{"id":18,"date":"2005-11-16T09:54:27","date_gmt":"2005-11-16T08:54:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=18"},"modified":"2005-11-16T09:54:27","modified_gmt":"2005-11-16T08:54:27","slug":"its-the-credit-stupid-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/11\/16\/its-the-credit-stupid-2_18","title":{"rendered":"It&#8217;s the credit, stupid!"},"content":{"rendered":"<p>Zum Auftakt unseres neuen Blogs <em>HERDENTRIEB <\/em>meine gewagteste Wette f\u00fcr 2006: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird  um zwei Prozent und mehr wachsen. Meine optimistische Sch\u00e4tzung liegt doppelt so hoch wie die des <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/download\/gutachten\/ga05_ii.pdf\">Sachverst\u00e4ndigenrates<\/a>, und um 0,8 Prozentpunkte \u00fcber dem <a href=\"http:\/\/www.iwh.uni-halle.de\/d\/publik\/sonst\/gd\/2005h\/summary.pdf\">Herbstgutachten <\/a>der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Ich kenne keine andere Wachstumsprognose, die meinen Optimismus teilt.<br \/>\nWarum? Weil der Blog anders auf den Kapitalismus schaut als das Gros der deutschen \u00d6konomen, die fast ausnahmslos Tauschwirtschaftler sind, Neoklassiker halt. Sie betrachten Geld als neutral, als Schleier um die Realwirtschaft. F\u00fcr den Blog, der den Untertitel \u201eSo funktioniert der Kapitalismus\u201c tr\u00e4gt, ist Geld ganz zentral, begr\u00fcndet Hierarchien und Abh\u00e4ngigkeiten, die die Tauschwirtschaft nicht kennt. <!--more-->Ganz oben steht der Verm\u00f6gensbesitzer. Seine Dispositionen, k\u00f6nnen einen Boom, genauso gut aber auch einen Crash ausl\u00f6sen und  bestimmen ma\u00dfgeblich die wirtschaftliche Entwicklung. Schwaches Wachstum kann nat\u00fcrlich etwas  mit verkrusteten Strukturen am Arbeitsmarkt zu tun haben. Wenn es aber keinen Kredit gibt, gibt es auch kein Wachstum. Wie ich im folgenden erkl\u00e4ren werde, ist Deutschland durch eine Phase der Kreditklemme gegangen, die jetzt vor\u00fcber ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich teilen die den Ton angebenden Volkswirte in den Forschungsinstituten und Banken meinen Wachstumsoptimismus nicht. Diese Fraktion traut Deutschland sowieso nur noch ein Wachstumspotenzial  von 1,5 Prozent pro Jahr zu, wenn es ordentlich l\u00e4uft. Alles dar\u00fcber hinaus ist l\u00e4ngst \u00dcberhitzung  &#8211; und m\u00fcsste mit scharfen Zinserh\u00f6hungen bek\u00e4mpft werden. Ziemlich gewagte Ansicht mit Blick auf mehr als f\u00fcnf Millionen Arbeitslose, gewiss. Aber diese \u00d6konomen sind im klassischen Sinne Herdentiere, die den Wachstumstrend der vergangenen Jahre fortschreiben. Deshalb fordern sie auch ununterbrochen: Sparen, sparen, sparen.<\/p>\n<p>Die versprengten Neo-Keynesianer sind f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr ebenfalls nicht optimistisch, weil sie auf die Nachfrageseite schauen &#8211; und dort den privaten Konsum nicht als St\u00fctze ausmachen k\u00f6nnen. Und weil vom Staat keine  Stimulierungen zu erwarten sind \u2013 im Gegenteil. Eigentlich m\u00fcsste der Staat die \u00f6ffentlichen Investitionen hochfahren, um den sich abzeichnenden Aufschwung zu unterst\u00fctzen und vom Ausland unabh\u00e4ngiger zu machen. Auch wenn ihre Analyse richtig ist, so teile ich nicht ihren Konjunkturpessimismus.