{"id":1892,"date":"2010-05-28T17:29:21","date_gmt":"2010-05-28T15:29:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1892"},"modified":"2010-05-28T23:14:26","modified_gmt":"2010-05-28T21:14:26","slug":"die-dummen-ameisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892","title":{"rendered":"Die dummen Ameisen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.ft.com\/comment\/columnists\/martinwolf\" target=\"_blank\">Martin Wolf hatte am Mittwoch in der <em>FT<\/em><\/a> Aesops Fabel von den Ameisen und den Heuschrecken nacherz\u00e4hlt: Die Deutschen sind die Ameisen, ebenso wie die Japaner und Chinesen, sie sind allesamt flei\u00dfig und sparsam, wie nicht anders zu erwarten, und die Heuschrecken sind &#8211; na, wer wohl? &#8211; die Amerikaner, Briten, Griechen, Spanier, die tanzen und singen den ganzen Sommer, und wenn es dann Winter wird, haben sie nichts zur\u00fcckgelegt und m\u00fcssen die Ameisen anbetteln. Die aber sind hartherzig und geben nichts ab. M\u00fcssen sterben, die Heuschrecken. Das haben sie davon.<!--more--><\/p>\n<p>Nur, der Schluss ist bei Wolf ein anderer: Die Ameisen haben n\u00e4mlich das, was sie w\u00e4hrend des Sommers nicht unmittelbar zum Leben brauchten, und das war viel, den Heuschrecken auf Pump \u00fcberlassen, die dadurch erst so richtig High Life machen konnten. Kaufen wollten die Ameisen kaum etwas von den Heuschrecken, au\u00dfer das eine oder andere Haus am Strand. Die Heuschrecken verlegten sich notgedrungen auf den Bau von H\u00e4usern, Shopping Malls und B\u00fcrogeb\u00e4uden. Als dann der Winter einbrach, wollten die Ameisen wiederhaben, was sie verliehen hatten, aber die Heuschrecken lachten nur und sagten, leider haben wir nichts, was Ihr wirklich gebrauchen k\u00f6nnt, und gingen hin und entledigten sich ihrer Schulden durch Inflation, Abwertung oder Konkurs. Die Moral von der Geschicht&#8216;: Du kannst nicht nachhaltig Verm\u00f6gen schaffen, indem Du jemandem Geld leihst, der es letztlich nicht zur\u00fcckzahlen kann.<\/p>\n<p>Was also tun, wenn man eine Ameise ist? L\u00e4sst sich der Charakter eigentlich \u00e4ndern? Wir kennen die L\u00f6sung &#8211; sie wird uns ohn&#8216; Unterlass und freigiebigst von den Vertretern der Heuschrecken empfohlen: Stimuliert Euren Verbrauch und Eure Investitionen so, dass Ihr k\u00fcnftig keine \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz mehr habt. Importiert mehr! Klingt einleuchtend! Sonst sitzt man am Ende auf Bergen von amerikanischen Mortgage Backed Securities, also Schrottimmobilien, Ferienwohnungen an der Costa del Sol oder Staatsanleihen Griechenlands, und die sind allesamt nicht mehr viel wert.<\/p>\n<p>Geht das eigentlich? Lernen die Ameisen irgendwann, dass sie nur denen Kredite geben sollten, die damit ihre Infrastruktur; ihre Produktionsanlagen und ihr Bildungsangebot verbessern wollen? Damit sie die Chance haben, aus der gesteigerten Produktion ihre Schulden abzutragen. Daf\u00fcr br\u00e4uchten die Ameisen nat\u00fcrlich Banker, die nicht jeder Mode hinterherlaufen sondern einen sinnvollen Kredit von einem leichtfertigen unterscheiden k\u00f6nnen. Leider haben die Ameisen den Heuschrecken geglaubt, dass modernes Banking vor allem aus Puts und Calls, Swaps und Verbriefungen besteht, nicht aus langweiligen Kreditpr\u00fcfungsprozessen und dem Insistieren auf Sicherheiten. Sie k\u00f6nnen tolle Produkte herstellen, aber wie sich finanzielle Risiken bewerten lassen, das haben sie nicht gelernt.<\/p>\n<p>Andererseits, vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wenn die flei\u00dfigen Gl\u00e4ubiger gelegentlich von den Heuschrecken enteignet werden. Es k\u00f6nnte zu den Spielregeln geh\u00f6ren. Denn es ist ja so, dass fast alle L\u00e4nder, die st\u00e4ndig netto Kapital exportieren, trotz dieser Enteignungen zu den Reichen dieser Welt geh\u00f6ren. Ich habe mir eben auf der letzten Seite des <em>Economist<\/em> die Leistungsbilanzprognosen f\u00fcr dieses Jahr angesehen. \u00dcbersch\u00fcsse von mehr als zwei Prozent ihres BIP werden die folgenden OECD-L\u00e4nder haben: Japan, Deutschland, Holland, D\u00e4nemark, Norwegen, Schweden, Schweiz, S\u00fcdkorea, dazu die Schwellenl\u00e4nder China, Hongkong, Malaysia, Singapur, Taiwan, Thailand und Israel, sowie die \u00d6lexporteure Russland, Venezuela und Saudi-Arabien. Das ist doch eine Gruppe, zu der man gern geh\u00f6ren m\u00f6chte &#8211; wirtschaftspolitisch, aus ihrer nationalen Sicht, machen die L\u00e4nder per saldo