{"id":2113,"date":"2010-07-28T13:08:31","date_gmt":"2010-07-28T11:08:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2113"},"modified":"2010-07-28T13:36:14","modified_gmt":"2010-07-28T11:36:14","slug":"mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113","title":{"rendered":"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen"},"content":{"rendered":"<p>Wahrlich, man muss schon von einem gro\u00dfen Wunder sprechen, wenn man sich die Entwicklung der deutschen Besch\u00e4ftigung in der gr\u00f6\u00dften Wirtschaftskrise seit der Gro\u00dfen Depression der 1930er Jahre anschaut. Die meisten anderen OECD-L\u00e4nder hatten einen geringeren R\u00fcckgang der realen Wirtschaftsleistung zu verzeichnen als Deutschland \u2013 aber sehr viel h\u00f6here Besch\u00e4ftigungsverluste. Tats\u00e4chlich ist die Zahl der Besch\u00e4ftigten in Deutschland seit dem Ausbruch der Krise relativ stabil geblieben. Wie kommt dieses Wunder zustande?<!--more--><\/p>\n<p>Waren es die Hartz-Reformen, die den Arbeitsmarkt flexibilisiert haben? Oder die Lohnzur\u00fcckhaltung der letzten 15 Jahre? Oder war es die Kurzarbeit? Einiges davon \u2013 nicht alles \u2013 hat sicher geholfen. Zentral war aber die Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit insgesamt. Sie hat den meisten Besch\u00e4ftigten den Job gerettet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/07\/BIP_und_Beschaeftigung_seit_2008Q1.gif\" alt=\"Grafik: Wirtschaftseinbruch und Besch\u00e4ftigung in Deutschland\" title=\"BIP_und_Beschaeftigung_seit_2008Q1\" width=\"400\" height=\"314\" class=\"alignnone size-full wp-image-2115\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/07\/BIP_und_Beschaeftigung_seit_2008Q1.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/07\/BIP_und_Beschaeftigung_seit_2008Q1-300x235.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Die Hartz-Reformen haben ganz sicher kaum etwas mit dem Erfolg auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu tun. Denn bei den Reformen ging es vor allem darum, die sowieso schon Arbeitslosen besser zu vermitteln und sie mit &#8222;Anreizen&#8220;, n\u00e4mlich K\u00fcrzungen ihrer Anspr\u00fcche an den Sozialstaat, zur Aufnahme eines Jobs zu animieren. Blo\u00df k\u00f6nnen solche Reformen kaum erkl\u00e4ren, dass viele Unternehmen ihre Leute erst gar nicht entlassen haben. Die reformierte Arbeitslosenverwaltung und -versicherung kann nicht einspringen, wenn sie nicht in Anspruch genommen wird. Unmittelbar haben die Reformen also sicher nicht zum Wunder gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Vielleicht aber mittelbar. Ein explizites Ziel der Reformen war, die L\u00f6hne insgesamt zu dr\u00fccken, besonders im unteren Bereich. Die Lohnstagnation der letzten Jahre hat ja dazu gef\u00fchrt, dass die Gewinne der Unternehmen im Aufschwung geradezu explodiert sind. So konnten sie R\u00fccklagen bilden, auf die sie in der Krise zur\u00fcckgreifen konnten, ohne ihre Kosten durch Massenentlassungen reduzieren zu m\u00fcssen. Sonst h\u00e4tte es sicher noch mehr prominente Pleitekandidaten als Karstadt und Opel gegeben. Mit den Ersparnissen konnten sie zum Teil die in der Krise stark gestiegenen Lohnst\u00fcckkosten finanzieren.