{"id":2312,"date":"2010-09-10T12:03:37","date_gmt":"2010-09-10T10:03:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2312"},"modified":"2017-02-10T23:56:54","modified_gmt":"2017-02-10T22:56:54","slug":"straubhaar-schlagt-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/09\/10\/straubhaar-schlagt-zuruck_2312","title":{"rendered":"Straubhaar schl\u00e4gt zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Ein Gastkommentar auf HERDENTRIEB? Ja und zwar von Thomas Straubhaar, dem Chef des HWWI. Er ist <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/09\/02\/amerika-dein-geist-der-freiheit-darf-nicht-erloschen_2289\">hier erst vom Hirten Fabian Lindner<\/a> und dann von einigen Herdentrieb-Kommentatoren scharf kritisiert worden, ob seiner Empfehlung, die USA m\u00f6gen ihren (neo)liberalen Weg weiter gehen und bitte nicht dem europ\u00e4ischen Sozialstaat nacheifern, geschweige denn mit weiteren Konjunkturprogrammen den Weg aus der Krise suchen. Hier nun seine Antwort an Fabian Lindner und die HERDENTRIEB-Community. Viel Spa\u00df bei der Lekt\u00fcre und nochmehr Spa\u00df beim bloggen und kommentieren, w\u00fcnscht Ihr Robert Heusinger <\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial; font-size: larger;\"><strong>American Way or No Way!<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial;\">Von Thomas Straubhaar<\/span><br \/>\n<!--more--><br \/>\nFabian Lindner str\u00e4uben sich bei der Lekt\u00fcre meines Artikels <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,714521,00.html\" target=\"_blank\">&#8222;Amerikas europ\u00e4ische Krankheit&#8220; in <em>Spiegel Online<\/em><\/a> vom 2.9.2010 die Haare. Denn in der Tat l\u00e4sst sich dort Schreckliches lesen. N\u00e4mlich meine These, dass zur Genesung der amerikanischen Wirtschaft amerikanische Therapien notwendig seien. Und dass k\u00fcnstliche Wiederbelebungsversuche mittels erneuter Konjunkturprogramme und einer Politik des billigen Geldes genau so wenig helfen w\u00fcrden wie europ\u00e4ische Rezepte in Form eines Marsches in den Sozialstaat. Vielmehr w\u00fcrden dadurch die amerikanischen Probleme nicht gel\u00f6st, sondern versch\u00e4rft. Dass es also so etwas wie eine Pfadabh\u00e4ngigkeit gebe, die es bei der Anwendung wirtschaftspolitischer Instrumente zu beachten gelte. <\/p>\n<p>Meine Kernthese lautet: Nimmt man den Amerikanern den Glauben, dass Amerika vor allem da sei, um ihnen die Freiheit zu geben, unabh\u00e4ngig zu sein und reich zu werden, zerst\u00f6rt man die Klammer, welche die heterogene amerikanische Einwanderungsgesellschaft zusammenh\u00e4lt, k\u00f6nnen Konflikte zwischen verschiedenen Teilen aufbrechen, die unterschwellig l\u00e4ngst vorhanden sind. Je mehr sich die amerikanische Wirtschaftspolitik von ihren historischen Erfolgsfaktoren \u2013 Eigenverantwortung und Selbstbestimmung &#8211; entfernt, umso schwieriger d\u00fcrfte der Genesungsprozess werden. Entweder folgen die USA dem durch gemeinsame Vergangenheit, \u00f6konomischem Erfolg und stetigem Fortschritt gekennzeichneten American Way, oder die USA provozieren mit einem wesensfremden europ\u00e4ischen Weg erst wirtschaftliche und dann gesellschaftliche Spannungen.