{"id":2900,"date":"2011-03-25T09:45:02","date_gmt":"2011-03-25T08:45:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2900"},"modified":"2011-03-25T09:45:02","modified_gmt":"2011-03-25T08:45:02","slug":"inflation-wird-bald-zuruckgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/03\/25\/inflation-wird-bald-zuruckgehen_2900","title":{"rendered":"Inflation wird bald zur\u00fcckgehen"},"content":{"rendered":"<p>Gestern habe ich f\u00fcr 1,539 Euro den Liter getankt, und ich gehe davon aus, dass mir mein Stromversorger in K\u00fcrze die Preise um 20 Prozent oder so erh\u00f6hen wird. Ich sehe gerade, dass die von den Energierohstoffen getrieben <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/03\/PD11__123__614,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">Einfuhrpreise im Februar um 11,9 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert<\/a> lagen. Nicht nur das, sie steigen sogar immer rascher, n\u00e4mlich mit einer annualisierten Rate von 17,1 Prozent in den vergangenen sechs Monaten. Da die Importe von G\u00fctern und Dienstleistungen im vergangenen Quartal annualisiert 1062 Mrd. Euro betrugen, bei einem BIP von 2524 Mrd. Euro, k\u00f6nnten mich solche Zahlen erschrecken. Tun sie aber nicht. Ich glaube nicht, dass sich eine neue Inflationsmentalit\u00e4t breit macht.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Einfuhrpreise_und_VPI_1102.gif\" alt=\"Einfuhr- und Verbraucherpreise in Deutschland\" title=\"Einfuhrpreise_und_VPI_1102\" width=\"400\" height=\"320\" class=\"alignnone size-full wp-image-2901\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Einfuhrpreise_und_VPI_1102.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Einfuhrpreise_und_VPI_1102-300x240.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Wir haben es hier mit einer Ver\u00e4nderung der relativen Preise zu tun, m\u00f6glicherweise sogar nur mit einer tempor\u00e4ren Ver\u00e4nderung, nicht dagegen mit einem dauerhaft steileren Anstieg der Verbraucherpreise. Das gilt, so weit ich das sehe, nicht nur f\u00fcr Deutschland, sondern auch f\u00fcr das Euroland insgesamt und selbst f\u00fcr die Weltwirtschaft. Wenn sich eine wichtige Komponente im Preisindex kr\u00e4ftig verteuert, hei\u00dft das nicht, dass sich der Index insgesamt kr\u00e4ftig erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Wenn ich mehr f\u00fcr meinen Energieverbrauch ausgeben  muss, bleibt mir nichts anderes \u00fcbrig, als an anderer Stelle zu sparen. Die reduzierte Nachfrage nach, sagen wir mal, B\u00fcchern oder Rumpsteaks wird deren Preise dr\u00fccken, so dass sich beim Gesamtindex nicht viel tun wird. Nur wenn ich weniger spare als bisher, ich also genauso viele B\u00fccher und Rumpsteaks kaufe wie vor dem Schub bei den Energiepreisen, w\u00e4re der Gesamtindex st\u00e4rker betroffen. Es k\u00e4me in der Tat zu wesentlich h\u00f6heren Inflationsraten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem: Ich werde nicht so viel Auto fahren und stattdessen den Bus oder das Fahrrad nehmen, und versuchen, weniger Energie zu verbrauchen, vor allem also weniger zu duschen und nicht so viel fernzusehen. Mein Warenkorb wird sich in Reaktion auf die Preissignale \u00e4ndern. Die Gewichte, die das Statistische Bundesamt den einzelnen Verbrauchskomponenten aufgrund von regelm\u00e4\u00dfigen Stichproben zuteilt, stimmen daher nicht mehr. Von dem, was teurer geworden ist, kaufe ich weniger: Die Ver\u00e4nderung des Preisindex auf der Basis der alten Gewichte \u00fcberzeichnet die tats\u00e4chliche Inflation.