{"id":2635,"date":"2010-12-21T18:07:57","date_gmt":"2010-12-21T17:07:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2635"},"modified":"2010-12-21T18:29:13","modified_gmt":"2010-12-21T17:29:13","slug":"der-euro-wackelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2010\/12\/21\/der-euro-wackelt_2635","title":{"rendered":"Der Euro wackelt"},"content":{"rendered":"<p>Manchmal wird mir doch etwas mulmig. Bisher hatte ich der Eurokrise ziemlich gelassen zugesehen, nach dem Motto, wir kommen in Europa nicht voran, wenn es nicht eine existenzielle Krise zu \u00fcberwinden gilt &#8211; ohne Krise kein Fortschritt in Richtung politische Union und Demokratie und Wohlstand f\u00fcr alle Europ\u00e4er. Daher fand ich es meistens toll, wenn es mal wieder eine Krise gab.<\/p>\n<p>Nur sind die Summen, um die es jetzt gehen k\u00f6nnte, so gewaltig, dass ein Auseinanderbrechen des Eurosystems nicht mehr auszuschlie\u00dfen ist. Die potenziellen Gl\u00e4ubiger, vor allem Deutschland sowie Holland, \u00d6sterreich und Finnland, auf die ein Drittel der Bev\u00f6lkerung und ein etwas gr\u00f6\u00dferer Anteil am gemeinsamen BIP entfallen, k\u00f6nnten schon in K\u00fcrze an einen Punkt kommen, an dem die Rettungsprogramme politisch nicht mehr zu vermitteln sind. Was haben vor allem die Deutschen davon? In den sieben Landtagswahlen, die 2011 anstehen, wird zu erkl\u00e4ren sein, warum es sich lohnt, weiterhin und in immer gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe der Zahlmeister Eurolands zu sein. Das ist kein Thema f\u00fcr Populisten. Frau Merkel wird sich zu einer gl\u00fchenden Verfechterin des europ\u00e4ischen Projekts wandeln m\u00fcssen, wenn sie argumentativ die Oberhand behalten m\u00f6chte. Hat die Bildzeitung eigentlich schon begonnen, sich auf das Thema &#8222;zur\u00fcck zur D-Mark&#8220; einzuschie\u00dfen?<!--more--><\/p>\n<p>Der Euro ist inzwischen fast unbemerkt zu einer Schwachw\u00e4hrung geworden. Seine handelsgewogene Abwertung, wie sie t\u00e4glich von der Bank of England berechnet wird, betr\u00e4gt seit Oktober 2009 &#8211; dem letzten Hoch &#8211; 12,5 Prozent; in derselben Zeit hat sich die britische W\u00e4hrung um rund ein Prozent aufgewertet, und das trotz eines riesigen Leistungsbilanzdefizits und eines staatlichen Haushaltslochs, das in Relation zum BIP in diesem Jahr mit 13,5 Prozent mehr als doppelt so hoch sein d\u00fcrfte wie das der Eurozone von voraussichtlich 6,5 Prozent. Das Vertrauen in den Euro ist offenbar hin, wenn ihm selbst das Pfund Sterling vorgezogen wird.<\/p>\n<p>Nun ist sogar die Kreditw\u00fcrdigkeit Frankreichs ins Gerede gekommen &#8211; ich sehe, dass die Kosten f\u00fcr die Ausfallversicherung (&#8222;<em>credit default swaps<\/em>&#8222;) franz\u00f6sischer Staatsanleihen auf ein Rekordniveau gestiegen sind: Mitte 2009 hatte es, fast so wie in Deutschland, 25.000 Euro pro Jahr gekostet, zehnj\u00e4hrige Anleihen im Nominalwert von 10 Mio. Euro gegen einen Zahlungsausfall zu versichern, heute sind es inzwischen 123.000 Euro. Dabei hat sich der Renditeabstand zu Bundesanleihen bereits auf 35 Basispunkte vergr\u00f6\u00dfert &#8211; vor der Krise waren 10 bis 20 Basispunkten normal. Am Markt wird bereits spekuliert, dass die franz\u00f6sischen Staatsschulden ihr Top-Rating verlieren k\u00f6nnten. Wenn auch Frankreich gerettet werden muss, k\u00f6nnen wir das Europrojekt ad acta legen. Schon mit Italien w\u00e4ren die Gl\u00e4ubiger \u00fcberfordert.<\/p>\n<p>Noch skeptischer sind die M\u00e4rkte nat\u00fcrlich gegen\u00fcber den L\u00e4ndern in der sogenannten Peripherie. <em>Credit default Swaps<\/em> kosten f\u00fcr Griechenland 877.000 Euro (11,80 Prozent) (Rendite f\u00fcr Zehnj\u00e4hrige in Klammern), f\u00fcr Irland 589.000 Euro (8,46 Prozent), f\u00fcr Portugal 427.000 Euro (6,29 Prozent), f\u00fcr Spanien 341.000 Euro (5,48 Prozent) und f\u00fcr Italien 218.000 Euro (4,61 Prozent). Im gro\u00dfen Ganzen frisst die Versicherung die Rendite mehr als auf und die Anleger kommen auf einen effektiven langfristigen Zins, der niedriger ist als die Rendite der zehnj\u00e4hrigen Bundesanleihe von zur Zeit 2,97 Prozent.