{"id":2197,"date":"2010-08-13T12:08:45","date_gmt":"2010-08-13T10:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2197"},"modified":"2010-08-13T14:52:15","modified_gmt":"2010-08-13T12:52:15","slug":"neue-amerikanische-wachstumsschwache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/08\/13\/neue-amerikanische-wachstumsschwache_2197","title":{"rendered":"Neue (amerikanische) Wachstumsschw\u00e4che"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe gerade im <em>Project Syndicate<\/em> zwei Beitr\u00e4ge gelesen, die sich mit der stets aktuellen Frage befassen, wie es denn nun mit der Konjunktur weitergehen kann. Beide Autoren, Nouriel Roubini und Kenneth Rogoff, zeichnen jeweils ein Bild, das keinen Anlass f\u00fcr gro\u00dfe Erwartungen gibt. Roubini hat geradezu wieder Oberwasser (&#8222;<a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/roubini27\/English\" target=\"_blank\">Double-Dip Days<\/a>&#8222;). Nachdem er neuerdings auf&#8217;s Geldverdienen aus ist, hatte er sich einige Zeit mit seinem Forschungsteam dem Konsensus gen\u00e4hert, dass doch noch alles gut werden w\u00fcrde. Jetzt, da sich in den USA die Anzeichen mehren, dass es vorl\u00e4ufig doch nicht zu einem sich selbst tragenden Aufschwung kommen wird, ist er, wenn auch erst mal im Konjunktiv, zu seinem urspr\u00fcnglichen Katastrophenszenarium zur\u00fcckgekehrt.<!--more--><\/p>\n<p>Der Deleveraging-Prozess des privaten Sektors, also die Sanierung der Bilanzen, einschlie\u00dflich der Bilanzen der Haushalte, durch Verkauf von Aktiva, Abbau von Schulden, St\u00e4rkung der Eigenkapitalbasis sowie Sparsamkeit, habe gerade erst einmal begonnen. Nachfrageschw\u00e4che sei dadurch vorprogrammiert. Gleichzeitig steigern die Staaten ihre Verschuldung, um die Wirtschaft nicht g\u00e4nzlich einbrechen zu lassen, was aber nichts anderes hei\u00dft, dass an dieser Stelle flei\u00dfig an einer Erh\u00f6hung der Leverage gearbeitet wird &#8211; was die Fortschritte im privaten Bereich konterkariert und, so ist zu vermuten, letztlich den unvermeidlichen Anpassungsprozess nur verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Da wichtige L\u00e4nder wie die USA, Gro\u00dfbritannien oder Spanien, aber auch Griechenland und Irland in dieser Falle s\u00e4\u00dfen, seien die Aussichten f\u00fcr die Weltwirtschaft ganz schlecht. Roubini mag sich, anders als ich, nicht mit der Idee anfreunden, dass die Weltwirtschaft auch dann einigerma\u00dfen z\u00fcgig expandieren kann, wenn es in Amerika nicht l\u00e4uft. Ich habe mal beim IWF nachgesehen: Auf diese L\u00e4ndergruppe entf\u00e4llt, gerechnet in Kaufkraftparit\u00e4ten, etwa 27 Prozent des globalen Outputs. Ganz schlimm sieht es, wie stets, im Euroland aus, da l\u00e4uft f\u00fcr Roubini gar nichts &#8211; alternde Bev\u00f6lkerung, schwacher privater Verbrauch und dann noch die Versuche, ausgerechnet in der Krise die Staatsfinanzen zu sanieren. Hierzulande sind nicht unhaltbare Bilanzrelationen und \u00dcberschuldung das Problem, sondern die Abh\u00e4ngigkeit von der Auslandsnachfrage. \u00dcber Japan braucht man nat\u00fcrlich erst gar nicht zu reden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Roubini gibt es daher keinen Ausweg, auch wenn er sich etwas bedeckt h\u00e4lt und klare Aussagen nicht mehr so liebt wie einst. Der weitere Konjunkturverlauf l\u00e4sst sich entweder mit einem flachen U oder einem L beschreiben. Sein etwas d\u00fcrftiger Rat besteht darin, sich gut anzuschnallen &#8211; fasten your seatbelts.