{"id":2350,"date":"2010-09-17T14:10:44","date_gmt":"2010-09-17T12:10:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2350"},"modified":"2010-09-17T14:10:44","modified_gmt":"2010-09-17T12:10:44","slug":"basel-iii-leider-ohne-biss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/09\/17\/basel-iii-leider-ohne-biss_2350","title":{"rendered":"Basel III &#8211; leider ohne Biss"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/press\/p100912.htm\" target=\"_blank\">neuen Bilanzrelationen f\u00fcr Banken, die gerade in Basel vereinbart wurden<\/a> und im November von der G20 abgesegnet und f\u00fcr verbindlich erkl\u00e4rt werden d\u00fcrften, sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber insgesamt viel zu zaghaft. Es wird sehr lange dauern, bis sie fl\u00e4chendeckend eingef\u00fchrt sind, n\u00e4mlich bis 2019 &#8211; und in Deutschland teilweise sogar nicht vor 2023 -, der Reformprozess im Bankensektor wird daher erst einmal verz\u00f6gert, wenn nicht sogar gestoppt, und die Notenbanken, vor allem die EZB, werden unertr\u00e4glich lang in der Geiselhaft der Banken bleiben.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWarum soll mehr Eigenkapital in Relation zu Krediten und Wertpapieren vorgehalten werden als bisher? Der Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Basler Beschl\u00fcsse war nat\u00fcrlich die globale Bankenkrise, die im August 2007 begonnen hatte. Sie hatte die tiefste globale Rezession der Nachkriegszeit ausgel\u00f6st. Die Banken wurden jahrelang an einer langen Leine gef\u00fchrt: Mit einer \u00e4u\u00dferst geringen Kapitalausstattung, daf\u00fcr umso mehr geliehenem Geld konnten sie ein gro\u00dfes Rad drehen. Sie sind ohnehin die boom-and-bust-Branche par excellence. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass sie sich im gro\u00dfen Ganzen darauf verlassen k\u00f6nnen, dass man sie nicht Konkurs gehen lassen kann, vor allem wenn sie gro\u00df und global eng vernetzt sind. Sie gelten als &#8222;systemisch&#8220; relevant: Wenn man sie \u00fcber die Wupper gehen lie\u00dfe, k\u00f6nnte sie das gesamte marktwirtschaftliche System in den Ruin treiben, so die unbewiesene Behauptung. Diese Gewissheit erh\u00f6ht ihre Risikofreude auf be\u00e4ngstigende und fast schon strukturelle Weise.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bis.org\/press\/p100912.htm\" target=\"_blank\">Basel III<\/a> muss als ein weiterer Versuch gesehen werden, die Banken zu b\u00e4ndigen. Auch er wird scheitern. Die Finanzlobby ist zu einflussreich, die Materie zu komplex und Siege auf diesem Feld bringen Politikern keine Stimmen. Der \u00f6konomische Sachverstand ist in den Parlamenten und Parteien durchg\u00e4ngig unterentwickelt, Juristen und Staatsdiener dominieren.<\/p>\n<p>Im Euroraum war das Volumen der Kredite an den privaten Sektor von Anfang 1999, dem Beginn der W\u00e4hrungsunion, bis zum Herbst 2008 (Konkurs von Lehman Brothers!) etwa doppelt so rasch gestiegen wie das nominale Sozialprodukt, das in dieser Zeit im Jahresdurchschnitt um 4,1 Prozent pro Jahr zugenommen hatte. Ein gro\u00dfer Teil der Kredite, der nicht direkt f\u00fcr die Produktion und den Kauf von G\u00fctern und Dienstleistungen ben\u00f6tigt wurde, floss offenbar in Aktien, Immobilien, die ber\u00fcchtigten Derivative auf subprime loans und dergleichen. Im Rest der Welt war es nicht viel anders. Daraus entstanden dann die diversen Blasen.