{"id":309,"date":"2008-04-25T19:32:51","date_gmt":"2008-04-25T17:32:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/04\/25\/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309"},"modified":"2008-04-25T19:32:51","modified_gmt":"2008-04-25T17:32:51","slug":"ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/04\/25\/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309","title":{"rendered":"EZB muss R\u00fccksicht auf Konjunkturrisiken nehmen"},"content":{"rendered":"<p>Wie schnell sich die Dinge \u00e4ndern: Vor ein paar Tagen sah es noch ganz danach aus, als erw\u00e4ge die EZB ernsthaft, die Zinsen zu erh\u00f6hen. Die Lage bei den Auftragseing\u00e4ngen sah hervorragend aus, ebenso bei der Industrieproduktion, der Ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex war einige Monate in Folge wieder geklettert, die Besch\u00e4ftigung im Euroraum lag um anderthalb Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert, die Arbeitslosenquote war auf 7,2 Prozent gefallen, den niedrigsten Wert seit Beginn der W\u00e4hrungsunion, die Geldmenge M3 schien v\u00f6llig au\u00dfer Kontrolle geraten zu sein, jedenfalls aus Sicht der EZB, und vor allem war die Inflation bei den Verbraucherpreisen im M\u00e4rz auf 3,6 Prozent geklettert. Der starke Euro hatte bislang keine Spuren im Au\u00dfenhandel hinterlassen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nZudem hatte der IWF erneut prognostiziert, dass sich das Wachstum des globalen BIP in diesem und im n\u00e4chsten Jahr nur ein bisschen abschw\u00e4chen w\u00fcrde, jedenfalls nicht ann\u00e4hernd so stark wie zu Beginn des Jahrzehnts, als es zum letzten Mal zu einer Wachstumsdelle gekommen war. Da die Weltwirtschaft sich damit im Grunde weiterhin in einem Zustand der Hochkonjunktur befindet, d\u00fcrften die Rohstoffpreise daher hoch bleiben, so dass die Inflationsaussichten von dieser Seite her nach wie vor schlecht waren. Was den Euroraum betraf, bestand, oder besteht, zwar Konsens dar\u00fcber, dass sich das Wachstum in diesem Jahr verlangsamen w\u00fcrde, aber insgesamt schien sich realwirtschaftlich alles moderat und einigerma\u00dfen im Gleichgewicht zu entwickeln, wie es sich f\u00fcr den alten Kontinent geh\u00f6rt. Das einzig Irritierende war die Inflation. Wenig sprach jedenfalls daf\u00fcr, dass die EZB die Zinsen senken sollte, was wiederum der Grund f\u00fcr die Aufwertung des Euro war &#8211; die Fed befand sich demgegen\u00fcber auf Expansionskurs.<\/p>\n<p>Das Bild hat sich in den letzten Tagen nun doch ziemlich eingetr\u00fcbt, so wie es angesichts des starken Anstiegs der Einfuhrpreise in den letzten Monaten und des festen Euro eigentlich schon l\u00e4ngst f\u00e4llig gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wir erleben gerade einen massiven Verlust an Kaufkraft. Die Kommentatoren regen sich dar\u00fcber auf, dass die deutschen Renten in diesem Sommer statt um 0,5 Prozent um nicht weniger als 1,1 Prozent steigen werden. Real sinken sie aber um rund 2 Prozent. Im Euroraum gehen die L\u00f6hne neuerdings real ebenfalls zur\u00fcck. Das reflektiert die Schw\u00e4che im Kampf um die Anteile am globalen Output, in dem sich Euroland zur Zeit gegen\u00fcber den Rohstoffexporteuren auf der Verliererseite befindet. G\u00e4be es nicht den festen Euro, w\u00e4re die Lage nat\u00fcrlich noch viel schlimmer. Die USA m\u00fcssen ohne einen solchen Puffer auskommen &#8211; dort liegen die Einfuhrpreise um 13,4 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresniveau.<\/p>\n<p>Inzwischen ist nicht mehr zu leugnen, dass die jetzige \u00d6lkrise \u00e4hnlich ernst ist wie die zu Beginn der achtziger Jahre. Wenn der \u00d6lpreis nicht in K\u00fcrze deutlich f\u00e4llt, ist es schwer vorstellbar, wie der private Konsum in Fahrt kommen soll. Vom Wechselkurs her gewinnen die Haushalte zwar tendenziell an Kaufkraft, die Explosion der Preise f\u00fcr Energie und Nahrungsmittel f\u00fchrt aber leider dazu, dass es unterm Strich zu einem Verlust kommt. Nicht zu vergessen im \u00dcbrigen, dass es ja seit einiger Zeit auch betr\u00e4chtliche negative Verm\u00f6genseffekte in den L\u00e4ndern des Euroraums gibt, in denen die Konjunktur lange von steigenden Immobilienpreisen stimuliert worden war. Das gilt insbesondere f\u00fcr Spanien und Irland, etwas weniger auch f\u00fcr Italien und Frankreich. Vom Konsum in diesem Jahr viel zu erhoffen ist reines Wunschdenken.<\/p>\n<p>Der &#8222;\u00fcberteuerte Euro&#8220;, wie das gestern Nikolaus Piper in der S\u00fcddeutschen Zeitung geschrieben hat, &#8222;schadet der europ\u00e4ischen Exportwirtschaft. \u2026 der Druck auf alle Firmen, die in den Dollarraum exportieren, nimmt zu, je l\u00e4nger die W\u00e4hrungsspekulation dauert.