{"id":188,"date":"2007-08-04T18:12:58","date_gmt":"2007-08-04T16:12:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=188"},"modified":"2016-06-08T10:03:29","modified_gmt":"2016-06-08T08:03:29","slug":"von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188","title":{"rendered":"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein"},"content":{"rendered":"<p>Fragt man \u00d6konomen danach, was man mit einem Monopol anstellen soll, dass kein nat\u00fcrliches ist, haben sie die Antwort sofort parat: Mehr Wettbewerb, mehr Markt! Nur wenn es um den eigenen Markt geht, den Markt f\u00fcr das Produkt Wirtschaftswissenschaft, halten sie sich zur\u00fcck. Ein Anbieter dominiert, die marktliberale Neoklassik, andere Angebote gibt es nicht oder nur unter dem Ladentisch. So sehen es zumindest die \u00d6konomen, die sich &#8222;heterodox&#8220; nennen, und mit der Neoklassik und der Marktgl\u00e4ubigkeit nicht so recht zufrieden sind. Sie glauben, dass der Markt nicht alle Probleme l\u00f6st und vor allem der Mensch sich nicht immer so rational verh\u00e4lt, wie es die Neoklassik unterstellt. Auch Ausbeutung, Geschlechterverh\u00e4ltnisse, die Umwelt oder soziale Normen h\u00e4tten einen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen. Faktoren, die im Mainstream keine Rolle spielen und deshalb systematisch aus dem herrschenden wissenschaftlichen Diskurs ausgegrenzt werden.<\/p>\n<p>Doch mit dem technischen Wandel werden vorher sicher geglaubte Monopole br\u00fcchig. Das Internet mit seinen Blogs bringt auch den Ideenmarkt der \u00d6konomen durcheinander &#8211; zumindest in den USA. Mit seinem <a href=\"http:\/\/www.thenation.com\/article\/hip-heterodoxy\/\" target=\"_blank\"> Artikel &#8222;Hip Heterodoxy&#8220; hat dort der Journalist Christopher Hayes<\/a> eine interessante und viel beachtete Diskussion \u00fcber den Stand der Wirtschaftswissenschaft losgetreten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nHayes hat sich f\u00fcr die links-liberale Zeitschrift The Nation in der \u00d6konomenszene umgesehen und dort einige Heterodoxe, also Nicht-Neoklassiker getroffen. Die werfen der neoklassischen Orthodoxie vor, sie verhalte sich wie die Mafia: Wer die Grunds\u00e4tze der herrschenden Lehre in Frage stellt, w\u00fcrde mit Ausschluss bestraft. Die Heterodoxen k\u00f6nnen ihre Arbeiten im oberen Bereich der strengen Hierarchie der wissenschaftlichen Zeitschriften, den sogenannten A-Journals, nicht unterbringen und w\u00fcrden nicht auf die Lehrst\u00fchle in den wichtigen Universit\u00e4ten berufen.<\/p>\n<p>Und wenn eine Wirtschaftsfakult\u00e4t doch heterodox ausgerichtet ist, wird sie von der Universit\u00e4tsleitung unter Druck gesetzt, &#8222;richtige&#8220;, das hei\u00dft neoklassische \u00d6konomie zu betreiben und sich den Regeln des Mainstreams zu unterwerfen. So berichtet <a href=\"http:\/\/www.nd.edu\/~druccio\/\" target=\"_blank\"> David Ruccio<\/a>, Wirtschaftprofessor an der Universit\u00e4t von Notre Dame, wie er und seine Kollegen unter Druck gesetzt wurden, in den f\u00fcnf Top Zeitschriften zu ver\u00f6ffentlichen, um den Ruf der Universit\u00e4t zu heben. Nachdem sie sich erfolgreich gewehrt hatten &#8211; denn ihre Themen wie zum Beispiel postmoderne \u00d6konomie oder Frauen in Entwicklungsl\u00e4ndern sind dort nicht unterzubringen &#8211; wurde die Fakult\u00e4t kurzer Hand geteilt. Neben der bestehenden <a href=\"http:\/\/www.nd.edu\/~econplcy\/\" target=\"_blank\"> heterodoxen Abteilung<\/a> wurde eine <a