<\/p>\n<p>Weswegen ich mit r\u00fcckl\u00e4ufigen Inflationsraten auf der Verbraucherebene rechne, hat aber vor allem mit der Kapazit\u00e4tsauslastung zu tun. Nach wie vor ist sie in Deutschland und den anderen reichen L\u00e4ndern sehr niedrig. So war zwar die deutsche Industrieproduktion im Januar um 13,1 Prozent h\u00f6her als ein Jahr zuvor, sie lag aber immer noch um 5,9 Prozent unter dem zyklischen Hoch vom ersten Quartal 2008. Ber\u00fccksichtige ich zudem, dass der potenzielle Output der Industrie wegen der positiven Nettoinvestitionen und des stetigen Anstiegs der Produktivit\u00e4t \u00fcber das konjunkturelle Auf und Ab hinweg j\u00e4hrlich um etwa 1,5 Prozent zunimmt, betr\u00e4gt der Abstand zwischen dem, was aktuell produziert wird und dem, was ohne besondere Anstrengungen produziert werden k\u00f6nnte, rund 10 Prozent. F\u00fcr die Unternehmer in der Industrie ist es daher nicht leicht, ihre Preise zu erh\u00f6hen. Sie geben zwar eine Menge mehr f\u00fcr ihre importierten Inputs aus, beim \u00dcberw\u00e4lzen der gestiegenen Kosten an ihre Abnehmer aber hapert es.<\/p>\n<p>Ich habe eine solche Rechnung, wie fr\u00fcher schon einmal, f\u00fcr das BIP der W\u00e4hrungsunion angestellt. Die gesamtwirtschaftliche Produktion liegt danach in diesem Fr\u00fchjahr immer noch zwischen sechs und sieben Prozent unter ihrem Potenzial.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/EA_BIP_mit_Trend_10Q4.gif\" alt=\"Trendwachstum und Outputl\u00fccke in Euroland\" title=\"EA_BIP_mit_Trend_10Q4\" width=\"400\" height=\"306\" class=\"alignnone size-full wp-image-2902\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/EA_BIP_mit_Trend_10Q4.gif 400w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/EA_BIP_mit_Trend_10Q4-300x229.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Wenn ein so gro\u00dfer Teil der Kapazit\u00e4ten nicht genutzt wird, ist der Wettbewerb besonders scharf. Wer seine Preise erh\u00f6ht, gef\u00e4hrdet seinen Umsatz. So schlimm ist die Lage allerdings noch nicht. Immerhin steigen die deutschen industriellen Erzeugerpreise seit einiger Zeit ebenfalls beschleunigt, n\u00e4mlich mit einer Verlaufsrate von 8,0 Prozent (August bis Februar), und von 6,4 Prozent in der Eurozone (Juli-Januar). Kurz, zum Teil ist es trotz der niedrigen Kapazit\u00e4tsauslastung m\u00f6glich, die Importkosten zu \u00fcberw\u00e4lzen.<\/p>\n<p>Da aber auf den nachgelagerten Stufen ebenfalls Produktionsreserven existieren, vor allem in Form hoher Arbeitslosigkeit, kommt beim Verbraucher nur ein relativ geringer Teil des urspr\u00fcnglichen Kostenschubs an. Um wieder auf die letzten sechs Monate abzustellen: Die deutschen Konsumentenpreise sind in dieser Zeit mit einer annualisierten Rate von 2,6 Prozent, die von Euroland insgesamt mit einer von 2,0 Prozent gestiegen. Damit sind die Inflationsraten zwar deutlich h\u00f6her als vor einem Jahr, als auch ich noch dachte, dass Deflation ein echtes Risiko sei, sie liegen aber insgesamt noch im gr\u00fcnen Bereich.<\/p>\n<p>Vor allem, wenn ich die Preise f\u00fcr Energie ausklammere, kann ich keine Inflationsgefahren erkennen. Der so bereinigte deutsche Preisindex ist von August bis Februar auf&#8217;s Jahr hochgerechnet mit einer Rate von 0,9 Prozent gestiegen, und wenn ich jetzt noch die saisonalen Nahrungsmittel, die sich zuletzt rapide verteuert hatten, au\u00dfen vor lasse, komme ich auf etwa Null Prozent. Kann man Preisstabilit\u00e4t nennen. Das Gleiche gilt f\u00fcr Euroland insgesamt. Nicht selten ist die sogenannte Kerninflationsrate ein Fr\u00fchindikator f\u00fcr die tats\u00e4chliche Inflation. Die Aussichten k\u00f6nnten also positiver nicht sein.