{"id":201,"date":"2007-09-07T06:34:52","date_gmt":"2007-09-07T04:34:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=201"},"modified":"2007-09-07T06:34:52","modified_gmt":"2007-09-07T04:34:52","slug":"panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201","title":{"rendered":"Panik an den Geldm\u00e4rkten, gelassene Aktion\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p>Kann es angehen, dass die Banken sich gegenseitig so wenig trauen und sich so gro\u00dfe Sorgen um ihre Zahlungsf\u00e4higkeit machen, dass sie ihr Geld horten und auch nicht durch attraktive Zinsen dazu zu bewegen sind, es zu verleihen, w\u00e4hrend andererseits die Aktienk\u00e4ufer glauben, dass die Notenbanken durch die Kombination von niedrigen Zinsen und reichlich Zentralbankgeld eine Rezession verhindern werden? Der Geldmarkt h\u00e4ngt in den Seilen, am Aktienmarkt dagegen herrscht Zuversicht.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWer hat recht? Wer an die Krise glaubt, oder wer alles f\u00fcr l\u00f6sbar h\u00e4lt und im \u00dcbrigen darauf setzt, dass es sich meist lohnt, in dem Moment st\u00e4rker in Aktien zu investieren, in dem die Fed oder die europ\u00e4ischen Zentralbanken das Ruder herumwerfen? Nur einer kann recht haben. K\u00f6nnte nat\u00fcrlich auch sein, dass sich alles in K\u00fcrze in Wohlgefallen aufl\u00f6st. Manche Krisen sind gar keine. Allerdings sind die Notenbanken nach wie vor gezwungen, in gro\u00dfem Stil Liquidit\u00e4t in die M\u00e4rkte zu pumpen. Von Entspannung kann keine Rede sein.<\/p>\n<p>Positivere Zinserwartungen und gro\u00dfz\u00fcgige Refinanzierungskonditionen haben bis jetzt jedenfalls noch nicht geholfen. Das l\u00e4sst sich etwa an den Zinsdifferenzen zwischen den wichtigsten Notenbanks\u00e4tzen und den Interbanks\u00e4tzen f\u00fcr drei Monate ablesen &#8211; sie sind \u00fcberall nach wie vor ungew\u00f6hnlich gro\u00df. Ausgedr\u00fcckt in Basispunkten, liegen sie in der W\u00e4hrungsunion bei 76 (4,76 &#8211; 4,00), in den USA bei 47 (5,72 &#8211; 5,25), in Gro\u00dfbritannien bei 105 (6,80 &#8211; 5,75), in der Schweiz bei 38 (2,88 &#8211; 2,50) und in Japan bei 47 (0,97 &#8211; 0,50). F\u00fcr die USA ist vermutlich der Vergleich zwischen dem 3-Monats-Liborsatz und dem Zins auf dreimonatige Treasury Bills aufschlussreicher; die Differenz von nicht weniger als 147 Basispunkten (5,72 &#8211; 4,25) zeigt, wie viel Angst die Anleger immer noch haben.<\/p>\n<p>Die Verluste, die weltweit in den letzten Wochen im Finanzsektor aufgelaufen sind, \u00fcbersteigen laut <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/BoardDocs\/Speeches\/2007\/20070831\/default.htm\" target=\"_blank\"> Fed Chairman Bernankes Analyse, die er in Jackson Hole vortrug<\/a>, bei weitem die Verluste, die im Gefolge der amerikanischen Subprime-Hypothekenkrise erwartet werden konnten. Die Finanzklemme hat auch alle anderen M\u00e4rkte f\u00fcr Asset Backed Securities ergriffen, weil niemand wei\u00df, wie riskant diese Papiere denn nun wirklich sind. Daher kommen die Verluste.