{"id":2914,"date":"2011-03-31T21:32:21","date_gmt":"2011-03-31T19:32:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=2914"},"modified":"2011-04-01T11:57:46","modified_gmt":"2011-04-01T09:57:46","slug":"britisches-wirtschaftsmodell-ist-gescheitert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/03\/31\/britisches-wirtschaftsmodell-ist-gescheitert_2914","title":{"rendered":"Britisches Wirtschaftsmodell ist gescheitert"},"content":{"rendered":"<p>Ich erinnere mich nur ungern an die vielen Artikel in der <em>Financial Times<\/em> und im <em>Economist<\/em>, in denen das britische Modell als Vorbild f\u00fcr die deutsche Wirtschaftspolitik empfohlen wurde. Ich kann nur sagen, ein Gl\u00fcck, dass wir uns nicht allzu sehr davon haben beeindrucken lassen, vor allem auch nicht von der Behauptung, dass der Euro der Anfang und das Ende allen \u00dcbels sei, oder dass die Dienstleistungen in einer reichen Volkswirtschaft der Wachstumsmotor <em>par excellence<\/em> seien und man ganz gut ohne einen nennenswerten Industriesektor auskommen k\u00f6nne. Wenn ich mir die aktuellen Zahlen ansehe, kann ich mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen. Zur Zeit l\u00e4uft in Deutschland in wirtschaftlicher Hinsicht praktisch alles besser als auf der Insel.<!--more--><\/p>\n<p>Der naheliegendste Indikator daf\u00fcr ist das BIP pro Kopf: Beim aktuellen Wechselkurs von 0,8840 Pfund pro Euro ist es hierzulande inzwischen deutlich h\u00f6her. Im ersten Quartal 2011 lag es, auf&#8217;s Jahr hochgerechnet, bei sch\u00e4tzungsweise 32.025 Euro, gegen\u00fcber 27.565 Euro in Gro\u00dfbritannien. Das ist eine Differenz von 16 Prozent. Da die britische Finanzpolitik auf absehbare Zeit sehr restriktiv sein muss, wenn die Tory-Regierung ihre ehrgeizigen Defizitziele erreichen will, ist nicht damit zu rechnen, dass sich der Abstand demn\u00e4chst verkleinern wird. Die britische Geldpolitik wird das nicht ausgleichen k\u00f6nnen &#8211; die Notenbankzinsen haben fast schon die Nulllinie erreicht. Die meisten Analysten erwarten, dass das deutsche reale BIP in diesem Jahr gegen\u00fcber 2010 um etwas mehr als 3 Prozent expandieren wird, das britische dagegen nur um 1,7 Prozent.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2915\" title=\"BIP_pro_Kopf_DE_UK_91Q1-10Q4\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/BIP_pro_Kopf_DE_UK_91Q1-10Q4.gif\" alt=\"Vergleich BIP Pro Kopf - Deutschland, UK\" width=\"450\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/BIP_pro_Kopf_DE_UK_91Q1-10Q4.gif 450w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/BIP_pro_Kopf_DE_UK_91Q1-10Q4-300x208.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat das schwache Pfund die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit der britischen Wirtschaft stark verbessert, in den Zahlen zeigt sich das bislang aber noch nicht: Im vierten Quartal 2010 \u00fcbertrafen die Ausfuhren von G\u00fctern und Dienstleistungen ihren Vorjahreswert real um 5,4 Prozent; in Deutschland waren es 15,7 Prozent. Was nicht ist, kann ja noch werden, ich vermute aber mal, dass es nicht werden wird: Die britische Produktionsstruktur passt nicht gut zur Struktur der globalen Nachfrage. Wer zu viele H\u00e4user baut, hat nicht gen\u00fcgend Ressourcen f\u00fcr Anderes, insbesondere nicht f\u00fcr die Investitionsg\u00fcter, die im Zentrum der Aufholprozesse in den Schwellenl\u00e4ndern stehen &#8211; und noch einige Jahrzehnte lang stehen werden.<\/p>\n<p>Die Vorteile einer unabh\u00e4ngigen Geldpolitik und die M\u00f6glichkeit, das Pfund abzuwerten, haben sich bisher noch nicht vorteilhaft in den Zahlen niedergeschlagen. Selbst der Arbeitsmarkt ist nicht mehr das Paradepferd, das er einst war. Nach den j\u00fcngsten Besch\u00e4ftigungszahlen hat sich die Lage zwar etwas verbessert, insgesamt sind sie aber noch um 1,9 Prozent niedriger als zur Zeit des letzten konjunkturellen H\u00f6hepunkts im vierten Quartal 2008. Die Anzahl der deutschen Jobs \u00fcbertrifft dagegen ihr fr\u00fcheres zyklisches Hoch vom Oktober 2008 um 0,9 Prozent. Einst waren die britischen Arbeitslosenquoten deutlich niedriger als die deutschen. Auch das hat sich geradezu dramatisch ver\u00e4ndert. Am Donnerstag meldete die Bundesanstalt f\u00fcr Arbeit f\u00fcr M\u00e4rz saisonbereinigt eine Quote von 7,1 Prozent; die letzte britische lag bei 8,0 Prozent (Januar).