{"id":3004,"date":"2011-05-05T13:43:43","date_gmt":"2011-05-05T11:43:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3004"},"modified":"2011-05-08T22:57:32","modified_gmt":"2011-05-08T20:57:32","slug":"die-irrtumer-des-hans-werner-sinn-folge-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/05\/05\/die-irrtumer-des-hans-werner-sinn-folge-ii_3004","title":{"rendered":"Die Irrt\u00fcmer des Hans-Werner Sinn (Folge II)"},"content":{"rendered":"<p>Der zweite Teil meiner kleinen <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/04\/11\/die-irrtumer-des-hans-werner-sinn-folge-i_2927\">Reihe<\/a> hat sich etwas verz\u00f6gert, was unter anderem daran liegt, dass ich diesmal versuche, ein <em>moving target<\/em> zu treffen. Es geht um Sinns Ausf\u00fchrungen zum Thema Target 2. Dies ist ein l\u00e4ngerer Beitrag, der mit dem Urteil enden wird, dass Hans-Werner Sinn eine Art Carl Schmitt der \u00d6konomie ist: Die oder Wir. Wenn es den Iren oder den Portugiesen gut geht, geht es uns schlecht \u2013 und umgekehrt. So gesehen w\u00e4re das Hilfsprogramm f\u00fcr Portugal also falsch. So denken viele in Deutschland, so einfach ist die Sache aber nicht.<!--more--><\/p>\n<p>In der urspr\u00fcnglichen Fassung des Arguments stellte Sinn die Behauptung auf, dass der stark angestiegene nationale Target-2-Saldo der Bundesbank ein zus\u00e4tzliches Risiko f\u00fcr den Steuerzahler darstellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><em>Die Deutsche Bundesbank hatte Ende des Jahres 2010 f\u00fcr etwa 326  Milliarden Euro Nettoforderungen gegen\u00fcber anderen Notenbanken des  Euro-Systems. Es handelt sich dabei um eine Art Kontokorrentkredit, der anderen L\u00e4ndern gew\u00e4hrt wird und im Wesentlichen aus Forderungen im Rahmen des Zahlungsverkehrs f\u00fcr Gro\u00dfbetr\u00e4ge besteht (Target 2). &#8230; Wenn die L\u00e4nder, deren Banken die Kredite gegeben wurden, zahlungsunf\u00e4hig  werden, haftet Deutschland. <\/em>(<a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/portal\/page\/portal\/ifoHome\/B-politik\/10echomitarb\/_echomitarb?item_link=ifostimme-wiwo-21-02-11.htm\" target=\"_blank\">Wirtschaftswoche<\/a>, 21.02.2011)<\/em><\/p>\n<p>Nicht zuletzt durch die hervorragende Arbeit des Kollegen Stefan Ruhkamp bei der FAZ wurde diese Behauptung inzwischen widerlegt.<sup><a href=\"#fn1\">*)<\/a><a name=\"text1\"><\/sup> Richtig ist, dass die Verlustrisiken f\u00fcr die EZB durch die Aufweichung der Anforderungen an die Sicherheiten und die marode Finanzlage der Staaten und der Banken in der europ\u00e4ischen Peripherie gestiegen sind. Die nationalen Target-Salden sind f\u00fcr die Risikoposition allerdings v\u00f6llig unerheblich. Die Risiken aus den Refinanzierungsgesch\u00e4ften des Eurosystems werden nach dem Kapitalschl\u00fcssel aufgeteilt. Ob sich also marode irische Banken bei der irischen Zentralbank oder der  Bundesbank refinanzieren, spielt keine Rolle f\u00fcr m\u00f6gliche Verluste.<\/p>\n<p>In seinem <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E62E44BC0A7D04F678183821F5960249F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\" target=\"_blank\">neuesten Beitrag zu dem Thema in der FAZ<\/a> nun operiert Sinn nicht mehr mit dem Target-Saldo der Bundesbank. Immerhin. Stattdessen hebt er auf die Target-Verbindlichkeiten der Krisenl\u00e4nder Griechenland, Irland, Portugal und Spanien in H\u00f6he von 340 Milliarden Euro ab. Deutschland hafte daf\u00fcr gem\u00e4\u00df seines EZB-Anteils. Auch diese Zahl ist problematisch, wenn es um die Absch\u00e4tzung der Ausfallrisiken f\u00fcr den deutschen Steuerzahler geht. Richtig macht es Thomas Mayer von der Deutschen Bank, der das Exposure der EZB \u00fcber das SMP-Programm, die Emergency Liquidity Assistance und die normalen Liquidit\u00e4tsgesch\u00e4fte zusammenz\u00e4hlt und dabei auf die Summe von 407 Milliarden Euro f\u00fcr Griechenland, Irland und Portugal kommt.