{"id":3141,"date":"2011-06-09T18:05:49","date_gmt":"2011-06-09T16:05:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3141"},"modified":"2011-06-10T12:07:00","modified_gmt":"2011-06-10T10:07:00","slug":"russland-braucht-kapitalverkehrskontrollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/06\/09\/russland-braucht-kapitalverkehrskontrollen_3141","title":{"rendered":"Russland braucht Kapitalverkehrskontrollen"},"content":{"rendered":"<p>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) hat in seinem <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2011\/01\/index.htm\" target=\"_blank\">World Economic Outlook<\/a> vom April f\u00fcr Russland ein Wachstum des realen BIP von durchschnittlich 4 1\/2 Prozent pro Jahr bis 2016 prognostiziert. Was aus deutscher Sicht geradezu traumhaft hohe Zuwachsraten sind, nimmt sich f\u00fcr ein Schwellenland wie Russland eher bescheiden aus. China etwa wird laut IWF j\u00e4hrlich mit Raten von 9 1\/2 Prozent expandieren. Wie l\u00e4sst sich der Unterschied erkl\u00e4ren?<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3142\" title=\"Russland_China_Wachstum_1993-2011\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_China_Wachstum_1993-2011.gif\" alt=\"Grafik: Russland und China - J\u00e4hrliches Wirtschaftswachstum seit 1993 im Vergleich\" width=\"457\" height=\"325\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_China_Wachstum_1993-2011.gif 457w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_China_Wachstum_1993-2011-300x213.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 457px) 100vw, 457px\" \/><\/p>\n<p>Abgesehen von den vielen strukturellen Problemen Russlands, die das Wachstum behindern &#8211; wie der starken Zentralisierung politischer und \u00f6konomischer Macht oder der fast unvorstellbaren Korruption in allen Bereichen des Lebens -, bin ich immer mehr davon \u00fcberzeugt, dass die verfehlte Wechselkurspolitik die entscheidende Wachstumsbremse war, und ist. Chinas Renminbi ist seit mehr als einem Jahrzehnt ziemlich stabil und gleichzeitig mehr oder weniger unterbewertet, w\u00e4hrend der Rubel extrem schwankt und inzwischen \u00fcberbewertet sein d\u00fcrfte. Als gelehrige Sch\u00fcler des IWF haben die Russen dem &#8222;Washington Consensus&#8220; geglaubt, also dem Dogma, dass auch der Devisenkurs allein von freien Marktkr\u00e4ften bestimmt werden sollte. Die Chinesen haben sich nicht um die Ratschl\u00e4ge des IWF und der amerikanischen Professoren geschert und den Wechselkurs mit allen Mitteln da gehalten, wo sie ihn haben wollten. Die russische Notenbank hat dagegen bestenfalls halbherzig und daher unter dem Strich erfolglos interveniert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3143\" title=\"Rubel_Renminbi_nom_FX_USD\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Rubel_Renminbi_nom_FX_USD.gif\" alt=\"Grafik: Rubel und Renminbi - Wechselkurs zum US Dollar\" width=\"454\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Rubel_Renminbi_nom_FX_USD.gif 454w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Rubel_Renminbi_nom_FX_USD-300x178.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3155\" title=\"Rubel_Renminbi_BIS_REER\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Rubel_Renminbi_BIS_REER.gif\" alt=\"Grafik: Rubel und Renminbi - Realer Wechselkurs (BIZ)\" width=\"453\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Rubel_Renminbi_BIS_REER.gif 453w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Rubel_Renminbi_BIS_REER-300x186.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px\" \/><\/p>\n<p>Ich pl\u00e4diere daf\u00fcr, und habe das vor einer Woche auch vor einem russischen Publikum getan, nach chinesischem Muster die Volatilit\u00e4t des Rubel deutlich zu reduzieren, ebenso wie die Volatilit\u00e4t der Exportpreise. F\u00fcr eine relativ offene Volkswirtschaft wie Russland sind sowohl der Wechselkurs als auch die Au\u00dfenhandelspreise Schl\u00fcsselgr\u00f6\u00dfen. Im vierten Quartal lag die Summe aus Ausfuhren und Einfuhren, das \u00fcbliche Ma\u00df daf\u00fcr, wie offen oder geschlossen ein Land ist, bei 34,2 Prozent des nominalen BIP. Zum Vergleich: In Deutschland betrug die Quote 91,4, in den USA 26,0 Prozent. Ich behaupte, wenn es gelingt, die Volatilit\u00e4t dieser Preise (der Wechselkurs ist ja auch ein Preis) zu reduzieren, lassen sich Kosten und Ertr\u00e4ge besser vorhersehen, was wiederum die Risikopr\u00e4mien neuer Projekte und damit die Realzinsen vermindert. Das ist positiv f\u00fcr Investitionen, die ja in der Regel langfristiger Natur sind, und damit letztlich f\u00fcr das Wachstum.