{"id":275,"date":"2008-01-31T18:06:29","date_gmt":"2008-01-31T17:06:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/01\/31\/niemand-glaubt-mehr-an-supply-side-rezepte_275"},"modified":"2008-01-31T18:06:29","modified_gmt":"2008-01-31T17:06:29","slug":"niemand-glaubt-mehr-an-supply-side-rezepte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/01\/31\/niemand-glaubt-mehr-an-supply-side-rezepte_275","title":{"rendered":"Niemand glaubt mehr an Supply Side-Rezepte"},"content":{"rendered":"<p>Von 1973 bis 1979 war ich im Stab der f\u00fcnf &#8222;Weisen&#8220;, zu der Zeit also, als der Rat den Schwenk vom makro\u00f6konomischen Ansatz zum Monetarismus und zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik vollzog. Drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter, nachdem alle wirtschaftspolitischen Lehrst\u00fchle in diesem Land mit Mikro-Leuten besetzt sind, geht es wieder in die andere Richtung.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEs fehlt heute nicht an Wettbewerb, die Preissignale geben die Struktur der Nachfrage einigerma\u00dfen korrekt wieder, die Inflation ist unter Kontrolle, die Einkommensverteilung hat sich stark zugunsten des Produktionsfaktors Kapital verschoben, die Gewerkschaften haben fast jede Verhandlungsmacht verloren, der Staat hat seine Defizite beseitigt &#8211; woran mangelt es denn noch auf der Angebotsseite? Dennoch w\u00e4chst die Wirtschaft weder stetig noch rasch. Am Arbeitsmarkt sieht es immer besser aus, jedenfalls wenn man nur auf die Globalzahlen schaut. Das ist die wichtigste Erfolgsstory, die sich die Angebotspolitiker gutschreiben k\u00f6nnen. Warum aber hat sich nach all diesen Jahren der Reformen nicht das Wachstum der Produktivit\u00e4t beschleunigt? Ganz im Gegenteil, das Wachstum sinkt im Trend, so dass das, was wir mehr an Bruttosozialprodukt erwirtschaften, zunehmend auf mehr Arbeitseinsatz statt auf mehr Effizienz zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Bisher jedenfalls. Ziemlich traurig, das. Muss es nicht Ziel aller Reformen sein, dass wir auch ohne Tag und Nacht zu arbeiten wohlhabender werden? Das scheint bisher jedenfalls nicht gelungen zu sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/pub\/pdf\/mobu\/mb200801en.pdf\" target=\"_blank\">In ihrem j\u00fcngsten Monatsbericht zeigt die EZB<\/a>, dass die USA, die ganz ohne ideologische Scheuklappen stets eine antizyklische Makropolitik betrieben hatten, in den letzten zw\u00f6lf Jahren (1995 bis einschlie\u00dflich 2006) die Wachstumsrate ihre Produktivit\u00e4t (reales BIP pro Arbeitsstunde) auf durchschnittlich 1,9 Prozent steigern konnten, gegen\u00fcber 1,4 Prozent in den vorangegangenen zwanzig Jahren. Euroland hat es seit 1995 nur auf 1,3 Prozent gebracht, nach 2,7 Prozent in der Vorperiode. Welch eine Entt\u00e4uschung. Die EZB argumentiert, was nicht weiter \u00fcberrascht, dass es noch nicht genug Reformen gegeben hat, dass der sogenannte Lissabon-Prozess forciert werden muss. Angeblich bestehen die Probleme vor allem darin, dass die Arbeitsm\u00e4rkte immer noch nicht flexibel genug sind, dass es nicht genug Wettbewerb auf den Produktm\u00e4rkten gibt, dass die Eintrittsbarrieren f\u00fcr junge Firmen zu hoch sind und dass die Kapitalm\u00e4rkte unterentwickelt sind (sic!).<\/p>\n<p>Derweil hat der neue Chef des Internationalen W\u00e4hrungsfonds gerade den sogenannten Washington Consensus endg\u00fcltig aufgek\u00fcndigt. <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/cms\/s\/0\/59a9f1d8-ced5-11dc-877a-000077b07658.html\" target=\"_blank\">In einem Gastbeitrag in der Financial Times argumentierte Dominique Strauss-Kahn am Mittwoch<\/a>, dass strukturpolitische, also erst mittelfristig wirksame Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Fonds nach wie vor von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung sind, dass es jetzt aber angesichts der globalen Wachstumsverlangsamung auf eine wirksame antizyklische Politik ankommt. Er pl\u00e4diert f\u00fcr einen &#8222;targeted fiscal boost&#8220;. Mit anderen Worten, Strukturpolitik ist sch\u00f6n und gut und immer richtig, wie Motherhood and Apple Pie, aber nicht mehr sehr relevant, wenn platzende Blasen am amerikanischen Immobilienmarkt, Bankenkrisen und eine \u00d6lpreisexplosion die Weltwirtschaft in eine schwer zu beherrschende Abw\u00e4rtsspirale schicken. Er sagt im Grunde nur das, was jemand mit gesundem Menschenverstand empfehlen w\u00fcrde, und was die Amerikaner ohnehin bereits machen. Auch die EZB wird in nicht allzu ferner Zukunft einen Politikschwenk vollziehen.<\/p>\n<p>Auch nahezu perfekte Marktwirtschaften tendieren nicht zu st\u00f6rungsfreiem Wachstum, das immer rasch zum mittelfristigen Trend zur\u00fcckfindet. Wie die gro\u00dfe Depression und die endlose Deflationskrise Japans gezeigt haben, muss die Geld- und Wirtschaftspolitik fr\u00fchzeitig und energisch und nicht zu zaghaft gegensteuern. Sonst kann es ewig dauern, bis die Wirtschaft wieder brummt. In der Zwischenzeit sind m\u00f6glicherweise gewaltige Wachstumschancen vergeben worden. Die Leute sind am Ende viel \u00e4rmer, als sie es sein m\u00fcssten, wenn die Makroinstrumente angemessen eingesetzt worden w\u00e4ren. Alles hat seine Zeit: Strukturpolitik braucht man immer, aber zur Krisenabwehr ist der keynesianische Ansatz nach wie vor unverzichtbar. H\u00fcten wir uns vor den Ideologen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von 1973 bis 1979 war ich im Stab der f\u00fcnf &#8222;Weisen&#8220;, zu der Zeit also, als der Rat den Schwenk vom makro\u00f6konomischen Ansatz zum Monetarismus und zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik vollzog. 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