{"id":304,"date":"2008-04-07T15:24:52","date_gmt":"2008-04-07T13:24:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/04\/07\/ben-bernanke-der-retter_304"},"modified":"2008-04-07T15:24:52","modified_gmt":"2008-04-07T13:24:52","slug":"ben-bernanke-der-retter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/04\/07\/ben-bernanke-der-retter_304","title":{"rendered":"Ben Bernanke, der Retter"},"content":{"rendered":"<p>Ben Bernanke rettet die amerikanische Konjunktur. Oder doch nicht? Unter dem Titel &#8222;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E1456D71336BF4E0096FCB46F0597DF62~ATpl~Ecommon~Scontent.html\" target=\"_blank\">Der Retter<\/a>&#8220; hat sich Claus Tigges in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ausf\u00fchrlich mit den Ma\u00dfnahmen des Chefs der <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/\" target=\"_blank\">Federal Reserve<\/a> besch\u00e4ftigt. Ob er damit Erfolg haben wird, sagt der Autor allerdings nicht. Am Schluss bleibt allein die Erkenntnis, dass das weite \u00d6ffnen der Geldschleusen &#8222;letztlich nur zur Aufweichung der Geldstabilit\u00e4t f\u00fchrt&#8220; und so &#8222;die Saat f\u00fcr eine neue Preisblase auf einem Markt f\u00fcr Verm\u00f6genswerte&#8220; ausgebracht wird.<\/p>\n<p>Kann aber durch eine solche Politik immerhin eine Rezession vermieden oder abgek\u00fcrzt werden? Wir erfahren es nicht. Daf\u00fcr lernen wir, dass &#8222;Greenspan &#8230; ein Star [war und] Bernanke [jetzt seine] Fehler ausb\u00fcgeln&#8220; muss.*) Andererseits hinterl\u00e4sst der Text den Eindruck, als mache er dieselben Fehler wie sein Vorg\u00e4nger, n\u00e4mlich immer dann Gas zu geben, wenn es in der Wirtschaft nicht so gut l\u00e4uft, im Vertrauen darauf, dass die Inflation tendenziell zur\u00fcckgehen wird. Ben Bernanke also eher ein tragischer Held?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nTigges bedauert, dass die Fed drei Ziele gleichzeitig erf\u00fcllen muss, n\u00e4mlich Preisstabilit\u00e4t, maximale Besch\u00e4ftigung und m\u00e4\u00dfig hohe langfristige Zinsen. An den Eliteuniversit\u00e4ten Stanford und Princeton, wie es in seinem Artikel ehrf\u00fcrchtig hei\u00dft, war Bernanke bei seinen Forschungen aber zu der Erkenntnis gekommen, dass die Geldpolitik am besten \u00e0 la EZB einer Regelbindung, n\u00e4mlich einem expliziten Inflationsziel, unterliegen sollte &#8211; und zu sonst gar nichts, darf vermutet werden. &#8222;Bernanke muss nun den Mut aufbringen, sich vom Kurs seines Vorg\u00e4ngers zu entfernen. Sonst wiederholt er nur Greenspans Fehler&#8220;, schreibt Tigges<\/p>\n<p>Also was? Macht Bernanke zur Zeit etwas falsch? H\u00e4tte er Bear Stearns nicht retten sollen? H\u00e4tte er die Zinsen nicht so rasch um 300 Basispunkte senken sollen?<\/p>\n<p>In einer Krise, die Z\u00fcge einer Systemkrise hat, gilt der Grundsatz &#8222;first things first&#8220;, und das ist nun mal die Bereitstellung von fast unbegrenzter Liquidit\u00e4t zu g\u00fcnstigen Konditionen, was den Ankauf und die zeitweise \u00dcbernahme minderwertiger Aktiva aus dem Finanzsektor einschlie\u00dft. Die Notenbank von Hongkong (HKMA) hatte einst sogar Aktien angekauft, als eine Krise aus dem Ruder zu laufen drohte. Das war genau das Richtige, und f\u00fcr die Steuerzahler der Kolonie am Ende ein sehr gutes Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Soll die Fed auf einmal erkl\u00e4ren, sie strebe ein Inflationsziel von 2 Prozent an? Soll sie die Zinsen erh\u00f6hen? Was sind das f\u00fcr Rezepte? F\u00fcr jede Zentralbank ist das wichtigste Ziel nicht die Preisstabilit\u00e4t, auch wenn die nach ihrem Mandat in der Regel Priorit\u00e4t hat, sondern die Funktionsf\u00e4higkeit des Finanzsektors sicherzustellen, also die &#8222;Tauschwirtschaft&#8220; nicht zusammenbrechen zu lassen. Da die explizite Formulierung eines solchen Ziels die Akteure an den Geld- und Kreditm\u00e4rkten zu leichtsinnigem Verhalten animieren k\u00f6nnte, wird das nie so offen gesagt. Die Umst\u00e4nde lassen der Fed augenblicklich keine Wahl &#8211; sie tut im gro\u00dfen Ganzen das, was getan werden muss. Das hei\u00dft nicht, dass Bernankes Politik seit seinem Amtsantritt stets die richtige war. Immerhin hatte er aber durch das Anziehen der Zinsschraube zun\u00e4chst versucht, die Luft aus der Blase am Immobilienmarkt zu lassen.