{"id":2557,"date":"2010-11-25T22:15:48","date_gmt":"2010-11-25T21:15:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2557"},"modified":"2010-11-26T00:35:34","modified_gmt":"2010-11-25T23:35:34","slug":"ein-hoch-auf-diese-regierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/11\/25\/ein-hoch-auf-diese-regierung_2557","title":{"rendered":"Ein Hoch auf diese Regierung"},"content":{"rendered":"<p>Lassen Sie uns den Hut ziehen vor dieser Regierung! Wann hatte die Bev\u00f6lkerung in Deutschland je eine in wirtschaftlichen Belangen ausgebufftere Regierung? Wann wurde das letzte Mal eine solch gro\u00dfartige Wachstumspolitik betrieben, die sich gleich dreier Schienen bedient? Dem Wechselkurs, den die Regierung elegant herunter redet, den Zinsen, die sie mit ihrem Insolvenzpl\u00e4nen f\u00fcr Euroland auf immer neue Tiefen fallen l\u00e4sst, sowie einer gezielten Lohnst\u00fcckkostensenkungspolitik, die die erarbeiteten Wettbewerbsvorteile zementiert? Was Kanzlerin Merkel samt ihren Beratern, den Herren Sch\u00e4uble, Br\u00fcderle und Weber (Bundesbank) da zaubern, steht makrom\u00e4\u00dfig den goldenen Zeiten eines Bill Clinton und Alan Greenspan in nichts nach. Ja, es ist schlauer. <\/p>\n<p>Deshalb bin ich auch f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr recht optimistisch, was das Wachstum in diesem unseren Lande betrifft. Bei einer solch grandiosen Steuerung sind gut und gerne mehr als 2,5 Prozent Wachstum drin. Die langj\u00e4hrigen Freunde des HERDENTRIEB merken es sp\u00e4testens hier: Die Wachstumswette ist mal wieder f\u00e4llig, wie jedes Jahr zum Geburtstag dieses Blogs. Mit ihr begann alles im November 2005. Waren meine ersten vier Wetten gut bis spektakul\u00e4r (<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/11\/16\/its-the-credit-stupid-2_18\" target=\"_blank\">die erste<\/a>), so war <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/11\/22\/es-kommt-alles-viel-schlimmer-die-wachstumswette-fur-2010_1155\" target=\"_blank\">die letzte vom November 2009<\/a> geradezu besch\u00e4mend schlecht. Ich habe zweierlei vollkommen falsch eingesch\u00e4tzt. Das eine tut weh: die Wirkung der Konjunkturprogramme.  Das andere h\u00e4tte ich mir selbst im Traum nicht ausmalen k\u00f6nnen: diese verdammt schlaue Regierung. <!--more--><\/p>\n<p>Deutschland ist eine Exportnation, klar. Und f\u00fcr eine Exportnation ist der Wechselkurs nicht unwesentlich. Wissen Sie noch, wo der Dollar\/Euro-Kurs vor einem Jahr lag? Bei rund 1,50 Dollar je Euro! Und k\u00f6nnen sie sich vorstellen, wohin der Kurs marschiert w\u00e4re, wenn die Amerikaner ihrer laxen Geldpolitik &#8211; wie geschehen &#8211; gefr\u00f6nt h\u00e4tten, die Europ\u00e4er aber mit dem Exit aus ihrer lockeren Geldpolitik begonnen h\u00e4tten (das hatten die Herren Trichet und Weber tats\u00e4chlich vor, im Januar, Februar)? Dann st\u00fcnde der Wechselkurs heute eher oberhalb der 1,80 Dollar als bei 1,70. Und wo liegt er tats\u00e4chlich? Bei 1,33! Das macht gut ein Prozent zus\u00e4tzliches Wachstum aus, mindestens. <\/p>\n<p>Wie hat es Angela Merkel geschafft, der deutschen Wirtschaft einen so vorz\u00fcglich niedrigen Wechselkurs zu zaubern? Sie hat einfach der ganzen Welt gezeigt, wie unglaublich wackelig die Konstruktion der W\u00e4hrungsunion ist. Sie hat im M\u00e4rz und April die Investoren und Spekulanten aus dem D\u00e4mmerschlaf gerissen, als sie immer wieder betonte, Griechenland k\u00f6nne auch pleitegehen, Griechenland bek\u00e4me alles, nur keine Hilfen aus Deutschland.<\/p>\n<p>Oberfl\u00e4chliche Gem\u00fcter (auch ich) haben das zun\u00e4chst mit der Wahl in NRW in Verbindung gebracht. Aber heute wissen wir, dass es kalkulierte Makropolitik war. Schauen Sie nur auf den Dollar\/Euro-Kurs. Er rasselte im Fr\u00fchjahr bis auf 1,20 in die Tiefe, weil alle Welt glaubte, das letzte St\u00fcndlein des Euro habe geschlagen. Doch dann floss doch Geld f\u00fcr Griechenland, der Rettungsschirm wurde aus der Taufe gehoben, die Zentralbank durfte Anleihen kaufen. Alles Dinge, die sich ein strammer deutscher Ordnungspolitiker beim Abschluss meiner Wachstumswette im November 2009 nicht h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen. Aber gut, so pragmatisch ist sie halt unsere Angela Merkel.