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2916\" title=\"Employment_DE_UK_Mio_91Q1-11Q1\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Employment_DE_UK_Mio_91Q1-11Q1.gif\" alt=\"Besch\u00e4ftigung - Deutschland, UK\" width=\"449\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Employment_DE_UK_Mio_91Q1-11Q1.gif 449w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Employment_DE_UK_Mio_91Q1-11Q1-300x199.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><\/p>\n<p>Trotz des schwachen Wirtschaftswachstums \u00fcbertrifft die britische Inflationsrate der Verbraucherpreise die deutsche um Einiges. Im Vorjahresvergleich waren es im Februar 4,4 Prozent gegen\u00fcber 2,1 Prozent. Bei den industriellen Erzeugerpreisen sah es ein bisschen anders aus: 5,3 Prozent zu 6,4 Prozent. Die Bank of England verfehlt damit ihr vom Schatzkanzler vorgegebenes Ziel von 2 Prozent sehr deutlich und m\u00fcsste eigentlich die Zinsen anheben. Anders als die EZB, die am 7. April den Hauptrefinanzierungssatz auf 1,25 Prozent erh\u00f6hen wird, hat die britische Notenbank angesichts der prek\u00e4ren wirtschaftlichen Lage erst einmal signalisiert, dass sie noch nicht aktiv werden will. Damit bleibt die Bank Rate mindestens bis zum Mai bei 0,5 Prozent. Das ist einer der Gr\u00fcnde, weswegen das Pfund tendenziell weiter gegen\u00fcber dem Euro abwerten wird.<\/p>\n<p>Ein anderer Grund ist das anhaltende Defizit in der britischen Leistungsbilanz: Es d\u00fcrfte 2011 erneut in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 1,7 Prozent des BIP liegen. Auch Euroland wird ein Defizit aufweisen, es ist aber mit etwa 0,3 Prozent um Einiges kleiner (Deutschlands \u00dcberschuss wird knapp 5 Prozent erreichen). Von der Leistungsbilanz her gibt es also an den Devisenm\u00e4rkten ein \u00dcberangebot an Pfund Sterling. Das k\u00f6nnte kompensiert werden durch autonome Kapitalimporte, ob es aber dazu in ausreichendem Ma\u00dfe kommt, muss bezweifelt werden. Die wichtigste Determinante von Kapitalstr\u00f6men sind die erwarteten Ver\u00e4nderungen von Assetpreisen, also Aktien und Immobilien. Aus amerikanischer oder asiatischer Sicht sind britische Aktien relativ billig und damit attraktiv, aber das gilt f\u00fcr die Aktien anderer europ\u00e4ischer L\u00e4nder gleicherma\u00dfen. Also kein Vorteil in dieser Hinsicht. Ganz klar ist hingegen, dass die britischen Immobilienpreise noch einen erheblichen Korrekturbedarf haben, vor allem wenn man sie mit den amerikanischen vergleicht. Nach jahrzehntelangen rasanten Zuwachsraten haben sie zwar 2008 ihren H\u00f6hepunkt \u00fcberschritten, bewegen sich aber seitdem nur leicht abw\u00e4rts und sind nach wie vor, gemessen an Kriterien wie &#8222;Mieteinnahmen zu Marktpreisen&#8220; oder &#8222;Schuldendienst zu Haushaltseinkommen&#8220;, \u00fcberteuert und damit nicht attraktiv f\u00fcr Kapitalanleger. Das Pfund wird also weiter abwerten.<\/p>\n<p>Ein ausgeglichener Staatshaushalt ist f\u00fcr sich genommen nicht erstrebenswert. Wenn der Staat in Bildung und Infrastruktur investiert und den folgenden Generationen damit einen gro\u00dfen Kapitalstock vererbt, ist nicht viel gegen Schulden machen einzuwenden. Das gilt auch f\u00fcr Schulden, die aus der Not geboren sind, vor allem durch Rezessionen und Kriege. Manchmal muss der Staat den privaten Sektor verdr\u00e4ngen oder mit seiner Nachfrage f\u00fcr ihn einspringen. Im Falle Gro\u00dfbritanniens zieht aber weder das eine noch das andere Argument. Das wird vor allem im Vergleich