<\/p>\n<p>Und das hat einen einfachen Grund: Beide Schulen \u00fcbersehen den Kredit. Der Kredit ist aber in Deutschland die wichtigste Verbindung zwischen der monet\u00e4ren und der realen Sph\u00e4re. In den Jahren 2002  bis 2004 haben die Banken in Deutschland kaum neuen Kredite mehr vergeben, beziehungsweise nur noch zu unversch\u00e4mten Konditionen. Das Volumen der ausstehenden Kredite an den Privatsektor ist geschrumpft. Wenn so etwas im Kapitalismus passiert, ist es ein Wunder, dass die Volkswirtschaft \u00fcberhaupt noch w\u00e4chst. Kein Wunder ist es, dass die Investitionen ins Straucheln geraten. Denn Investitionen werden in Deutschland zum  \u00fcberwiegenden Teil fremdfinanziert \u2013 und zwar mit dem Bankkredit. Die in vielen Umfragen beim Mittelstand, dem R\u00fcckgrat der deutschen Wirtschaft, immer wieder best\u00e4tigte Kreditklemme (z.B. in den Herbstumfragen der KfW), ging in der \u00f6ffentlichen Diskussion v\u00f6llig unter. Bundesbank und Sachverst\u00e4ndigenrat wollten davon nichts wissen. Sie erkl\u00e4rten die schwache Performance der deutschen Wirtschaft lieber mit mangelnden Strukturreformen, zu hohen L\u00f6hnen und zu starken Gewerkschaften.<\/p>\n<p>Deshalb geht jetzt auch die Lockerung der Kreditklemme an der \u00f6ffentlichen Diskussion um die wirtschaftliche Verfassung Deutschlands spurlos vor\u00fcber. Dabei erhebt die Europ\u00e4ische Zentralbank seit drei Jahren Daten zur Kreditvergabepraxis der Banken. Und erst seit April diesen Jahres geben die deutschen Banken wieder etwas bereitwilliger Kredit. Ein einziger meiner Kollegen, Norbert H\u00e4ring vom <em>Handelsblatt<\/em>, pflegt diese Daten und unterrichtet seine Leser ausf\u00fchrlich \u00fcber deren Entwicklung. Das zeigt, auch in den Redaktionsstuben sitzen fast \u00fcberall Tauschwirtschaftler.<\/p>\n<p style=\"line-height: 75%\"><font face=\"Arial\" size=\"1\"><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Kredit_G1.jpg' alt='Kreditklemme' \/><br \/>\nBanken, die \u00fcber eine Versch\u00e4rfung berichten, abz\u00fcglich Banken, die \u00fcber eine Lockerung  berichten, im Verh\u00e4ltnis zur Zahl der befragten Banken.<br \/>\nDatenquelle: Deutsche Bundesbank, Bank Lending Survey (Ergebnisse f\u00fcr Deutschland)<\/font><\/p>\n<p style=\"line-height: 75%\"><font face=\"Arial\" size=\"1\"><br \/>\n<img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Kredit_G2.jpg' alt='Kreditnachfrage laut Banken' \/><br \/>\nBanken, die \u00fcber einen Anstieg berichten, abz\u00fcglich Banken, die \u00fcber einen R\u00fcckgang berichten, im Verh\u00e4ltnis zur Zahl der befragten Banken.<br \/>\nQuelle: Deutsche Bundesbank, Bank Lending Survey (Ergebnisse f\u00fcr Deutschland)<\/font><\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Kredit_G3.jpg' alt='Kredite' \/><\/p>\n<blockquote><p>Quelle: Deutsche Bundesbank<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie m\u00fcssen die Zahlen interpretiert werden? Grafik eins zeigt, dass sich die Kreditvergabestandards der Banken seit April in Deutschland langsam lockern. Die Datenpunkte sind Salden aus den Befragungen. Wenn beispielsweise  drei Banken lockern und vier die Anforderungen an die Schuldner erh\u00f6hen, dann ist der Saldo positiv und spricht insgesamt f\u00fcr eine Versch\u00e4rfung der allgemeinen Kreditbedingungen. Er nimmt in dem Beispiel einen Wert von rund sechs an, da 17 Banken in Deutschland befragt werden, ergo jede Bank mit einem Wert von sechs Punkten eingeht. Grafik zwei zeigt sehr sch\u00f6n, dass auch auf der Nachfrageseite Dynamik entsteht. Erstmals seit dem vierten Quartal 2003 berichten mehr Banken von steigender Kreditnachfrage auf Seiten der Unternehmen. Und Grafik drei zeigt die Dynamik bei der tats\u00e4chlich gemeldeten Kreditvergabe an den privaten Sektor in Deutschland.