<\/p>\n<p>Eine Blase ist an den Finanzm\u00e4rkten durch einen ungew\u00f6hnlich starken Anstieg von Kursen und Preisen charakterisiert, der fundamental nicht zu begr\u00fcnden ist. Die Anleger, einschlie\u00dflich der Banken selbst, verdr\u00e4ngen die Binsenweisheit, dass die Wert der Aktiva eigentlich von den realistischerweise zu erwartenden Mieten, Zinsen oder Dividenden abh\u00e4ngt, von nichts anderem. Es herrscht regelm\u00e4\u00dfig eine euphorische Stimmung. Die Hausse treibt dann die Hausse, vor allem wenn es leicht f\u00e4llt, Kredite zu bekommen &#8211; weil der Wert der zu hinterlegenden Sicherheiten st\u00e4ndig zunimmt. Es gibt keine Blasen ohne eine leichtfertige Kreditpolitik der Banken, ohne einen starken Anstieg der Schulden von Haushalten und Unternehmen.<\/p>\n<p>Blasen platzen immer. Je gr\u00f6\u00dfer sie sind, desto gr\u00f6\u00dfer ist hinterher der Katzenjammer. Der hat seine Ursache vor allem darin, dass die Schulden den reduzierten Wert der H\u00e4user, Aktien und Derivate \u00fcbersteigen. Dann ist Sparen angesagt, also Konsumverzicht, und je extremer gespart werden muss, desto tiefer ist die Rezession, desto l\u00e4nger dauert es, aus dieser Falle herauszukommen. In einer Rezession, wenn also die L\u00f6hne nur langsam steigen, links und rechts Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen und die Gewinne einbrechen, f\u00e4llt es besonders schwer, Schulden abzubauen. Es ist ein Teufelskreis: Ich muss sparen, aber indem ich das tue, vertieft sich die Rezession, und ich muss noch mehr sparen. Wenn dann noch das allgemeine Preisniveau sinkt, so wie in Japan, steigt der reale Wert der Schulden und ich muss schlie\u00dflich auf Misosuppe und Reis umsteigen, ohne Beilagen.<\/p>\n<p>Die Kreditvergabe der Banken l\u00e4uft, historisch gesehen, immer wieder neu aus dem Ruder. K\u00e4men die Leute nicht so leicht an das Geld der Banken, k\u00f6nnten sie sich nicht so leicht f\u00fcr etwas verschulden, was sich irgendwann als \u00fcberteuert herausstellen wird. Da muss jede Reform ansetzen. Typischerweise haben die Banken eine Eigenkapitalquote von etwa f\u00fcnf Prozent (Anteil an der Bilanzsumme) &#8211; die restlichen 95 Prozent leihen sie sich von Sparern und Notenbank. Wenn die Stimmung richtig gut, die Inflation also niedrig und das Wachstum robust ist, bekommen sie diese Fremdmittel fast zum Nulltarif, jedenfalls zu viel niedrigeren Zinsen als die, die sie auf Kredite, Wertpapiere und andere Anlagen bekommen.<\/p>\n<p>Wenn es dann auch noch an &#8222;normalen&#8220; oder nicht besonders lukrativen Anlagem\u00f6glichkeiten fehlt, genannt Anlagenotstand, weichen die Banken zunehmend auf riskantere Aktien und Immobilien aus, auf Kredite an schlechte Schuldner und exotische Finanzprodukte. Sie setzen dabei oft einfach darauf, dass ein Bieterwettbewerb deren Preise wegen der angeblichen Knappheit immer weiter in die H\u00f6he treiben wird. Cash Flows sind f\u00fcr Spie\u00dfer &#8211; &#8222;Wertgewinn&#8220; ist in solchen Zeiten das Zauberwort. Die Banken und Broker \u00fcberreden zudem ihre Kunden, Hypotheken f\u00fcr Zweitwohnungen und Kredite f\u00fcr den Kauf von Derivaten und obskuren Finanzinstrumenten aller Art aufzunehmen, also gr\u00f6\u00dfere Risiken einzugehen.