{"id":30,"date":"2005-12-11T14:46:01","date_gmt":"2005-12-11T13:46:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=30"},"modified":"2005-12-11T14:46:01","modified_gmt":"2005-12-11T13:46:01","slug":"noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30","title":{"rendered":"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Die deutsche Volkwirtschaft entwickelt sich zum Basar. Die L\u00f6hne sind zu hoch. Osteuropa zu nah. Und kein Industrieland hat so viele Arbeitspl\u00e4tze in den vergangenen 15 Jahren im industriellen Bereich verloren wie Deutschland (das stimmt nat\u00fcrlich nur, wenn Ostdeutschland 1991 als perfekt in den Weltmarkt integriert angesehen wird. Unsinn.)  Bella, ciao. Ciao, Bella Germania. So singt es der Professor aus M\u00fcnchen, der gro\u00dfe Hans-Werner Sinn, und er singt es umso lauter, je mehr eigene B\u00fccher er verkauft, in denen diese Thesen ausgew\u00e4lzt werden. Dadurch werden sie zwar nicht richtig, aber in den Medien und der \u00d6ffentlichkeit immer mehr zum Glaubensgrundsatz. Dabei haben schon so viele dagegen angeschrieben, <!--more-->der Sachverst\u00e4ndigenrat, der tapfere Gustav Horn erst vom DIW,<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=20\"> jetzt vom IMK aus<\/a>, selbst der differenzierte Chef des arbeitgebernahen Institutes der Deutschen Wirtschaft, Michael H\u00fcther und viele andere mehr. Aber Sinn ist auf allen Kan\u00e4len und auch in vielen Kommentaren dieses Blogs schimmert der (Un)Sinn durch.<\/p>\n<p>Ein neuer Versuch, die Debatte zu drehen:<\/p>\n<p>Dirk Schumacher, den ich hier im Blog schon \u00f6fter zitiert habe, weil er seit gut einem Jahr einer meiner Lieblingsvolkwirte ist, hat am Freitag ein grandioses Paper rausgebracht. Es r\u00e4umt mit vielen Mythen auf, die sich seit gut f\u00fcnf Jahren in die wirtschaftliche Debatte der Republik eingeschlichen haben. Schumacher ist der Deutschland-Volkswirt von Goldman Sachs, der US-Investmentbank. Er hat in Bonn studiert und dann in Frankfurt promoviert beim heutigen Bundesbankpr\u00e4sidenten Axel Weber, als der noch gut drauf war. Ja, Weber z\u00e4hlte einst, bevor er sich den Jargon der Bundesbank angew\u00f6hnt hat (angew\u00f6hnen musste?), zu den ganz wenigen deutschen Professoren, die international ein extrem gutes Standing hatten, die mittendrin in der internationalen Makrodebatte gesteckt haben, die das Geldmengengedusel der EZB kritisiert haben, die der Makrokoordination offen gegen\u00fcber standen.<\/p>\n<p>Also, beim jungen Weber hat Dirk promoviert, ist dann zu Goldman gekommen und hat unter Thomas Mayer das Handwerk gelernt. Mayer, heute bei der Deutschen Bank, ist auch so eine Koryph\u00e4e, vielleicht sogar der kl\u00fcgste deutsche Geld-\u00d6konom &#8211; aber er schafft es leider nie sich ganz von der dogmatischen Kieler Schule zu distanzieren und f\u00e4llt dann immer wieder in den uns\u00e4glichen Monetarismus zur\u00fcck, als wenn wir in einer Tauschwirtschaft lebten und ein gro\u00dfer Hubschrauber Geld abw\u00fcrfe. Heute ist Jim O\u2019Neill der Chef von Dirk. Jim wei\u00df wahrscheinlich gar nicht, wie man Mikro\u00f6konomie buchstabiert, daf\u00fcr ist er ein begnadeter Makro\u00f6konom mit steilen Thesen. Ich hab ihn letztes Jahr mal mit meinem Kollegen Marc Brost in der Fleetstreet in London interviewt &#8211; es war das gr\u00f6\u00dfte Interview, das ich je gef\u00fchrt habe. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2004\/35\/Interview_oNeill\">(&#8222;Ein absurdes Verst\u00e4ndnis von Wirtschaft&#8220;)<\/a><br \/>\nJetzt wissen Sie, wes&#8216; Geistes Kind Dirk Schumacher ist: Ein pragmatischer, moderner Makro\u00f6konom, eine wahre Trouvaille in der deutschen Zunft der Volkswirte. Dirk muss seine Aussagen dreimal abw\u00e4gen, denn bei Goldman muss das Research f\u00fcr die H\u00e4ndler verwertbar sein. Die wetten darauf und kein Volkswirt \u00fcberlebt, der zu oft, sei es aus ideologischer Verblendung, sei es aus mangelndem Gesp\u00fcr f\u00fcr die M\u00e4rkte und Makro schief liegt. Denn was ist Goldman Sachs in Wirklichkeit? Der gr\u00f6\u00dfte Hedge Fund &#8211;  so sagt man das zumindest \u201eim Markt\u201c.