<\/p>\n<p>Aber Sinn hat seine Hauptsto\u00dfrichtung l\u00e4ngst ge\u00e4ndert. Im Vordergrund steht jetzt nicht mehr der drohende Ausfall von Forderungen, sondern die Finanzierung des Leistungsbilanzdefizits der S\u00fcdl\u00e4nder \u00fcber die EZB. Denn diese &#8211; da ist ihm zuzustimmen &#8211; kommen in den Genuss von Kapitalstr\u00f6men zur Finanzierung von Importen, die nicht existieren w\u00fcrden, wenn die betroffenen L\u00e4nder nicht Mitglied einer W\u00e4hrungsunion w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Sinn w\u00e4re nicht Sinn, wenn er daraus nicht eine Schlussfolgerung ziehen w\u00fcrde, die zu seinen Vorstellung einer Nullsummen\u00f6konomie passt. Indem sich die Banken der Krisenl\u00e4nder verst\u00e4rkt bei der EZB finanzierten, entz\u00f6gen sie der deutschen Wirtschaft Kredit. Sinn bem\u00fcht sich, das Beispiel des irischen Bauern zu Ende zu denken, der einen Traktor in Deutschland kauft, und kommt nach Analyse der Forderungskette zu folgendem Schluss.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Die Bundesbank verzichtet also auf eine innerdeutsche Kreditvergabe  zugunsten einer Kreditvergabe \u00fcber die irische Notenbank. &#8230; [Der] Traktor [ist] gegen einen erzwungenen, kontokorrent\u00e4hnlichen Kredit der Bundesbank an  den irischen Bauern geliefert worden, der zu Lasten der Kreditvergabe an  deutsche Kreditkunden geht. Der Traktor ackert in Irland statt in  Deutschland.<\/em><\/p>\n<p>Die Iren leben auf unsere Kosten in Saus und Braus.\u00a0Deshalb w\u00e4re es besser, den Krisenl\u00e4ndern nicht zu helfen, so dass sie ihre Leistungsbilanzdefizite schnell zur\u00fcckfahren m\u00fcssen. Denn dann w\u00fcrden \u00a0sie uns auch nicht mehr unser Kapital klauen und wir k\u00f6nnten mehr investieren. Diese Schlussfolgerung setzt voraus, dass in Deutschland weniger Kredite vergeben werden konnten, weil die Bundesbank die hiesigen Banken nicht ausreichend mit Liquidit\u00e4t versorgen konnte.<\/p>\n<p>Das Argument ist weder empirisch noch theoretisch \u00fcberzeugend.\u00a0Ich kenne keinen Banker, der die Kreditvergabe eingeschr\u00e4nkt hat, weil er zu wenig Zentralbankgeld hat. Die Eigenkapitalausstattung mag eine Rolle spielen, aber nicht der Zugang zu Zentralbankliquidit\u00e4t. Schon gar nicht in der Finanzkrise, denn durch die Politik der Vollzuteilung k\u00f6nnen sich die Banken so viel Geld bei der EZB holen wie sie nur wollen. Und die gro\u00dfen Institute sind ohnehin nicht auf die Zentralbank angewiesen, sie besorgen sich ihr Zentralbankgeld auf dem Geldmarkt.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bank beispielsweise hat nach meinem Wissen w\u00e4hrend der Krise an keinem einzigen Refinanzierungsgesch\u00e4ft der EZB teilgenommen \u2013 \u00fcbrigens werden sie derzeit gerade wegen der Krise in der Peripherie regelrecht zugesch\u00fcttet, weil sie als stabil gelten (In normalen Zeiten kann das Bankensystem in einer modernen Volkswirtschaft weit gehend ohne Zentralbankgeld funktionieren, wie die BIZ in einem sehr guten <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/work292.htm\" target=\"_blank\">Paper<\/a> gezeigt hat \u2013 aber das nur am Rande).