<\/p>\n<p>Als dann der Fed-Chef Ben Bernake im Oktober sein irres Programm zur quantitativen Lockerung Nummer zwei auflegte und der Euro wieder \u00fcber 1,40 Dollar sprang, da legte die Kanzlerin nach. Sie wolle einen dauerhaften Krisenmechanismus installieren, die privaten Gl\u00e4ubiger m\u00fcssten zur Kasse gebeten werden, am besten alles bis 2013. Das hat sie das erste Mal f\u00fcr alle Anleger h\u00f6rbar in Deauville verk\u00fcndet (mit Sarkozy). Seither tobt die Euro-Krise wieder, aber der Euro hat zehn Cent abgegeben. Zehn Cent, die die heimischen Autobauer, Maschinenbauer, und all die anderen Exporteure gut gebrauchen k\u00f6nnen. Mag sich der Fed-Chef schwarz \u00e4rgern, gegen\u00fcber dem Euro wird der Dollar nicht schw\u00e4cher. <\/p>\n<p>Und der grandiose Nebeneffekt dieses Heraufbeschw\u00f6rens der Euro-Krise sind die rekordniedrigen Zinsen. Schauen Sie sich mal die Entwicklung der langj\u00e4hrigen Zinsen in Euroland an! Dass die deutschen Zinsen wie jetzt nach unten abknicken, w\u00e4hrend der Durchschnitt der Anderen nach oben zieht, das gab es noch nie. Das verunsicherte Kapital aus Irland, Portugal, Spanien, Griechenland flieht in Bundesanleihen &#8211; und  h\u00e4lt hierzulande die Zinsen so niedrig, wie sie noch nie waren. Das ist der Stoff, aus dem der Aufschwung ist. Die deutsche Wirtschaft w\u00e4chst real um knapp vier Prozent, die zehnj\u00e4hrigen realen Zinsen (also abz\u00fcglich der Inflation) liegen deutlich unter zwei  Prozent. Wow, was ne Party. Und die Notenbankzinsen liegen real leicht im negativen Bereich! Sie l\u00e4gen ohne die Euro-Krise h\u00f6her, weil dann die EZB mit dem Exit begonnen h\u00e4tte. <\/p>\n<p>Und last but not least: Die Regierung wei\u00df, dass Deutschland rund 13 Prozent billiger produzieren kann als der Rest Eurolands (wenn man die Lohnst\u00fcckkostenkurven zugrunde legt). Statt diesen Vorteil, der die Ungleichgewichte in Euroland bef\u00f6rdert hat, abschmelzen zu lassen, tut sie fast alles, damit die Lohnst\u00fcckkosten f\u00fcr die Unternehmen nicht ansteigen, zumindest nicht die Lohnnebenkosten. In der Gesundheit ist der Ausstieg aus der parit\u00e4tischen Beteiligung von Unternehmen und Arbeitnehmer schon beschlossen, die Pflegeversicherung soll teilweise auf Kapitaldeckung umgestellt werden und wenn Steuern erh\u00f6ht werden, dann die auf Tabak oder den Konsum, was man unter dem Schlagwort Mehrwertsteuerreform verkauft. Nun gut, die Unternehmen wird es nicht treffen und das ist doch eine tolle Nachricht f\u00fcr den Arbeitsmarkt. In welchem Land brummt es gerade so wie in Deutschland, wo werden sonst noch Besch\u00e4ftigungsrekorde gebrochen?  Richtig: Nur noch in den Emerging Markets.<\/p>\n<p>Wenn die realen Zinsen unterhalb des realen Wirtschaftswachstums liegen, dann geht es der Konjunktur gut. Liegen sie nur halb so hoch, dann geht es der Konjunktur pr\u00e4chtig. Das ist die Situation in Deutschland. Ob die L\u00f6hne tats\u00e4chlich steigen, ist unwesentlich. Die realen Zinsen sind es. Und auch beim Blick auf die zwei Charts, die ich immer in meinen Wachstumswetten bringe, spricht nichts gegen ein hervorragendes 2011. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/11\/Kreditrichtlinien_10q3.gif\" alt=\"Grafik: Bank Lending Survey - Kreditstandards - 10Q3\" title=\"Kreditrichtlinien_10q3\" width=\"400\" height=\"332\" class=\"alignnone size-full wp-image-2569\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/11\/Kreditrichtlinien_10q3.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/11\/Kreditrichtlinien_10q3-300x249.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/11\/Kreditnachfrage_10q3.gif\" alt=\"Grafik: Bank Lending Survey - Kreditnachfrage der Unternehmen - 10Q3\" title=\"Kreditnachfrage_10q3\" width=\"400\" height=\"341\" class=\"alignnone size-full wp-image-2570\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/11\/Kreditnachfrage_10q3.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/11\/Kreditnachfrage_10q3-300x255.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Topp, die Wette gilt: Die deutsche Wirtschaft w\u00e4chst 2011 um 2,5 Prozent und mehr \u2013 und m\u00f6gen die B\u00fcrger Griechenlands, Irlands, Portugals und Spaniens noch so leiden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lassen Sie uns den Hut ziehen vor dieser Regierung! 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