<\/p>\n<p>Es gibt kaum noch K\u00e4ufer, obwohl die Preise schon stark gefallen sind. Bisher ging das Spiel so: Lasst uns mal kr\u00e4ftig Kredite vergeben, auch wenn die Schuldner bei genauerem Hinsehen nicht sonderlich solide sind, sie bleiben ja nicht so lange auf der Bilanz, weil wir sie zu Wertpapieren verschn\u00fcren k\u00f6nnen, die dann, mit einem freundlichen Rating von Moody&#8217;s oder Standard&#038;Poor&#8217;s versehen, an Anleger verh\u00f6kert werden k\u00f6nnen. Die Anleger wollen aber nicht mehr mitmachen, weil sie durch die Probleme bei den Schrotthypotheken verschreckt sind, so dass die smarten &#8222;financial engineers&#8220; und ihre Arbeitgeber, die gro\u00dfen internationalen Banken, einschlie\u00dflich der Superstars unter den Investment Banken, auf einmal auf diesen angeblich so soliden Wertpapieren sitzen geblieben sind. Sie m\u00fcssen sie auf die Bilanzen nehmen und abschreiben. Sie k\u00f6nnen sie zudem kaum noch \u00fcber die Schiene &#8222;Asset Backed Commercial Paper&#8220; refinanzieren, weil sich auch da die K\u00e4ufer aus dem Staub gemacht haben. .<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass viele Anleger, vor allem die verschiedenen Hedge Funds und Special Investment Vehicles durch das Austrocknen der M\u00e4rkte f\u00fcr Asset Backed Securities in Schwierigkeiten geraten sind. Nicht nur, dass sich ihre Performance verringert hat, sie schreiben oft auch gro\u00dfe Verluste, da sie sich kr\u00e4ftig verschuldet hatten, damit sich die Sache trotz der relativ niedrigen Zinsen auf Geldmarktpapiere lohnt, und nun durch die unerwartet starken Kursr\u00fcckg\u00e4nge entsprechend getroffen wurden. Hebel verbessern den Ertrag, wenn es nach oben geht, und sie f\u00fchren geradewegs ins Verderben, wenn die M\u00e4rkte einbrechen. Normalerweise sollten Geldm\u00e4rkte ja nicht einbrechen &#8211; sie tun&#8217;s aber manchmal trotzdem, wie wir sehen. There is no free lunch. Wenn die Anleger in diesen Vehikeln die M\u00f6glichkeit haben zu k\u00fcndigen, tun sie das auch. Sie sind vielfach geschockt und versuchen zu retten, was zu retten ist. was wiederum einen Dominoeffekt haben kann, weil die Portfolio Manager verkaufen m\u00fcssen, was sich verkaufen l\u00e4sst, um an Liquidit\u00e4t zu kommen. Bei der Zentralbank k\u00f6nnen sich ja nur Banken verschulden.<\/p>\n<p>Noch ist es nicht zu diesen Dominoeffekten gekommen. \u00dcberall wird gebetet und darauf gehofft, dass angesichts der niedrigen, also attraktiven Preise f\u00fcr die Asset Backed Securities nun bald ein Retter mit einem gro\u00dfen Portemonnaie naht, der auf&#8217;s Bottom Fishing setzt (ich sollte nicht so viele Anglizismen verwenden &#8211; aber das kommt davon, wenn man den halben Tag \u00fcber nur Englisches zu lesen kriegt). Das w\u00e4re die marktwirtschaftliche und eigentlich auch plausible L\u00f6sung der Krise. Wenn ich aber eine Menge Geld h\u00e4tte, w\u00fcrde ich vermutlich noch eine Weile abwarten, weil ich vermute, dass noch Einiges im Busch ist, die Preise weiter sinken k\u00f6nnten. Wer \u00fcber Bares verf\u00fcgt kann warten.<\/p>\n<p>In dieser Situation helfen niedrigere Notenbankzinsen schon, aber nur dann, wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass sie deutlich und nachhaltig sinken werden. Die Alternativen zu den relativ hoch verzinslichen wenn auch riskanten Asset Backed Securities m\u00fcssen sich stark verschlechtern. Die Fed ist offenbar auf dem Weg zu einer solchen Sichtweise &#8211; am Markt wird erwartet, dass die Fed Funds Rate bis Jahresende um 75 Basispunkte auf 4,5 Prozent sinken wird -, die EZB, die Bank of England oder die Bank von Japan sind noch nicht so weit. Eigentlich d\u00fcrfte die Kreditklemme daher so schnell nicht \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p>Das Risiko, dass es noch zu einem echten Ausverkauf aller Wertpapiere kommt, die nicht gerade zu den Witwen- und Waisenpapieren geh\u00f6ren, besteht meiner Ansicht nach weiterhin.