<\/p>\n<p>Die These des Papers ist der Titel: \u201eGerman Manufacturing Will Survive EU Enlargement\u201c, oder frei \u00fcbersetzt: Hans-Werner Sinn hat Unrecht. Die zentrale Argumentation zielt auf die zwar triviale,  in der deutschen Debatte allerdings fast untergegangene Erkenntnis, dass die absolute Lohnh\u00f6he nicht alles ist. Gegen\u00fcber dem Rest Eurolands habe Deutschland seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch die schmerzvolle Anpassungskrise der vergangenen Jahre wiederhergestellt. Aber selbst gegen\u00fcber Osteuropa gebe es Faktoren, die eine Investition hierzulande lohnender erscheinen lassen \u2013 trotz der optisch hohen L\u00f6hne.<\/p>\n<p>Das sind unter anderem die Infrastruktur, die h\u00f6here Rechtssicherheit, die bessere Ausbildung der Arbeitnehmer, die unbedingt durch weitere staatliche Investitionen gef\u00f6rdert werden m\u00fcsse. Dar\u00fcber hinaus das \u201esunk cost\u201c Argument. Kein Unternehmen f\u00e4ngt immer wieder bei null an. Wenn es mal hier investiert hat, dann spricht wenig f\u00fcr eine Schlie\u00dfung der hiesigen Anlagen. Sowie interne und externe Skaleneffekte. Die Skaleneffekte sorgen im Produktionsprozess daf\u00fcr, dass die \u201eInput-Faktoren\u201c, also vor allem die Arbeitnehmer, immer produktiver werden, je st\u00e4rker die Produktion steigt. Schumacher zeigt das exemplarisch an der Automobilindustrie und den Druckmaschinen-Herstellern Heidelberger Druck, MAN Roland sowie K\u00f6nig &#038; Bauer, die es zusammen an der weltweiten \u201ePrinting Press Industry \u201c auf einen Marktanteil von fast drei Vierteln bringen.<\/p>\n<p>Leider stellt Goldman Sachs diese Papers nicht ins Netz, sie sind den Kunden vorbehalten. Dankenswerterweise hat mir Dirk alle Grafiken zur Verf\u00fcgung gestellt. Einige sind sehr interessant, weil sie mit dem diffusen Aberglauben, alles sei ganz schlimm hierzulande, gr\u00fcndlich aufr\u00e4umen. Wiederum bitte ich um Verzeihung, dass ich die Grafiken mit englischer Beschriftung \u00fcbernehme.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs1_competitiveness.jpg' alt='Wettbewerbsf&Atilde;&curren;higkeit' \/><\/p>\n<p>Die Grafik zeigt die inzwischen zumindest international zum Klassiker mutierte Tatsache, dass Deutschland in den letzten Jahren ein \u201eLohnst\u00fcckkostenwunder\u201c erlebt hat. Damit hat es  seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit wiederhergestellt.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs2_China.jpg' alt='China' \/><\/p>\n<p>Wer hat Angst vor China? Kein anderes westliches Land produziert soviel von dem, was die Chinesen importieren wollen (oder m\u00fcssen).<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs3_Loan_growth.jpg' alt='Kredite' \/><br \/>\n<img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs4_Investment.jpg' alt='Investitionen' \/><\/p>\n<p>Die beiden Grafiken fundieren <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=18\">meine optimistische Wachstumswette<\/a>. Sie zeigen, dass hierzulande der Aufschwung in Vorbereitung ist. Die Kreditnachfrage des privaten Sektors zieht seit dem zweiten Quartal 05 wieder an. Die Ausr\u00fcstungsinvestitionen zeigen seit fast zwei Jahren in die richtige Richtung.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs5_BRIC.jpg' alt='BRIC' \/><\/p>\n<p>Die BRIC\u2019s (Brasilien, Russland, Indien, China, eine Wortsch\u00f6pfung von Jim O&#8217;Neill) sind die Wachstumszentren des Jahrzehnts \u2013 und Deutschland scheint nicht nur f\u00fcr China die richtigen Produkte parat zu haben.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs6_Exports.jpg' alt='Exporte' \/><\/p>\n<p>Deutschland h\u00e4ngt den Rest Eurolands beim Export ab. Das ist sch\u00f6n, aber auch gef\u00e4hrlich wie ich in <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=22\">Abwertungswettlauf via Lohnst\u00fcckkosten <\/a>versucht habe zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs7_FDI.jpg' alt='Direktinvestitionen' \/><\/p>\n<p>Ausl\u00e4ndische Investoren glauben mehr an die Wiederauferstehung der deutschen Wirtschaftskraft als das Gros unserer \u00d6konomen.