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit war Inflationsmentalit\u00e4t eng verbunden mit dem Anstieg der Reall\u00f6hne. Wenn die Arbeitnehmer in der Lage waren, ihre L\u00f6hne angesichts von Vollbesch\u00e4ftigung deutlich rascher zu steigern als die Unternehmen ihre Produktivit\u00e4t, war es verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig leicht, die Kosten zu \u00fcberw\u00e4lzen, woraus sich dann eine Lohn-Preisspirale entwickelte. Das war zu Zeiten, als die Gewerkschaften noch stark waren, und zwar nicht nur die im \u00f6ffentlichen Dienst. Inzwischen hat sich das radikal ge\u00e4ndert. Seit Jahrzehnten sind ihnen die Mitglieder weggelaufen, und von \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Lohnerh\u00f6hungen k\u00f6nnen sie nur tr\u00e4umen. F\u00fcr immer weitere Bereiche der Volkswirtschaft werden die L\u00f6hne inzwischen nicht mehr national, sondern international gesetzt. Das ist eine fast zwangsl\u00e4ufige Folge der immer intensiveren globalen Arbeitsteilung: Der chinesische Facharbeiter, der Hochgeschwindigkeitslokomotiven (was f\u00fcr ein sch\u00f6nes langes Wort!) herstellt, bestimmt zunehmend, wie viel sein deutscher Kollege verdienen kann: Sein Lohn liegt heute bei etwa einem Zehntel dessen, was sein deutscher Kollege verdient, die Qualifikationsunterschiede rechtfertigen den Unterschied aber tendenziell immer weniger. Da ist nicht viel zu machen au\u00dfer sich st\u00e4ndig weiterzubilden und, auf der Unternehmensebene, zu rationalisieren und die Kapitalintensit\u00e4t der Produktion zu erh\u00f6hen. Insgesamt sind die Arbeitnehmer in den reichen L\u00e4nder in keiner starken Verhandlungsposition.<\/p>\n<p>Wie sehen die Zahlen aus? Im vierten Quartal \u00fcbertraf der deutsche Index der Bruttol\u00f6hne und -geh\u00e4lter seinen Vorjahresstand um 1,0 Prozent, sowie den von vor zwei Jahren um 1,3 Prozent. Die Lage hat sich also zuletzt etwas verbessert, aber sie ist und bleibt deprimierend. Gut, dass wenigstens die Besch\u00e4ftigung steigt (+1,2 Prozent ggVj im Januar). Die Lohnst\u00fcckkosten, also die L\u00f6hne bereinigt um die Ver\u00e4nderung der Produktivit\u00e4t, sinken seit zwei Jahren und sind de facto immer noch auf dem Niveau von vor 15 Jahren. Im Euroland lagen die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter je Arbeitsstunde zuletzt um 0,8 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert. Wo soll da Inflation herkommen?<\/p>\n<p>Ohne Frage wird zur Zeit Inflation importiert, aber an der fundamentalen Preisstabilit\u00e4t, die hierzulande herrscht, \u00e4ndert das nichts. Das ist der Grund, weshalb die Renditen der deutschen Staatsanleihen auch bei den langen Fristen kaum h\u00f6her als 3 Prozent sind. Inflation ist schon lange nicht mehr das Schreckgespenst, das sie einst war. Deswegen denke ich auch nicht, dass die EZB die Zinsen aggressiv erh\u00f6hen wird. Bei Vollbesch\u00e4ftigung w\u00e4ren etwa vier Prozent angebracht, was der trendm\u00e4\u00dfigen Zuwachsrate des nominalen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die voraussichtliche Erh\u00f6hung um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent am 7. April sind eigentlich nur als ein Lebenszeichen der Notenbank zu deuten &#8211; seht her, ich bin auch noch da! Wauwau! Die Geldpolitik bleibt extrem expansiv. Das macht aber nichts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern habe ich f\u00fcr 1,539 Euro den Liter getankt, und ich gehe davon aus, dass mir mein Stromversorger in K\u00fcrze die Preise um 20 Prozent oder so erh\u00f6hen wird. Ich sehe gerade, dass die von den Energierohstoffen getrieben Einfuhrpreise im Februar um 11,9 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert lagen. 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