{"id":1748,"date":"2010-04-29T16:13:17","date_gmt":"2010-04-29T14:13:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1748"},"modified":"2010-04-29T16:37:45","modified_gmt":"2010-04-29T14:37:45","slug":"griechenlands-schulden-mussen-gestreckt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/04\/29\/griechenlands-schulden-mussen-gestreckt-werden_1748","title":{"rendered":"Griechenlands Schulden m\u00fcssen gestreckt werden"},"content":{"rendered":"<p>Wenn es ernst wird, sind in der W\u00e4hrungsunion die Nationalstaaten gefragt. Es gibt, au\u00dfer der Geldpolitik, keinen gemeinsamen Mechanismus zur Rettung von Regierungen, die zahlungsunf\u00e4hig zu werden drohen. Die deutschen Steuerzahler, der Bundestag und das Verfassungsgericht verbitten sich bisher, dass eine internationale Stelle mit \u00fcber die Finanzpolitik entscheidend. Der Br\u00fcsseler Haushalt ist zu klein (seit Jahrzehnten zwischen einem und eineinhalb Prozent des BIP der EU) und f\u00e4llt daher nicht ins Gewicht. Er wird vom europ\u00e4ischen Parlament verabschiedet, in dem auch deutsche Abgeordnete mit zu bestimmen haben. No taxation without representation! war das Motto, als sich die Vereinigten Staaten einst vom Mutterland England lossagten. Niemand wird gern zur Kasse gebeten, wenn er gar keinen Einfluss darauf hat, was mit dem Geld geschieht. Die Kotaus, die gestern von der EZB, dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds und der OECD vor der deutschen Regierung gemacht wurden, zeigen, dass diese internationalen Organisationen keine Druckmittel haben. Sie m\u00fcssen betteln.<!--more--> <\/p>\n<p>Nur mit Appellen an das Verantwortungsbewusstsein und Eigeninteresse des gr\u00f6\u00dften Landes und Gl\u00e4ubigers kommt man zur Zeit weiter. Daran wird sich auf absehbare Zeit auch nichts \u00e4ndern. Wenn bald auch die anderen Dominosteine zu wackeln beginnen sollten &#8211; als Kandidaten gelten Portugal, Spanien, Irland -, kann es zu einem Fl\u00e4chenbrand kommen. Die Forderungen der Banken und Versicherungen in den Gl\u00e4ubigerl\u00e4ndern sind so hoch, dass eine Totalabschreibung ihr Eigenkapital ausl\u00f6schen w\u00fcrde und sie verstaatlicht werden m\u00fcssten, um eine Katastrophe zu vermeiden. So oder so, der deutsche Steuerzahler kann sich nicht hinwegstehlen. Durch das Herabstufen der Verbindlichkeiten durch die Ratingagenturen hat sich die Lawine inzwischen schon in Bewegung gesetzt. Viele gro\u00dfe Investoren werden aufgrund ihrer Anlagevorschriften gezwungen, Aktiva zu verkaufen, die von einem Tag auf den n\u00e4chsten auf einmal als Ramsch gelten. Dadurch brechen zumindest die Rentenkurse der Schuldnerregierungen ein und es wird f\u00fcr sie prohibitiv teuer, Geld an den Kapitalm\u00e4rkten aufzunehmen, wenn es \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, egal wie hoch der Zins ist. Griechenland ist da bereits.<\/p>\n<table border=\"1\" width=\"400\" bordercolor=\"#000000\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td width=\"100%\" colspan=\"5\"><b><font face=\"Arial\" size=\"3\">Renditen von Staatsanleihen<br \/>\n            <\/font><\/b><font face=\"Arial\" size=\"2\"><i>nach Restlaufzeiten, in Prozent<\/i><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"40%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">&nbsp;<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3 Jahre<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5 Jahre<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">10 Jahre<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"40%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Deutschland<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">1,14<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">2<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3,06<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"40%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Griechenland<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">14,10<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">11,40<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">9,82<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"40%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Spanien<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">2,51<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3,26<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">4,16<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"40%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Portugal<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5,30<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5,70<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5,76<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"40%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Irland<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3,75<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">n.a.