{"id":180,"date":"2007-06-30T21:01:44","date_gmt":"2007-06-30T19:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=180"},"modified":"2007-06-30T21:01:44","modified_gmt":"2007-06-30T19:01:44","slug":"die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180","title":{"rendered":"\u00d6konomen verstehen die Welt nicht mehr"},"content":{"rendered":"<p>Das k\u00f6nnte eine \u00dcbertreibung sein &#8211; vermutlich haben die \u00d6konomen die Welt \u00fcberhaupt noch nie richtig begriffen. &#8222;Angesichts der enormen und andauernden strukturellen \u00c4nderungen l\u00e4sst sich &#8230; durchaus die Meinung vertreten, dass wir die wirtschaftlichen Abl\u00e4ufe heute wom\u00f6glich noch weniger verstehen als in der Vergangenheit.&#8220; <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/arpdf\/ar2007g.htm\" target=\"_blank\">Das jedenfalls sagt die Bank f\u00fcr internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)  in ihrem j\u00fcngste Jahresbericht.<\/a> Er sollte f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr Marko\u00f6konomik interessieren eine Pflichtlekt\u00fcre sein. Der Duktus des Berichts ist entsprechend stets abw\u00e4gend, aber die Bank scheut trotzdem nicht vor pointierten Analysen und klaren Empfehlungen zur\u00fcck. Das einleitende Kapitel und die Schlussbemerkungen haben es in sich.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nKeinen der Wendepunkte der Wirtschaftgeschichte des vergangenen Jahrhunderts haben die \u00d6konomen vorhergesagt, weder der Depression der drei\u00dfiger Jahre oder die Inflation der Siebziger, noch die darauffolgende Disinflation oder Japans nicht enden wollende Deflation. Vor jedem Einbruch gab es eine lange Periode hohen nicht-inflation\u00e4ren Wachstums, die die Analysten regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr den Beginn einer neuen \u00c4ra hielten, in der die alten Zyklenmuster nicht mehr gelten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Trotz des reichen historischen Anschauungsmaterials k\u00f6nnte das Verst\u00e4ndnis der wirtschaftlichen Prozesse heute noch unterentwickelter sein als in der Vergangenheit &#8211; sagt die BIZ. Niemand hat beispielsweise eine unbestrittene Vorstellung dar\u00fcber, wie Inflation aus dem Zusammenspiel von Kapazit\u00e4tsauslastung, Produktivit\u00e4t, L\u00f6hnen, Einfuhrpreisen, Geldmenge und Erwartungen entsteht, abgesehen davon, dass auch unklar ist, wie hoch denn die Wachstumsraten von Kapazit\u00e4t und Produktivit\u00e4t wirklich sind. Es kommen immer wieder neue wichtige Faktoren ins Spiel, von denen niemand so recht wei\u00df, welchen Einfluss sie auf das weitere Geschehen haben werden, beispielsweise die rapide Verbreitung des technischen Fortschritts durch die neuen Medien, die immer niedrigeren Transportkosten, die ungewohnte Rolle der Banken, die versuchen, m\u00f6glichst alle Risiken auf die \u00fcbrigen Marktteilnehmer abzuw\u00e4lzen, das explosionsartige Wachstum der derivativen Finanzinstrumente, bei denen niemand mehr einen \u00dcberblick hat, wie die Risiken letztlich verteilt sind, oder die Unabh\u00e4ngigkeit wichtiger Notenbanken von ihren Regierungen, wodurch es das liebgewonnene Gelddrucken durch den Ankauf von Staatsschulden nicht mehr gibt. Es fehlen die Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle. Nur, dass die Gesetze des Marktes nicht mehr gelten, das sollte man besser nicht annehmen.<\/p>\n<p>Zur Zeit sieht es mal wieder danach aus, als ob eine neue \u00c4ra begonnen h\u00e4tte &#8211; was die BIZ entsprechend stark beunruhigt:<\/p>\n<p>&#8211; das reale Wachstum der Weltwirtschaft war selten so hoch wie gegenw\u00e4rtig und nicht nur das, auch viele einst arme L\u00e4nder nehmen an dem Aufschwung teil;<\/p>\n<p>&#8211; trotz der lang anhaltenden und gleichzeitig sehr kr\u00e4ftigen Expansion sowie der Explosion der Rohstoffpreise ist die Inflation nach wie vor moderat;<\/p>\n<p>&#8211; die Realzinsen und Risikopr\u00e4mien aller Art sind ungew\u00f6hnlich niedrig;<\/p>\n<p>&#8211; die gewaltigen Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen werden problemlos finanziert; Krisen an den Devisenm\u00e4rkten sind bisher ausgeblieben.