href=\"http:\/\/www.nd.edu\/~ecoe\/\" target=\"_blank\"> neue streng neoklassisch orientiert Abteilung<\/a> er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Auch wer aus dem Mainstream kommt und gegen die Grunds\u00e4tze der herrschenden Lehre verst\u00f6\u00dft, dem droht Exkommunikation durch die Kollegen. Da ist zum Beispiel der <a href=\"http:\/\/emlab.berkeley.edu\/econ\/faculty\/card_d.shtml\" target=\"_blank\"> \u00d6konom David Card<\/a>, der 1995 mit seinem Kollegen Alan Krueger ein <a href=\"http:\/\/press.princeton.edu\/titles\/5632.html\" target=\"_blank\"> Buch \u00fcber den Mindestlohn<\/a> ver\u00f6ffentlichte. Die beiden Wissenschaftler untersuchten empirisch die Auswirkungen von Mindestlohnerh\u00f6hungen auf die Besch\u00e4ftigung in einigen US-Bundesstaaten. <a href=\"https:\/\/www.minneapolisfed.org\/publications\/the-region\/interview-with-david-card\" target=\"_blank\"> Sie fanden heraus, dass trotz des Lohnanstiegs die Besch\u00e4ftigung nicht sank. Das Ergebnis kam bei vielen seiner \u00d6konomen-Kollegen nicht gut an<\/a>, denn es steht im klaren Widerspruch zum neoklassischen Standard-Arbeitsmarktmodell. Danach muss ein Eingriff in den Lohnbildungsprozess einen negativen Besch\u00e4ftigungseffekt haben.<\/p>\n<p>Auch <a href=\"http:\/\/www.princeton.edu\/~blinder\/\" target=\"_blank\"> Alan Blinder<\/a>, Wirtschaftsprofessor in Princeton und fr\u00fcherer Vizechef der Fed, muss sich zur Zeit einiges von den Kollegen anh\u00f6ren. Er schrieb in verschiedenen Zeitungsartikeln (<a href=\"https:\/\/www.foreignaffairs.com\/articles\/2006-03-01\/offshoring-next-industrial-revolution\" target=\"_blank\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2007\/05\/04\/AR2007050402555_pf.html\" target=\"_blank\"> hier<\/a>), dass es durch die moderne Kommunikationstechnologie zu Verlagerungen von Arbeitspl\u00e4tzen ins Ausland kommen werde, die bisher technikbedingt davor gesch\u00fctzt waren. Dies w\u00fcrde zu gro\u00dfen Besch\u00e4ftigungsproblem f\u00fchren. Die Profession sieht in solchen Thesen einen Verrat an einer ihrer Grundfesten: dem stets wohlstandsf\u00f6rdernden freien Handel. <a href=\"http:\/\/scholar.harvard.edu\/mankiw\/home\" target=\"_blank\"> Gregory Mankiw<\/a>, Harvard-Professor und ehemaliger Wirtschaftsberater von George W. Bush, warf Blinder in seinem Blog (<a href=\"http:\/\/gregmankiw.blogspot.com\/2007\/05\/blinder-on-offshoring.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/gregmankiw.blogspot.com\/2007\/07\/how-to-be-apostate.html\" target=\"_blank\"> hier<\/a>) vor, sich au\u00dferhalb des Mainstreams zu stellen, und l\u00e4sst sich gar zu dem Vorwurf hinrei\u00dfen, Blinder w\u00fcrde seine Texte nicht in den wichtigen Fachzeitschriften ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Diese Auseinandersetzungen und Christopher Hayes Artikel haben eine interessante Diskussion in amerikanischen Blogs ausgel\u00f6st. Im <a href=\"http:\/\/bookclub.tpmcafe.com\/book_title\/hip_heterodoxy\" target=\"_blank\"> TPM Caf\u00e9 Bookclub<\/a> haben sich auch Gr\u00f6\u00dfen des Fachs wie <a href=\"http:\/\/bookclub.tpmcafe.com\/blog\/bookclub\/2007\/may\/31\/the_methodology_or_the_people\" target=\"_blank\"> Paul Krugman<\/a> und <a href=\"http:\/\/bookclub.tpmcafe.com\/blog\/bookclub\/2007\/may\/31\/its_different_for_lefties_and_righties\" target=\"_blank\"> Brad DeLong<\/a>, die man nicht gerade als heterodox bezeichnen kann, kritisch ge\u00e4u\u00dfert. Beide k\u00f6nnen nachvollziehen, dass die Heterodoxen die marktliberalen Einstellungen des