{"id":1901,"date":"2010-06-02T17:05:48","date_gmt":"2010-06-02T15:05:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=1901"},"modified":"2010-06-02T17:53:02","modified_gmt":"2010-06-02T15:53:02","slug":"griechenland-spart-und-es-kann-klappen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/06\/02\/griechenland-spart-und-es-kann-klappen_1901","title":{"rendered":"Griechenland spart &#8211; und es kann klappen"},"content":{"rendered":"<p>Die Regierungen \u00fcberschuldeter kleiner L\u00e4nder k\u00f6nnen, wenn sie nur entschlossen genug sind und von der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt werden, durch eine Radikalkur innerhalb k\u00fcrzester Zeit ihre Finanzen in Ordnung bringen und das Vertrauen der internationalen Kapitalm\u00e4rkte zur\u00fcckgewinnen, sich also erneut zu relativ niedrigen Zinsen verschulden. Estland und Irland machen es gerade vor, Belgien, Schweden und Finnland ist das Kunstst\u00fcck in der Vergangenheit gegl\u00fcckt, und ich vermute, dass es auch Griechenland, Portugal und sogar Spanien gelingen wird. Ist der Abgrund nur nah genug, lassen sich regelm\u00e4\u00dfig Ma\u00dfnahmen durchsetzen, die vorher als unzumutbar galten.<!--more--><\/p>\n<p>Rolf Schneider von der Allianz hat mir gestern ein Positionspapier von Michael Heise, dem Allianz-Chefvolkswirt, gegeben, in dem die These zur\u00fcckgewiesen wird, dass Griechenland nicht darum herumkommen wird, den Gegenwartswert seiner Schulden durch eine Reduktion der Zinsen, eine Laufzeitverl\u00e4ngerung oder sogenannte <em>haircuts<\/em> zu vermindern. Das firmiert alles unter dem Begriff &#8222;<em>default<\/em>&#8222;, also Vertragsverletzung und Kreditausfall, zulasten der Gl\u00e4ubiger.<\/p>\n<p>Es sieht n\u00e4mlich so aus, als ob das staatliche Defizit von 13,6 Prozent des BIP im vergangenen Jahr auf 6 bis 7 Prozent in diesem Jahr sinkt, vor allem durch eine starke Reduzierung der Investitionsausgaben. Bei diesem Tempo kann die 3-Prozentmarke innerhalb k\u00fcrzester Zeit erreicht werden. Rasche Erfolge sind in vielerlei Hinsicht besser als ein langgestreckter und daher st\u00e4ndig gef\u00e4hrdeter Konsolidierungsprozess. Aus Sicht der Allianz &#8211; die als Gro\u00dfgl\u00e4ubiger nat\u00fcrlich auch pro domo argumentiert &#8211; sind die Defizitprognosen der EU und des Internationalen W\u00e4hrungsfonds viel zu wenig ehrgeizig (Defizit im Jahr 2011: 7,6 Prozent des BIP). Der Ehrgeiz der Griechen sollte eher unterst\u00fctzt als gebremst werden. Noch m\u00fcssen sie f\u00fcr zehnj\u00e4hrige Staatsanleihen 7,83 Prozent zahlen, 5,18 Prozentpunkte mehr als die Bundesregierung. Es lohnt sich, diesen Abstand zu verringern. Irland, das sich vor ein paar Monaten in einer nicht weniger misslichen Lage befand wie Griechenland, hat den Zinsabstand zu Bundesanleihen durch seine entschlossenen Ma\u00dfnahmen inzwischen auf 2,29 Prozentpunkte vermindert.<\/p>\n<p>Der kleinen Tabelle mit Zahlen aus der EU-Datenbank (<a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/db_indicators\/ameco\/index_en.htm\" target=\"_blank\">AMECO<\/a>) ist zu entnehmen, dass die fiskalische Situation Belgiens 1995 deutlich schlechter war als die von Griechenland heute. Im Jahr 1995 machten die Zinszahlungen nicht weniger als 16,9 Prozent der belgischen Staatsausgaben aus, gegen\u00fcber den griechischen 10,0 Prozent vom vergangenen Jahr. Auch vom Schuldenstand her steht Griechenland besser da als Belgien damals. Wenn es Belgien in gerade einmal f\u00fcnf Jahren gelungen ist, die fiskalische Situation nachhaltig zu verbessern, warum sollte das nicht auch Griechenland gelingen? Bisher sind die Fortschritte jedenfalls eindrucksvoll.