<\/p>\n<p>Ein Problem war auch der \u00fcberbewertete Dollar, der seinen Niederschlag in einem scheinbar endlosen Konsum- und Verschuldungsboom und j\u00e4hrlichen Leistungsbilanzdefiziten von 800 Milliarden Dollar fand. Die Amerikaner hatten weit \u00fcber ihren Verh\u00e4ltnissen gelebt, immer im Vertrauen darauf, dass sie einen so tiefen und soliden Kapitalmarkt besa\u00dfen, dass die Ausl\u00e4nder ihre Waren und Dienstleistungen bereitwillig gegen Dollarforderungen eintauschen w\u00fcrden &#8211; was auch jahrelang der Fall war. Nur jetzt nicht mehr! Das Ausland hat den USA gewisserma\u00dfen einen Margin Call zugestellt &#8211; die Kreditw\u00fcrdigkeit hat gelitten. Dass der Dollar nicht zuletzt wegen der niedrigen Fed-Zinsen so stark abgewertet hat und offenbar noch weiter abwertet, ist genau die richtige Medizin. Wenn die Inlandsnachfrage zugunsten der Auslandsnachfrage zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden muss, geht das am besten \u00fcber eine deutliche \u00c4nderung der relativen Preise, in diesem Fall also des Wechselkurses. Jetzt die Zinsen zu erh\u00f6hen, w\u00e4re kontraproduktiv, um es freundlich auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens w\u00e4re es f\u00fcr den Abbau der amerikanischen Ungleichgewichte nicht unbedingt hilfreich, wenn die EZB jetzt ebenfalls beg\u00e4nne, aus Sorge um die Konjunktur ihrerseits die Zinsen zu senken &#8211; weil dadurch die Dollarabwertung vermutlich fr\u00fchzeitig beendet w\u00e4re. Aber so wie die Fed grunds\u00e4tzlich nur amerikanische Interessen im Auge hat, ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass sich auch die EZB zuerst einmal von der konjunkturellen Lage und den Inflationsaussichten im Euroraum leiten l\u00e4sst. Die Volkswirtschaft des Euroraums ist beim jetzigen Wechselkurs und gemessen am nominalen BIP genauso gro\u00df wie die amerikanische und hat damit ebenfalls einen im Vergleich zum Binnensektor kleinen Au\u00dfensektor. Binnenwirtschaftliche Aspekte stehen hier wie dort im Vordergrund. Der n\u00e4chste Schritt der EZB wird daher eine Zinssenkung sein, auch wenn sie sich damit noch Zeit lassen wird. Die Inflation ist zu hoch, und sie ist sich nicht sicher, dass die Inflationserwartungen nicht weiter steigen (<a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/pub\/pdf\/mobu\/mb200803en.pdf\" target=\"_blank\">vgl. S. 38 im M\u00e4rz-Bulletin<\/a>).<\/p>\n<p>Zugegebenerma\u00dfen ist Inflation immer ein monet\u00e4res Ph\u00e4nomen. Die massiv expansive Geldpolitik der Fed hat hier ihre Risiken. Bernanke, der sich mit systemischen Krisen und Rezessionen auskennt, wei\u00df allerdings, dass auch eine extrem starke Ausweitung der Geldversorgung einhergehen kann mit Deflation. So geschehen in Japan, wo die Geldbasis, die bekanntlich von der Notenbank gesteuert werden kann &#8211; anders als M1, M2 und so weiter, jahrelang mit Raten von 20 bis 30 Prozent zugenommen hatte. Die Deflation war im japanischen Fall durch den Wertverlust der Aktiva von Banken und Haushalten verursacht. Um die Bilanzen nach diesen Verlusten wieder zu sanieren, die Passiva an die geschrumpften Aktiva anzupassen, musste lange Zeit \u00e4u\u00dferst sparsam gewirtschaftet werden. Die Kosten mussten runter, einschlie\u00dflich der L\u00f6hne. Das hie\u00df nichts anderes, als aggressiv die Schulden abzubauen. Die Folge war eine nicht enden wollende Schw\u00e4che der inl\u00e4ndischen Nachfrage und ein R\u00fcckgang des Preisniveaus. Erinnert sich, nebenbei gesagt, noch jemand daran, dass das japanische Staatsdefizit zeitweise 8 Prozent des BIP erreicht hatte? War auch nicht negativ f\u00fcr den Geldwert.<\/p>\n<p>Dass sich so etwas nach dem Platzen der Immobilienblase in den USA wiederholen k\u00f6nnte, ist vermutlich Ben Bernankes gr\u00f6\u00dfte Sorge. Ich denke schon, dass er gar nicht anders kann, als eine expansive Politik zu betreiben. Ob er letztendlich Erfolg haben wird, ist keineswegs ausgemacht. Die neue Euphorie an den Aktienm\u00e4rkten ist allerdings ein Zeichen, dass die Anleger durchaus daran glauben. Dr\u00fccken wir ihnen die Daumen.<\/p>\n<p style=\"line-height: 75%\"><font face=\"Arial\" size=\"1\">*) siehe F.A.S. vom 6. April 2008 (Print-Ausgabe)<\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ben Bernanke rettet die amerikanische Konjunktur. Oder doch nicht? Unter dem Titel &#8222;Der Retter&#8220; hat sich Claus Tigges in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ausf\u00fchrlich mit den Ma\u00dfnahmen des Chefs der Federal Reserve besch\u00e4ftigt. 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