<\/p>\n<p>Gibt es wieder Kredit, gibt es auch wieder Investitionen. Es war vor allem der Mittelstand, der in den vergangenen Jahren trotz zum Teil voller Auftragsb\u00fccher nicht investieren konnte. Warum? Die Banken mussten &#8211; h\u00f6flich ausgedr\u00fcckt &#8211; durch die Strukturkrise gehen und &#8211; unversch\u00e4mt ausgedr\u00fcckt &#8211; eine Bankenkrise durchstehen. Das ist jetzt vor\u00fcber.<\/p>\n<p>Damit d\u00fcrfte aber auch das alte deutsche Konjunkturmuster wieder g\u00fcltig sein. Und das sieht wie folgt aus: Der erste Impuls nach der Krise kommt vom Export, aus dem Ausland. Das ist passiert. Dann investieren die inl\u00e4ndischen Firmen. In dieser Phase befindet sich Deutschland gerade. Das ist der zweite Schub, der mit etwas Zeitverz\u00f6gerung zu steigender Besch\u00e4ftigung f\u00fchrt. Zum Schluss gibt es mehr Jobs und mehr Konsum, wodurch ein positiver Kreislauf angesto\u00dfen werden kann. Denn immerhin macht der Konsum mit 60 Prozent den L\u00f6wenanteil vom Bruttoinlandsprodukt aus.<\/p>\n<p>In diesem Muster dachten die deutschen Volkswirte \u00fcber Jahrzehnte. Dann kam die j\u00fcngste Krise und nichts war mehr wie vorher. Das lag zum einem an der Bilanzrezession. Viele, vor allem gro\u00dfe Firmen, hatten im Boom zu viele Schulden aufgenommen und mussten erst mal ihre Bilanzen bereinigen, sprich die Verschuldung abbauen. Das lag zum anderen an der Kreditklemme, die die kleineren Unternehmen traf, die nicht so einfach den Kapitalmarkt in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Es sind in Deutschland nun mal die Mittelst\u00e4ndler, die die gr\u00f6\u00dfere Bedeutung f\u00fcr das Wachstum besitzen als die Konzerne.<\/p>\n<p>Und was denken die Volkswirte heute? Sie schauen auf den einzigen Wachstumstreiber, die  Exporte, und versuchen die konjunkturelle Entwicklung  bei den wichtigsten Handelspartnern zu prognostizieren. Schw\u00e4cht diese sich ab, sehen sie schwarz f\u00fcr Deutschland, weil vom inl\u00e4ndischen Verbrauch nichts zu erwarten ist. Die Investitionen, die ja auch der Binnenwirtschaft zuzurechnen sind, spielen nach den Entt\u00e4uschungen der vergangenen Jahre kaum eine Rolle mehr. Diese Sichtweise auf die Wirtschaft d\u00fcrfte verkehrt sein und erkl\u00e4rt, warum meine Wachstumsprognose optimistischer ist. Wenn die Investitionen wieder anziehen, gibt es auch mehr Jobs. Dann wird die Konsumnachfrage durch die neuen Jobs gest\u00fctzt. F\u00e4llt die Arbeitslosigkeit, werden auch die L\u00f6hne wieder steigen.  Zum anderen nimmt der Staat samt Sozialversicherungen mehr ein und muss weniger ausgeben.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich gibt es eine ganze Reihe von Einw\u00e4nden gegen meine optimistische Wette.  Vor allem nat\u00fcrlich den Berliner Sparwahn, dessen Auswirkungen nicht ber\u00fccksichtigt sind, weil noch nicht greifbar.  Daneben die Dauergefahr \u00d6lpreis und Amerika. Aber ich will mir meinen Konjunkturoptimismus, den ersten seit 2000, nicht nehmen lassen \u2013 zumindest noch nicht. Die Wette gilt.<\/p>\n<p>PS: Diese Wette habe ich das erste Mal am Abend des 14. Oktobers abgeschlossen. Damals war das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen noch nicht absehbar. Jetzt sieht es zun\u00e4chst sogar so aus, dass die gro\u00dfe Koalition einen kleinen Wachstumsstimulus f\u00fcr 2006 plant. Sollte er quantifizierbar sein, schlage ich die Zehntel auf meine zwei Prozent drauf. Das gleiche gilt, wenn der Koalitionsvertrag doch restriktiv f\u00fcr 2006 sein sollte; dann ziehe ich die P\u00fcnktchen ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Auftakt unseres neuen Blogs HERDENTRIEB meine gewagteste Wette f\u00fcr 2006: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird um zwei Prozent und mehr wachsen. 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