{"id":288,"date":"2008-03-06T21:10:06","date_gmt":"2008-03-06T20:10:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/03\/06\/eher-deflation-als-stagflation_288"},"modified":"2008-03-06T21:10:06","modified_gmt":"2008-03-06T20:10:06","slug":"eher-deflation-als-stagflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/03\/06\/eher-deflation-als-stagflation_288","title":{"rendered":"Eher Deflation als Stagflation"},"content":{"rendered":"<p>Stagflation ist das Modethema dieser Tage. Weltweit steigt die Inflation. Bei den Verbraucherpreisen hat sie sich binnen Jahresfrist auf fast 4 Prozent verdoppelt, und die Explosion der Rohstoffpreise k\u00f6nnte ein Zeichen daf\u00fcr sein, dass die Flucht in Sachwerte, also die Flucht vor der Geldentwertung, in vollem Gange ist. Gleichzeitig gibt es immer mehr Anzeichen, dass sich das Wirtschaftswachstum abschw\u00e4cht, global von 5 Prozent im Jahr 2006 auf knapp 4 Prozent in diesem Jahr. Steigende Inflation und stagnierender Output ergeben Stagflation.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDas ist das Schlimmste, was Notenbanken passieren kann: Weil die Inflation so hoch ist, k\u00f6nnen sie sich nicht leisten, die Nachfrage und damit das Wachstum durch niedrigere Zinsen zu stimulieren. Konflikte mit den jeweiligen Regierungen sind vorprogrammiert. Tun sie es dennoch, k\u00f6nnten die Inflationserwartungen nachhaltig anziehen, was die Pr\u00e4mien f\u00fcr das gestiegene Inflationsrisiko und damit die Anleiherenditen in die H\u00f6he treibt. Das ist wiederum schlecht f\u00fcr das Wachstum. Die Aktienm\u00e4rkte leiden ebenfalls, weil sie einerseits mit den (dann fallenden) Rentenkursen korreliert sind, und weil sich andererseits die Gewinnaussichten durch das schw\u00e4chere Wachstum eintr\u00fcben. Das kann nicht gut f\u00fcr die Investitionst\u00e4tigkeit sein.<\/p>\n<p>Erh\u00f6hen die Notenbanken dagegen die Zinsen, verliert die Wirtschaft noch mehr an Dynamik. Sie k\u00f6nnte in eine Rezession abgleiten, was besonders dann wehtut, wenn die Arbeitslosigkeit bereits hoch ist. Folgt die Stagflation auf eine l\u00e4ngere Periode robusten Wachstums, haben die Arbeitnehmer noch eine gute Verhandlungsposition und k\u00f6nnen Lohnerh\u00f6hungen durchsetzen, die \u00fcber das Produkt von unvermeidlicher Inflation und Produktivit\u00e4tswachstum hinausgehen und damit die Inflation weiter antreiben. Das provoziert weitere Zinserh\u00f6hungen &#8211; so geschehen in den siebziger Jahren.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/03\/tarifloehne_vpi_zins_1960-2007.gif' alt='L\u00f6hne, Inflation und Notenbankzins in Deutschland seit 1960' \/><\/p>\n<p>Wie sieht es heute aus? F\u00fcr die Weltwirtschaft insgesamt ist trotz der Probleme in den USA keine echte Stagnation in Sicht, weil die Dynamik der Schwellenl\u00e4nder ungebrochen ist. Das ist meiner Meinung nach auch der wichtigste Grund f\u00fcr die Explosion der Rohstoffpreise. Gro\u00dfe L\u00e4nder wie China, Indien, Brasilien und Russland haben einen immensen Nachholbedarf an Infrastruktur, an Autos, anderen langlebigen Konsumg\u00fctern und Wohnungen, allesamt rohstoff- und energieintensive Produkte, und sie haben neuerdings die finanziellen Mittel, sich diese Bed\u00fcrfnisse zu erf\u00fcllen. Die starke Nachfrage nach Rohstoffen trifft auf ein ziemlich unelastisches Angebot, weil die Produzenten bislang nicht davon ausgehen, dass diese Nachfragedynamik anhalten wird. Gibt es nicht so etwas wie einen Schweinezyklus, und folgt auf einen Preisboom nicht stets ein Einbruch der Preise? Warum viel Geld ausgeben f\u00fcr neue Produktionsfazilit\u00e4ten, wenn die Gewinne auch ohne mehr Produktion kr\u00e4ftig steigen?