{"id":205,"date":"2007-09-21T10:05:20","date_gmt":"2007-09-21T08:05:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=205"},"modified":"2007-09-21T10:05:20","modified_gmt":"2007-09-21T08:05:20","slug":"zentralbanker-die-champions-der-staatsintervention","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/09\/21\/zentralbanker-die-champions-der-staatsintervention_205","title":{"rendered":"Zentralbanker, die Champions der Staatsintervention?"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich sollen im Kapitalismus die Kr\u00e4fte des Marktes die Wirtschaft antreiben. Ist es da nicht merkw\u00fcrdig, dass gerade die M\u00e4rkte immer ganz gespannt auf eine staatliche Institution, n\u00e4mlich die Zentralbank, schauen? So wie in den letzten Tagen, als der Zinsentscheidung der Fed geradezu entgegen gefiebert wurde. In normalen Zeiten mag man sich dar\u00fcber wundern. Wenn aber Krisenszenarien die Schlagzeilen beherrschen, wird der Grund schnell klar: Die Zentralbanken haben die Macht, den wichtigsten Preis in der Marktwirtschaft zu bestimmen, den Preis f\u00fcr Geld.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDamit beeinflussen sie die Wahrnehmung der M\u00e4rkte \u00fcber Gegenwart und Zukunft. <a href=\"http:\/\/delong.typepad.com\/delong_economics_only\/2007\/09\/los-angeles-tim.html\" target=\"_blank\"> In einem Beitrag in seinem Blog hat Brad DeLong, Wirtschaftsprofessor an der UC Berkeley, das sehr anschaulich beschrieben<\/a>. Werden die Zinsen gesenkt, wird die Zukunft gegen\u00fcber der Gegenwart aufgewertet. Zuk\u00fcnftige Ertr\u00e4ge werden attraktiver. Der Blick richtet sich auf die M\u00f6glichkeiten der Zukunft, die in einem neuen Licht erscheinen. Die Menschen werden anfangen, Fabriken und H\u00e4user zu bauen und in Forschung und neue Maschinen zu investieren. Werden die Zinsen erh\u00f6ht, r\u00fcckt die Gegenwart wieder mehr in den Fokus. Und zuweilen kann sie recht trist erscheinen, weil die sch\u00f6nen Versprechen der Zukunft pl\u00f6tzlich unerf\u00fcllbar werden. Das ist den amerikanischen H\u00e4userbauern so ergangen, nachdem die Fed 2004 mit ihren Zinserh\u00f6hungen begann. F\u00fcr viele wurde aus der Hoffnung auf das eigene Heim die Realit\u00e4t der \u00dcberschuldung.<\/p>\n<p>Mit ihren Zinsentscheidungen beeinflussen die staatlichen Zentralbanken den Pessimismus und Optimismus der Menschen. Warum aber haben sie die Macht, wie ein Zentralplaner in die Marktwirtschaft einzugreifen? DeLong gibt darauf eine plausible Antwort: Die menschliche Psychologie und die institutionelle Ausgestaltung der Finanzm\u00e4rkte l\u00e4sst diese st\u00e4ndig zwischen \u00fcbertriebener Gier und l\u00e4hmender Angst hin und her schwanken. Ersteres f\u00fchrt tendenziell zu einer destabilisierenden Inflation und letzteres zu hoher Arbeitslosigkeit. Deswegen scheinen Marktwirtschaften besser zu funktionieren, wenn intelligente und gut ausgebildete Technokraten mit einem Blick auf das Allgemeinwohl beruhigend und koordinierend eingreifen und entsprechend an den Zinsen drehen.<\/p>\n<p>Da stellt sich nur die Frage, ob die Zentralbanker dieser gro\u00dfen Aufgabe tats\u00e4chlich gerecht werden k\u00f6nnen. H\u00e4ufig ist der gewichtige Einwand zu h\u00f6ren, sie k\u00f6nnten nicht \u00fcber bessere Informationen verf\u00fcgen als die Marktteilnehmer selbst. Das mag so sein &#8211; schlie\u00dflich besteht bei jeder ihrer Entscheidungen immer die Gefahr, dass sie zu restriktiv ist und einen Boom zu fr\u00fch abw\u00fcrgt, oder dass sie zu expansiv ist und die M\u00e4rkte zu lange an der langen Leine laufen l\u00e4sst. Die Zentralbanken handeln unter derselben Unsicherheit wie die Akteure auf den M\u00e4rkten. Ihr entscheidender Vorteil liegt aber darin, dass sie wegen ihrer privilegierten Stellung neben den M\u00e4rkten stehen. Gerade wenn in Krisenzeiten alle den Kopf verlieren, ist die Zentralbank der Anker, der wieder Orientierung bieten kann und die Erwartungen stabilisiert.<\/p>\n<p>Deswegen sind es nicht allein die realwirtschaftlichen Wirkungen einer Zinssenkung, die eine Rolle spielen. Denn wie wahrscheinlich ist es, dass nach einer Senkung der Notenbankzinsen um einen halben Prozentpunkt Rezession und Kreditklemme verschwinden &#8211; Zins\u00e4nderungen brauchen eine ganze Zeit, um in der Realwirtschaft anzukommen. Vielmehr geht es um Psychologie. Das Symbol ist wichtig: Bernanke beruhigt die Herde und sagt ihr, wo es hin geht. Sein Instrument ist dabei weniger der Zins als vielmehr seine Glaubw\u00fcrdigkeit, mit k\u00fchlem Kopf die Situation richtig zu beurteilen und den verhuschten M\u00e4rkten wieder Orientierung zu geben.<\/p>\n<p>Also konzentrieren sich die M\u00e4rkte auch in der jetzigen Kreditkrise wieder vor allem auf die Champions der Staatsintervention: Ben Bernanke, Jean-Claude Trichet und Co.: K\u00f6nnen sie es? Haben sie die Mittel und die intellektuelle Kapazit\u00e4t, den M\u00e4rkten die Angst zu nehmen, ihren Blick wieder auf die Zukunft zu richten und das Wachstum anzutreiben?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich sollen im Kapitalismus die Kr\u00e4fte des Marktes die Wirtschaft antreiben. Ist es da nicht merkw\u00fcrdig, dass gerade die M\u00e4rkte immer ganz gespannt auf eine staatliche Institution, n\u00e4mlich die Zentralbank, schauen? So wie in den letzten Tagen, als der Zinsentscheidung der Fed geradezu entgegen gefiebert wurde. 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