{"id":1861,"date":"2010-05-20T20:24:24","date_gmt":"2010-05-20T18:24:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1861"},"modified":"2010-05-20T23:34:13","modified_gmt":"2010-05-20T21:34:13","slug":"es-geht-doch-in-richtung-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/20\/es-geht-doch-in-richtung-japan_1861","title":{"rendered":"Es geht doch in Richtung Japan"},"content":{"rendered":"<p>Was ist los? Mitten in einem doch recht kr\u00e4ftigen globalen Wirtschaftsaufschwung, mit Zuwachsraten des realen BIP in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 4 1\/2 Prozent annualisiert, brechen die M\u00e4rkte f\u00fcr Aktien und Rohstoffe auf einmal ein. Gleichzeitig gehen die Renditen von Staatsanleihen bester Qualit\u00e4t zur\u00fcck. Angeblich ist doch das Inflationsrisiko erheblich gestiegen, nicht nur wegen des robusten Wachstums, sondern auch weil die Notenbanken die rekordhohen Staatsschulden immer bedenkenloser \u00fcbernehmen und damit im klassischen Sinne Geld drucken. Jetzt ist sogar die EZB auf diesen gef\u00e4hrlichen Kurs eingeschwenkt.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/05\/Langfr_Zinsen_DE_USA_ab_1980.gif\" alt=\"Renditen 10-j\u00e4hriger Staatsanleihen\" title=\"Renditen 10-j\u00e4hriger Staatsanleihen\" width=\"400\" height=\"276\" class=\"alignnone size-full wp-image-1863\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/05\/Langfr_Zinsen_DE_USA_ab_1980.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/05\/Langfr_Zinsen_DE_USA_ab_1980-300x207.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Gef\u00e4hrlich? Die Marktteilnehmer jedenfalls haben da keine Bedenken. Wenn sie wirklich Angst vor steigender Inflation h\u00e4tten, m\u00fcssten sie Anleihen verkaufen und Aktien, Rohstoffe und Immobilien kaufen, also Sachwerte. Wenn ich mir einige der Zahlen vom Donnerstag anschaue, komme ich zu den folgenden Schl\u00fcssen:<\/p>\n<p>1. Der Markt f\u00fcr langlaufende US Treasuries ist bombenfest; 10-j\u00e4hrige rentieren nur noch mit 3,24 Prozent, bei einer aktuellen Inflationsrate der Verbraucherpreise von 2,2 Prozent (Vorjahresvergleich), macht eine Differenz von 1,14 Prozentpunkten; das hei\u00dft, es wird eine Kombination von mittelfristig sinkender Inflation und schw\u00e4cherem Wirtschaftswachstum erwartet, oder auch: Der kr\u00e4ftige Wirtschaftsaufschwung wird nicht von langer Dauer sein.<\/p>\n<p>2. Das ist auch die Botschaft, die vom Markt f\u00fcr inflationsgesch\u00fctzte Anleihen (TIPS) ausgesendet wird: Die Anleger geben sich f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre mit einer Realrendite von nur 1,34 Prozent zufrieden, und die durchschnittliche Inflationsrate wird bei nur 1,9 Prozent liegen; nota bene, der Trend des amerikanischen Produktionspotentials lag bislang bei etwa 3 Prozent, also sehr deutlich \u00fcber jenen 1,34 Prozent, die jetzt implizit am Markt erwartet werden. Und au\u00dferdem wird neuerdings allgemein erwartet, dass die amerikanische Kerninflationsrate in der zweiten Jahresh\u00e4lfte im Vorjahresvergleich auf 0,5 Prozent fallen wird, auf eine Rate so niedrig wie noch nie seit Ende des zweiten Weltkriegs. Die Kerninflation ist bekanntlich &#8211; oder auch nicht bekanntlich &#8211; ein vorlaufender Indikator f\u00fcr die tats\u00e4chliche Inflation, die <em>headline inflation<\/em>.<\/p>\n<p>3. In Deutschland boomt der Markt f\u00fcr Bundesanleihen erneut; je gr\u00f6\u00dfer die europ\u00e4ischen Rettungspakete und je unsolider die Staatsfinanzen, desto niedriger die Renditen, scheint es. F\u00fcr 10-j\u00e4hrige Bunds gibt es nur noch 2,68 Prozent. Es wird Geld gedruckt, aber das l\u00f6st offenbar keine Inflations\u00e4ngste aus. Selbst Gold, das normalerweise von jeder Art Krise profitiert, ist im R\u00fcckw\u00e4rtsgang und ich darf weiterhin guter Hoffnung sein, dass es dort, wie ich angek\u00fcndigt hatte, bald zu einem Crash kommt.<\/p>\n<p>4. Der Anstieg des \u00d6lpreises (WTI) bis auf 86,84 Dollar pro Barrel (am 6. April) war eigentlich plausibel angesichts des weltweiten Konjunkturaufschwungs, wenn auch aus historischer Sicht \u00fcbertrieben. Jetzt ist \u00d6l aber innerhalb von nur sechs Wochen auf 68,86 Dollar abgest\u00fcrzt. Bei den \u00fcbrigen Rohstoffen ist \u00c4hnliches im Gange.