{"id":3097,"date":"2011-05-26T00:02:07","date_gmt":"2011-05-25T22:02:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3097"},"modified":"2011-06-01T14:09:03","modified_gmt":"2011-06-01T12:09:03","slug":"warum-es-eine-sanfte-umschuldung-in-einer-wahrungsunion-nicht-gibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/05\/26\/warum-es-eine-sanfte-umschuldung-in-einer-wahrungsunion-nicht-gibt_3097","title":{"rendered":"Warum es eine sanfte Umschuldung in einer W\u00e4hrungsunion nicht gibt"},"content":{"rendered":"<p>Es mangelt bekanntlich nicht an Vorschl\u00e4gen, wie eine Umschuldung in Griechenland zu organisieren sei. Manche fordern den radikalen Schnitt jetzt und heute, andere eine Verl\u00e4ngerung von Laufzeiten. Viele der Schlauberger, die jetzt mit solchen Empfehlungen hausieren gehen, ber\u00fccksichtigen  allerdings nicht  die Besonderheiten in einer W\u00e4hrungsunion. Konkret: Die Auswirkungen einer Umschuldung auf die Refinanzierung griechischer Banken.<!--more--><\/p>\n<p>Wenn Griechenland Konkurs anmeldet, Wolfgang M\u00fcnchau hat in der <em>FTD<\/em> darauf hingewiesen, darf die EZB griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit in ihren Refinanzierungsoperationen verwenden. Die alten Anleihen w\u00e4ren schlie\u00dflich ganz offensichtlich im Default \u2013 und es ist unwahrscheinlich, dass ein Land, dass gerade 50 Prozent seiner Schulden gestrichen hat, in der Lage ist, neue Anleihen mit solider Bonit\u00e4t zu emittieren.<\/p>\n<p>W\u00fcrde die EZB diese Bonds minderer Qualit\u00e4t weiter akzeptieren, w\u00fcrde sie gegen den im Lissabonner Vertrag festgelegten Grundsatz versto\u00dfen, wonach sie nur gegen angemessenes <em>Collateral<\/em> Geld verleihen kann (das ist die juristische Betrachtungsweise, in der \u00f6konomischen w\u00fcrden sie monet\u00e4re Staatsfinanzierung beziehungsweise einen Ressourcentransfer von den reichen in die armen L\u00e4nder betreiben).<\/p>\n<p>Die Notenbank muss sich also verweigern. Das bedeutet aber, dass automatisch das griechische Bankensystem bankrott ist, dessen Sicherheiten bei der EZB laut JP Morgan zu knapp 80 Prozent aus griechischen Staatsanleihen oder vom griechischen Staat gedeckten Papieren bestehen \u2013 und das nat\u00fcrlich noch st\u00e4rker als bisher von der Notenbank abh\u00e4ngig sein wird, wenn die Umschuldung beginnt.<\/p>\n<p>Nun kann man nat\u00fcrlich versuchen, freiwillige Umschuldungsl\u00f6sungen zu ersinnen, die nicht als Default gelten und die es der EZB erlauben, im Boot zu bleiben. Nur d\u00fcrfte das erstens angesichts der sehr dezidierten Haltung der Rating-Agenturen in diesem Punkt schwer sein und zweitens hat man es mit einem <em>collective action<\/em> Problem zu tun: Jeder freiwillige Forderungsverzicht schafft Anreize f\u00fcr die Banken, sich diesem zu entziehen, in der Hoffnung, dass die anderen mitmachen und sich so die Bonit\u00e4t verbessert, wodurch der Wert der eigenen Anleihen steigt. Auch die Brady-Bonds waren mit Zwang verbunden, zumindest informell. Entweder es tut weh, dann muss Zwang her, oder es tut nicht weh, dann bringt es aber auch nichts.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Jede wilde Umschuldung ohne solche Ma\u00dfnahmen st\u00f6\u00dft Griechenland \u2013 und wahrscheinlich \u00fcber die \u00fcblichen Ansteckungskan\u00e4le ganz Europa \u2013 in den Abgrund, wenn die EZB nicht ihre eigenen Regeln bricht. Ein Schuldenschnitt m\u00fcsste also ZWINGEND von neuen St\u00fctzungsma\u00dfnahmen f\u00fcr die griechischen Banken und den Staat begleitet werden, damit griechische Anleihen wieder die Sicherheitenanforderungen erf\u00fcllen.  Es gibt in einer W\u00e4hrungsunion keine sanfte Umschuldung.<\/p>\n<p>Man kann sich in der Tat Brady-Bonds vorstellen, die von der EU gedeckt werden, da widerspreche ich<a href=\"http:\/\/kantooseconomics.com\/2011\/05\/22\/der-baker-plan-der-brady-plan-und-europa\/\" target=\"_blank\"> Kantoos<\/a> gar nicht. Nur: Dann m\u00fcsste die Politik den W\u00e4hlern vermitteln, dass trotz der Umschuldungsaktion und der Risiken, die sie birgt, neue Rettungspakete geschn\u00fcrt oder Garantieerkl\u00e4rungen abgegeben werden m\u00fcssen. Und nat\u00fcrlich wird die Debatte losgehen, ob denn die Brady-Bonds nicht eine Vorstufe zu den Euro-Bonds sind. Schlimmstenfalls retten wir also unsere Banken UND Griechenland. Viel Spa\u00df bei dem Versuch, dass im Bundestag durchzusetzen.<\/p>\n<p>Bei einem Zahlungsausfall eines Mitgliedsstaats einer W\u00e4hrungsunion, l\u00e4uft automatisch die Zentralbank voll und damit wird das Problem eines Landes zum Problem aller L\u00e4nder. Das macht die ganze Angelegenheit komplizierter als im Fall eines souver\u00e4nen Staates mit eigener Geldpolitik \u2013 und deshalb ist die Umschuldung gef\u00e4hrlicher, selbst wenn sich die Ansteckungseffekte, die ich und viele andere bef\u00fcrchten, in den Griff bekommen lassen.<\/p>\n<p>Vielleicht muss man diesen Weg trotzdem irgendwann gehen, mich erstaunt nur die Selbstsicherheit, mit der die Umschuldungsanh\u00e4nger ganz offensichtlich davon ausgehen, dass schon alles gut werde \u2013 und mit der sie argumentieren, dass halb Europa tats\u00e4chlich insolvent und nicht illiquide ist. Ich glaube jedenfalls, uns w\u00e4re viel erspart geblieben, wenn es Lehmann nicht gegeben h\u00e4tte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es mangelt bekanntlich nicht an Vorschl\u00e4gen, wie eine Umschuldung in Griechenland zu organisieren sei. Manche fordern den radikalen Schnitt jetzt und heute, andere eine Verl\u00e4ngerung von Laufzeiten. 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