<\/p>\n<p>Jede dieser Entwicklungen f\u00fcr sich genommen ist sehr positiv, aber dass sie alle gleichzeitig stattfinden, ist geradezu sensationell. Woher kommt das, und kann das so weitergehen? Die Antworten sind: Wir wissen es nicht wirklich, und es wird so nicht weitergehen. Die Anzahl der plausiblen Szenarien, der m\u00f6glichen Interaktionen von Faktoren, die eine Krise oder sogar einen Kollaps des Systems ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, ist schier unbegrenzt. Ich beschreibe im Folgenden die drei wichtigsten Ungleichgewichte, die von der Politik beseitigt werden m\u00fcssen, oder wo die Marktkr\u00e4fte das \u00fcber kurz oder lang besorgen werden. Je l\u00e4nger die Anpassungsprozesse aufgeschoben werden, desto gef\u00e4hrlicher wird es.<\/p>\n<p>Im Zentrum stehen, wie immer, die Entwicklungen in den USA: die hohe Konsumneigung und die niedrige Sparquote der Haushalte, das rekordhohe Verh\u00e4ltnis von Hauspreisen zu Mieten &#8211; also die Immobilienblase -, die gef\u00e4hrliche Abh\u00e4ngigkeit von Kapitalimporten durch das Defizit in der Leistungsbilanz sowie der schuldengetriebene Boom der Unternehmensfusionen und Private Equity-Transaktionen bei einem relativ schwachem Wachstum der Sachinvestitionen und des Kapitalstocks. Steigende Zinsen und stagnierende Gewinne angesichts hoher Kapazit\u00e4tsauslastung und einer beginnenden Lohninflation passen auf Dauer nicht zusammen. Gef\u00e4hrlich auch, dass die Standards bei der Kreditvergabe in den letzten Jahren angesichts des sonnigen Umfelds und des ber\u00fchmten Greenspan Puts stark gesenkt worden sind. Die USA m\u00fcssten einen Shift von der Inlandsnachfrage zur Auslandsnachfrage hinkriegen &#8211; bekommen haben sie das genaue Gegenteil: die Verwendung der reichlich sprudelnden Kapitalimporte f\u00fcr den Wohnungsbau, anstatt weniger Konsum oder Investitionen in die Teile des Kapitalstocks, von denen die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit abh\u00e4ngt. Die BIZ vermutet, dass die Abwertung des Dollars aus diesen strukturellen Gr\u00fcnden unn\u00f6tig stark ausfallen wird.<\/p>\n<p>Eine Anomalie ist weiterhin, dass China, eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt, zum gr\u00f6\u00dften Nettokapitalexporteur geworden ist. Das ist das Ergebnis einer au\u00dferordentlich expansiven Geldpolitik im Gefolge der massiven Interventionen zugunsten des Dollars. Die W\u00e4hrungsreserven nehmen um etwa 30Mrd. Dollar pro Monat zu. Sie haben inzwischen mehr als 1.200 Mrd. Dollar erreicht und damit weit mehr als aus irgendwelchen Vorsichtsgr\u00fcnden erforderlich w\u00e4re. Bisher gilt das aus chinesischer Sicht als ein akzeptabler Nachteil, weil das Hauptziel, eine dauerhaft hohe Wachstumsrate des realen Sozialprodukts und damit ein rasches Aufschlie\u00dfen zu den reichen L\u00e4ndern, ja offenbar erreicht wird. Zudem nimmt ja auch der private Verbrauch real mit Raten von mehr als 5 Prozent zu &#8211; vielen geht es besser, was will man mehr? Das Problem besteht pointiert formuliert darin, dass die Chinesen arbeiten und die Amerikaner konsumieren. Ein solcher Zustand l\u00e4sst sich nur extrapolieren, wenn sich die Amerikaner immer mehr gegen\u00fcber den Chinesen verschulden. Wir sind aber bereits an dem Punkt angelangt, wo sich die chinesischen Kapitalgeber nicht mehr mit dem Ansammeln von US Treasuries zufrieden geben, sondern bessere Renditen verlangen. Wenn sie jetzt anfangen, Aktien statt Bonds zu kaufen, also Sachverm\u00f6gen zu erwerben, werden sich die protektionistischen und xenophobischen Tendenzen in den USA verst\u00e4rken. Mit anderen Worten, hier steuern wir auch schnurstracks auf die Krise zu.<\/p>\n<p>Der schwache Yen ist ein anderes erstaunliches Ph\u00e4nomen dieser Tage. Da niemand ernsthaft zu bef\u00fcrchten scheint, dass die Bank von Japan die Zinsen so stark anheben wird, dass es wehtut, sind nicht etwa die gewaltigen \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz, sondern die japanischen Kapitalexporte der Treiber des Yen-Kurses. Obwohl die Wirtschaft schon seit vielen Quartalen real mit Raten von 2 \u00bd bis 3 Prozent w\u00e4chst, die Rohstoffpreise sich in den letzten drei oder vier Jahren vervielfacht haben und die reale Abwertung immer weiter geht, verharren die Inflationsraten bei Null. Wo sollen sie denn hinfallen, wenn es wieder einmal zur Rezession kommt, oder wenn es bei den \u00d6lpreisen zu einem Crash kommt, oder wenn der Yen mal wieder richtig aufwertet? Die BIZ meint, dass die Zentralbank