<\/p>\n<p>Es gibt f\u00fcr all das nur eine Erkl\u00e4rung, die mich wirklich \u00fcberzeugt: Wir haben es nach japanischem Muster mit einer Bilanzrezession zu tun, oder mit der Erwartung, dass es zu so einer kommt. Die Entschuldung der amerikanischen, britischen, spanischen und japanischen Haushalte und Banken ist noch nicht vollbracht. M\u00f6glicherweise haben sich auch die Chinesen trotz ihrer hohen Sparquote zumindest brutto stark f\u00fcr den Kauf von Immobilien verschuldet und k\u00f6nnten angesichts fallender Immobilienpreise bald an einen Punkt kommen, an dem ihre Schulden h\u00f6her sind als der Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung. In Japan l\u00e4uft der Prozess der Entschuldung mittlerweile bald 20 Jahre &#8211; und die Inflation betr\u00e4gt noch immer nur minus 1,1 Prozent. Es handelt sich in Wirklichkeit nat\u00fcrlich um eine hartn\u00e4ckige Deflation. In den USA wird nach dem Auslaufen der F\u00f6rderprogramme im \u00dcbrigen damit gerechnet, dass die Immobilienpreise wieder ihre Talfahrt aufnehmen. Auch bei gewerblichen Immobilien sinken die Preise. Die Entschuldung muss in eine neue Runde gehen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass international sowohl die Geldpolitik als auch die Finanzpolitik ihre Expansionsspielr\u00e4ume ausgesch\u00f6pft haben, oder dass das zumindest allgemein so gesehen wird. Unter die Nullzinsgrenze kann man schlecht gehen, solange Negativzinsen ein Tabu sind, und die Gelddruckerei st\u00f6\u00dft auf immer mehr Widerstand in der \u00d6ffentlichkeit. Die Notenbanken verlieren ihre einst sakrosankte Unabh\u00e4ngigkeit, indem sie zu <em>fiscal agents<\/em> (des Staats) werden.<\/p>\n<p>Und die Finanzpolitik? Die Haushaltsdefizite sind so gro\u00df, dass eine weitere Steigerung nur schwer vorstellbar erscheint. Wie weiland zu Zeiten von Br\u00fcning und Hoover wird vielmehr versucht, die Defizite trotz der gewaltigen Unterauslastung der Kapazit\u00e4ten abzubauen. Im Euroland zwingt man &#8211; verst\u00e4ndlicherweise &#8211; die L\u00e4nder des Club Med, ihre Ausgaben\u00fcbersch\u00fcsse so rasch es geht zu beseitigen, hat aber keinen Fahrplan, wie dieser Nachfrageausfall kompensiert werden k\u00f6nnte. Macht sich in Deutschland jemand in der Regierung Gedanken dar\u00fcber, wie das Wachstum dauerhaft gesteigert werden kann und wie dadurch die Anpassungsprobleme im Mittelmeerraum vermindert werden k\u00f6nnten? Nein, das ist kein Thema, au\u00dfer f\u00fcr die FDP, die die Steuern ihrer Klientel weiter senken m\u00f6chte, damit jetzt aber in NRW gegen die Wand gelaufen ist. Der Export wird&#8217;s schon richten, ist wieder einmal die Hoffnung &#8211; und da sieht es in der Tat bislang ganz erfreulich aus. Der schwache Euro hilft: Er ist das ungewollte \u00c4quivalent einer <em>beggar-thy-neighbour<\/em>-Politik.<\/p>\n<p>Insgesamt wird am Markt offenbar eine weltweite Abschw\u00e4chung der Nachfrage erwartet, eine Abschw\u00e4chung, die weniger konjunkturelle als vielmehr strukturelle Gr\u00fcnde hat. Erfahrungsgem\u00e4\u00df nimmt die Anzahl der Konkurse in der Fr\u00fchphase eines Aufschwungs am st\u00e4rksten zu &#8211; vielleicht habe wir es nur mit so etwa zu tun und brauchten daher kein Katastrophenszenarium an die Wand zu malen. Hoffen wir es. Dass es jetzt im Aufschwung erstmals zu ernsthaften Solvenzproblemen staatlicher Schuldner im OECD-Bereich kommt, ist jedenfalls etwas Neues, und nicht sehr beruhigend.<\/p>\n<p>Nicht leugnen l\u00e4sst sich aber, dass es auch nach japanischem Muster weitergehen k\u00f6nnte. Die Deflation und die jahrelange Wirtschaftsstagnation setzte in Japan ein, nachdem die Regierung 1997 zur Sanierung ihres Haushalts die Umsatzsteuer kr\u00e4ftig erh\u00f6ht hatte. Zu dem Zeitpunkt war die Sanierung der Bilanzen von Haushalten, Banken und weiten Teilen der \u00fcbrigen Wirtschaft noch keineswegs abgeschlossen. Der Schwenk der Finanzpolitik in Richtung Restriktion war das Todesurteil f\u00fcr einen damals noch sehr wackligen Aufschwung &#8211; und den Aktienmarkt!<\/p>\n<p>So niedrig die Renditen der amerikanischen und deutschen Bonds auch aussehen, es spricht wenig daf\u00fcr, dass sie in naher Zukunft steigen werden. Die Notenbankzinsen werden jedenfalls in der N\u00e4he von Null bleiben und damit die Rentenm\u00e4rkte st\u00fctzen. Werde ich auch mit meiner fr\u00fcheren Vorhersage Recht behalten, dass die EZB die Leitzinsen weiter senken wird? EONIA, der \u00dcbernachtsatz, liegt seit langem schon bei etwas \u00fcber 0,3 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist los? Mitten in einem doch recht kr\u00e4ftigen globalen Wirtschaftsaufschwung, mit Zuwachsraten des realen BIP in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 4 1\/2 Prozent annualisiert, brechen die M\u00e4rkte f\u00fcr Aktien und Rohstoffe auf einmal ein. Gleichzeitig gehen die Renditen von Staatsanleihen bester Qualit\u00e4t zur\u00fcck. 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