<\/p>\n<p>Wieso bin ich so \u00fcberzeugt, dass nur eine R\u00fcckkehr zum American Way Amerika aus der Krise hilft? Weil ich \u00fcberzeugt bin, dass es heutzutage in den USA nicht um konjunkturelle, sondern um strukturelle Probleme geht. Deshalb helfen konjunkturelle Instrumente der Fiskal- und Strukturpolitik nur vordergr\u00fcndig. Wie bei jeder Symptombek\u00e4mpfung wird dadurch das eigentliche Problem vertuscht, verschleppt und damit langfristig versch\u00e4rft. Gegen strukturelle Probleme helfen nur strukturelle Ursachentherapien. Und eines vorneweg, damit die treuen Leser(innen) dieses Blogs nicht gleich einem reflexartigen Herdentrieb erliegen: es geht mir nicht darum, einen von den Leitk\u00fchen des Neokeynesianismus richtigerweise als verstaubt bezeichneten Streit zwischen nachfrage- und angebotspolitischen Ideologien aufzuw\u00e4rmen. <\/p>\n<p>Es geht mir darum, dass f\u00fcr die lange Frist nur eine angebotsorientierte Politik des Wachstums die wirklichen Probleme der amerikanischen Wirtschaft werden l\u00f6sen k\u00f6nnen. Denn auch die Neokeynesianer akzeptieren mittlerweile (zumindest vordergr\u00fcndig) f\u00fcr die lange Frist die \u00dcberlegenheit einer angebotspolitischen Agenda mit freien, deregulierten und privatisierten M\u00e4rkten und einer Geldpolitik, die sich an nichts anderem als der Preisniveaustabilit\u00e4t zu orientieren hat. Es wird anerkannt, dass nachfrageorientierte Eingriffe nichts zu einem dauerhaft h\u00f6heren Besch\u00e4ftigungsniveau beitragen k\u00f6nnen. Genauso wird die f\u00fcr Generationen von Studenten zum harten Pflichtstoff geh\u00f6rende Philipskurve (der unterstellten Beziehung zwischen Inflation und Besch\u00e4ftigung) modifiziert. Mit einer zu expansiven Geldpolitik werden langfristig nur h\u00f6here Inflationsraten und keine nachhaltigen Besch\u00e4ftigungseffekte verursacht. <\/p>\n<p>Hintergr\u00fcndig aber geht es, wenn man dem Herdentrieb auf meinen Beitrag folgt, vielen keynesianisch argumentierenden \u00d6konomen immer noch um big government. So halten sie Rezepten die Treue, die die Krise gerade wesentlich mit verschuldet haben. Der \u2013 gleichzeitig eine marktliberale Rhetorik vertretende \u2013 amerikanische Notenbankpr\u00e4sident Alan Greenspan flutete die M\u00e4rkte immer dann mit neuer Liquidit\u00e4t, wenn ein konjunktureller Abschwung zu bef\u00fcrchten war. Dabei war es sp\u00e4testens nach der New Economy-Blase offenkundig, dass die \u00fcberhitzte und \u00fcberschuldete US-amerikanische Volkswirtschaft eine \u201eReinigungskrise\u201c (im Sinne Schumpeters) h\u00e4tte durchlaufen m\u00fcssen, um notwendige Strukturanpassungen zu vollziehen. Aber zus\u00e4tzliche Liquidit\u00e4t versickert in einer Volkswirtschaft nicht einfach. Und es war kein Zufall, dass sie vor allem in den US-amerikanischen Immobilienmarkt floss, von dem die sp\u00e4tere Wirtschaftskrise des Jahres 2008\/2009 dann auch ihren Ausgang nahm. <\/p>\n<p>Aber es soll ja gar nicht um eine dogmenhistorisch Diskussion gehen. Sondern um ein paar empirische Belege, die daf\u00fcr sprechen, dass die USA in einer strukturellen Krise stecken. Ich hatte folgende genannt (und h\u00e4tte mit dem Bildungs- und Gesundheitswesen oder der teilweise wirklich schlechten Infrastruktur weitere ansprechen k\u00f6nnen):<\/p>\n<p>\u2022\tErstens sorgt der schwache Konjunkturverlauf kaum f\u00fcr neue Jobs. Die offizielle US-Arbeitslosenquote verharrt derzeit bei hohen 9,5 Prozent. Korrigiert man die Angaben um die Teilzeitbesch\u00e4ftigten und nimmt man zumindest einen Teil der nicht erfassten sozio\u00f6konomischen Problemf\u00e4lle hinzu, die sich unter den insgesamt zwei Millionen Gefangenen finden, d\u00fcrfte die tats\u00e4chliche Arbeitslosigkeit fast doppelt so hoch sein. Das ist f\u00fcr amerikanische Verh\u00e4ltnisse viel, und sicher mehr als die W\u00e4hler(innen) zu akzeptieren bereit sind.