zu Deutschland augenf\u00e4llig. W\u00e4hrend das britische reale BIP in den beiden Rezessionsjahren 2008 und 2009 insgesamt um 5,0 Prozent zur\u00fcckging, waren es in Deutschland 3,7 Prozent und damit kaum weniger. Der Unterschied in den Auswirkungen auf die Staatsfinanzen war aber gewaltig. Im Jahr 2011 wird sich das gesamtstaatliche Defizit in Gro\u00dfbritannien laut Prognose der EU-Kommission vom vergangenen Herbst trotz aller Sparprogramme und Steuererh\u00f6hungen auf 8,6 Prozent des BIP belaufen, in Deutschland auf 2,7 Prozent. Im statistischen Anhang des <em>Economist<\/em> lese ich, dass die Mehrheit der Analysten f\u00fcr dieses Jahr inzwischen mit einem britischen Defizit von 9,0 Prozent sowie einem deutschen von sage und schreibe nur 0,5 Prozent rechnet. Man traut seinen Augen nicht..<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2917\" title=\"Public_Deficit_DE_UK\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Public_Deficit_DE_UK.gif\" alt=\"\u00d6ffentl. Finanzierungssaldo - Deutschland, UK\" width=\"450\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Public_Deficit_DE_UK.gif 450w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Public_Deficit_DE_UK-300x202.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>Jedenfalls wird die britische Schuldenquote, einst eine der niedrigsten der Welt, am Jahresende auf 83,5 Prozent oder mehr steigen, w\u00e4hrend die deutsche bei knapp 76 Prozent stagnieren d\u00fcrfte. Die Londoner Regierung hinterl\u00e4sst den folgenden Generationen weniger einen modernen Kapitalstock als vielmehr einen gewaltigen Schuldenberg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2918\" title=\"Public_Debt_DE_UK\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Public_Debt_DE_UK.gif\" alt=\"\u00d6ffentl. Verschuldung - Deutschland, UK\" width=\"450\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Public_Debt_DE_UK.gif 450w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/03\/Public_Debt_DE_UK-300x201.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>Wie in den USA r\u00e4cht sich nun auch in Gro\u00dfbritannien, dass lange Zeit nach dem Motto gewirtschaftet wurde &#8222;Wenn wir die Steuern senken, kommt es zu mehr Wachstum, wodurch sich die Steuersenkung im Wesentlichen selbst finanziert&#8220;. Vor allem f\u00fcr die sogenannten Leistungstr\u00e4ger in der City war das eine tolle Strategie, nicht dagegen f\u00fcr die Volkswirtschaft insgesamt. Die sogenannte Abgabenquote liegt auf der Insel bei knapp 41 Prozent (des BIP), in Deutschland bei knapp 43 Prozent. Niemand wei\u00df, was der optimale Anteil des Staates an der Wertsch\u00f6pfung ist, aber es l\u00e4sst sich mit einiger Sicherheit sagen, dass er nicht in der N\u00e4he von Null liegen sollte. Viele reiche L\u00e4nder haben Staatsquoten, die deutlich h\u00f6her sind als die deutsche.<\/p>\n<p>Deutschland ist ohne eine autonome Geldpolitik insgesamt viel besser gefahren als Gro\u00dfbritannien mit seiner nationalen Notenbank, und das trotz der gewaltigen Lasten durch die Wiedervereinigung und der zunehmenden Transfers an die schw\u00e4cheren Mitgliedsl\u00e4nder der W\u00e4hrungsunion. Es ist aber nicht damit zu rechnen, dass die Briten daraus folgern werden, dass sie sich vielleicht doch um eine Aufnahme in den Club bewerben sollten &#8211; wahrscheinlicher ist, dass sich der Trend hin zu einem Europa der zwei Geschwindigkeiten verst\u00e4rken wird, was Gro\u00dfbritannien dann zunehmend marginalisiert. Von dem politischen Endziel der Union will man ja ohnehin nichts wissen. De facto wird das K\u00f6nigreich daher auf die eine oder andere Weise austreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich erinnere mich nur ungern an die vielen Artikel in der Financial Times und im Economist, in denen das britische Modell als Vorbild f\u00fcr die deutsche Wirtschaftspolitik empfohlen wurde. 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