{"id":280,"date":"2008-02-21T20:09:16","date_gmt":"2008-02-21T19:09:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/02\/21\/richtungswechsel-beim-iwf_280"},"modified":"2008-02-21T20:09:16","modified_gmt":"2008-02-21T19:09:16","slug":"richtungswechsel-beim-iwf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/02\/21\/richtungswechsel-beim-iwf_280","title":{"rendered":"Richtungswechsel beim IWF"},"content":{"rendered":"<p>Der Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) wird wieder keynesianisch &#8211; wie zu Zeiten seiner Gr\u00fcndung 1944. Lange war der IWF einer der prominentesten Gegner einer aktiven Fiskalpolitik. Mit dem neuen Chef des IWF, dem ehemaligen franz\u00f6sischen Finanzminister Dominique Strauss-Kahn, scheinen sich die Dinge jedoch zu \u00e4ndern. Schon auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos hatte er in einer <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZQe3nxdrOfo\" target=\"_blank\"> Diskussion \u00fcber die US-Finanzkrise die Industriestaaten dazu aufgerufen<\/a>, wegen der Gefahren f\u00fcr die Weltwirtschaft auch \u00fcber eine aktivere Fiskalpolitik nachzudenken.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSolche Aussagen gleichen einer Revolution im IWF. Denn eine aktive Fiskalpolitik ist unter IWF-\u00d6konomen nicht sehr beliebt. Mit vielen anderen Volkswirten gilt ihnen Geldpolitik &#8211; also das Setzen kurzfristiger Zinsen f\u00fcr die Wirtschaft &#8211; als erste Bastion zur Stabilisierung der Wirtschaft. Die Ver\u00e4nderung von Steuers\u00e4tzen oder von staatlichen Ausgaben sei im Gegensatz zur Geldpolitik zu langwierig, m\u00fcsse erst durch den politischen Prozess und sei dabei leicht f\u00fcr egoistische politische Interessen instrumentalisierbar. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden die B\u00fcrger auch genau wissen, dass die staatlichen Schulden von heute die h\u00f6heren Steuern von morgen sind und genau so viel Geld sparen wie der Staat in die Wirtschaft pumpt. Der expansive Effekt der Fiskalpolitik w\u00fcrde verpuffen. Deswegen sollten Politiker lieber ihre Finger von der Konjunkturst\u00fctzung lassen.<\/p>\n<p>In den USA haben solche \u00dcberlegungen freilich nie jemanden interessiert. Dort haben Pr\u00e4sidenten von links und rechts und der Kongress Fiskalpolitik immer zur St\u00fctzung der Konjunktur eingesetzt &#8211; im Gro\u00dfen und Ganzen mit gutem Erfolg. Die Leute haben das zus\u00e4tzliche Einkommen nicht gespart sondern wachstumsf\u00f6rdernd ausgegeben. <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/02\/08\/washington\/08fiscal.html\" target=\"_blank\"> Jetzt haben sie ein Paket von 168 Milliarden Dollar verabschiedet<\/a>, das durch Steuerr\u00fcckzahlungen den Konsum und durch gro\u00dfz\u00fcgigere Abschreibungsregeln die Investitionen st\u00fctzen soll. Doch bei den Europ\u00e4ern sind ausgeglichene Haushalte weiterhin h\u00f6chstes Ziel der Fiskalpolitik, Gefahren f\u00fcr die Konjunktur hin oder her. Das war lange Zeit auch das Credo des Internationalen W\u00e4hrungsfonds.<\/p>\n<p>Doch das scheint sich zu \u00e4ndern. <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/np\/speeches\/2008\/021308.htm\" target=\"_blank\"> Strauss-Kahn hat letzte Woche in einer Rede fiskalpolitisch nachgelegt<\/a>. Nicht nur die Industriestaaten sollten im Notfall mehr ausgeben oder weniger Steuern erheben. Wenn es hart auf hart kommt, sollten das auch die Regierungen von Schwellenl\u00e4ndern tun.<\/p>\n<p>Es ist nicht lange her, da war so was noch Teufelszeug. Bei den gro\u00dfen Finanzkrisen der Schwellenl\u00e4nder in den 90er Jahre war der Haushalts\u00fcberschuss erstes Gebot der IWF-Programme. Als die internationalen Investoren ihr kurzfristig angelegtes Kapital aus S\u00fcdostasien und Lateinamerika abzogen, gab der IWF den Staaten in der Krise Kredite nur unter der Auflage, schnell krasse Sparprogramme durchzuf\u00fchren. Die Haushalts\u00fcbersch\u00fcsse sollten das Vertrauen der Finanzm\u00e4rkte st\u00fctzen, dass man sein investiertes Geld auch wiederbekommen w\u00fcrden. Das Problem dabei war nur, dass die staatliche Sparpolitik in der Krise die angeschlagenen Wirtschaften noch weiter schw\u00e4chte. Das hat dem IWF schwere Kritik eingebracht. Prominentester Kritiker war der <a href=\"http:\/\/www2.gsb.columbia.edu\/faculty\/jstiglitz\/\" target=\"_blank\"> Nobelpreistr\u00e4ger Joseph Stiglitz<\/a>, der den <a href=\"http:\/\/www.wwnorton.com\/catalog\/spring03\/032439.htm\" target=\"_blank\"> Ma\u00dfnahmen des IWF ein ganzes Buch widmete<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/imf.org\/External\/NP\/ieo\/2003\/fis\/\" target=\"_blank\"> Der IWF hat das 2003 auch selbst eingesehen. In einem Bericht gestand er ein, dass er von den Krisenl\u00e4ndern viel zu harte Sparma\u00dfnahmen gefordert hatte<\/a>. Er hatte geglaubt, dass private Investitionen die L\u00fccke fehlender staatlicher Nachfrage gleich ausf\u00fcllen und damit das Wachstum st\u00fctzten w\u00fcrden. Das ist aber nie geschehen. Die Ma\u00dfnahmen verschlimmerten manche Krise. Die Analyse des IWF war falsch. Oft ging es nicht um zu wenig Vertrauen der internationalen Investoren. Viele Probleme der Entwicklungsl\u00e4nder waren eher durch zu schwache Nachfrage verursacht worden, was der Staat &#8211; so schreibt der IWF explizit &#8211; mit typischen keynesianischen Nachfrageprogrammen h\u00e4tte l\u00f6sen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So scheint die hausinterne Kritik des IWF von 2003 in der derzeitigen Finanzkrise langsam zur Grundlage konkreter Politikempfehlungen geworden zu sein. Man darf nicht vergessen, dass Dominique Strauss-Kahn 1998 mit dem damaligen deutschen Finanzminister Oskar Lafontaine noch an einer gemeinsamen europ\u00e4ischen Fiskalpolitik gearbeitet hatte. Daraus ist bekanntlich nichts geworden. Jetzt kann Strauss-Kahn solche Rezepte an prominenterer Stelle unterbringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) wird wieder keynesianisch &#8211; wie zu Zeiten seiner Gr\u00fcndung 1944. Lange war der IWF einer der prominentesten Gegner einer aktiven Fiskalpolitik. 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