{"id":281,"date":"2008-02-26T19:11:15","date_gmt":"2008-02-26T18:11:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/02\/26\/den-unternehmen-gehts-gut-den-verbrauchern-nicht_281"},"modified":"2008-02-26T19:11:15","modified_gmt":"2008-02-26T18:11:15","slug":"den-unternehmen-gehts-gut-den-verbrauchern-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/02\/26\/den-unternehmen-gehts-gut-den-verbrauchern-nicht_281","title":{"rendered":"Den Unternehmen geht&#8217;s gut, den Verbrauchern nicht"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/02\/PD08__073__811,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">Zahlen zur deutschen Konjunktur, die am Dienstagmorgen ver\u00f6ffentlicht wurden<\/a>, weisen immer noch das wohlbekannte Muster auf: den Unternehmen k\u00f6nnte es kaum besser gehen, die Verbraucher aber wollen oder k\u00f6nnen einfach nicht mehr Geld ausgeben. Da kann an Wachstum insgesamt nicht viel herauskommen. Letztlich sind die privaten Haushalte in einer Marktwirtschaft der Souver\u00e4n &#8211; wenn sie nicht kaufen, wissen die Unternehmen nicht so recht, was sie produzieren sollen. Gut f\u00fcr sie, dass es ausl\u00e4ndische Kunden gibt, die die deutschen Produkte klasse finden und so ziemlich jeden Preise bereit sind zu zahlen. Wer sich nur auf die inl\u00e4ndische Nachfrage verl\u00e4sst, hat ziemliche Probleme.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIn den Prognosen f\u00fcr das laufende Jahr, die vergangenen Herbst abgegeben wurden, wurde vor allem auf die Konsumausgaben als den neuen Motor des Aufschwungs gesetzt. Die Besch\u00e4ftigung nimmt wieder zu, mit Raten von zuletzt eineinhalb bis zwei Prozent j\u00e4hrlich, und die Arbeitslosenquote ist seit 2005 von knapp 12 auf 8 Prozent gefallen. Da in diesem Jahr zudem die Beitr\u00e4ge zur Arbeitslosenversicherung stark gesenkt wurden und keine weitere Steuererh\u00f6hungen ins Haus stehen, war das Umfeld eigentlich recht freundlich. Erstmals hatten auch Politiker aller Couleur ebenso wie die Mainstream-\u00d6konomen die Meinung vertreten, dass es bei den L\u00f6hnen in diesem Jahr ruhig etwas mehr sein d\u00fcrfte. Schlie\u00dflich sollten alle irgendwie am Aufschwung teilhaben.<\/p>\n<p>Bislang hat sich bei den Realeinkommen aber noch nichts getan. Trotz der sch\u00f6nen Erfolge bei der Besch\u00e4ftigung lag die Summe aller Nettol\u00f6hne und -geh\u00e4lter im vierten Quartal nominal nur um 2,6 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresniveau, bei den sogenannten Masseneinkommen, in die zus\u00e4tzlich die empfangenen Sozialleistungen eingehen, waren es nur 1,5 Prozent. Da die Inflation bei den Verbraucherpreisen im vierten Quartal 2,8 Prozent betrug, blieb f\u00fcr die Verbraucher unter&#8217;m Strich nichts \u00fcbrig. Es wurde mehr gearbeitet (gemessen an der Anzahl der Jobs), aber nicht mehr verdient. Gleicher Lohn f\u00fcr mehr Arbeit.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/02\/masseneinkommen.gif' alt='Masseneinkommen' \/><\/p>\n<p>Die privaten Konsumausgaben sind im vierten Quartal real gegen\u00fcber dem dritten Quartal um 0,8 Prozent gesunken. Das war kein Ausrei\u00dfer, denn auch gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal ergab sich ein R\u00fcckgang (-1,5 Prozent). Seit sechs Jahren gibt es hier per Saldo Stagnation.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/02\/priv_konsum_07q4.gif' alt='Private Konsumausgaben' \/><\/p>\n<p>All das hei\u00dft, dass die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer nach wie vor sehr schwach sein muss. Auf sechs Arbeitslose kommt nur eine offene Stelle. Es ist noch ein langer Weg zur Vollbesch\u00e4ftigung. So wie es aussieht, ist es zudem mit den Fortschritten am Arbeitsmarkt demn\u00e4chst vorbei. Die BIP-Prognosen f\u00fcr dieses Jahr pendeln sich bei nur 1,6 Prozent ein, so dass die Unternehmen diesen zus\u00e4tzlichen Output im Grunde ohne viel neue Leute schaffen d\u00fcrften. Daneben l\u00e4uft ja auch die Globalisierung mit voller Wucht weiter, und mit ihr der Druck auf die L\u00f6hne. Der H\u00f6henflug des Euro tut ein \u00dcbriges.