<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/03\/oelpreis_dollar_euro_1980-08.gif' alt='Er\u00f6lpreis in Dollar und Euro seit 1980' \/><\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/03\/non_fuel_commodities_1980-08.gif' alt='Rohstoffpreise ohne Erd\u00f6l seit 1980' \/><\/p>\n<p>Aber was hat eigentlich eine Erh\u00f6hung der Rohstoffpreise mit einem allgemeinen Anziehen der Inflation zu tun? \u00c4ndern sich die relativen Preise nicht st\u00e4ndig, ohne dass wir uns Sorgen um die Inflation machen m\u00fcssten? Telefonate und Fernreisen werden nicht nur relativ sondern auch absolut immer billiger, Heizung und medizinische Dienstleistungen immer teurer, so what? Wirklich ernst wird es nur, wenn das Preisniveau insgesamt immer rascher steigt.<\/p>\n<p>Gibt es Gr\u00fcnde, das zu vermuten? Die gibt es in der Tat. Da das Weltsozialprodukt in den vergangenen f\u00fcnf Jahren laut Internationalem W\u00e4hrungsfonds um etwa eineinhalb Prozentpunkte j\u00e4hrlich rascher zugenommen hat als im langfristigen Trend, sind die Kapazit\u00e4tsreserven offenbar n\u00e4her ger\u00fcckt. Das bedeutet, dass es leichter f\u00e4llt, die Preise zu erh\u00f6hen. Es mangelt zudem auch nicht an Liquidit\u00e4t &#8211; sie wurde vor allem durch die Interventionen zugunsten des Dollar geschaffen. Die Weltwirtschaft ist \u00fcberschwemmt mit Dollars. M\u00f6glicherweise ist inzwischen auch die Reservearmee an flei\u00dfigen und billigen Arbeitskr\u00e4ften geschrumpft, die bislang nicht nur die Lohninflation in den Schwellenl\u00e4ndern in Schach gehalten hat, sondern auch im Rest der Welt. Jedenfalls ist die Inflationsrate im BRIC-Bereich binnen Jahresfrist von 4,0 Prozent auf 7,0 Prozent gestiegen. Da zudem die W\u00e4hrungen dieser L\u00e4nder gegen\u00fcber dem Dollar in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten um etwa 10 Prozent aufgewertet haben, exportieren diese Schwellenl\u00e4nder neuerdings nicht mehr Deflation, sondern Inflation. Es sieht also ziemlich ernst aus.<\/p>\n<p>Trotzdem, wenn man ein Zwischenresum\u00e9 ziehen m\u00f6chte, w\u00fcrde man sagen, dass sich die Inflation in den Schwellenl\u00e4ndern eher normalisiert hat und keineswegs dabei ist, au\u00dfer Rand und Band zu geraten. Es ist nicht ungew\u00f6hnlich, dass die Inflation in armen, aber rasch wachsenden Volkswirtschaften rascher zunimmt als in kapitalreichen L\u00e4ndern. Eine Differenz von drei oder vier Prozentpunkten d\u00fcrfte normal sein. Das reflektiert das Ph\u00e4nomen, dass die Produktivit\u00e4t in der Industrie und in der Landwirtschaft durch die Intensivierung des Kapitaleinsatzes im Verlauf des Aufholprozesses sehr rasch zunimmt. Die L\u00f6hne in diesen Sektoren steigen entsprechend kr\u00e4ftig, wodurch die allgemeine Lohninflation (also auch die in den Dienstleistungsbereichen) sowie das Preisniveau insgesamt in die H\u00f6he getrieben werden. Es handelt sich einfach um eine Angleichung der internationalen Preisniveaus. Ohne h\u00f6here Inflation geht es nicht.<\/p>\n<p>Nicht zu vergessen: Die Hausse der Rohstoffpreise wird auf Dauer das Wirtschaftswachstum der Welt vermindern, weil der Kaufkraftverlust in den rohstoffimportierenden L\u00e4ndern der OECD, aber auch in China und Indien gr\u00f6\u00dfer ist als die sogenannte Absorptionsf\u00e4higkeit der Rohstoffexporteure, also der OPEC, Russlands, Australiens und Brasiliens. Die Preishausse entwickelt sich immer mehr zu einem Nachfrageschock f\u00fcr die Weltwirtschaft und kann daher nicht endlos weitergehen. Am Ende werden dadurch auch die Rohstoffpreise wieder fallen, vermutlich sogar sehr stark.<\/p>\n<p>Dann gibt es au\u00dferdem noch einige andere Asset Price Bubbles, die gerade platzen oder die darauf warten zu platzen. Dazu geh\u00f6ren die Immobilienblasen in den USA, in Gro\u00dfbritannien und Spanien, in China und Russland, sowie die \u00fcberteuerten Aktienm\u00e4rkte in China, Indien, in der Ukraine, vielleicht sogar immer noch in den USA. Wenn Blasen platzen, stellt sich stets heraus, dass sie zuvor zu einem wesentlichen Teil durch Schulden finanziert worden waren. Banken, Haushalte, institutionelle Anleger und andere Unternehmen sehen auf einmal, dass sie \u00fcberschuldet sind. Sie sind dann gezwungen, ihre Ausgaben zur\u00fcckzufahren. Grunds\u00e4tzlich f\u00fchren Einbr\u00fcche bei Immobilien und Aktienkursen zu einem R\u00fcckgang der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Sie wirken deflation\u00e4r.