<\/p>\n<p>Relativ am besten sieht es in Griechenland aus. Dort kostet \u00fcbrigens, um einmal kurz abzuschweifen, die Anleihe, die im Juni 2010 f\u00e4llig ist, nur noch 69,00 Euro (Kupon 6 1\/4 Prozent, Nominalwert 100). Wenn der sogenannte <em>Haircut<\/em> eines Tages, nach einer Umschuldung, 30 Prozent betragen sollte, haben die Anleger, die zum heutigen Kurs kaufen, nichts verloren, derweil ihr sogenannter laufender Zins (6,25\/69 =>) 9,06 Prozent betr\u00e4gt, was ja nicht schlecht ist. (Ein &#8222;<em>Haircut<\/em>&#8220; ist das Ma\u00df daf\u00fcr, um wie viel die Verbindlichkeiten eines Landes bei einer Umschuldung zu Lasten der Anleger reduziert werden.)<\/p>\n<p>Ein anderer Indikator f\u00fcr die Zunahme des Risikos ist der steile Anstieg der Renditen in den letzten Wochen. Das gilt auch f\u00fcr Deutschland: Seit August haben die Renditen der zehnj\u00e4hrigen &#8222;Bunds&#8220; von 2,12 Prozent auf 2,97 Prozent zugelegt, und die Kosten der Kreditversicherung sind ebenfalls kr\u00e4ftig gestiegen, auf jetzt 76.000 Euro. Sie sind jetzt h\u00f6her als die f\u00fcr US Treasuries.<\/p>\n<p>Ich behaupte, dass der Zinsanstieg am langen Ende der Kurve weniger mit anziehenden Inflationserwartungen zu tun hat als vielmehr mit den Problemen staatlicher europ\u00e4ischer Schuldner in Verbindung mit den vermutlich noch gr\u00f6\u00dferen Problemen der Banken. In Irland und Spanien wurden ja bekanntlich nicht die Maastricht-Kriterien verletzt &#8211; beide L\u00e4nder galten in dieser Hinsicht bis zuletzt als Musterknaben -, vielmehr waren die Regierungen gezwungen, ihren Bankensektor herauszuhauen. Dadurch kamen sie dann selbst ins Schleudern.<\/p>\n<p>Sowohl die nationalen Notenbanken als auch die nationalen Aufsichtsbeh\u00f6rden als auch die EZB hatten nicht bemerkt, wie sich gewaltige kreditbefeuerte Immobilienblasen bildeten und wie sich dadurch die Qualit\u00e4t der Bankaktiva existenzbedrohend verschlechterte. Oder sie hatten es vermutlich gemerkt, in ihrer Marktgl\u00e4ubigkeit aber darauf gesetzt, dass es keine systemischen Krisen mehr geben k\u00f6nnte. Oder sie hatten einfach vergessen, wie gef\u00e4hrlich Verm\u00f6gensblasen sind, und wie hilflos die Geldpolitik ist, wenn sie einmal geplatzt sind. Dabei h\u00e4tten sie nur nach Japan schauen m\u00fcssen &#8211; aber Japan wurde als irrelevanter Sonderfall abgetan: So dumm und lahm wie die japanischen Wirtschaftspolitiker w\u00fcrde man schon nicht sein.<\/p>\n<p>Die Probleme der Schuldner aus der Peripherie des Eurolands betreffen nat\u00fcrlich nicht nur die Gl\u00e4ubiger aus dem Euroland, sondern die ganze Welt, so wie ja auch die Pleite von Lehman Brothers globale Schockwellen ausgel\u00f6st hatte. Wir haben es hier mit einem noch gewaltigeren Gefahrenpotenzial zu tun. Daher steigen die Renditen jetzt weltweit. Die Basler Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die als Zentralbank der Zentralbanken gilt, hat <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/qtrpdf\/r_qt1012.htm\" target=\"_blank\">in ihrem j\u00fcngsten Quartalsbericht<\/a> gezeigt, dass die Banken der Welt Ende Juni allein gegen\u00fcber den vier L\u00e4ndern Griechenland, Irland, Portugal und Spanien Forderungen (&#8222;<em>foreign exposures<\/em>&#8222;) von insgesamt 2281 Mrd. Dollar in ihren B\u00fcchern hatten. Bei Lehman ging es damals um etwa 600 Mrd. Dollar. Es fragt sich, wie es um die Qualit\u00e4t der Aktiva und die Zahlungsf\u00e4higkeit der Schuldner aus diesen L\u00e4ndern bestellt ist. Der Markt jedenfalls ist zunehmend skeptisch. Wo ein \u00dcberangebot an Immobilien existiert, sind sowohl ein Preisverfall als auch eskalierende