<\/p>\n<p>\u2022\tZweitens \u2013 und bedrohlicher noch als die Besch\u00e4ftigungsprobleme an sich &#8211; zeigt sich das f\u00fcr die USA v\u00f6llig untypische Ph\u00e4nomen der Langzeitarbeitslosigkeit. Die Zahl der Menschen, die l\u00e4nger als ein halbes Jahr ohne Arbeit bleiben, ist mit der Rezession geradezu explodiert. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit ist sie von etwas mehr als einer Million auf 6,8 Millionen geschnellt. Das traditionelle Hire and Fire ist zu einer Einbahnstra\u00dfe verk\u00fcmmert. Es gab fast nur Entlassungen und kaum Neueinstellungen. <\/p>\n<p>\u2022\tDrittens greift im Mittelstand die Angst vor einer Umkehrung des amerikanischen Traums um sich. Erst kommt der \u00f6konomische und dann folgt der soziale Abstieg. Und wenn man einmal ganz unten angekommen ist, gibt es keinen Weg mehr zur\u00fcck. Denn der Fahrstuhl nach oben funktioniert nicht mehr wie in fr\u00fcheren Zeiten. Zun\u00e4chst die Immobilienkrise, dann der Kollaps der Finanzm\u00e4rkte und schlie\u00dflich die schwerste Rezession seit Jahrzehnten haben f\u00fcr viele Amerikaner den Traum zum Alptraum werden lassen. Manche haben dr\u00fcckende Schulden. Nicht nur, weil sie im \u00dcberschwang des f\u00fcr viele so typischen und aus europ\u00e4ischer Sicht oft so naiven Optimismus \u00fcberteuerte H\u00e4user gekauft haben und nun nicht mehr in der Lage sind, die Hypotheken zu bedienen. Oft m\u00fcssen auch Kredite zur\u00fcckbezahlt werden, die in besseren Zeiten f\u00fcr Autos, M\u00f6bel und elektronische Ger\u00e4te, aber auch zur Finanzierung von Schulgeldern oder Studiengeb\u00fchren aufgenommen wurden. Aus dem \u201eLeben auf Pump\u201c ist f\u00fcr viele ein \u201eLeben auf Sicht\u201c geworden. Unsicherheit und Ungewissheit um das Morgen rauben gar manchen Familien den Schlaf.<\/p>\n<p>\u2022\tViertens \u00f6ffnet sich die Schere zwischen reich und arm in USA weiter. Wer besser ausgebildet ist, kommt schneller nach oben. Wer unqualifiziert bleibt, hat ein mehr als schweres Leben. Wie ungleich die Verh\u00e4ltnisse geworden sind, zeigen nicht nur die privaten St\u00e4dte der Wohlhabenden. Sie entstehen als umz\u00e4unte, streng bewachte, regulierte und kontrollierte Einfamilienhaus-Ghettos der reichen Oberschicht als Wohlstandsinseln \u201eauf der gr\u00fcnen Wiese\u201c am Rande der gro\u00dfen Agglomerationen. St\u00e4rker noch zeigen sich die Differenzen innerhalb der St\u00e4dte. Beispielsweise zerf\u00e4llt die Bundeshauptstadt Washington DC in einen idyllischen Nordwesten und einen durch allt\u00e4gliche Schie\u00dfereien, brutale \u00dcberf\u00e4lle und hohe Kriminalit\u00e4t gepeinigten S\u00fcdosten. Wenige Meilen von Wei\u00dfem Haus und Kapitol entfernt, ist sich abends in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln niemand mehr wirklich seiner Habseligkeiten sicher.