<\/p>\n<p>Ken Rogoff von Harvard kommt zu einer \u00e4hnlichen Diagnose (&#8222;<a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/rogoff71\/English\" target=\"_blank\">An Age of Diminished Expectations<\/a>&#8222;), macht sich aber wenigstens Gedanken dar\u00fcber, wie sich Entwicklungen \u00e0 la Japan vermeiden lassen. Er bietet zwei Rezepte an: zum Einen sollte eine deutlich h\u00f6here Inflationsrate angestrebt werden. Da k\u00f6nnen wir alle zustimmen &#8211; das ist so wie &#8222;motherhood and apple pie&#8220;, einfach gut. Fragt sich nur &#8211; wie komme ich von hier nach da, von deflation\u00e4ren Tendenzen zu Preissteigerungen von 3 Prozent und mehr, wenn der Geldmultiplikator durch das Deleveraging au\u00dfer Kraft gesetzt worden ist. Das ist so, wie zu sagen, wir brauchen h\u00f6here Lohnsteigerungen, ohne zu erkl\u00e4ren wie das bei dezentralen Verhandlungsprozessen gehen k\u00f6nnte, also ohne eine nationale Lohnpolitik.<\/p>\n<p>Das andere Rezept Rogoffs hei\u00dft Produktivit\u00e4tssteigerungen. Auch gut, und schon eher zu verwirklichen, etwa durch den wachstumsorientierten Umbau des Steuersystems oder die F\u00f6rderung von Wettbewerb und Investitionen in Sachkapital und Bildung. Das ist wegen der Herausforderungen seitens der dynamischen Schwellenl\u00e4nder ohnehin angesagt. Wenn die strukturelle Wachstumsschw\u00e4che, die sich nach Rogoff und Roubini abzeichnet, so oder so lange bestehen bleiben wird, sollte der Reformwille, der sich dann zwangsl\u00e4ufig entwickelt, dazu genutzt werden, \u00fcberf\u00e4llige Reformen voranzutreiben (finde ich).<\/p>\n<p>Das ist nat\u00fcrlich alles ziemlich angebotsorientiert. Am plausibelsten w\u00e4ren f\u00fcr Deutschland und alle \u00fcbrigen \u00dcberschussl\u00e4nder Lohnsteigerungen von mindestens 3 Prozent, wie sie etwa Peter Bofinger vorgeschlagen hat. Eigentlich m\u00fcssten es 4 Prozent sein: 2 Prozent f\u00fcr die Zielinflation plus 2 Prozent f\u00fcr die mittelfristige Wachstumsrate der Stundenproduktivit\u00e4t sowie einen geringen Zuschlag f\u00fcr die langj\u00e4hrige Lohnzur\u00fcckhaltung. Wenn das zu einer h\u00f6heren Lohninflation und Verbraucherpreisinflation f\u00fchren sollte &#8211; sei&#8217;s drum, wir brauchen das ohnehin angesichts der aktuellen Inflationsrate von etwa 1 Prozent. Zudem: Warum soll nicht auch der Verbraucher eine Rolle beim Strukturwandel auf der Angebotsseite spielen. Dieser Aspekt wurde in den vergangenen Jahrzehnten zu wenig ernst genommen. Nur kann mir jemand sagen, wie wir die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer st\u00e4rken k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Vielleicht geht&#8217;s diesmal allerdings auch von alleine &#8211; h\u00f6ren wir nicht, dass Fachkr\u00e4fte erstmals wieder h\u00e4nderingend gesucht werden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe gerade im Project Syndicate zwei Beitr\u00e4ge gelesen, die sich mit der stets aktuellen Frage befassen, wie es denn nun mit der Konjunktur weitergehen kann. Beide Autoren, Nouriel Roubini und Kenneth Rogoff, zeichnen jeweils ein Bild, das keinen Anlass f\u00fcr gro\u00dfe Erwartungen gibt. Roubini hat geradezu wieder Oberwasser (&#8222;Double-Dip Days&#8222;). 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