{"id":223,"date":"2007-10-08T23:34:25","date_gmt":"2007-10-08T21:34:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/10\/08\/greenspans-memoiren-zugleich-spannend-und-argerlich_223"},"modified":"2007-10-08T23:34:25","modified_gmt":"2007-10-08T21:34:25","slug":"greenspans-memoiren-zugleich-spannend-und-argerlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/10\/08\/greenspans-memoiren-zugleich-spannend-und-argerlich_223","title":{"rendered":"Greenspans Memoiren: zugleich spannend und \u00e4rgerlich"},"content":{"rendered":"<p>In Greenspans k\u00fcrzlich erschienen Memoiren, einem 530 Seiten-Schm\u00f6ker, durch den ich mich gerade arbeite, gibt es eine F\u00fclle von anregenden Berichten aus dem Zentrum der Wirtschaftspolitik der Nachkriegszeit, wie man sie so schnell nicht wieder finden d\u00fcrfte. Nach diesem chronologisch angeordneten Teil, der die H\u00e4lfte des Buches ausmacht, kommen mehrere gut geschriebene Kapitel grunds\u00e4tzlicher Art, die ich wegen ihrer gelegentlich ungewohnten Perspektive sehr lehrreich finde, etwa das \u00fcber das Leistungsbilanzdefizit und die Schuldensituation der USA (S. 346 &#8211; 362), oder das ber\u00fchmte &#8222;Conundrum&#8220;, die Frage, warum die Anleiherenditen im letzten Zinserh\u00f6hungszyklus gesunken statt gestiegen sind (S. 377 &#8211; 391). Auf manches kann man allerdings auch verzichten, vor allem auf die ziemlich penetrante Erfolgsgeschichte des Kapitalismus (S. 267 &#8211; 345).<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Lekt\u00fcre ist \u00fcberwiegend spannend und der Ausdruck &#8222;durch arbeiten&#8220; von daher eigentlich falsch. Sie ist auch keineswegs so trocken wie man das bei jemandem erwarten w\u00fcrde, dessen Spitzname einmal, wie er selbst berichtet, &#8222;undertaker&#8220; war, also Bestattungsunternehmer, weil er schon als ganz junger Mann immer in dunklen Anz\u00fcgen auftrat, und der den Ruf hatte, immer dann nerv\u00f6s zu werden, wenn er sich zu klar ausdr\u00fcckte. Er hatte seiner jetzigen Frau drei Heiratsantr\u00e4ge machen m\u00fcssen &#8211; er sagt, es seien f\u00fcnf gewesen &#8211; bis sie verstand, auf was er hinauswollte. Da war er 70 oder 71 Jahre alt.<\/p>\n<p>Das Buch hat L\u00e4ngen, und zwar da, wo man den Eindruck hat, dass das eine oder andere nur deswegen beschrieben wurde, damit auch wirklich alles, was gesagt werden musste, sp\u00e4ter einmal auch tats\u00e4chlich nachzulesen sein w\u00fcrde. Ansonsten macht das Lesen aber Spa\u00df, vor allem da, wo er die Entscheidungsprozesse in der Fed beschreibt. Denn die Datenlage ist fast immer ziemlich schlecht und die Szenarien sind selten \u00e4hnlich, aber trotzdem muss man handeln. Das zu beobachten und nachzuvollziehen macht Spa\u00df.<\/p>\n<p>Auf den Geist geht mir allerdings Greenspans Triumphalismus, sein st\u00e4ndig wiederholtes Glaubensbekenntnis, dass kein Wirtschaftssystem bessere Resultate zustande bringt als eine m\u00f6glichst freie, mit klaren Eigentumsrechten und einem belastbaren Rechtssystem kombinierte Marktwirtschaft. Er mag ja recht haben, aber er braucht das einem bitte nicht immer wieder neu aufs Brot zu schmieren. Es gibt zudem laut Greenspan keine besseren Rollenmodelle f\u00fcr L\u00e4nder, die sich entwickeln wollen, als die diversen angels\u00e4chsischen, vor allem das Modell der USA selbst. Erfolgsstories wie die skandinavischen, schweizerischen oder holl\u00e4ndischen werden schlicht ignoriert. Auch wer in einer Weltstadt wie New York lebt, ist nicht automatisch vor erstaunlichem Provinzialismus gefeit.