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs8_FDI.jpg' alt='Direktinvestitionen' \/><\/p>\n<p>Das ist eine wundersch\u00f6ne Grafik! Die deutschen Investoren und Unternehmen investieren zwar heute mehr im Ausland als vor 15 Jahren, eine Flucht aus dem \u201everkrusteten Land\u201c gibt es aber nicht. (Der scharfe Knick in den Jahren 1997 bis 2003 d\u00fcrfte vor allem auf Portfolioinvestitionen zur\u00fcckgehen. Die Deutschen haben Aktien, vor allem Technologieaktien an der Nasdaq entdeckt \u2013 und sich ordentlich die Finger verbrannt.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs9_Table2.jpg\"><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs9_Table2_small.jpg' alt='Doing Business in 2006' \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eDoing Business in 2006\u201c ist eine Studie der Weltbank, die etwas genauer auf die Rahmenbedingungen von 155 Volkswirtschaften blickt. Es werden die Regulierungen, ihre Instanzen, die Rechtssicherheit und B\u00fcrokratie untersucht. Und siehe da: Von den \u201eosteurop\u00e4ischen Tigern\u201c schneiden nur zwei besser ab als Deutschland, das global auf Rang 19 gelandet ist. Es sind die beiden kleinen Baltischen Staaten Litauen und Estland.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs10_Knowledge.jpg' alt='Wissen' \/><\/p>\n<p>Und als letzte Grafik noch die Auswertung einer Studie, die einem im PISA-gesch\u00fcttelten Deutschland wohl niemand glauben wird: Deutschland hat ein unheimlich hohes Ma\u00df an Forschungs- und Entwicklungs-Wissen. Es liegt 20 Mal h\u00f6her als in Polen oder Tschechien.<\/p>\n<p>Die gemischten Schlussfolgerungen der Studie:<\/p>\n<ol>\n<li>Dirk Schumacher erwartet nicht, dass der Druck, der von der Globalisierung ausgeht, nachlassen wird. Das hei\u00dft, Deutschland muss auch weiterhin zum Wandel f\u00e4hig bleiben. Die Firmen werden weiter in Billiglohnl\u00e4nder verlagern. Aber das verarbeitende Gewerbe wird nach wie vor in diesem Land einen hohen Stellenwert haben. <\/li>\n<li>Kurzfristig m\u00fcssen die Kosten der Arbeit weiter sinken. Der eleganteste Weg seien weitere Arbeitszeitverl\u00e4ngerungen ohne Lohnausgleich.<\/li>\n<li>Die Produkt- und G\u00fcterm\u00e4rkte m\u00fcssen weiter liberalisiert werden.<\/li>\n<li>Die deutschen Unternehmen m\u00fcssen sich mehr auf &#8222;up-scale&#8220;-Produkte konzentrieren. Das gehe nur \u00fcber eine bessere Ausbildung, weshalb hier und jetzt mit den Investitionen in Bildung begonnen werden m\u00fcsse.<\/li>\n<p> Entscheidend f\u00fcr ein Wiedererstarken der deutschen Wirtschaft sei der private Konsum. Die Fiskalpolitik m\u00fcsse alles unterlassen, was die verf\u00fcgbaren Einkommen der Menschen weiter belaste. Leider lese sich das Koalitionspapier ganz anders. Die geplanten Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Einnahmesituation des Staates (Mehrwertsteuererh\u00f6hung, Pendlerpauschale, Eigenheimzulage, etc.) seien f\u00fcr die Erholung der deutschen Wirtschaft kontraproduktiv.\n<\/ol>\n<p>Meine Anmerkungen zu Schumacher&#8217;s Schlussfolgerungen:<\/p>\n<ol>\n<li>Wenn es stimmt, was Dirk Schumacher in seinem letzten global paper herausgefunden hat, n\u00e4mlich, dass die Kapitalrendite heute in Deutschland h\u00f6her ist als im Rest Eurolands, dann gibt es eigentlich keinen Grund mehr f\u00fcr Lohnzur\u00fcckhaltung. Ja im Gegenteil, dann m\u00fcssten die ausl\u00e4ndischen Firmen eigentlich wie verr\u00fcckt hier investieren, was durch seine Grafik zu den inl\u00e4ndischen Direktinvestitionen ja auch tendenziell gest\u00fctzt wird.<\/li>\n<li>Deutschland hat auf dem R\u00fccken anderer Eurol\u00e4nder seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit wiederhergestellt, was Schumacher in der Studie einr\u00e4umt.  Irgendwo ist aber der Punkt erreicht, wo wir mit der Abwertungsstrategie aufh\u00f6ren m\u00fcssen, um nicht einen veritablen Abwertungswettlauf in Euroland, in Osteuropa, in China auszul\u00f6sen, der nur Verlierer kennt, n\u00e4mlich Destabilisation Eurolands, Rezessoin und Massenarbeitslosigkeit.