<\/p>\n<p>Normalerweise, das hei\u00dft bei einem geringeren \u00dcberangebot an Arbeit, k\u00f6nnten die L\u00f6hne nach der Formel &#8222;Produktivit\u00e4t plus unvermeidlicher Preisanstieg&#8220; steigen, also mit eineinhalb Prozent f\u00fcr die mittelfristige (zehnj\u00e4hrige) Zuwachsrate des BIP je Erwerbst\u00e4tigenstunde sowie knapp 2 Prozent f\u00fcr die angestrebte Inflationsrate. Das ergibt 3 1\/2 Prozent, was nat\u00fcrlich nur als Ausgangspunkt f\u00fcr die Verhandlungen dienen kann. Aber es w\u00e4re immerhin deutlich mehr als in den Vorjahren. Effektive Lohnerh\u00f6hungen in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung w\u00e4ren aber wohl erforderlich, damit der private Verbrauch endlich einmal in die G\u00e4nge kommt. Es kann sogar argumentiert werden, dass es mehr als 3 1\/2 Prozent sein m\u00fcssten, dass eine weitere Umverteilung zugunsten der Kapitaleinkommen kontraproduktiv w\u00e4re. An der Gewinnlage der Unternehmen liegt es jedenfalls nicht, dass das Wachstum des BIP schon wieder abflacht.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/02\/funktionale_einkommensverteilung_07q4.gif' alt='Funktionale Einkommensverteilung' \/><\/p>\n<p>Jobs werden nicht zuletzt dann geschaffen, wenn die Umsatzerwartungen positiv sind. Kostensenkungen sind eine Strategie, mit der sich die Gewinne steigern lassen, besser ist es aber auf Dauer, wenn gleichzeitig das Aktivit\u00e4tsniveau erh\u00f6ht, also mehr produziert wird. Macht auch mehr Spa\u00df und erzeugt insgesamt ein dynamischeres Klima, in dem vieles machbar ist, was bei \u00fcbergro\u00dfer Vorsicht und Sparsamkeit unm\u00f6glich erscheint. Leider ist das vor allem Wunschdenken. Noch wird intensiv dar\u00fcber gestritten, wie der Kuchen verteilt wird, als dass man alles daran setzt, den Kuchen zu vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/02\/ifo_index_feb_08.gif' alt='Ifo Gesch\u00e4ftsklima Februar 2008' \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/portal\/page\/portal\/ifoHome\/a-winfo\/d1index\/10indexgsk?lang=d\" target=\"_blank\">Nach den Ifo-Zahlen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsklima im Februar sieht es bei den Unternehmen immer noch sehr positiv aus<\/a>. Der starke Euro hat sie bisher \u00fcberhaupt nicht aus der Bahn geworfen, was die erfreuliche Folgerung zul\u00e4sst, dass die deutschen Produkte preisunelastisch sind, weil sie dem entsprechen, was an den M\u00e4rkten heute nachgefragt wird, insbesondere in den rasch expandierenden Schwellenl\u00e4ndern und in den \u00fcbrigen L\u00e4ndern des Euroraums. Ein faszinierendes Detail in den Zahlen heute war, dass fast der gesamte Anstieg im Index auf den Einzelhandel zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Tut sich da am Ende doch was? Der Korrelation mit den tats\u00e4chlichen Einzelhandelsums\u00e4tzen ist allerdings historisch \u00fcberraschend schwach, so dass das vielleicht nicht viel hei\u00dfen muss.<\/p>\n<p>Das Erfreulichste heute war der starke Anstieg der Ausr\u00fcstungsinvestitionen im vierten Quartal (real 3,4 Prozent q\/q, 8,6 Prozent ggVj). Zwar hat das Auslaufen steuerlicher Anreize dabei eine Rolle gespielt, der Boom bei den Auftragseing\u00e4ngen und das N\u00e4herr\u00fccken von Kapazit\u00e4tsgrenzen nach vier Jahren Aufschwung waren aber mindestens genauso wichtig.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/02\/investitionen_07q4.gif' alt='Ausr\u00fcstungsinvestitionen 07Q4' \/><\/p>\n<p>Wenn jetzt tats\u00e4chlich auch die Nachfrage der Haushalte in Schwung k\u00e4me, vielleicht als Reaktion auf gro\u00dfz\u00fcgigere Lohnabschl\u00fcsse (Stahl, \u00f6ffentlicher Dienst), brauchte man nicht zu bef\u00fcrchten, dass Deutschland demn\u00e4chst in eine Rezession abgleitet. Im Grunde hat unser Land das Zeug dazu, auch mal wieder Europas Konjunkturlokomotive zu spielen. Wei\u00df noch jemand, wie sich das anf\u00fchlt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahlen zur deutschen Konjunktur, die am Dienstagmorgen ver\u00f6ffentlicht wurden, weisen immer noch das wohlbekannte Muster auf: den Unternehmen k\u00f6nnte es kaum besser gehen, die Verbraucher aber wollen oder k\u00f6nnen einfach nicht mehr Geld ausgeben. Da kann an Wachstum insgesamt nicht viel herauskommen. 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