<\/p>\n<p>Wenn es den Banken nicht gestattet w\u00e4re, sich relativ zu ihrer Eigenkapitalbasis so viel Geld zu leihen, und das oft zu Konditionen, die de facto Subventionen darstellen, g\u00e4be es auch keine Kreditpyramiden und Verm\u00f6gensblasen, die Wahrscheinlichkeit von Finanzkrisen und tiefen Rezessionen w\u00e4re geringer, das Sozialprodukt n\u00e4hme stetiger zu und die Haushalte und Unternehmen k\u00f6nnten sich zu g\u00fcnstigeren Konditionen verschulden &#8211; weil die von den Gl\u00e4ubigern geforderten Risikopr\u00e4mien geringer w\u00e4ren. Das ist der tiefere Grund, weswegen mit Basel III vor allem versucht wird, die Banken durch ein gr\u00f6\u00dferes Eigenkapitalpolster zu zwingen, mit einem kleineren Anteil an Drittmitteln auszukommen, den sogenannten Hebel also zu verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Die Banken haben, aus ihrer Sicht verst\u00e4ndlich, dagegen gek\u00e4mpft, dass die neuen Anforderungen zu radikal ausfielen. Zur Zeit brauchen sie nur ein Aktienkapital in H\u00f6he von 2 Prozent ihrer risikogewichteten Aktiva zu halten (&#8222;Kernkapitalquote&#8220;), nach Basel III werden sie dagegen 7 Prozent vorhalten m\u00fcssen. Diese 7 Prozent setzen sich zusammen aus einer neuen Kernkapitalquote von 4,5 Prozent und einem Risikopuffer von 2,5 Prozent. Au\u00dferdem wird diskutiert, dass die Aufsichtsbeh\u00f6rden bei Bedarf, also bei \u00dcberhitzung, antizyklisch weitere 2 Prozent an Kernkapital verlangen k\u00f6nnen. Ebenfalls noch in der Diskussionsphase ist der Vorschlag, f\u00fcr die allergr\u00f6\u00dften Banken der Welt einen zus\u00e4tzlichen &#8222;systemischen&#8220; Kapitalpuffer von 1 bis 2 Prozent einzuf\u00fchren. Banken wie JPMorgan oder die Deutsche m\u00fcssten in der n\u00e4chsten globalen Bubblephase daher eine Kernkapitalquote von 11 Prozent vorhalten. Das klingt nach viel, und h\u00e4tte theoretisch den gew\u00fcnschten Effekt &#8211; nur haben einige der gro\u00dfen Banken dank ihres Zugangs zum Kapitalmarkt schon jetzt solche Quoten. Simon Johnson vom MIT, der fr\u00fchere Chefvolkswirt des Internationalen W\u00e4hrungsfonds h\u00e4lt die neuen Quoten zu Recht f\u00fcr viel zu niedrig. In der S\u00fcddeutschen Zeitung wird er mit dem Satz zitiert: &#8222;Selbst Pessimisten, die ich kenne, sind entt\u00e4uscht. Es h\u00e4tten mindestens 15 Prozent (statt 7 Prozent Kernkapital) werden m\u00fcssen, und in guten Jahren 20 Prozent.&#8220; Kein Wunder, dass sich die Aktienkurse der finanzschwachen Banken nach der Verk\u00fcndigung der Beschl\u00fcsse deutlich erholten.<\/p>\n<p>F\u00fcr kapitalschwache Institute wie die Landesbanken werden allerdings auch die jetzigen Pl\u00e4ne zu fast nicht zu meisternden Problemen f\u00fchren. Aber ist es nicht ohnehin an der Zeit, dass in dem Sektor endlich mal gr\u00fcndlich aufger\u00e4umt wird? Wieso brauchen die Landesf\u00fcrsten solche Spielzeuge? Dutzende Milliarden an Steuergeldern sind in der Vergangenheit in das tiefe Loch genannt &#8222;Landesbanken&#8220; gekippt worden. Was h\u00e4tte daf\u00fcr an n\u00fctzlichen Dingen alles finanziert werden k\u00f6nnen! Die Landesbanken sind ein deutsches Strukturproblem.