<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5,30<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"40%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Italien<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">2,22<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3,05<\/font><\/td>\n<td width=\"20%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">4,14<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"98%\" colspan=\"5\"><font face=\"Arial\" size=\"1\">Quelle: Bloomberg<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das sind pro-zyklische Aktionen &#8211; sie verschlimmern die Krise. Dagegen muss unbedingt etwas getan werden, denn die Betr\u00e4ge, um die es geht, \u00fcbertreffen die vom Lehman Brothers-Konkurs um mindestens das Dreifache.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/04\/GenGov_Debt_DE_PO_IR_GR_ES_IT.gif\" alt=\"Grafik: Staatsverschuldung in % des BIP - DE, IR, GR, PT, ES, IT\" title=\"Staatsverschuldung in % des BIP - DE, IR, GR, PT, ES, IT\" width=\"400\" height=\"332\" class=\"alignnone size-full wp-image-1755\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/04\/GenGov_Debt_DE_PO_IR_GR_ES_IT.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/04\/GenGov_Debt_DE_PO_IR_GR_ES_IT-300x249.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen muss endlich auch mal die Rolle der Ratingagenturen genauer untersucht werden. Sie \u00e4ndern ihre Einstufungen immer erst dann, wenn das Kind schon im Brunnen ist, und sie haben gewaltige Interessenkonflikte: <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/09\/25\/von-financial-engineers-und-betrugern_365\">Bei der Verbriefung von amerikanischen Ramschimmobilien vergaben sie gro\u00dfz\u00fcgigst Spitzenratings, so dass sich diese hybriden Papiere hervorragend vermarkten lie\u00dfen<\/a> &#8211; vor allem an die dummen Banker vom internationalen Finanzplatz D\u00fcsseldorf, wie es <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/business-finance\/displaystory.cfm?story_id=15955490\" target=\"_blank\">im letzten <em>Economist<\/em><\/a> ohne sonderliches Taktgef\u00fchl hie\u00df. Die Renditen dieser Anleihen waren deutlich h\u00f6her als die von staatlichen Bonds mit demselben Rating. Was dem ganzen die Krone aufsetzt, war, dass die Agenturen von den Emittenten dieser dubiosen Papiere bezahlt wurden. Daher hatten sie ein gro\u00dfes Interesse daran, durch positive Bewertungen Folgegesch\u00e4fte an Land zu ziehen und richtig Gewinne zu machen. Selbst die EZB ist bei der Beleihung von Papieren (Repo-Gesch\u00e4ften) von der Einsch\u00e4tzung der Agenturen abh\u00e4ngig. Wo bleibt da die Unabh\u00e4ngigkeit der europ\u00e4ischen Zentralbank? Es wird daher langsam mal Zeit, dass sich die Gesch\u00e4digten (IKB, WestLB, Depfa und so weiter, also der deutsche Steuerzahler) mal einen richtig guten amerikanischen Anwalt nehmen und die Agenturen plus die &#8222;kreativen&#8220; Investment Banken verklagen. Warum kneifen alle die Schw\u00e4nze ein. Es geht um Sch\u00e4den von Hunderten von Milliarden Dollar. Think big! US-Anw\u00e4lte werden nach Erfolg bezahlt!!<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu dem, was hier und heute, jedenfalls in sehr naher Zukunft zu tun ist: Griechenland Konkurs gehen zu lassen ist keine Option. Die deutsche Regierung wird, zusammen mit den anderen Gl\u00e4ubigern aus dem Euroland, in den sauren Apfel &#8222;Prolongierung der Forderungen&#8220; bei\u00dfen m\u00fcssen. Nach dem jetzigen Modell muss Griechenland etwa zwei Prozentpunkte mehr an Zinsen zahlen als Deutschland (5 Prozent statt 3,06 Prozent). Aus wirtschaftlicher Sicht rechnet sich das also. Nur verwandelt sich unser Staat dadurch in eine Art Bank und wird das Kontrahentenrisiko &#8222;Griechenland&#8220; sehr genau verfolgen m\u00fcssen. Fragt sich, ob es noch Druckmittel hat, wenn das Geld erst einmal auf den griechischen Konten eingegangen ist. Ein wichtiger Aspekt besteht darin, die Laufzeiten der Schulden deutlich zu verl\u00e4ngern, damit das Ganze nicht morgen von vorne losgeht.