&#8220; Das ist richtig, wird dem Ernst der Lage aber nicht gerecht. Denn erstens leiden auch solche deutschen und europ\u00e4ischen Anbieter unter dem schwachen Dollar, die nicht exportieren (weil sich der Wettbewerb mit den Amerikanern im Inland ebenfalls versch\u00e4rft), sondern es haben zweitens selbst diejenigen Exporteure gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten, die nicht in den Dollarraum exportieren, etwa nach Japan oder nach Gro\u00dfbritannien &#8211; die amerikanischen Unternehmen sind einfach \u00fcberall vom Preis her im Vorteil. Es regt mich auf, dass in der Presse immer nur die Unternehmen, die in den Dollarraum exportieren, als Leidtragende gelten.<\/p>\n<p>Und des weiteren: Haben wir es wirklich nur mit einer W\u00e4hrungsspekulation zu tun? Der Dollar ist schwach, weil es zu viel davon gibt, und weil die Ertr\u00e4ge aus Dollaranlagen wegen der US-Rezession (bei Aktien und Immobilien) und der expansiven Geldpolitik (bei Anleihen und Geldmarktpapieren) zur Zeit nicht attraktiv sind. Die Abwertung des Dollars war \u00fcberf\u00e4llig, weil das reichste und gr\u00f6\u00dfte Land nicht auf Dauer der gr\u00f6\u00dfte Nettokapitalimporteur bleiben konnte &#8211; in anderen Regionen der Welt kann man mit seinem Kapital schlie\u00dflich mindestens so hohe Ertr\u00e4ge erzielen wie in den USA, vor allem in den Schwellenl\u00e4ndern Asiens und Osteuropas. Die Anleger haben immer weniger Lust, ihr &#8222;concentration risk&#8220;, wie das Allan Greenspan mal genannt hat, weiter zu erh\u00f6hen, also alle Eier in den amerikanischen Korb zu stecken. Wenn es nur um W\u00e4hrungsspekulation ginge, k\u00f6nnte man schon bald eine Umkehr des Wechselkurses erwarten. Es geht aber um mehr, n\u00e4mlich um den Abbau des zentralen weltwirtschaftlichen Ungleichgewichts. Eine neue Struktur der relativen Preise, die das bewirkt, l\u00e4sst sich am leichtesten \u00fcber die Wechselkurse erreichen. Das hat wenig mit Spekulation, aber viel mit Marktwirtschaft zu tun, der Deflation einer Blase.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/04\/ifo_index_apr_08.gif' alt='Ifo Gesch\u00e4ftsklima April 2008' \/><\/p>\n<p>Ich vermute, dass der starke R\u00fcckgang des Ifo-Index in diesem Monat durch die anhaltende Konsumschw\u00e4che im Inland und den scharfen Gegenwind auf den Devisenm\u00e4rkten zu erkl\u00e4ren ist. <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/ezb\/pressenotizen\/2008\/20080425.geldmenge.pdf\" target=\"_blank\">Auch der au\u00dferordentlich geringe Anstieg der Geldmenge M1 im M\u00e4rz (2,9 Prozent ggVj) ist f\u00fcr mich ein Indiz, dass die europ\u00e4ische Nachfrage in den kommenden Monaten schw\u00e4cher ausfallen wird. Der R\u00fcckgang der Zuwachsrate von M3 von 11,3 Prozent im Februar auf 10,3 Prozent im M\u00e4rz weist in dieselbe Richtung, ebenso wie die schwache Kreditvergabe an die Haushalte (5,4 Prozent ggVj)<\/a>. Offenbar bricht die Nachfrage nach Hypotheken gerade weg. Es verbl\u00fcfft nur auf den ersten Blick, dass gleichzeitig die Kredite an Unternehmen au\u00dferhalb des Finanzsektors trotz h\u00f6herer Geldmarkts\u00e4tze, gestiegener Bonit\u00e4tsanforderungen und ung\u00fcnstigerer Konjunkturaussichten immer st\u00e4rker expandieren: Da der Markt f\u00fcr Unternehmensanleihen zur Zeit wenig aufnahmef\u00e4hig ist, gewinnen die traditionellen Bankkredite an Bedeutung. Die monet\u00e4ren Indikatoren d\u00fcrften, was den Inflationsdruck angeht, auf die EZB erstmal beruhigend wirken. Ebenso die deutschen Einfuhrpreise, die im M\u00e4rz gegen\u00fcber dem Vormonat trotz des neuen \u00d6lpreisschubs saisonbereinigt nicht mehr gestiegen sind.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/04\/euroland_hvpi_hvpioenat_0803.gif' alt='Euroland - Headline und Core Inflation' \/><\/p>\n<p>Insgesamt ist es erst einmal unwahrscheinlicher geworden, dass die EZB tats\u00e4chlich die Zinsen erh\u00f6hen wird. Weil die M\u00e4rkte das auch so sehen &#8211; und die Fed nach der n\u00e4chsten Senkung wohl eine Pause einlegen wird &#8211; hat sich der Euro heute stark abgeschw\u00e4cht. Importierte Rohstoffinflation l\u00e4sst sich ohnehin nicht mit einer restriktiven Geldpolitik bek\u00e4mpfen, oder nur um den Preis einer Rezession. Wir sollten besser die Steuern auf den Energieverbrauch erh\u00f6hen, die \u00fcbrigen indirekten Steuern aufkommensneutral senken und die ungerechtfertigte Bevorzugung von Diesel und Kerosin beenden. Let&#8217;s raise the taxes on oil, and we&#8217;ll dance on OPEC&#8217;s grave, hat mal ein kluger Mann gesagt &#8211; fragen Sie mich aber bitte nicht, wer das war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schnell sich die Dinge \u00e4ndern: Vor ein paar Tagen sah es noch ganz danach aus, als erw\u00e4ge die EZB ernsthaft, die Zinsen zu erh\u00f6hen. 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