<\/p>\n<p>Fragt sich, warum das an den Aktienm\u00e4rkten nicht so gesehen wird. Die Vorst\u00e4nde der Unternehmen, die es eigentlich wissen m\u00fcssten, sind zur Zeit auf der K\u00e4uferseite zu finden &#8211; das hei\u00dft, sie halten die Aktien ihrer Unternehmen f\u00fcr unterbewertet und die Krise nicht f\u00fcr wirklich ernsthaft oder dauerhaft. Sehe ich da was falsch? Beunruhigend.<\/p>\n<p>Es gibt in der Tat, wenn man vom amerikanischen und einigen anderen Immobilienm\u00e4rkten absieht, keine besonderen Anzeichen, dass es zu einer weltweiten Rezession kommen k\u00f6nnte. <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/19\/31\/36223876.pdf\" target=\"_blank\"> Die OECD hat gerade ihre Wachstumsprognose f\u00fcr die Industriel\u00e4nder nach unten revidiert, aber nur um zwei magere Zehntelchen<\/a>. Auch der \u00d6lpreis klettert munter weiter und n\u00e4hert sich seinen Rekordst\u00e4nden. Woher der Optimismus? Er st\u00fctzt sich auf drei zentrale Annahmen: 1) Die Notenbanken werden die Zinsen kr\u00e4ftig senken, und das wird wirken. 2) Der weltwirtschaftliche Expansionsprozess ist wegen des gestiegenen Gewichts Asiens und Osteuropas insgesamt so breit aufgestellt, dass die Probleme der USA, Westeuropas und Japans kompensiert werden k\u00f6nnen. 3) Die niedrigen Assetpreise werden \u00fcber kurz oder lang K\u00e4ufer auf den Plan rufen, die sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen. Die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen sind die Sovereign Wealth Funds (Chinas, Norwegens, Russlands, Abu Dhabis und so weiter), oder sie h\u00f6ren auf die Namen Warren Buffet oder George Soros. K\u00f6nnte so kommen, ich glaube es aber nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kann es angehen, dass die Banken sich gegenseitig so wenig trauen und sich so gro\u00dfe Sorgen um ihre Zahlungsf\u00e4higkeit machen, dass sie ihr Geld horten und auch nicht durch attraktive Zinsen dazu zu bewegen sind, es zu verleihen, w\u00e4hrend andererseits die Aktienk\u00e4ufer glauben, dass die Notenbanken durch die Kombination von niedrigen Zinsen und reichlich Zentralbankgeld [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-201","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ja-wo-laufen-sie-denn-hin"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Panik an den Geldm\u00e4rkten, gelassene Aktion\u00e4re - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Panik an den Geldm\u00e4rkten, gelassene Aktion\u00e4re - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kann es angehen, dass die Banken sich gegenseitig so wenig trauen und sich so gro\u00dfe Sorgen um ihre Zahlungsf\u00e4higkeit machen, dass sie ihr Geld horten und auch nicht durch attraktive Zinsen dazu zu bewegen sind, es zu verleihen, w\u00e4hrend andererseits die Aktienk\u00e4ufer glauben, dass die Notenbanken durch die Kombination von niedrigen Zinsen und reichlich Zentralbankgeld [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2007-09-07T04:34:52+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201\",\"name\":\"Panik an den Geldm\u00e4rkten, gelassene Aktion\u00e4re - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2007-09-07T04:34:52+00:00\",\"dateModified\":\"2007-09-07T04:34:52+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/07\/panik-an-den-geldmarkten-gelassene-aktionare_201#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Panik an den Geldm\u00e4rkten, gelassene Aktion\u00e4re\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. 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