Mainstreams nicht teilen. Vom analytischen Instrumentenkasten der Neoklassiker wollen sie aber nicht lassen. Im Gegenteil: Mit dem k\u00f6nne man n\u00e4mlich sehr gut zeigen, warum der Markt eben nicht immer effizient ist. Denn es liegen eine ganze Menge sehr unrealistischer Annahmen hinter den mathematischen Modellen, die die Orthodoxie zum Beweis der Markteffizienz gebraucht: Alle Akteure sind immer \u00fcber alles informiert, es gibt keine Monopole und f\u00fcr alle Produkte gibt es zu jedem Zeitpunkt einen Markt. Wenn man die Bedingungen der Modelle ver\u00e4ndert, k\u00f6nne man pl\u00f6tzliche sehr interessante Dinge herausfinden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bookclub.tpmcafe.com\/blog\/bookclub\/2007\/jun\/04\/challenging_orthodoxy_part_ii_rigor_vs_neo_classical_economics\" target=\"_blank\"> Thomas Palley, \u00fcberzeugter Heterodoxer und Keynesianer, findet diese Argumentation nicht stimmig<\/a>: Warum solle man seine Analyse mit unrealistischen Annahmen aus Alice&#8216; Wunderland beginnen, wenn man gleichzeitig direkt in der realen Welt ankn\u00fcpfen kann?<\/p>\n<p>In diesem Punkt haben die Heterodoxen einen starken Verb\u00fcndeten gefunden: Den Nobelpreistr\u00e4ger George Akerlof. In einer <a href=\"http:\/\/www.aeaweb.org\/annual_mtg_papers\/2007\/0106_1640_0101.pdf\" target=\"_blank\"> viel beachteten Rede vor der renommierten American Economic Association<\/a> hat er gegen die abstrakte mathematische Modellierung gewettert und eindringlich auf die Bedeutung der direkten Beobachtung der \u00f6konomischen Akteure und der Ber\u00fccksichtigung ihrer Motivation hingewiesen. Der Homo Oeconomicus h\u00f6rt nach Akerlof nicht nur auf sein kaltes Nutzenkalk\u00fcl, sondern wird auch von sozialen Normen beeinflusst, deren Wirkung nur durch Experimente und Beobachtung untersucht werden k\u00f6nnen. Akerlof zeigt, wie alternative Forschungsans\u00e4tze viele \u00f6konomische Ergebnisse der letzten drei\u00dfig Jahre in Frage stellen insbesondere die Ergebnisse, mit denen keynesianische Erkenntnisse scheinbar wiederlegt wurden.<\/p>\n<p>Es grummelt also in US-\u00d6konomenkreisen. Zwar kann man bezweifeln, dass die Heterodoxen in naher Zukunft eine gr\u00f6\u00dfere Anerkennung erfahren. Die Zeichen stehen aber gut, dass die Zunft ernsthaft beginnt, \u00fcber die Grundlagen zu diskutieren, auf denen ihr vorherrschendes Paradigma aufbaut: David Card hat zwar viele seiner ehemaligen Freunde aus Chicago verloren, ihm ist aber auch die John Bates Clark Medal verliehen worden &#8211; die neben dem Nobelpreis bedeutendste Auszeichnung f\u00fcr \u00d6konomen. George Akerlof konnte seinen Kollegen an prominenter Stelle die Leviten lesen und anerkannte \u00d6konomen wie Krugman und DeLong stellen sich ernsthaft der Diskussion.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/lbj.utexas.edu\/directory\/faculty\/james-galbraith\" target=\"_blank\"> James K. Galbraith<\/a>, Sohn des ber\u00fchmten John Galbraith und heterodoxer Professor in Texas, sieht die Lage ganz entspannt. In <a href=\"http:\/\/bookclub.tpmcafe.com\/blog\/bookclub\/2007\/may\/29\/hip_heterodoxy_and_the_history_of_economics\" target=\"_blank\"> einem seiner Beitr\u00e4ge im TPM Caf\u00e9 Bookclub<\/a> schreibt er, dass die Neoklassik ihren Siegeszug \u00fcber die amerikanische Wirtschaftswissenschaft erst in den 50er Jahren angetreten hat. Vorher sei die US-\u00d6konomenzunft von Institutionalisten vom Schlage eines Thorstein Veblen dominiert gewesen, f\u00fcr den Institutionen, soziale