<\/p>\n<table border=\"1\" width=\"420\" bordercolor=\"#000000\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td width=\"100%\" colspan=\"5\"><b><font face=\"Arial\" size=\"3\">Indikatoren der \u00f6ffentlichen Verschuldung<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">&nbsp;<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">1995<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">2000<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">2009<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">2010<sup>1)<\/sup><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">&nbsp;<\/font><\/td>\n<td width=\"50%\" colspan=\"4\" align=\"center\">\n            <font size=\"2\" face=\"Arial\"><b>Belgien<\/b><\/font>\n          <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Zinsen (in % des BIP)<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">8,9<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">6,6<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3,7<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3,8<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Zinsen (in % der Staatsausgaben)<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">16,9<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">13,4<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">6,8<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">7,0<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Verschuldung (in % des BIP)<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">129,4<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">107,9<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">96,7<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">99,0<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">&nbsp;<\/font><\/td>\n<td width=\"50%\" colspan=\"4\" align=\"center\">\n            <font size=\"2\" face=\"Arial\"><b>Griechenland<\/b><\/font>\n          <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Zinsen (in % des BIP)<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">11,2<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">7,3<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5,1<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5,4<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Zinsen (in % der Staatsausgaben)<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">24,6<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">15,7<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">10,0<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">11,1<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Verschuldung (in % des BIP)<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">97,0<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">103,4<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">115,1<\/font><\/td>\n<td width=\"12,5%\" align=\"center\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">124,9<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\" colspan=\"5\"><font face=\"Arial\" size=\"1\">1) Projektion<br \/>\n            Quelle: AMECO<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man z\u00f6gert, auch anderen L\u00e4ndern solche Rosskuren zu empfehlen, weil sie nat\u00fcrlich pro-zyklisch sind und daher die aktuelle Lage verschlimmern. In Estland, wo vorher de facto Vollbesch\u00e4ftigung herrschte, ist die Arbeitslosenquote innerhalb k\u00fcrzester Zeit auf 20 Prozent gestiegen, was aber von der Bev\u00f6lkerung mit Gleichmut hingenommen wird. Das Ziel ist schlie\u00dflich, in die Eurozone mit ihren dauerhaft niedrigen Realzinsen aufgenommen zu werden. Das d\u00fcrfte gelingen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/06\/Estonia_GDP_Employ_since_2000.gif\" alt=\"Grafik: Estland - Wachstums- und Besch\u00e4ftigungseinbruch\" title=\"Estland - Wachstums- und Besch\u00e4ftigungseinbruch\" width=\"400\" height=\"360\" class=\"alignnone size-full wp-image-1904\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/06\/Estonia_GDP_Employ_since_2000.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/06\/Estonia_GDP_Employ_since_2000-300x270.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Insgesamt macht das aggregierte Sozialprodukt Griechenlands, Spaniens, Portugals und Irlands nur rund 18 Prozent des Sozialprodukts von Euroland aus. Das scheint mir eine beherrschbare Gr\u00f6\u00dfenordnung zu sein was die Effekte auf die Konjunktur der W\u00e4hrungsunion insgesamt angeht. Die Strategie geht allerdings nicht auf, wenn die wirtschaftlichen Schwergewichte Deutschland, Frankreich, Italien und Holland sich \u00e4hnliche Kuren verschreiben w\u00fcrden. Es w\u00e4re verheerend, und der direkte Weg in die Depression, wenn es zu einem allgemeinen Wettbewerb um die h\u00e4rteste Restriktionspolitik k\u00e4me. F\u00fcr gro\u00dfe L\u00e4nder gelten andere Spielregeln.