<\/p>\n<p>Die Bundesbank hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Schw\u00e4che der Kreditvergabe in der Finanzkrise kein Problem des Kreditangebots, sondern der Kreditnachfrage ist. Die Unternehmen wollten also keine Kredite. Und so war das auch in den Jahren zuvor \u2013 die Unternehmen haben nicht investiert, weil sie keine Absatzchancen f\u00fcr ihre Produkte sahen, nicht weil ihnen die Commerzbank keinen Kredit f\u00fcr die Anschaffung neuer Maschinen gegeben hat. Damals war es sogar h\u00f6chst popul\u00e4r Aktien zur\u00fcckzukaufen statt Neuinvestitionen zu t\u00e4tigen. Am Kapitalmangel kann es also nicht gelegen haben.<\/p>\n<p>Fazit: Weil er um jeden Preis seine Behauptung retten will, dass es Deutschland schadet, wenn in Irland oder Griechenland mehr Kredite vergeben werden, muss Hans-Werner Sinn \u00e4u\u00dferst kreativ mit Empirie und Theorie umgehen. Man kann trefflich dar\u00fcber streiten, ob ein schlagartiger Abbau der Leistungsbilanzdefizite in den Krisenl\u00e4ndern gut oder schlecht ist f\u00fcr Deutschland. Dann muss man sich beispielsweise die Auswirkungen auf die Exporte ansehen oder die Produktionsstruktur. Die Zentralbank spielt keine Rolle.<\/p>\n<p>Am kommenden Montag will Sinn in Berlin seine Thesen im Rahmen eines Vortrags begr\u00fcnden. Ich bin gespannt.<\/p>\n<hr align=\"left\" width=\"25%\"\/>\n<p><sup><a name=\"fn1\">*)<\/a><\/sup> Das Ifo-Institut stellt hierzu fest: <em>&#8222;Stellungnahme des ifo Instituts: Die Behauptung von Mark Schieritz ist falsch, denn Stefan Ruhkamp hat Prof. Sinn keineswegs widerlegt. Prof. Sinn hat in seinem Beitrag in der Wirtschaftswoche vom 21.02.2011 als erster weltweit auf die Target-Problematik hingewiesen. In welchem Umfang Deutschland f\u00fcr den Kreditfluss von Deutschland in die GIPS-L\u00e4nder in H\u00f6he von \u00fcber 300 Milliarden Euro haftet, war darin offen geblieben, da damals noch die notwendigen Informationen fehlten. Die Spezifizierung lieferte Sinn selbst &#8211; unseres Wissens ebenfalls als erster &#8211; in seinem Artikel in der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/rettungsschirm-fuer-den-euro-tickende-zeitbombe-1.1080370\" target=\"_blank\">S\u00fcddeutschen Zeitung vom 2.4.2011<\/a>. Dort schrieb er: &#8218;Wenn die Target-2-Kredite von den Gesch\u00e4ftsbanken der GIPS-Staaten nicht bedient werden und die GIPS-Staaten mitsamt ihrer Zentralbanken Pleite gehen, haften die restlichen Staaten des Euroraums gemeinschaftlich nach ihren Kapitalanteilen an der EZB. Deutschland haftet dann mit 33 Prozent oder 114 Milliarden Euro.&#8216; Erst mehr als zwei Wochen sp\u00e4ter, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E3E0460CC213B47629ED83B9695C48300~ATpl~Ecommon~Scontent.html\" target=\"_blank\">am 19.04.2011, folgte Ruhkamps Ver\u00f6ffentlichung in der FAZ<\/a>, die Sinn somit nicht widerlegte, sondern im Gegenteil best\u00e4tigte. Allerdings hatte auch Ruhkamp die Dimension der Target2-Kredite noch nicht erkannt, weshalb die FAZ am 4.5.2011 einen umfassenden Beitrag von Prof. Sinn zum Thema Target2 ver\u00f6ffentlichte. Er gibt den derzeit letzten Erkenntnisstand zu Target2 wieder.&#8220;<\/em> (<a href=\"#text1\">zur\u00fcck zum Text<\/a>)<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em> <\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zweite Teil meiner kleinen Reihe hat sich etwas verz\u00f6gert, was unter anderem daran liegt, dass ich diesmal versuche, ein moving target zu treffen. Es geht um Sinns Ausf\u00fchrungen zum Thema Target 2. 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