Bankenprobleme vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Die Anleger haben zur Zeit schlichtweg Angst, dass die Probleme Eurolands einen Dominoeffekt haben k\u00f6nnten. Sachwerte sind daher wieder gefragt, obwohl die nach wie vor niedrige Auslastung des globalen Produktionspotenzials und die hohe Arbeitslosigkeit eigentlich daf\u00fcr sprechen, dass es keine ernsthaften Inflationsgefahren gibt. Wer sein Geld einigerma\u00dfen sicher anlegen wollte, hat in den vergangenen Monaten schwedische, mexikanische, kanadische, amerikanische, deutsche, japanische und australische Aktien gekauft und erst einmal die Gewinne mitgenommen, die seit Anfang der achtziger Jahre bei festverzinslichen Wertpapieren aufgelaufen sind. Damals hatte es den Wendepunkt bei den Bondrenditen gegeben &#8211; als es f\u00fcr zehnj\u00e4hrige Bundesanleihen kurzzeitig einmal 10,7 Prozent gab. Auch Rohstoffe sind als angeblich sichere Anlage zur Zeit sehr beliebt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/12\/Renditen_10y_DE_1973-201011.gif\" alt=\"Grafik: Renditen 10-j\u00e4hriger deutscher Staatsanleihen seit 1973\" title=\"Renditen_10y_DE_1973-201011\" width=\"400\" height=\"314\" class=\"alignnone size-full wp-image-2638\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/12\/Renditen_10y_DE_1973-201011.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2010\/12\/Renditen_10y_DE_1973-201011-300x235.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Ich glaube nicht daran, dass uns jetzt schon wieder jahrzehntelang steigende Inflationsraten und steigende langfristige Zinsen bevorstehen, ich kann die Sorgen der Anleger aber nachvollziehen. Sie beobachten ja zudem auch mit Grausen, wie vor allem in den USA die Nachwirkungen der geplatzten Immobilienblase dadurch bek\u00e4mpft werden, dass durch den Ankauf von staatlichen und halbstaatlichen Anleihen immer mehr Geld gedruckt wird. Das erinnert fatal an die Geldpolitik nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Fr\u00fchjahr 2000, oder an einen Drogenabh\u00e4ngigen, der angeblich nur mit immer gr\u00f6\u00dferen Dosen an Heroin \u00fcberleben kann. Hier werden neue Blasen aufgepustet. Bei Rohstoffen sieht es schon jetzt danach aus.<\/p>\n<p>Was ist zu tun? Die Zeit dr\u00e4ngt, und mutige Entscheidungen sind gefragt. Wenn der Euro erhalten werden soll, m\u00fcssen <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/gros16\/German\" target=\"_blank\">belastbare L\u00f6sungen<\/a> gefunden werden: Der <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052748703766704576009423447485768.html\" target=\"_blank\">Rettungsschirm muss drei- bis viermal gr\u00f6\u00dfer sein als bisher<\/a>, es sollte unvoreingenommen \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.bruegel.org\/fileadmin\/files\/admin\/publications\/policy_briefs\/2010\/1005-PB-Blue_Bonds.pdf\" target=\"_blank\">gemeinsame Euroland-Anleihen<\/a> und den Einstieg in eine eng koordinierte Finanzpolitik gesprochen werden. Alles muss auf den Tisch. Und es fehlt nicht an vern\u00fcnftigen Vorschl\u00e4gen. Da Deutschland der Hauptgl\u00e4ubiger ist, kann es Bedingungen stellen, beispielsweise, dass es kein Steuerdumping mehr geben kann (Irland, Luxemburg, \u00d6sterreich), dass die Bankenaufsicht stark zentralisiert werden muss, dass die Geldpolitik auch daf\u00fcr sorgen muss, dass keine neuen Assetblasen entstehen (sie braucht also ein breiteres Mandat), und dass die jetzigen Schuldnerl\u00e4nder gezwungen werden, ihre Haushaltsdefizite in einem \u00fcberschaubaren Zeitraum auf das Niveau ihrer Investitionen zur\u00fcckzufahren und dann dort zu belassen. Strikte Konditionalit\u00e4t ist dringend geboten.<\/p>\n<p>Wenn es so laufen sollte, dann war es am Ende doch eine gute Krise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal wird mir doch etwas mulmig. 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