<\/p>\n<p>Aber die Lohnzur\u00fcckhaltung im Aufschwung ist sicher nicht ausreichend daf\u00fcr, den Arbeitsmarkterfolg in der Krise zu erkl\u00e4ren. Denn irgendwie m\u00fcssen die Unternehmen ja gerochen haben, dass der gr\u00f6\u00dfte Einbruch des Wachstums seit dem Zweiten Weltkrieg nur von kurzer Dauer ist. Trotz Weltfinanz- und Wirtschaftskrise scheinen die Unternehmer nicht geglaubt zu haben, dass die Welt in eine neue Gro\u00dfe Depression geraten k\u00f6nnte, das Welt-Finanzsystem kollabieren oder die Eurozone auseinander brechen w\u00fcrde \u2013 obwohl diese Horror-Szenarien nicht v\u00f6llig unrealistisch waren. H\u00e4tten die deutschen Unternehmen allen Kassandra-Rufen geglaubt, h\u00e4tten sie auch trotz Lohnzur\u00fcckhaltung ihre Leute entlassen. Wer nicht an den n\u00e4chsten Aufschwung glaubt, entl\u00e4sst. So einfach ist das.<\/p>\n<p>Joachim M\u00f6ller, der <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/123\/section.aspx\/Mitarbeiter\/582\" target=\"_blank\">Direktor des N\u00fcrnberger IAB<\/a> argumentiert, die Unternehmen h\u00e4tten unbedingt ihre gut ausgebildeten Arbeitnehmer halten wollen. Aber auch das Argument greift nat\u00fcrlich nur, wenn die Unternehmen das zum einen finanzieren k\u00f6nnen und zum anderen an den schnellen Aufschwung glauben.<\/p>\n<p>Dazu kommt, dass eine st\u00e4ndige Lohnzur\u00fcckhaltung, bei der die Arbeitnehmer noch nicht mal vom Aufschwung profitieren, eine sehr teure Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ist. Zum einen verst\u00e4rkt sich die Ungleichheit zwischen Arbeitseinkommensbeziehern und Kapitaleinkommensbeziehern; zum anderen hat die Lohnzur\u00fcckhaltung zu einer Stagnation des Konsums und gleichzeitig zu einer massiven Verbilligung deutscher Exporte gef\u00fchrt. Das Resultat sind riesige Export\u00fcbersch\u00fcsse und entsprechende Defizite in Griechenland, Spanien und Co. \u2013 und damit zum Teil auch die momentane Eurokrise. Kurz, die Lohnzur\u00fcckhaltung hat gro\u00dfe Kollateralsch\u00e4den hinterlassen.<\/p>\n<p>Wirklich zentral f\u00fcr den Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen war die Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit. Sie hat es erlaubt, die Besch\u00e4ftigten zu halten. Das zeigen <a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/60x1512tpr61m03p\/fulltext.pdf\" target=\"_blank\">Studien von Joachim M\u00f6ller<\/a> vom IAB und <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_diskp_169.pdf\" target=\"_blank\">von Alexander Herzog-Stein und Hartmut Seifert<\/a> vom <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/506.html\" target=\"_blank\">WSI der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung<\/a>. Die Flexibilit\u00e4t, im Aufschwung mehr und im Abschwung weniger zu arbeiten, wurde in vielen Betrieben schon vor der Krise vereinbart \u2013 insbesondere in den Wirtschaftszweigen, die vor allem f\u00fcr den Export produzieren, etwa in der Metallindustrie. Und gerade den Export hat die Krise am heftigsten getroffen. Hinzu kommt die von der Regierung subventionierte Kurzarbeit, die einen wichtigen aber eben nicht den alleinigen Beitrag zur Arbeitszeitverk\u00fcrzung geleistet hat. Viele Unternehmen haben auch ohne Kurzarbeit ihre Mitarbeiter weniger arbeiten lassen. <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_report_1_09.pdf\" target=\"_blank\">Eine Umfrage unter Betriebsr\u00e4ten, die das WSI durchgef\u00fchrt hat<\/a>, hat ergeben, dass drei\u00dfig Prozent der Unternehmen auf flexible Arbeitszeitregelungen gesetzt haben \u2013 die Kurzarbeit haben zwanzig Prozent genutzt. <\/p>\n<p>Das hat zu einem erstaunlichen Effekt gef\u00fchrt: Obwohl das deutsche BIP so stark eingebrochen ist wie in keiner anderen Rezession seit den 70er Jahren, ist die Besch\u00e4ftigung sogar leicht gestiegen \u2013 w\u00e4hrend sie in den anderen