{"id":276,"date":"2008-02-05T19:34:50","date_gmt":"2008-02-05T18:34:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/02\/05\/schwacher-euro_276"},"modified":"2008-02-05T19:34:50","modified_gmt":"2008-02-05T18:34:50","slug":"schwacher-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/02\/05\/schwacher-euro_276","title":{"rendered":"Schwacher Euro"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Lehrbuch, oder besser: nach den Lehrb\u00fcchern, die ich kenne, h\u00e4tte der Euro in den letzten sieben Tagen die Schallmauer von $1,50 durchbrechen m\u00fcssen. Schlie\u00dflich hatte die Fed in zwei schnellen Schritten die Funds Rate um nicht weniger als 125 Basispunkte auf 3 Prozent gesenkt. Nur ganz kurzfristig war der Euro auf \u00fcber $1,49 gestiegen, war dann aber wieder auf knapp \u00fcber $1,48 gefallen, und ist dann am heutigen Dienstag richtig eingebrochen. Er liegt jetzt bei $1,4635.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nVielleicht sollte man das nicht \u00fcbergewichten, aber erstaunlich ist es schon, dass sich der Euro genau entgegengesetzt zu den Erwartungen &#8211; jedenfalls entgegen meinen Erwartungen &#8211; bewegt hat. Wenn man n\u00e4mlich auf die Termins\u00e4tze f\u00fcr die Fed Funds Rate schaut, reibt man sich die Augen: Da wird davon ausgegangen, dass sie im Sp\u00e4tsommer noch einmal um 100 Basispunkte unter dem jetzigen Niveau liegen werden, also bei 2 Prozent. Selbst wenn man das mit der Kerninflationsrate von zuletzt 2,4 Prozent (ggVj) vergleicht, ergibt sich ein negativer Realzins Erst recht kommt man zu diesem Ergebnis, wenn man die unbereinigte Verbraucherpreisinflationsrate (welch ein sch\u00f6nes deutsches Wort!) von 4,1 Prozent nimmt. Die Fed hat voll auf Expansionskurs umgeschaltet.<\/p>\n<p>Und die EZB? Streitet sich angeblich dar\u00fcber, ob die Zinsen bei 4 Prozent bleiben oder erh\u00f6ht werden sollten, bei Inflationsraten von aktuell 1,9 Prozent (core) und 3,2 Prozent (headline). Es ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich am kommenden Donnerstag etwas an dieser Haltung \u00e4ndern wird. Die EZB f\u00fcrchtet um ihren Ruf, und der ist angeblich gef\u00e4hrdet, wenn zu lange Inflationsraten hingenommen werden, die deutlich \u00fcber dem Ziel von &#8222;knapp unter 2 Prozent&#8220; liegen. Sie argumentiert neuerdings, dass die Gewerkschaften durch die hohe Inflation zu \u00fcberzogenen Lohnforderungen animiert werden k\u00f6nnten. Da die Unternehmen finanziell gut dastehen, w\u00e4re ihr Widerstand m\u00f6glicherweise schwach, so dass es dann letztlich doch &#8230;, Bingo, zu einer Lohn-Preisspirale kommen w\u00fcrde, also zur Katastrophe.<\/p>\n<p>Das scheint die M\u00e4rkte aber \u00fcberhaupt nicht zu beeindrucken: Dort eine extrem expansive, hier eine vergleichsweise restriktive Geldpolitik. W\u00e4re da nicht die normale Schlussfolgerung, dass der Euro sich noch einmal befestigen m\u00fcsste? Nicht zu vergessen im \u00dcbrigen, dass die US-Regierung gerade ein gewaltiges Ausgabenprogramm vorgestellt hat, das die Haushaltsdefizite erneut in die H\u00f6he treiben wird. Und das gewaltige Defizit in der amerikanischen Leistungsbilanz, durch das jeden Tag ein Dollarangebot von 2 Milliarden an den Markt kommt, wird auch nur ganz langsam kleiner. Soll all das gut f\u00fcr den Dollar sein?<\/p>\n<p>K\u00f6nnte es sein, dass die EZB es nicht ernst meint? Ich vermute, dass die j\u00fcngsten Zahlen zu den Einzelhandelsums\u00e4tzen sowie der heutige Einbruch der Stimmungsindikatoren den Eindruck erweckt haben, dass die EZB gar nicht anders kann, als ebenfalls demn\u00e4chst die Zinsen zu senken. Damit w\u00e4re der Zinsvorteil zugunsten des Euro geringer als bisher gedacht, was den Kursverfall erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. Aber eigentlich waren die amerikanischen Stimmungsindikatoren, die am Dienstag ver\u00f6ffentlicht wurden, noch viel negativer als alles, was zuletzt aus Euroland kam.