{"id":199,"date":"2007-09-01T15:34:34","date_gmt":"2007-09-01T13:34:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=199"},"modified":"2007-09-01T15:34:34","modified_gmt":"2007-09-01T13:34:34","slug":"aufschwung-ist-noch-im-takt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/01\/aufschwung-ist-noch-im-takt_199","title":{"rendered":"Aufschwung ist noch im Takt"},"content":{"rendered":"<p>Drei aufgeregte Wochen mit Turbulenzen an den Finanzm\u00e4rkten liegen hinter uns. Die Verunsicherung ist gro\u00df und die letzten Kellerleichen sind wohl noch nicht gefunden. Die Stimmungsbarometer des <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/presse\/presse.php?action=article_show&#038;LFDNR=828\" target=\"_blank\">ZEW letzte Woche<\/a> und des <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/portal\/page\/portal\/ifoHome\/a-winfo\/d1index\/10indexgsk?lang=d\" target=\"_blank\">Ifo Instituts diese Woche<\/a> zeigen nach unten. Das <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=192\">Wachstum im zweiten Quartal war schwach<\/a>. War&#8217;s das jetzt mit dem Aufschwung? Eher nicht. Auch wenn die Risiken mit der US Hypothekenkrise gestiegen sind, \u00fcberwiegen immer noch die positiven Signale, die von der deutschen Wirtschaft ausgehen. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte zeigen nach dem Einbruch im ersten Quartal eine erste Erholung, die sich im Verlauf des Jahres fortsetzen d\u00fcrfte und die Unternehmen investieren weiter kr\u00e4ftig in ihre Ausr\u00fcstung. Gefahr droht von der Finanzierungsseite und dem Kurs, den die Weltwirtschaft einschlagen k\u00f6nnte, falls es zu einer Rezession in den USA kommen sollte. Dass die Kreditkonditionen versch\u00e4rft werden, ist so gut wie ausgemacht. Aufgrund der guten finanziellen Situation der meisten Unternehmen d\u00fcrfte der Effekt aber verkraftbar sein. Schwerer wiegt da schon die generelle Unsicherheit, die den noch bestehenden Expansionsdrang abbremsen k\u00f6nnte. Hier w\u00e4re ein klares Signal der Wirtschaftspolitik hilfreich, der Wirtschaft etwas Luft zu lassen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2007\/08\/PD07__330__811,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">detaillierten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt, die das statistische Bundesamt in der letzten Woche ver\u00f6ffentlicht hat<\/a>, zeichnen ein positiveres Bild als es das magere Wachstum von saisonbereinigt 0,3 Prozent gegen\u00fcber dem Vorquartal vermuten l\u00e4sst. Der private Konsum und die Ausr\u00fcstungsinvestitionen, haben mit 0,6 Prozentpunkten zum Wachstum beigetragen. Der private Konsum stieg real und saisonbereinigt um 0,6 Prozent und die Ausr\u00fcstungsinvestitionen um 2,5 Prozent jeweils gegen\u00fcber dem ersten Quartal.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Privater_Konsum_07Q2.gif' alt='Privater Konsum 2007 Q2' \/><\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Ausruestungsinvestitionen_07Q2.gif' alt='Ausr&Atilde;&frac14;stungsinvestitionen 2007 Q2' \/><\/p>\n<p>Entsprechend beurteilen die vom Ifo Institut befragten Unternehmen die aktuelle Lage genauso gut wie im Juli. Der Index steigt leicht um 0,2 auf 111,8 Punkte. Die Erwartungen f\u00fcr den Rest des Jahres haben sich dagegen wie in die zwei Monaten zuvor noch einmal verschlechtert von 101,7 im Juli auf jetzt 100,4 Punkte. Insbesondere im Baugewerbe wird die Zukunft eher pessimistisch eingesch\u00e4tzt. Im zweiten Quartal lagen die realen Bauinvestitionen  saisonbereinigt um 4,8 Prozent unter ihrem Vorquartalswert, so dass die Binnennachfrage (ohne Vorrats\u00e4nderungen) letztendlich nur mit 0,1 Prozentpunkten zum Wachstum beigetragen hat.