Rezessionen meist klar gefallen ist. (<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_diskp_169.pdf\" target=\"_blank\">siehe Herzog-Stein und Seifert<\/a>) Die Unternehmen haben in diesem Abschwung vor allem auf &#8222;interne Flexibilit\u00e4t&#8220; gesetzt, wie Arbeitsmarkt\u00f6konomen das etwas sperrig nennen. &#8222;Interne Flexibilit\u00e4t&#8220; bedeutet, dass die Anpassung an den Markt und die Konjunktur nicht \u00fcber Entlassungen stattfindet, sondern \u00fcber flexiblere Arbeitszeiten und L\u00f6hne innerhalb der Unternehmen. Passt man sich so an die Konjunktur an, m\u00fcssen Mitarbeiter nicht entlassen und in die \u00f6konomische Unsicherheit gesto\u00dfen werden.<\/p>\n<p>Auch das weist darauf hin, dass die Arbeitsmarkt-Reformen wenig mit dem Besch\u00e4ftigungserhalt in der Krise zu tun hatten. Denn viele dieser Reformen \u2013 etwa der Leiharbeit, Minijobs etc. \u2013 zielten darauf ab, Arbeitnehmer leichter entlassen zu k\u00f6nnen, nicht darauf, sie flexibler weiter zu besch\u00e4ftigen, wenn es mal schlecht l\u00e4uft. Das deutsche Arbeitsmarktwunder spricht daf\u00fcr, dass es wenig Sinn hat, den Arbeitsmarkt weiter von au\u00dfen zu flexibilisieren, etwa indem der K\u00fcndigungsschutz gelockert wird. Die Sozialpartner in den Unternehmen haben gezeigt, wie sie Besch\u00e4ftigung erhalten k\u00f6nnen. Die Mechanismen, die so etwas m\u00f6glich gemacht haben, sollten daher eher gest\u00e4rkt werden anstatt Tarifvertr\u00e4ge oder den K\u00fcndigungsschutz auszuh\u00f6hlen.<\/p>\n<p>Unternehmen in anderen L\u00e4ndern \u2013 wie den USA, Spanien oder Irland \u2013 entlassen schneller ihre Leute. Dementsprechend ist dort ist die Arbeitslosigkeit trotz vergleichbarer oder sogar geringerer Wachstumseinbu\u00dfen viel st\u00e4rker als in Deutschland gestiegen. Auf diesen von so vielen deutschen \u00d6konomen herbeigesehnten Hire-and-Fire-Arbeitsm\u00e4rkten sind die sozialen Folgen der Krise viel schlimmer als in Deutschland. In den USA lag die Arbeitslosigkeit im Mai bei knapp zehn Prozent, in Irland bei \u00fcber 13 Prozent und in Spanien gar bei zwanzig Prozent (<a href=\"https:\/\/community.oecd.org\/community\/factblog\/blog\/2010\/07\/07\/jobs-gap-wanted-15-million-posts\" target=\"_blank\">siehe OECD Factblog<\/a>).<\/p>\n<p>\u00dcbrigens w\u00e4re Arbeitszeitverk\u00fcrzung vielleicht auch mittelfristig eine gute Idee f\u00fcr den Besch\u00e4ftigungserhalt und -aufbau. Noch ist die Konjunkturkrise nicht ausgestanden. Aber selbst wenn, so kann es noch lange dauern, bis die Kapazit\u00e4ten der Unternehmen voll ausgelastet sein werden. Dazu kommen die Risiken der Weltwirtschaft. Der Export tr\u00e4gt weiterhin das deutsche Wachstum, und damit ist die Entwicklung der Weltwirtschaft zentral f\u00fcr die Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland. Vielleicht stellt sich die Weltwirtschaft als robust und etwa China als neue weltweite Konjunkturlokomotive heraus, die die USA als gro\u00dfen Importeur abl\u00f6sen kann. Wenn nicht, sind Wachstum und Besch\u00e4ftigung weiterhin in Gefahr. Der Arbeitsmarkterfolg in der Krise hat allerdings gezeigt, dass weniger arbeiten nicht nur den t\u00e4glichen Arbeitsstress reduzieren hilft, sondern gleich noch Besch\u00e4ftigung erh\u00e4lt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahrlich, man muss schon von einem gro\u00dfen Wunder sprechen, wenn man sich die Entwicklung der deutschen Besch\u00e4ftigung in der gr\u00f6\u00dften Wirtschaftskrise seit der Gro\u00dfen Depression der 1930er Jahre anschaut. Die