<\/p>\n<p>Wenn die USA, Japan oder Deutschland mitten in der Krise, in einer Zeit, in der die Kapazit\u00e4tsauslastung so niedrig und die Arbeitslosigkeit so hoch ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr, auf Teufel komm raus sparen, kann es gef\u00e4hrlich werden. Vor allem wenn dann auch noch die Notenbanken, besorgt um ihren Ruf, mit ihren Exitstrategien ernst machen, Liquidit\u00e4t verknappen und die Zinsen erh\u00f6hen. Eine sogenannte double dip recession w\u00e4re dann ziemlich sicher, jedenfalls im OECD-Bereich, aber es k\u00f6nnte auch zu einer Abw\u00e4rtsspirale mit neuer Deflation und jahrelanger Stagnation oder mehr kommen. Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage darf von der Politik nur dann reduziert werden, wenn sicher ist, dass sich der Aufschwung selbst tr\u00e4gt. Daf\u00fcr gibt es noch zu wenige Anzeichen. Die OECD in Paris empfiehlt derweil in ihrem <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/18\/0,2340,en_2649_33733_20347538_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">neuen Economic Outlook<\/a>, Strukturreformen voranzutreiben, die Haushalte zu sanieren und die monet\u00e4ren Exitstrategien vorzubereiten. Sie hat dabei, angebotsorientiert wie sie nach wie vor ist, nicht zuletzt die gro\u00dfen L\u00e4nder im Visier.<\/p>\n<p>Noch sind die Outputl\u00fccken gewaltig. Von daher sind die Rezessionen keineswegs eine Sache der Vergangenheit. Einige Zahlen dazu: in den USA betrug das Trendwachstum des realen BIP im vergangenen Zyklus (bis Q2 2008) 2,2 Prozent; im ersten Quartal 2010 lag das Sozialprodukt immer noch um 4,1 Prozent unter dem Trendwert. In Japan, wo das Produktionspotential mit j\u00e4hrlich 1,0 Prozent w\u00e4chst, errechnet sich eine L\u00fccke von 6,6 Prozent, und in Deutschland haben wir es mit 1,4 Prozent Trendwachstum und 7,8 Prozent Outputl\u00fccke zu tun.<\/p>\n<p>Vor allem hierzulande sind wir also weiter denn je von einer Normalauslastung entfernt und in keinem anderen gro\u00dfen Land sind die Inflationsgefahren daher so gering. Ein sehr gro\u00dfes konjunkturelles Defizit w\u00e4re also hinnehmbar. Wie es aussieht, wird das tats\u00e4chliche Defizit 2010 aber nicht besonders stark zunehmen, weniger wegen der geplanten Sparbeschl\u00fcsse als wegen der besser als erwartet laufenden Konjunktur. Wenn ich mir die Fr\u00fchindikatoren und die geradezu sensationell guten Zahlen vom Arbeitsmarkt anschaue, d\u00fcrfte das reale BIP im Durchschnitt des Jahres zwischen 2 und 2 1\/2 Prozent \u00fcber dem Niveau von 2009 liegen, China sei Dank. <\/p>\n<p>Deutschland wird sich wieder einmal durch den Au\u00dfenhandel aus dem Sumpf ziehen und leider nicht die Konjunkturlokomotive f\u00fcr den Rest Europas spielen. Es k\u00f6nnte aber trotzdem zu einem happy end kommen. Nur darf es in den Schwellenl\u00e4ndern keinen Crash der Aktienm\u00e4rkte oder Immobilienm\u00e4rkte geben. Wie wir inzwischen gelernt haben, kann sich durch den Zwang, Schulden abzubauen, die man f\u00fcr H\u00e4user und Aktien aufgenommen hat, die auf einmal viel weniger wert sind, eine mehrj\u00e4hrige Stagnationsphase ergeben. Das w\u00e4re das Todesurteil f\u00fcr die europ\u00e4ische Konjunktur. Von einem Aufschwung, der von der Binnennachfrage getragen ist, kann n\u00e4mlich noch lange nicht die Rede sein. Die Restriktionspolitik in den gro\u00dfen L\u00e4ndern der W\u00e4hrungsunion ist daher ein Spiel mit dem Feuer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Regierungen \u00fcberschuldeter kleiner L\u00e4nder k\u00f6nnen, wenn sie nur entschlossen genug sind und von der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt werden, durch eine Radikalkur innerhalb k\u00fcrzester Zeit ihre Finanzen in Ordnung bringen und das Vertrauen der internationalen Kapitalm\u00e4rkte zur\u00fcckgewinnen, sich also erneut zu relativ niedrigen Zinsen verschulden. 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