Normen usw. vollkommen ohne Mathematik Grundbestandteile der wirtschaftswissenschaftlichen Analyse waren. Es gibt also keinen Grund, dass sich das Blatt nicht wieder gegen die Neoklassiker wenden k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fragt man \u00d6konomen danach, was man mit einem Monopol anstellen soll, dass kein nat\u00fcrliches ist, haben sie die Antwort sofort parat: Mehr Wettbewerb, mehr Markt! Nur wenn es um den eigenen Markt geht, den Markt f\u00fcr das Produkt Wirtschaftswissenschaft, halten sie sich zur\u00fcck. Ein Anbieter dominiert, die marktliberale Neoklassik, andere Angebote gibt es nicht oder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":62,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-neues-und-altes-aus-der-wissenschaft"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Fragt man \u00d6konomen danach, was man mit einem Monopol anstellen soll, dass kein nat\u00fcrliches ist, haben sie die Antwort sofort parat: Mehr Wettbewerb, mehr Markt! Nur wenn es um den eigenen Markt geht, den Markt f\u00fcr das Produkt Wirtschaftswissenschaft, halten sie sich zur\u00fcck. Ein Anbieter dominiert, die marktliberale Neoklassik, andere Angebote gibt es nicht oder [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2007-08-04T16:12:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2016-06-08T08:03:29+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Fabian Lindner\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Fabian Lindner\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188\",\"name\":\"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2007-08-04T16:12:58+00:00\",\"dateModified\":\"2016-06-08T08:03:29+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a\",\"name\":\"Fabian Lindner\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Fabian Lindner\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/fabian-lindner\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein - Herdentrieb","og_description":"Fragt man \u00d6konomen danach, was man mit einem Monopol anstellen soll, dass kein nat\u00fcrliches ist, haben sie die Antwort sofort parat: Mehr Wettbewerb, mehr Markt! Nur wenn es um den eigenen Markt geht, den Markt f\u00fcr das Produkt Wirtschaftswissenschaft, halten sie sich zur\u00fcck. Ein Anbieter dominiert, die marktliberale Neoklassik, andere Angebote gibt es nicht oder [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2007-08-04T16:12:58+00:00","article_modified_time":"2016-06-08T08:03:29+00:00","author":"Fabian Lindner","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Fabian Lindner","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188","name":"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2007-08-04T16:12:58+00:00","dateModified":"2016-06-08T08:03:29+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/08\/04\/von-der-schwierigkeit-kein-neoklassiker-zu-sein_188#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Von der Schwierigkeit, kein Neoklassiker zu sein"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a","name":"Fabian Lindner","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g","caption":"Fabian Lindner"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/fabian-lindner"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/62"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=188"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9645,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188\/revisions\/9645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}