trotz ihrer ameisenhaften Sparsamkeit mehr richtig als falsch. Zudem ist es normal, dass die Einen einen Ersparnis\u00fcberschuss haben, der genau dem Ausgaben\u00fcberschuss der anderen entspricht. Kapital wird aus den Regionen exportiert, in denen es reichlich vorhanden ist und daher keine hohe Rendite mehr abwirft, und wird dort investiert, wo es knapp ist, etwa in den meisten Entwicklungsl\u00e4ndern und vielen Schwellenl\u00e4ndern, wo es profitabel eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p>Nicht in dieses Bild passen die USA, Gro\u00dfbritannien, Kanada, Australien, Irland und S\u00fcdafrika, allesamt englischsprechende L\u00e4nder. Sie sind bis auf S\u00fcdafrika vergleichsweise wohlhabend und importieren trotzdem netto Kapital. Zu dieser Gruppe w\u00fcrden wir vielleicht ebenfalls gern geh\u00f6ren; dort muss die Stimmung n\u00e4mlich ziemlich gut sein. Das l\u00e4sst sich an ihren hohen Konsumquoten und positiven Einwanderungssalden ablesen. Neuerdings k\u00e4mpfen sie allerdings mit sehr hoher Arbeitslosigkeit (hier ist Australien die Ausnahme), was sie dann doch wieder nicht so gl\u00fccklich aussehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, grunds\u00e4tzlich sehe ich die Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse nicht sehr kritisch. Was aber nicht hei\u00dft, dass nicht viel mehr getan werden m\u00fcsste, damit ein gr\u00f6\u00dferer Teil der Ersparnisse im Inland eingesetzt wird, wodurch sich wiederum der Wohlstand rascher steigern lie\u00dfe. Der Weg dorthin ist klar, aber m\u00fchsam: es geht darum, die Kapitalproduktivit\u00e4t und damit die Rendite der Investitionen zu steigern. Auf der Angebotsseite erfordert das eine bessere Qualifikation aller Arbeitskr\u00e4fte, mehr Wettbewerb, eine Modernisierung der Infrastruktur, den Abbau substanzerhaltender Subventionen, auf der Nachfrageseite eine Stimulierung des Konsums, etwa durch eine Umverteilung der Einkommen zugunsten der \u00e4rmeren Schichten und eine Politik der Vollbesch\u00e4ftigung. Solange Disinflation herrscht und sogar Deflation nicht ausgeschlossen werden kann, ist das situationsgerecht. Letztlich stimulieren die besseren Absatzaussichten aufgrund eines dynamischeren Konsums auch die Erweiterungsinvestitionen: Neue Arbeitspl\u00e4tze entstehen.<\/p>\n<p>Insgesamt ist das nat\u00fcrlich erneut eine ameisenhafte Politik, an deren Ende wom\u00f6glich noch gr\u00f6\u00dfere Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse stehen k\u00f6nnten &#8211; denn mit steigendem Wohlstand nehmen in der Regel auch die Sparquoten zu. Die Ameisen k\u00f6nnen einfach nicht anders, f\u00fcrchte ich. Macht aber auch nicht viel: Die einen werden geliebt, die anderen, die Ameisen, werden gebraucht, wenn auch nur in der Krise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martin Wolf hatte am Mittwoch in der FT Aesops Fabel von den Ameisen und den Heuschrecken nacherz\u00e4hlt: Die Deutschen sind die Ameisen, ebenso wie die Japaner und Chinesen, sie sind allesamt flei\u00dfig und sparsam, wie nicht anders zu erwarten, und die Heuschrecken sind &#8211; na, wer wohl? &#8211; die Amerikaner, Briten, Griechen, Spanier, die tanzen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1892","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-globale-makro-debatte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die dummen Ameisen - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die dummen Ameisen - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Martin Wolf hatte am Mittwoch in der FT Aesops Fabel von den Ameisen und den Heuschrecken nacherz\u00e4hlt: Die Deutschen sind die Ameisen, ebenso wie die Japaner und Chinesen, sie sind allesamt flei\u00dfig und sparsam, wie nicht anders zu erwarten, und die Heuschrecken sind &#8211; na, wer wohl? &#8211; die Amerikaner, Briten, Griechen, Spanier, die tanzen [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-05-28T15:29:21+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2010-05-28T21:14:26+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892\",\"name\":\"Die dummen Ameisen - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-05-28T15:29:21+00:00\",\"dateModified\":\"2010-05-28T21:14:26+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/05\/28\/die-dummen-ameisen_1892#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die dummen Ameisen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. 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