets in Phasen starken Wachstums der Fall ist &#8211; muss  darauf geachtet werden, dass die Verlierer angemessen entsch\u00e4digt  und, noch wichtiger, Hilfe zur Selbsthilfe bekommen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens sollte man die neue Einkommensdisparit\u00e4t zwischen hochqualifizierten  und weniger qualifizierten, oder zwischen mobilen und weniger mobilen Menschen nicht allein der Globalisierung anlasten, auch der heutige wissensintensive Fortschritt ist eine wichtige Ursache. Mit anderen Worten, auch ohne den Druck der internationalen Konkurrenz d\u00fcrfte der Unterschied zwischen reich und arm gr\u00f6\u00dfer werden, so lange die j\u00fcngste Welle technischen Fortschritts nicht abebbt und so lange der Staat nicht korrigierend eingreift.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sollte man feststellen, dass es positiv ist, wenn Milliarden Menschen der Armut entkommen, so wie es jetzt der Fall ist. Die Einkommen in den Entwicklungsl\u00e4ndern steigen seit Jahren rascher als die in den Industriel\u00e4ndern. Dem lieben Gott w\u00fcrde das gefallen. Wir m\u00fcssten China, Indien, Indonesien oder Brasilien auch keine Entwicklungshilfe geben, weil es ihnen neuerdings auf spektakul\u00e4re Weise gelingt, sich am eigenen Schopf aus dem Elend zu ziehen. Es ist im Augenblick sogar so, dass die Entwicklungsl\u00e4nder als Gruppe netto Kapital in die OECD exportieren &#8211; wir brauchen daher weniger zu sparen und k\u00f6nnen lustig konsumieren. Um genau zu sein: Statt &#8222;wir&#8220; sollte man &#8222;USA, Gro\u00dfbritannien und Spanien&#8220; sagen. Deutschland geh\u00f6rt ja neben Japan, den OPEC-L\u00e4ndern, China, Russland, Schweden, Norwegen, den Niederlanden und der Schweiz zu den L\u00e4ndern, die ihre gro\u00dfen \u00dcbersch\u00fcsse an Ersparnissen ebenfalls exportieren.<\/p>\n<p>Zu den Gewinnern der Globalisierung geh\u00f6ren weiterhin alle, denen eine niedrige Geldentwertung nutzt, also vor allem die Besitzer von festverzinslichen Wertpapieren, wie etwa Lebensversicherungen, oder Rentner, die von ihren Zinsen leben. Die Inflation betr\u00e4gt n\u00e4mlich trotz des seit Jahren ungew\u00f6hnlich raschen Wachstums der Weltwirtschaft und der Explosion der \u00d6lpreise im OECD-Bereich nur 1,7 Prozent und im Rest der Welt rund 4 Prozent. Das hat vor allem damit zu tun, dass die L\u00f6hne in den aufholenden L\u00e4ndern wegen des \u00dcberangebots an Arbeit nur sehr langsam steigen, was sich unmittelbar auf die L\u00f6hne der Arbeiter und Angestellten bei uns auswirkt. Betroffen sind vor allem diejenigen, die G\u00fcter und Dienstleistungen produzieren, die der chinesischen oder indischen Konkurrenz ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>Zudem wird in den &#8222;emerging economies&#8220; nicht nur kr\u00e4ftig gespart, es wird auch nicht minder kr\u00e4ftig investiert, so dass die Kapazit\u00e4ten \u00e4hnlich rasch expandieren wie die Nachfrage. Da ja meist die modernste Technik installiert wird, nimmt die Produktivit\u00e4t mit hohem Tempo zu, was ebenfalls die Kosten, und damit die Inflation, d\u00e4mpft &#8211; dort und \u00fcberall.