<\/p>\n<p>So oder so wird es in Griechenland eine tiefe Rezession geben, wenn die Auflagen eingehalten werde. Aber auch wenn das Land Konkurs ginge, m\u00fcssen die staatlichen Ausgaben radikal gesenkt werde &#8211; es kann n\u00e4mlich nur ausgegeben werden, was an Steuern hereinkommt &#8211; und das sind 13 oder 14 Prozent des BIP. Griechenland hat eine starkes Interesse daran, sich das Wohlwollen der Gl\u00e4ubiger zu erhalten.<\/p>\n<p>Aus deutscher Sicht w\u00fcrden die Bruttoschulden des Staates im Umfang der Prolongationsaktion zunehmen, gleichzeitig aber auch die Forderungen. Es w\u00e4re zu pr\u00fcfen, wie sich das mit dem Vertrag von Lissabon vereinbaren l\u00e4sst. Wie es aussieht, macht sich niemand wirklich Sorgen um dessen &#8222;no-bail-out&#8220;-Klausel.<\/p>\n<p>Aus dem Ausland wird immer wieder die Forderung an unsere Regierung herangetragen, doch endlich mit dem \u00fcbertriebenen Sparen aufzuh\u00f6ren. Wenn die Konjunktur hierzulande besser liefe, w\u00e4re das sowohl f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung als auch das Wachstum besser, und es w\u00fcrde mehr aus Griechenland importiert. Kann man das Problem wirklich durch Wachstum l\u00f6sen? Kurzfristig vermutlich nicht, l\u00e4ngerfristig w\u00e4re es aber der K\u00f6nigsweg. Wenn man sich die Standards der Infrastruktur und des Bildungswesens ansieht, w\u00e4re es nicht leichtfertig, in diese Bereiche Geld zu pumpen. Investitionen in Humankapital und Sachkapital tragen sich zu einem gro\u00dfen Teil selbst, und man k\u00f6nnte die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Wirtschaft und die Sicherheit der Jobs und des Rentensystems dauerhaft verbessern. Leider ist da wenig zu sehen. Wir haben einfach bereits eine Art Rentnermentalit\u00e4t. Ich kann aber immer nur wieder darauf hinweisen, dass die hohen Staatsschulden keineswegs direkt in die Inflation f\u00fchren m\u00fcssen. Warum sonst geben sich die Anleger trotz der Schuldenberge mit 3,06 Prozent Rendite zufrieden? Der deutsche Staat hat zwar hohe Schulden gegen\u00fcber der eigenen Bev\u00f6lkerung, gegen\u00fcber dem Rest der Welt ist Deutschland insgesamt aber einer der wichtigsten Gl\u00e4ubiger &#8211; netto hat Deutschland keine Schulden. Das erkennt man sofort, wenn man sich die Entwicklung der Leistungsbilanzsalden vor Augen h\u00e4lt &#8211; sie sind ja die Kehrseite der Nettokapitalexporte. Wir befinden uns in einer Liga mit so grundsoliden L\u00e4ndern wie die Schweiz, Schweden, Norwegen, Holland, \u00d6sterreich, China (und der OPEC).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/04\/LBS_DE_GR_IT_IR_PO_ES.gif\" alt=\"Grafik: Leistungsbilanzsalden in % des BIP - DE, IR, PT, ES, IT, GR\" title=\"Leistungsbilanzsalden in % des BIP - DE, IR, PT, ES, IT, GR\" width=\"400\" height=\"312\" class=\"alignnone size-full wp-image-1757\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/04\/LBS_DE_GR_IT_IR_PO_ES.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/04\/LBS_DE_GR_IT_IR_PO_ES-300x234.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Ein anderes Thema, das dringend auf die Agenda gehoben werden muss, ist die Zukunft der W\u00e4hrungsunion. Sie wird nicht \u00fcberleben, wenn am Ende des Weges nicht eine politische Union steht, also auch eine gemeinsame Finanzpolitik. Warum wagt sich niemand, dazu mal eine Road Map vorzulegen, f\u00fcr die n\u00e4chsten 50 Jahre? Woher kommt dieses Tabu? Angst vor der Bildzeitung und anderen Populisten. Ich wei\u00df schon: Es gibt im Augenblick wichtigere Themen. Aber es w\u00e4re nicht schlecht, wenn man die W\u00e4hrungsunion auch dadurch stabilisieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ich habe noch eine Empfehlung: Der Euro ist doch eine frei floatende W\u00e4hrung &#8211; wof\u00fcr brauchen wir au\u00dfer f\u00fcr Transaktionszwecke so hohe W\u00e4hrungsreserven. Der Dollar ist teuer, und der Staat kann die Gewinne der Notenbank gut gebrauchen. Diese Thema ist seit langem vollkommen vom Radarschirm verschwunden! Das muss nicht so bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es ernst wird, sind in der W\u00e4hrungsunion die Nationalstaaten gefragt. Es gibt, au\u00dfer der Geldpolitik, keinen gemeinsamen Mechanismus zur Rettung von Regierungen, die zahlungsunf\u00e4hig zu werden drohen. 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