<\/p>\n<p>Aus diesen von mir als strukturelle Krisensymptome bewerteten empirischen Beobachtungen hatte ich dann gefolgert, dass es kl\u00fcger w\u00e4re, als mit weiteren Milliarden die Wirtschaft mit Konjunkturspritzen therapieren zu wollen, an die Wurzeln des strukturellen Problems zu gehen. Also: wie Fabian Lindner mich richtig interpretiert &#8211; den individuellen Geist der Freiheit wiederzubeleben, der die USA so gro\u00df gemacht hat. Dazu geh\u00f6rt dann eben auch ein Zur\u00fcck zum American Way und &#8211; von mir als ganz wichtig bezeichnet &#8211;  eine Reparatur des Fahrstuhls, der den Aufstieg von ganz unten nach ganz oben erm\u00f6glicht. <\/p>\n<p>Das vernichtende Urteil zu meiner Analyse von Fabian Lindner: \u201eDas alles ist nat\u00fcrlich haneb\u00fcchen. Straubhaar tut sich als Historiker des amerikanischen Freiheitsgedankens hervor, \u00fcbersieht dar\u00fcber aber v\u00f6llig die makro\u00f6konomische Geschichte der USA nach dem zweiten Weltkrieg. Denn der Staat hat bei Rezessionen nie tatenlos zugeschaut, nur hat er anders gehandelt als die Europ\u00e4er. Immer schon haben die Amerikaner eine expansive Wirtschaftspolitik betrieben \u2013 zu mal unter dem liberalen Ronald Reagan, der angeblich die Marktkr\u00e4fte entfesselt hat. Das US-Staatsdefizit ist erst unter ihm so richtig gewachsen.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat der amerikanische Staat nicht tatenlos zugeschaut. Ja, es geh\u00f6rte bereits zum sozialpolitischen Traum des Rooseveltschen New Deal, auch jenen Amerikanern zu einem eigenen Heim zu verhelfen, die sich das eigentlich gar nicht leisten konnten. Daf\u00fcr wurden die halbstaatlichen Banken Fannie Mae (1938) und Freddie Mac (1968) geschaffen; und daf\u00fcr wurden Risikokredite auf vielf\u00e4ltige Weise staatlich gef\u00f6rdert. Wohin eine solche Politik letztlich f\u00fchrte, hat der faktische Bankrott von Fannie Mae und Freddie Mac relativ offenherzig gezeigt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat die US-Regierung immer daf\u00fcr gesorgt, per expansiver Fiskalpolitik oder niedrigen Zinsen die Besch\u00e4ftigung hoch zu halten. Aber genau der Versuch, notwendige Strukturanpassungskrisen durch eine expansive Geldpolitik zu verhindern und ein staatliches Sozialbegl\u00fcckungsprogramm gegen die Logik der M\u00e4rkte zu verwirklichen, schuf erst jenes Umfeld, in dem private Akteure geh\u00f6rig dazu beitragen konnten, dass Keynes\u2019 Depressionstheorie sich heute wieder steigender Beliebtheit erfreuen darf. Festzuhalten aber ist: Ausgel\u00f6st wurde diese Krise zu einem betr\u00e4chtlichen Teil durch politische \u201eanimal spirits\u201c, durch Konzepte, die wohl kaum im Sinne des pragmatischen \u00d6konomen John Maynard Keynes waren, durchaus aber im Sinne vieler \u201eVulg\u00e4rkeynesianer\u201c.<\/p>\n<p>Glauben Sie, sehr geehrter Fabian Lindner, oder Sie, sehr geehrte Blogger, dass es f\u00fcr Amerika eine Alternative zu einem auf neue Investitionen in neue Technologien, Bildung setzenden, angebotsorientierten Wachstumsprogramm gibt? Glauben Sie wirklich, dass eine staatlich induzierte Konjunkturstimulierung nachhaltig helfen kann, die amerikanische Wirtschaft auf ihr altes Potenzialwachstum von gegen drei Prozent pro Jahr zur\u00fcckzubringen, ein Wachstum, das notwendig ist, um der Langzeitarbeitslosigkeit Herr zu werden und die Besch\u00e4ftigungssituation dauerhaft zu verbessern?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastkommentar auf HERDENTRIEB? Ja und zwar von Thomas Straubhaar, dem Chef des HWWI. 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