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Bauinvestitionen_07Q2.gif' alt='Bauinvestitionen 2007 Q2' \/><\/p>\n<p>Dass die Bauinvestitionen im zweiten Quartal so stark eingebrochen sind, hat seinen Grund sicherlich auch darin, dass wegen des guten Wetters zu Beginn des Jahres viele Projekte vorgezogen wurden. Vergleicht man den Durchschnitt der ersten beiden Quartale mit dem der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2006 ergibt sich ein R\u00fcckgang von 0,3 Prozent, der alleine auf einen verminderten Wohnungsbau zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Hier spielt mit Sicherheit der Wegfall der Eigenheimzulage eine Rolle. Zusammen mit der Mehrwertsteuererh\u00f6hung haben die Belastungen der Haushalte einiges an Wachstum in diesem Jahr gekostet.<\/p>\n<p>Die Auftragslage im Bauhauptgewerbe deutet aber darauf hin, dass sich hier keine neue Baurezession ank\u00fcndigt. Sie ist seit Mitte 2005 relativ stabil und bei den Auftr\u00e4gen im Wohnungsbau gab es nach dem deutlichen R\u00fcckgang im ersten Quartal im zweiten Quartal saisonbereinigt wieder einen leichten Anstieg.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Auftragseingang_Bau_0706.gif' alt='Auftragseingang Bau 0706' \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend vom Bau in der zweiten Jahresh\u00e4lfte kaum Impulse ausgehen d\u00fcrften, kann man bez\u00fcglich der Industrie weiterhin optimistisch sein. Die Auftragslage ist hervorragend. Es wird weiter investiert und die Unternehmen erh\u00f6hen die Zahl ihrer Besch\u00e4ftigten. Die Gewinne d\u00fcrften allerdings nicht mehr so rasant steigen wie in den letzten Jahren. Das Tempo mit dem die Lohnst\u00fcckkosten in der Industrie fallen, hat sich im zweiten Quartal merklich verlangsamt und die St\u00fcckgewinne, also Erzeugerpreise geteilt durch Lohnst\u00fcckkosten, sind im Vergleich zum Vorquartal sogar gefallen. Gegen\u00fcber dem Vorjahr gab es jedoch noch einen Anstieg um 3,4 Prozent. Ein weiterer Indikator f\u00fcr geringere Gewinnzuw\u00e4chse sind die Unternehmens- und Verm\u00f6genseinkommen, wie sie in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ausgewiesen werden. Sie stiegen saisonbereinigt im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 4,2 Prozent nach 8,1 Prozent im ersten Quartal.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Unternehmens_und_Vermgenseinkommen_07Q2.gif' alt='Unternehmens- und Verm&Atilde;&para;genseinkommen, Gesamtwirtschaft' \/><\/p>\n<p>Vergessen darf man dabei nicht, dass sich die Gewinne nach wie vor auf einem hohen Niveau bewegen. Der Anteil des Faktors Arbeit an der Verteilung des Volkseinkommens hat sich zuletzt zwar wieder leicht auf 65,8 Prozent erh\u00f6ht. Er liegt damit aber immer noch deutlich unterhalb seines langj\u00e4hrigen Durchschnitts von rund 70 Prozent. Trotz h\u00f6herer Tarifabschl\u00fcsse in diesem Jahr sind die gesamtwirtschaftlichen Lohnkosten bisher nur sehr moderat gestiegen und in der Industrie liegt ihr Zuwachs immer noch deutlich unterhalb des Produktivit\u00e4tsanstiegs.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Funktionale_Einkommensverteilung.gif' alt='Funktionale Einkommensverteilung' \/><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=186\">Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Unternehmen ist trotz starkem Euro weiterhin sehr hoch<\/a> und die Auftragseing\u00e4nge bei der Industrie aus dem Ausland sind im Juni real und saisonbereinigt um 22 Prozent gestiegen. Wie sich der Export im Laufe des Jahres entwickelt, wird aber auch durch die Konjunktur der Weltwirtschaft mitbestimmt. Noch rechnet der IWF damit, dass der Weltoutput mit rund 5 Prozent und der Welthandel mit rund 7 Prozent in diesem und im n\u00e4chsten Jahr w\u00e4chst. Das k\u00f6nnte sich \u00e4ndern, falls es in den USA doch zu mehr als nur einer leichten Rezession kommt. Ausgeschlossen ist das nicht, aber die Auswirkungen des Niedergangs am US Immobilienmarkt sind nur schwer zu kalkulieren. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die US Wirtschaftspolitik mit allen Mitteln versuchen wird eine Katastrophe zu verhindern.<\/p>\n<p>Wie tragf\u00e4hig der Aufschwung bleibt, h\u00e4ngt also nicht zu letzt an der Binnennachfrage. Gest\u00fctzt wird sie nach wie vor durch die Investitionen. Sie laufen gut und der Auftragseingang bei den Investitionsg\u00fcterproduzenten aus dem Inland lag im zweiten Quartal real und saisonbereinigt um 11 Prozent \u00fcber dem des Vorjahres. Hier gibt es also noch genug Dynamik. Der Expansionsdrang der Unternehmen k\u00f6nnte allerdings unter der Unsicherheit, wie sich die Krise im Finanzsektor auf die reale Wirtschaft auswirkt, leiden. Ein unmittelbarer Effekt d\u00fcrfte eine leichte Versch\u00e4rfung der Kreditstandards sein. Dies geht aus dem <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/stats\/pdf\/blssurvey_200707.pdf\" target=\"_blank\">letzten Bank Lending Survey der ECB f\u00fcr den Euroraum<\/a> hervor. Nach dem die Standards im zweiten Quartal noch leicht gelockert wurden, wird f\u00fcr die Zukunft mit einer leichten Versch\u00e4rfung gerechnet. Die in Deutschland befragten Kreditinstitute hatten auch f\u00fcr das dritte Quartal eine Lockerung erwartet, insbesondere bei der Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen, <a href=\"http:\/\/217.110.182.54\/download\/presse\/pressenotizen\/2007\/20070803.bank_lendig_survey.pdf\" target=\"_blank\">wie die Bundesbank Anfang August mitteilte<\/a>. Ob dies so sein wird, ist angesichts der j\u00fcngsten Turbulenzen im deutschen Bankensektor eher zu bezweifeln. Eine ernsthafte Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Unternehmensfinanzierung sollte dies aber trotzdem nicht darstellen, da die finanzielle Lage der meisten Unternehmen sehr gut ist.<\/p>\n<p>Die zweite und wichtigste S\u00e4ule der Binnennachfrage, der private Konsum, hat sich im zweiten Quartal leicht erholt. Im Gegensatz zu den Investitionen ist der Konsum eine ziemlich tr\u00e4ge Masse, die nur z\u00f6gerlich auf ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen reagiert. Die Verunsicherung, die die Haushalte durch die Reform\u00e4ra erfahren haben, ist noch nicht ganz gewichen. Obwohl die Besch\u00e4ftigung seit Anfang 2006 kr\u00e4ftig gestiegen ist und die Unternehmen weiter Arbeitskr\u00e4fte einstellen, sind die Haushalte bei ihren Ausgaben immer noch sehr zur\u00fcckhaltend. Ein wichtiger Grund hierf\u00fcr ist sicherlich die entt\u00e4uschende Entwicklung des verf\u00fcgbaren Einkommens.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Verf_Einkommen_und_Konsum.gif' alt='Verf&Atilde;&frac14;gbares Einkommen und Konsum' \/><\/p>\n<p>Es ist zwar normal, dass im Aufschwung die Lohnentwicklung etwas hinterher hinkt. Dass aber das reale verf\u00fcgbare Einkommen so langsam w\u00e4chst wie in diesem Aufschwung, ist schon sehr ungew\u00f6hnlich. Den Grund daf\u00fcr sieht man, wenn man das sogenannte Masseneinkommen betrachtet. Es bildet zusammen mit den Nettoselbst\u00e4ndigen- und den Nettoverm\u00f6genseinkommen das verf\u00fcgbare Einkommen der Haushalte und setzt sich aus der Summe der Nettol\u00f6hne und -geh\u00e4lter und den monet\u00e4ren Sozialleistungen zusammen.