meisten anderen OECD-L\u00e4nder hatten einen geringeren R\u00fcckgang der realen Wirtschaftsleistung zu verzeichnen als Deutschland \u2013 aber sehr viel h\u00f6here Besch\u00e4ftigungsverluste. Tats\u00e4chlich ist die Zahl der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":62,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-2113","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konjunktur-und-wirtschaftspolitik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wahrlich, man muss schon von einem gro\u00dfen Wunder sprechen, wenn man sich die Entwicklung der deutschen Besch\u00e4ftigung in der gr\u00f6\u00dften Wirtschaftskrise seit der Gro\u00dfen Depression der 1930er Jahre anschaut. Die meisten anderen OECD-L\u00e4nder hatten einen geringeren R\u00fcckgang der realen Wirtschaftsleistung zu verzeichnen als Deutschland \u2013 aber sehr viel h\u00f6here Besch\u00e4ftigungsverluste. Tats\u00e4chlich ist die Zahl der [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-07-28T11:08:31+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2010-07-28T11:36:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/07\/BIP_und_Beschaeftigung_seit_2008Q1.gif\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Fabian Lindner\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Fabian Lindner\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113\",\"name\":\"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-07-28T11:08:31+00:00\",\"dateModified\":\"2010-07-28T11:36:14+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a\",\"name\":\"Fabian Lindner\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Fabian Lindner\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/fabian-lindner\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen - Herdentrieb","og_description":"Wahrlich, man muss schon von einem gro\u00dfen Wunder sprechen, wenn man sich die Entwicklung der deutschen Besch\u00e4ftigung in der gr\u00f6\u00dften Wirtschaftskrise seit der Gro\u00dfen Depression der 1930er Jahre anschaut. Die meisten anderen OECD-L\u00e4nder hatten einen geringeren R\u00fcckgang der realen Wirtschaftsleistung zu verzeichnen als Deutschland \u2013 aber sehr viel h\u00f6here Besch\u00e4ftigungsverluste. Tats\u00e4chlich ist die Zahl der [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2010-07-28T11:08:31+00:00","article_modified_time":"2010-07-28T11:36:14+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/07\/BIP_und_Beschaeftigung_seit_2008Q1.gif"}],"author":"Fabian Lindner","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Fabian Lindner","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113","name":"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2010-07-28T11:08:31+00:00","dateModified":"2010-07-28T11:36:14+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/07\/28\/mit-weniger-arbeit-grose-wunder-schaffen_2113#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mit weniger Arbeit gro\u00dfe Wunder schaffen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/3af429f21b9864fff68b8deb3de9270a","name":"Fabian Lindner","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/74587f2a7376ae1f53edb1a10cc73cae1d317b72717e6dcdf92030d8473fca39?s=96&d=mm&r=g","caption":"Fabian Lindner"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/fabian-lindner"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/62"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2113"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2113\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}