trotz dieses erheblichen Deflationsrisikos mit der &#8222;Normalisierung&#8220; der Zinsen fortfahren sollte. Bis das bei dem jetzigen Tempo geschafft ist, kann allerdings fast noch ein halbes Jahrzehnt ins Land gehen. Ich denke n\u00e4mlich, dass auch in Japan der &#8222;neutrale&#8220; Zins bei etwa 4 Prozent liegt. Die sogenannte Carry Trades d\u00fcrften f\u00fcr&#8217;s Erste attraktiv bleiben. Damit vergr\u00f6\u00dfert sich aber st\u00e4ndig der Korrekturbedarf, also das Ungleichgewicht an den Devisenm\u00e4rkten. Der Yen ist jedenfalls beim n\u00e4chsten gr\u00f6\u00dferen Realignment der Wechselkurse der Aufwertungskandidat Nummer 1. Warum derweil der japanische Aktienmarkt nicht besser l\u00e4uft, bleibt f\u00fcr mich ein gro\u00dfes R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>Unser Euroland ist in einer ziemlich gl\u00fccklichen Lage. Die Wirtschaft expandiert z\u00fcgig, aber nicht zu z\u00fcgig, die Inflation ist da, wo sie sein sollte, die Leistungsbilanz ist ausgeglichen, der Wechselkurs ist geradezu aufreizend stabil, und abgesehen von dem milden mediterranen Immobilienboom (der aber schon wieder im Abklingen ist) gibt es auch keine Asset Price Bubbles. Die EZB strafft seit eineinhalb Jahren die Z\u00fcgel, so dass die Zinsen jetzt in der N\u00e4he ihres Normalniveaus angelangt sind. Sie steht nicht unter Druck, sie weiter erh\u00f6hen zu m\u00fcssen, obwohl das aus heutiger Sicht immer noch wahrscheinlich ist.<\/p>\n<p>Wenn die Glocke schl\u00e4gt und es schlie\u00dflich zur unvermeidlichen Korrektur der weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte kommt, wird Euroland eher ein passiver Zuschauer als ein Akteur sein. Angesichts der Safe Haven-Attribute unserer Wirtschaft wird sich eine starke Aufwertung des Euro nicht vermeiden lassen. Deswegen, und weil die Anpassungsprozesse wegen der starken Stellung der Zentralbanken im wirtschaftspolitischen Prozess eher deflation\u00e4r als inflation\u00e4r wirken d\u00fcrften, sind europ\u00e4ische Staatsanleihen die Investments of last resort. Ihre realen Renditen sind schon heute sehr attraktiv.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen besteht die beste Vorsorge gegen die kommenden Probleme im Au\u00dfenhandel darin, die inl\u00e4ndische Nachfrage etwas st\u00e4rker zu stimulieren und so den Aufschwung auf ein breiteres Fundament zu stellen. Selbst die BIZ kommt zu einem solchen Schluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das k\u00f6nnte eine \u00dcbertreibung sein &#8211; vermutlich haben die \u00d6konomen die Welt \u00fcberhaupt noch nie richtig begriffen. &#8222;Angesichts der enormen und andauernden strukturellen \u00c4nderungen l\u00e4sst sich &#8230; durchaus die Meinung vertreten, dass wir die wirtschaftlichen Abl\u00e4ufe heute wom\u00f6glich noch weniger verstehen als in der Vergangenheit.&#8220; Das jedenfalls sagt die Bank f\u00fcr internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-180","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-globale-makro-debatte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>\u00d6konomen verstehen die Welt nicht mehr - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u00d6konomen verstehen die Welt nicht mehr - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das k\u00f6nnte eine \u00dcbertreibung sein &#8211; vermutlich haben die \u00d6konomen die Welt \u00fcberhaupt noch nie richtig begriffen. &#8222;Angesichts der enormen und andauernden strukturellen \u00c4nderungen l\u00e4sst sich &#8230; durchaus die Meinung vertreten, dass wir die wirtschaftlichen Abl\u00e4ufe heute wom\u00f6glich noch weniger verstehen als in der Vergangenheit.&#8220; Das jedenfalls sagt die Bank f\u00fcr internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2007-06-30T19:01:44+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180\",\"name\":\"\u00d6konomen verstehen die Welt nicht mehr - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2007-06-30T19:01:44+00:00\",\"dateModified\":\"2007-06-30T19:01:44+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/06\/30\/die-weltwirtschaft-navigiert-in-unbekannten-gewassern_180#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"\u00d6konomen verstehen die Welt nicht mehr\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. 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