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Nachdem Greenspan darauf zu sprechen kommt, dass die immer ungleichm\u00e4\u00dfigere Einkommensverteilung auf Dauer auch f\u00fcr die USA ein Problem darstellen d\u00fcrfte, schl\u00e4gt er als wichtigste Gegenma\u00dfnahme vor, die Ausbildung der amerikanischen Jugend in quantitativ anspruchsvollen F\u00e4chern wie Mathe und Physik dadurch zu verbessern, dass man den Lehrern deutlich bessere Geh\u00e4lter zahlt; andernfalls k\u00f6nnen die Schulen nicht mit der Privatwirtschaft konkurrieren. Schlechte Lehrer in den f\u00fcr den wirtschaftlichen Fortschritt zentralen F\u00e4chern bedeuten, dass die jungen Leute nicht das lernen, auf was es ankommt und daher entsprechend wenig Perspektiven haben (das Pisa-Problem auf Amerikanisch). Der Einkommensabstand zwischen den wenigen gut Ausgebildeten und der Masse derer, die das Einmaleins nicht k\u00f6nnen, wird zwangsl\u00e4ufig gr\u00f6\u00dfer. Es k\u00f6nnte die Stunde der Populisten schlagen, der Steuererh\u00f6herer und Protektionisten. Dass man auch eine gute mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung zustande bringen kann, ohne starke marktwirtschaftliche Anreize, kommt Greenspan nicht. Wie w\u00e4re es mit kleinen Klassen, einem kleineren Lehrpensum, mehr F\u00f6rderung statt Leistungsdruck, Schulen, die in ihren Lehr- und Finanzpl\u00e4nen weitgehend autonom sind, Unk\u00fcndbarkeit der Lehrer, langen Ferien? Viele wollen ja gern Mathe unterrichten, wenn das Umfeld freundlicher w\u00e4re, ganz unabh\u00e4ngig von der Bezahlung.<\/p>\n<p>Da wo es ins Grunds\u00e4tzliche und Philosophische geht, zeigt sich, dass Greenspan kaum in der Lage ist \u00fcber seinen New Yorker Horizont hinauszusehen, und es auch nicht will, weil zuhause alles ohnehin so pr\u00e4chtig ist. Er kommt aus kleinen Verh\u00e4ltnissen &#8211; und seht mal, was aus ihm geworden ist! Alle bewundern Amerika, was kann ich von den anderen denn dann lernen?<\/p>\n<p>Das Projekt &#8222;Euro&#8220; findet auf den ganzen 530 Seiten nicht statt. Und \u00fcberhaupt Europa! Sein Freund ist Gordon Brown. Die Briten sind echt Klasse, vor allem dass Labour die Lehren von Margaret Thatcher \u00fcbernommen hat, toll. Aber sonst: &#8222;Kohl hielt eine erwartungsgem\u00e4\u00df langweilige Rede&#8220;, &#8222;Die l\u00e4ngerfristigen strukturellen Probleme [Deutschlands] &#8211; hohe Arbeitslosigkeit und niedrige Produktivit\u00e4t &#8211; werden nicht ernsthaft angegangen. Da das K\u00fcndigen so teuer ist, werden nicht gen\u00fcgend Leute eingestellt&#8220;; &#8222;Die meisten Franzosen lehnen marktwirtschaftlichen Wettbewerb ab&#8220;, &#8222;Es ist schwer, nicht \u00e4u\u00dferst pessimistisch hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten Frankreichs zu sein&#8220;; &#8222;Rom war mehr als zweitausend Jahre lang das Zentrum der Zivilisation&#8220;, &#8222;aber die lange Geschichte und die Kultur des zivilisierten Umgangs reichen nicht aus als Basis f\u00fcr die Wirtschaft Eurolands oder, allgemeiner, f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union&#8220;. Ein vollkommen hoffnungsloser Fall ist Russland (Korruption, Dutch Disease, kein anst\u00e4ndiges Rechtssystem, zu viele Rohstoffe). Gl\u00fccklicherweise kommt Japan bei Greenspans Stammtischweisheiten nicht viel besser weg: &#8222;[Japan] legt Wert auf Konformit\u00e4t: Es ist eine sehr zivilisierte Gesellschaft, die eine starke Abneigung gegen kreative Zerst\u00f6rung hat.