<\/p>\n<p>Ein echtes Inflationsrisiko g\u00e4be es nur unter zwei Voraussetzungen: Erstens m\u00fcssten die Notenbanken in Europa, Japan und in den Schwellenl\u00e4ndern aus Sorge um Wachstum und Besch\u00e4ftigung trotz der anziehenden Inflation eine deutlich expansivere Politik verfolgen. Danach sieht es nicht aus. Zweitens m\u00fcssten die Arbeitnehmer in der Lage sein, die Kaufkraftverluste, die sie durch die steigenden Energiepreise erleiden, durch entsprechend h\u00f6here Lohnabschl\u00fcsse auszugleichen. Auch danach sieht es \u00fcberhaupt nicht aus. Aus beiden Gr\u00fcnden ist die Situation fundamental anders als in den siebziger und fr\u00fchen achtziger Jahren. Es will sich einfach keine Inflationsmentalit\u00e4t einstellen. Daher ist auch Stagflation eher unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Und wie sieht es bei uns aus? Der starke Euro hat massiv preisd\u00e4mpfende Effekte. Er wirkt wie eine Zinserh\u00f6hung. <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pressconf\/2008\/html\/is080306.en.html\" target=\"_blank\">Die  Pressekonferenz von Herrn Trichet am Donnerstag enthielt keine Andeutung, dass demn\u00e4chst die Zinsen gesenkt werden k\u00f6nnten, trotz der etwas eingetr\u00fcbten Wachstumsaussichten<\/a>. Der Euro d\u00fcrfte daher fest bleiben. Das hat den Nebeneffekt, dass die Arbeitnehmer kaum eine Chance haben, die Einkommensverteilung wieder einmal zu ihren Gunsten zu ver\u00e4ndern. Die Stundenl\u00f6hne steigen laut EZB zur Zeit mit einer Rate von 2 1\/2 Prozent (ggVj), also deutlich langsamer als die Preise, die zur Zeit um 3,2 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresniveau liegen. Sie wirken damit ebenfalls preisd\u00e4mpfend. Und wie hoch sind die Lohnsteigerungen in Deutschland? <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/statistik\/mbwerte\/ix8.pdf\" target=\"_blank\">Im Anhang des j\u00fcngsten Monatsberichts der Bundesbank findet sich auf Seite 67 eine Tabelle<\/a>, nach der die gesamtwirtschaftlichen tariflichen Stundenl\u00f6hne im Dezember nur um 1,5 Prozent h\u00f6her waren als ein Jahr zuvor. Keine Inflation ohne Lohninflation! Deflation ist das passendere Wort f\u00fcr die Situation in Deutschland.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/pub\/pdf\/other\/ecbstaffprojections200803en.pdf\" target=\"_blank\">Die EZB erwartet in diesem Jahr beim realen Inlandsprodukt eine Zuwachsrate von 1,7 Prozent<\/a>, was angesichts des sogenannten Potenzialwachstums von 2 1\/4 Prozent nichts anderes bedeutet, als dass die Kapazit\u00e4tsauslastung wieder zur\u00fcckgeht. Zwar ist ein Notenbankzins von 4 Prozent neutral, aber nur in dem Sinne, dass eine Normalauslastung der Kapazit\u00e4ten vorliegt. Das ist aber immer weniger der Fall. Im vierten Quartal stieg das reale BIP von Euroland beispielsweise nur noch mit einer Jahresrate von 1,5 Prozent. Die Geldpolitik ist also restriktiv, und sie wird st\u00e4ndig restriktiver.<\/p>\n<p>Stagflation ist keine echte Gefahr und als Begriff v\u00f6llig unpassend f\u00fcr das, was sich im Euroland tats\u00e4chlich abspielt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stagflation ist das Modethema dieser Tage. Weltweit steigt die Inflation. Bei den Verbraucherpreisen hat sie sich binnen Jahresfrist auf fast 4 Prozent verdoppelt, und die Explosion der Rohstoffpreise k\u00f6nnte ein Zeichen daf\u00fcr sein, dass die Flucht in Sachwerte, also die Flucht vor der Geldentwertung, in vollem Gange ist. 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