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/02\/nmfbai_us_gdp.gif' alt='US Konjunktur und Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4t im Dinestleistungssektor' \/><\/p>\n<p>Die EZB meint es ernst! Der schwache Euro erleichtert ihr sogar das Festhalten an den 4 Prozent. Ich vermute dar\u00fcber hinaus, dass sie weiterhin sehr angetan ist von den Fortschritten am europ\u00e4ischen Arbeitsmarkt, wo die Arbeitslosenquote auf 7,2 Prozent gesunken und die Besch\u00e4ftigung im Vorjahresvergleich um nicht weniger als 1,9 Prozent gestiegen ist. Angetan wird sie auch sein von der deutschen Industrieproduktion, die im Dezember aller Voraussicht nach (wegen der boomenden Auftragseing\u00e4nge) gegen\u00fcber dem November saisonbereinigt um mindestens 1 Prozent zugelegt haben d\u00fcrfte, und gegen\u00fcber dem Vorjahreswert um 5,0 Prozent (die Zahlen werden am Freitag ver\u00f6ffentlicht). Was die harten Statistiken angeht, sieht alles immer noch sehr gesund aus. Die EZB kann es sich von daher leisten, ruhig abzuwarten. Schlie\u00dflich entsprechen Notenbankzinsen von 4 Prozent ja auch in etwa dem, was man als neutrales Niveau definieren w\u00fcrde, also ein Niveau, bei dem die gesamtwirtschaftliche Nachfrage weder stimuliert noch gebremst wird. Es entspricht etwa dem mittelfristigen Wachstum des nominalen Sozialprodukts des Euroraums, also dem Produkt der Wachstumsraten von Produktionspotential und angestrebter Inflation ( 2 1\/4 Prozent und 1,9 Prozent).<\/p>\n<p>Warum sonst k\u00f6nnte der Dollar gegen\u00fcber dem Euro noch so fest sein? Einer meiner Kollegen vermutet, dass die Amerikaner wegen der gro\u00dfen Unsicherheit und dem eventuell kommenden Abschreibungsbedarf ausl\u00e4ndische Kapitalanlagen aufl\u00f6sen und auf diese Weise Dollars importieren. Das w\u00fcrde auch erkl\u00e4ren, warum die Renditen f\u00fcr zehnj\u00e4hrige US Treasuries am Dienstag auf 3,54 Prozent gefallen sind (also, gemessen an der aktuellen Inflation, real ebenfalls weit im negativen Bereich liegen).<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit w\u00e4re, dass die M\u00e4rkte wegen der praktisch unvermeidlichen amerikanischen Rezession bereits darauf setzen, dass sich die US-Leistungsbilanz im Gefolge der amerikanischen Konsumschw\u00e4che sehr rasch verbessern wird. Der Konsum wird einbrechen, weil es bei den Immobilien zu einem Verm\u00f6gensschock kommen wird. Im vergangenen Halbjahr sind die H\u00e4userpreise in den 20 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten mit einer Verlaufsrate von nicht weniger als 11 Prozent gesunken. Angesichts des \u00dcberhangs an unverkauften Wohnungen wird vermutet, dass die Preise noch einige Zeit weiter sinken werden. Der Wert des bei weitem wichtigsten Verm\u00f6gensgegenstands amerikanischer Haushalte ist seit Menschengedenken nicht mehr so stark gefallen &#8211; man muss wohl bis in die drei\u00dfiger Jahre zur\u00fcckgehen. Wie es damals war, ist ja wohlbekannt.<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Schw\u00e4che des Euro gegen\u00fcber dem Dollar nur mit M\u00fche rational zu erkl\u00e4ren. Sie wird auch nicht lang anhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Lehrbuch, oder besser: nach den Lehrb\u00fcchern, die ich kenne, h\u00e4tte der Euro in den letzten sieben Tagen die Schallmauer von $1,50 durchbrechen m\u00fcssen. Schlie\u00dflich hatte die Fed in zwei schnellen Schritten die Funds Rate um nicht weniger als 125 Basispunkte auf 3 Prozent gesenkt. 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