&#8220; Man sieht, Schumpeter ist einer der Helden Greenspans; die anderen sind Adam Smith, John Locke und Ayn Rand (noch nie geh\u00f6rt?). Was mich nat\u00fcrlich auch sehr \u00e4rgert, dass die Aufkl\u00e4rung (&#8222;enlightenment&#8220;), die uns das ganze wunderbare kapitalistische System beschert hat, nur in Schottland, England und Frankreich stattfand.<\/p>\n<p>Ich will aber nicht zu negativ (oder zu kleinlich) sein. Greenspan sollte nicht anhand dieses bei allen Schw\u00e4chen sehr lesenswerten Buches, sondern vor allem danach beurteilt werden, was er geleistet hat. Die Ergebnisse der amerikanischen Geldpolitik k\u00f6nnen sich &#8211; bislang jedenfalls &#8211; wirklich sehen lassen. Klar, es war nicht allein sein Verdienst. Ein sehr positives weltwirtschaftliches Umfeld kam ihm zustatten, hohe Sparquoten, rascher technischer Fortschritt, niedrige Inflation, aber er h\u00e4tte an seiner exponierten Stelle auch Fehler machen k\u00f6nnen, die zu Deflation und Rezession h\u00e4tten f\u00fchren k\u00f6nnen. Er hat sie nicht gemacht.<\/p>\n<p>Und ich muss zugeben, dass mir sein auf gr\u00fcndlicher Datenanalyse basierender Politikansatz sehr gef\u00e4llt. Greenspan ist stets pragmatisch, also das Gegenteil von ideologisch (wenn er uns nicht gerade, wie im zweiten Teil des Buches, zum Kapitalismus \u00e1 l&#8217;Americaine bekehren will), und nutzt die Theorien, die er f\u00fcr am besten geeignet h\u00e4lt, die jeweiligen Entwicklungen zu erkl\u00e4ren. Da er beispielsweise nicht genau wei\u00df, wann eine Bubble eine Bubble ist, wartet er erst mal ab und k\u00fcmmert sich sp\u00e4ter um die Schadensbegrenzung &#8211; wenn es denn zu einem Platzen der Blase und damit zu Sch\u00e4den kommt. Bei manchen angeblichen Blasen handelt es sich nur um strukturelle Ver\u00e4nderungen, um eine Anpassung der relativen Preise. Einen solchen Strukturwandel zu bek\u00e4mpfen w\u00e4re ein gravierender Fehler.<\/p>\n<p>Wachstum und Vollbesch\u00e4ftigung sind f\u00fcr Greenspan mindestens genauso wichtig f\u00fcr stabile wirtschaftliche Verh\u00e4ltnisse wie eine niedrige Inflationsrate. Da kann ich auch nicht meckern. Die EZB vertritt dagegen die Auffassung, dass Preisstabilit\u00e4t auch auf kurze Sicht immer Priorit\u00e4t haben muss, dass das die beste Voraussetzung f\u00fcr hohes und stetiges Wirtschaftswachstum ist und dass Wachstum kein gleichberechtigtes Ziel f\u00fcr sie sein kann. Sie muss das nat\u00fcrlich so sagen, weil ihr das in ihrer bundesbankgepr\u00e4gten Verfassung so vorgegeben ist. Trotzdem: Wenn es ein Match g\u00e4be, bei dem es darum ginge, wer die besten gesamtwirtschaftlichen Ergebnisse erzielt, die Fed oder die EZB, hie\u00dfe es zur Zeit 1 : 0 f\u00fcr die Fed. Mir ist klar, dass diese Match l\u00e4nger als 90 Minuten dauert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Greenspans k\u00fcrzlich erschienen Memoiren, einem 530 Seiten-Schm\u00f6ker, durch den ich mich gerade arbeite, gibt es eine F\u00fclle von anregenden Berichten aus dem Zentrum der Wirtschaftspolitik der Nachkriegszeit, wie man sie so schnell nicht wieder finden d\u00fcrfte. 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