<\/p>\n<p>\u00c0 propos Produktivit\u00e4t: <a href=\"http:\/\/econ-www.mit.edu\/faculty\/download_rp.php?id=50\" target=\"_blank\">Paul Samuelson hat in einer Arbeit aus dem Jahr 2004<\/a> argumentiert, dass die Produktivit\u00e4t in den Entwicklungsl\u00e4ndern so rasch zunehmen kann, dass die komparativen Vorteile, die der Westen bei der kapitalintensiven Produktion hat, verschwinden. Wenn die Kostenrelation von Arbeit zu Kapital erst einmal gleich ist, entf\u00e4llt der seit Ricardo als zentral geltende Grund f\u00fcr die internationale Arbeitsteilung &#8211; alles w\u00fcrde in den L\u00e4ndern produziert, in denen die absoluten Kosten am niedrigsten sind. Weil sich das aber bislang noch nicht empirisch belegen lie\u00df, ist die Furcht vor einem Ende der internationalen Arbeitsteilung vermutlich unbegr\u00fcndet. Jedenfalls brummt der Welthandel nach wie vor.<\/p>\n<p>Unseren Verbrauchern wird meist nur gelegentlich bewusst, dass sie zu den Hauptgewinnern der Globalisierung geh\u00f6ren, etwa dann, wenn wieder einmal die Preise f\u00fcr Wein, Obst, Flugreisen, T-Shirts, Handys, DVD-Player oder Telefongespr\u00e4che gesunken sind, oder wenn Lidl einen gut gef\u00fcllten Werkzeugkasten f\u00fcr 19 Euro 99 anbietet. Ihr Lebensstandard erh\u00f6ht sich einfach dadurch, dass die Einfuhrpreise langsamer steigen als die Ausfuhrpreise. Erfreulicherweise ist das in Deutschland ein stabiler langfristiger Trend. Niemand sollte ein so gro\u00dfes Interesse am freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital haben wie die Verbraucher.<\/p>\n<p>Vergessen sollten wir auch nicht, dass die Realzinsen bei uns tendenziell durch das Kapitalangebot der Schwellenl\u00e4nder sinken, wodurch wiederum, ceteris paribus, die Menge an lohnenden Investitionsprojekten zunimmt. Der Kapitalstock und damit die Produktionsm\u00f6glichkeiten und unser k\u00fcnftiger Wohlstand steigen rascher. Auch das Eigenheim, das zus\u00e4tzlich gebaut werden kann, vergr\u00f6\u00dfert den Kapitalstock. Freuen wir uns!<\/p>\n<p>Nun aber zu den dunklen Seiten der Globalisierung: Sie geht zulasten der nicht so gut oder &#8222;falsch&#8220; qualifizierten Erwerbst\u00e4tigen bei uns, und sie geht bisher zulasten der Umwelt. Sie f\u00fchrt auch dazu, dass einst r\u00fcckst\u00e4ndige, aber immer noch vor-demokratische L\u00e4nder in den Besitz von modernen Waffensystemen kommen und uns bedrohen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Arbeiten, die von Ausl\u00e4ndern billiger und genauso gut verrichtet werden k\u00f6nnen, werden tendenziell verlagert, gehen also hier verloren. Das f\u00fchrt bei uns zu einem \u00dcberangebot an Arbeit im Bereich einfacher T\u00e4tigkeiten, so dass dort die relativen, oft auch die absoluten L\u00f6hne sinken. Betroffen sind sogar diejenigen, deren Jobs nicht verlagert werden k\u00f6nnen, beispielsweise Friseure, Taxifahrer, Bademeister, Wachpersonal, Putzhilfen, Krankenschwestern, oder Verk\u00e4ufer. Als Gruppe k\u00f6nnen diese Leute ihre Lage nur durch st\u00e4rkere Gewerkschaften, also eine Einkommensverteilung zulasten der besser Verdienenden ver\u00e4ndern, oder durch Druck auf den Staat mit dem Ziel, dass er die sozialen Transferleistungen aufstockt. Beides ist allerdings leichter gesagt als getan.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Einzelnen geht es darum, nur solche Berufe zu erlernen, die von der Globalisierung profitieren oder eine sp\u00e4tere Umorientierung erm\u00f6glichen, jedenfalls wenn Jobsicherheit oberste Priorit\u00e4t hat. Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte, Phantasie, die F\u00e4higkeit zu denken und sich anzupassen, systematisch und intensiv zu arbeiten, Unkonventionelles zu wagen d\u00fcrften die Tr\u00fcmpfe sein, mit denen man in der heutigen brave new world sein materielles Dasein sichern kann. Es ist weitgehend aus mit der Gem\u00fctlichkeit, oder genauer: mit der sch\u00f6nen Kombination von entspannter Arbeit, Jobsicherheit und gutem Einkommen.<\/p>\n<p>Fragt sich, ob unsere Politik die richtigen Priorit\u00e4ten setzt. Eine der Antworten auf die Herausforderungen der Globalisierung muss sein, wirksame Anreize f\u00fcr Umschulungen, lebenslanges Lernen und &#8211; in Grenzen &#8211; regionale Mobilit\u00e4t zu setzen. Die Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre zielten in diese Richtung. Es reicht aber noch nicht. Alle Politiker sollten verpflichtet werden, sich mal vor Ort anzusehen, wie die Skandinavier Arbeitslose durch Fordern und F\u00f6rdern in neue Jobs vermitteln.<\/p>\n<p>Der Staat kann auch durch seine Ausgaben- und Abgabenpolitik beitragen, den Globalisierungsschock abzumildern. Ein probates Mittel scheint mir die Umweltpolitik zu sein. Immer noch steigt der Verbrauch von Erd\u00f6l weltweit um 2 Prozent pro Jahr. Die Faustformel lautet: 5 Prozent Wachstum des globalen BIP gleich 2 Prozent zus\u00e4tzlicher \u00d6lverbrauch. Wenn wir die weitere Ruinierung der Umwelt verhindern, und uns gleichzeitig weniger abh\u00e4ngig machen wollen von \u00d6limporten, m\u00fcssen die Preise f\u00fcr Energie drastisch erh\u00f6ht werden, angefangen bei Diesel, Heiz\u00f6l und Kerosin.<\/p>\n<p>Soweit dadurch die Transportkosten erh\u00f6ht werden, verlangsamt das den Prozess der internationalen Arbeitsteilung, federt also den Schock etwas ab. Es ist nicht plausibel, dass Flugreisen oder Luftfracht immer billiger werden. Hier sollte eine Zusammenarbeit innerhalb der EU angestrebt werden. Aber auch wenn das nicht m\u00f6glich sein sollte, handelt es sich auch unilateral um eine sinnvolle Politik, weil wir dadurch die Terms of Trade verbessern und so unser verteilbares Einkommen erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Das ist wirksamer als jede F\u00f6rderung sogenannter alternativer Energien. Lassen wir den Marktmechanismus entscheiden, Welche Art von Energie, und wie viel davon, verbraucht werden soll &#8211; nachdem der Staat die Rahmenbedingungen, also die Umweltziele, gesetzt hat.<\/p>\n<p>Zollerh\u00f6hungen sind ein weiteres Mittel, mit dem sich das Tempo der Globalisierung vermindern l\u00e4sst. Schutzz\u00f6lle gelten in der \u00d6konomie als legitim, wenn sie dazu dienen, Strukturanpassungen zu erm\u00f6glichen. Im 19. Jahrhundert haben sie angesichts des anfangs meilenweit \u00fcberlegenen britischen Angebots entscheidend zur Industrialisierung Deutschlands beigetragen. Wichtig ist nat\u00fcrlich, dass bei der Einf\u00fchrung solcher Z\u00f6lle gleich mitbeschlossen wird, wann sie auslaufen. Das Problematische an Z\u00f6llen ist bekanntlich, dass sie der Einstieg in einen wohlstandszerst\u00f6renden Protektionismus sein k\u00f6nnten. Bisher sind wir mit unserem ziemlich freien Handel sehr gut gefahren und sollten daher in der EU nicht als Erste mit solchen Vorschl\u00e4gen aufwarten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwar ist eigentlich schon alles \u00fcber die Globalisierung gesagt worden, nur noch nicht von jedem &#8211; um mal eine Anleihe bei Karl Valentin zu machen. Das Thema ist zu verlockend und zu aktuell, um es nicht in diesen Blog zu behandeln. 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