<\/li>\n<li>Ich glaube, den Konzernen ist weniger mit niedrigeren Lohnkosten gedient, als mit flexibleren Arbeitszeitmodellen. Ich w\u00fcrde nur dann zu Arbeitszeitverl\u00e4ngerung ohne Lohnausgleich raten, wenn im Gegenzug eine Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer ab einer vern\u00fcnftigen Eigenkapitalrendite festgeschrieben w\u00fcrde. <\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutsche Volkwirtschaft entwickelt sich zum Basar. Die L\u00f6hne sind zu hoch. Osteuropa zu nah. Und kein Industrieland hat so viele Arbeitspl\u00e4tze in den vergangenen 15 Jahren im industriellen Bereich verloren wie Deutschland (das stimmt nat\u00fcrlich nur, wenn Ostdeutschland 1991 als perfekt in den Weltmarkt integriert angesehen wird. Unsinn.) Bella, ciao. Ciao, Bella Germania. So [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9,14],"tags":[],"class_list":["post-30","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konjunktur-und-wirtschaftspolitik","category-wissen-und-glauben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn\u2019s-eindimensionalitat_30\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die deutsche Volkwirtschaft entwickelt sich zum Basar. Die L\u00f6hne sind zu hoch. Osteuropa zu nah. Und kein Industrieland hat so viele Arbeitspl\u00e4tze in den vergangenen 15 Jahren im industriellen Bereich verloren wie Deutschland (das stimmt nat\u00fcrlich nur, wenn Ostdeutschland 1991 als perfekt in den Weltmarkt integriert angesehen wird. Unsinn.) Bella, ciao. Ciao, Bella Germania. So [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn\u2019s-eindimensionalitat_30\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2005-12-11T13:46:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs1_competitiveness.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Robert von Heusinger\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Robert von Heusinger\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30\",\"name\":\"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2005-12-11T13:46:01+00:00\",\"dateModified\":\"2005-12-11T13:46:01+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4\",\"name\":\"Robert von Heusinger\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Robert von Heusinger\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/robert-von-heusinger\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn\u2019s-eindimensionalitat_30","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t - Herdentrieb","og_description":"Die deutsche Volkwirtschaft entwickelt sich zum Basar. Die L\u00f6hne sind zu hoch. Osteuropa zu nah. Und kein Industrieland hat so viele Arbeitspl\u00e4tze in den vergangenen 15 Jahren im industriellen Bereich verloren wie Deutschland (das stimmt nat\u00fcrlich nur, wenn Ostdeutschland 1991 als perfekt in den Weltmarkt integriert angesehen wird. Unsinn.) Bella, ciao. Ciao, Bella Germania. So [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn\u2019s-eindimensionalitat_30","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2005-12-11T13:46:01+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/gs1_competitiveness.jpg"}],"author":"Robert von Heusinger","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Robert von Heusinger","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30","name":"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2005-12-11T13:46:01+00:00","dateModified":"2005-12-11T13:46:01+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2005\/12\/11\/noch-einer-gegen-hans-werner-sinn%e2%80%99s-eindimensionalitat_30#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Noch einer gegen Hans-Werner Sinn\u2019s Eindimensionalit\u00e4t"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/359c269ac9be6a7a3529bff7b18ac5c4","name":"Robert von Heusinger","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a0b228cfe6009cf76b01362b64d1658814709a4497c9cdc2617816fa18a05d2f?s=96&d=mm&r=g","caption":"Robert von Heusinger"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/robert-von-heusinger"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}