<\/p>\n<p>Leider verz\u00f6gern die Basler Beschl\u00fcsse den Anpassungsprozess sehr (bis 2015 beziehungsweise 2019 beziehungsweise sogar 2023). Die Vorstellung ist offenbar, dass dadurch den Banken, die nicht so leicht an neues Eigenkapital kommen k\u00f6nnen, die M\u00f6glichkeit gegeben wird, durch einbehaltene Gewinne und reduzierte Boni f\u00fcr die Manager und andere Mitarbeiter aus eigener Kraft ihren Kapitalstock zu vergr\u00f6\u00dfern. Zum Einen hei\u00dft das, dass die EZB auf Jahre hinaus daf\u00fcr sorgen muss, dass die Banken Gewinne machen k\u00f6nnen &#8211; sie muss f\u00fcr eine dauerhaft positiv geneigte Zinskurve, also sehr niedrige Geldmarkts\u00e4tze sorgen, auch wenn das vielleicht angesichts der Inflationsentwicklung nicht situationsgerecht w\u00e4re; sie macht sich auf diese Weise zum &#8222;fiscal agent&#8220; des Staates und verliert an Unabh\u00e4ngigkeit (genau wie die Fed, die Bank of England und die Bank of Japan, von anderen Notenbanken gar nicht zu reden). Wer will das? <\/p>\n<p>H\u00f6here Eigenkapitalquoten sind zwar n\u00fctzlich, sie sind aber nur eins von mehreren Mitteln, mit dem das volkswirtschaftlich so teure boom-and-bust-Modell des Sektors bek\u00e4mpft werden kann. Auch Banken, die ein dickes Kapitalpolster haben, k\u00f6nnen Konkurs gehen, wenn sie sich verspekuliert haben. Der Versuch, so etwas wie <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/analysen\/2010\/glass-steagall-act.pdf\" target=\"_blank\"><em>Glass-Steagall<\/em><\/a> wieder einzuf\u00fchren, wird immer wieder abgeschmettert. Wir brauchen auf Dauer aber einen strikt regulierten &#8222;langweiligen&#8220; und nur normal profitablen Sektor, der sich mit den Grundfunktionen der Banken befasst, und der im Ernstfall vom Staat gerettet wird, sowie einen nur leicht regulierten Finanzsektor, in dem sich wesentliche Teile des Investment Banking und der Hedge Funds wiederfinden w\u00fcrden, f\u00fcr den es aber keinerlei staatliche Auffangnetze g\u00e4be. <\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt vermutlich auch, dass die Banken kleiner werden m\u00fcssen. Von einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfenordnung an sollten die Eigenkapitalvorschriften prohibitiv teuer werden, so dass es gegen\u00fcber den kleineren Akteuren zu Wettbewerbsnachteilen kommt. Das ist ein Tabuthema. Schlie\u00dflich w\u00fcrde ich mir auch w\u00fcnschen, dass der Finanzsektor insgesamt kleiner wird. Es kann nicht angehen, dass in manchen Jahren ein Drittel bis die H\u00e4lfte der Unternehmensgewinne aus dem Finanzsektor stammt. Noch hat niemand belegen k\u00f6nnen, dass das Wachstum der Volkswirtschaft positiv mit der Gr\u00f6\u00dfe des Sektors korreliert ist. Vielleicht w\u00fcrden dann auch nicht so viele kluge junge Menschen Finance studieren wollen, eine per Saldo ziemlich irrelevante Disziplin.<\/p>\n<p>I get carried away, und h\u00f6re daher an dieser Stelle auf. Sch\u00f6nes Wochenende!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neuen Bilanzrelationen f\u00fcr Banken, die gerade in Basel vereinbart wurden und im November von der G20 abgesegnet und f\u00fcr verbindlich erkl\u00e4rt werden d\u00fcrften, sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber insgesamt viel zu zaghaft. 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