<\/p>\n<p>Die Summe der Nettol\u00f6hne ist im Jahresvergleich seit 2002, mit einer kurzen Unterbrechung in 2004, real jedes Quartal gesunken. Erst in diesem Jahr gab es wieder Zuw\u00e4chse. Gleichzeitig sind seit 2004 die Nettosozialleistungen real gegen\u00fcber den Vorjahresquartalen gesunken. Zuletzt so stark, dass trotz des Anstiegs bei den Nettolohneinkommen das Masseneinkommen gesunken ist.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Masseneinkommen.gif' alt='Masseneinkommen' \/><\/p>\n<p>Hierf\u00fcr d\u00fcrften zwei Faktoren eine Rolle spielen. Zum einen sollte man erwarten, dass bei einem R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit die Sozialleistungen sinken. Gleichzeitig stagnieren aber die nominalen Renten und die nominalen Bez\u00fcge von Langzeitarbeitlosen sind mit dem Hartz IV Gesetz auf ein niedriges Niveau abgesenkt worden, von dem sie auch nicht wegkommen, da sie an den Anstieg der Renten gekoppelt sind. Zum anderen steigen die Nettolohneinkommen real langsamer als die Sozialleistungen real sinken. Das k\u00f6nnte hei\u00dfen, dass sich das Einkommen vieler, die von der Arbeitslosigkeit in eine Besch\u00e4ftigung wechseln kaum erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Mit den <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2007\/08\/PD07__346__622,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">h\u00f6heren Tarifabschl\u00fcssen in diesem Jahr<\/a> und der weiter steigenden Besch\u00e4ftigung sollte das reale verf\u00fcgbare Einkommen der Haushalte aber wieder st\u00e4rker steigen als in den letzten Jahren und damit auch der Konsum.<\/p>\n<p>Die bisherigen Triebkr\u00e4fte des Aufschwungs, also Investitionen, eine gute Auftragslage und ein g\u00fcnstiges weltwirtschaftliches Umfeld, sind noch in Takt und die Unternehmen machen ordentliche Gewinne. Was noch fehlt ist eine Dynamik bei den Einkommen der Haushalte, zu der es jetzt langsam kommen sollte. Ged\u00e4mpft werden die Aussichten durch die Unsicherheit \u00fcber die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft. Bisher ist von einer Kreditklemme, welche die Unternehmensfinanzierung gef\u00e4hrden k\u00f6nnte, noch nichts zu sp\u00fcren. Das psychologische Moment der Unsicherheit ist aber nicht zu untersch\u00e4tzten.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftspolitik ist gut beraten, wenn sie sich nicht im Umfeld eines ungebremsten Aufschwungs zu agieren glaubt. Die ECB zumindest scheint sich von einer Zinserh\u00f6hung am kommenden Donnerstag verabschiedet zu haben. Anders ist die <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/apps\/news?pid=newsarchive&#038;sid=aRVyMM8v.in4\" target=\"_blank\">\u00c4u\u00dferung von Jean Claude Trichet<\/a> kaum zu verstehen. Zumal die <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/pls\/portal\/docs\/PAGE\/PGP_PRD_CAT_PREREL\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2007\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2007_MONTH_08\/2-31082007-EN-AP.PDF\" target=\"_blank\">Inflationsrate weiter im Zielbereich der ECB liegt<\/a>. Aber auch die Fiskalpolitik sollte ihr Augenmerk nicht zu sehr auf ein \u00f6ffentliches Defizit von Null oder gar einen \u00dcberschuss legen. Langfristig lassen sich Defizit und Schuldenquote nur durch Wachstum verringern. Peer Steinbr\u00fcck kann sich an seinen Haushalt f\u00fcr 2006 erinnern, f\u00fcr den er so viel Pr\u00fcgel bezogen hat. Am Ende lag die Defizitquote bei 1,7 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei aufgeregte Wochen mit Turbulenzen an den Finanzm\u00e4rkten liegen hinter uns. Die Verunsicherung ist gro\u00df und die letzten Kellerleichen sind wohl noch nicht gefunden. Die Stimmungsbarometer des ZEW letzte Woche und des Ifo Instituts diese Woche zeigen nach unten. 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