<\/p>\n<p>Ohne eine kr\u00e4ftige Expansion des Kapitalstocks wird es kein kr\u00e4ftiges Wachstum des Sozialprodukts geben. Der Lebensstandard verbessert sich nur langsam, wenn ein zu gro\u00dfer Teil der Produktion in den Konsum geht. Fast alles, was die Investitionen f\u00f6rdert, ist daher zu begr\u00fc\u00dfen. Es gibt Anzeichen daf\u00fcr, dass jetzt auch der IWF allm\u00e4hlich zu der Einsicht kommt, dass L\u00e4nder in bestimmten Phasen ihrer Entwicklung Investitionen und Wachstumsdynamik nicht zuletzt dadurch steigern k\u00f6nnen, dass sie ihre realen Wechselkurse stabil halten. Deutschland und Japan haben es in den Nachkriegsjahren vorgemacht, und gegenw\u00e4rtig ist China das \u00fcberzeugendste Rollenmodell.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3145\" title=\"Russland_China_Investitionsquoten_1993-2011\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_China_Investitionsquoten_1993-2011.gif\" alt=\"Grafik: Russland und China - Investitionsquoten seit 1993\" width=\"457\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_China_Investitionsquoten_1993-2011.gif 457w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_China_Investitionsquoten_1993-2011-300x215.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 457px) 100vw, 457px\" \/><\/p>\n<p>Das Wirtschaftswachstum Russland ist wohl auch deshalb vergleichsweise niedrig, weil es stark mit dem \u00d6lpreis und anderen Rohstoffpreisen korreliert ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3146\" title=\"Russland_BIP_Brent_1996-2011Q1\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_BIP_Brent_1996-2011Q1.gif\" alt=\"Grafik: Russland - Reales BIP und der \u00d6lpreis (y\/y in %)\" width=\"459\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_BIP_Brent_1996-2011Q1.gif 459w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2011\/06\/Russland_BIP_Brent_1996-2011Q1-300x213.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><\/p>\n<p>Wenn sich der \u00d6lpreis deutlich in die eine oder andere Richtung bewegt, spiegelt sich das sichtbar in den gleichgerichteten Ver\u00e4nderungen des realen BIP. Weiterhin: Ein fester \u00d6lpreis ist gut f\u00fcr das Wachstum, ein schwacher \u00d6lpreis bremst. Russlands Wirtschaft ist auf gef\u00e4hrliche Weise abh\u00e4ngig von den Launen der Roh\u00f6lm\u00e4rkte. Als diese in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2008 einbrachen, als also die Blase endlich geplatzt war, verminderte sich das russische Sozialprodukt in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2009 um etwa 10 Prozent. Anders China: Auch im Verlauf der tiefen globalen Rezession expandierte sein Sozialprodukt nie um weniger als 9 Prozent. Chinas Wirtschaft steht auf einer breiten industriellen Basis, mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen. Dass sie netto Rohstoffe importieren muss, hat ihr bisher nicht nachhaltig geschadet. Ich meine sogar, dass es letztlich ein Vorteil ist.<\/p>\n<p>Wenn die \u00d6lpreise kr\u00e4ftig anziehen, nimmt an den Devisenm\u00e4rkten im Gleichschritt die Nachfrage nach  der russischen W\u00e4hrung zu. Der Rubel wertet dann auf, wodurch Einfuhren entsprechend billiger werden. So lohnte es sich aus russischer Sicht in den Jahren bis zum Sommer 2008 immer weniger, f\u00fcr den inl\u00e4ndischen Bedarf zu produzieren, jedenfalls soweit es sich um handelbare G\u00fcter und Dienstleistungen handelte. Ganze Industriezweige mussten schlie\u00dfen. Als dann der Rubel im Gefolge des sinkenden \u00d6lpreises wieder abwertete und damit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit eigentlich wieder hergestellt war, fehlte es einfach an Unternehmen, die diese Chance h\u00e4tten nutzen konnten. Das Ph\u00e4nomen ist unter dem Stichwort &#8222;<em>Dutch disease<\/em>&#8220; bekannt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Russland ist die Volatilit\u00e4t der Rohstoffm\u00e4rkte und des Wechselkurses ein gro\u00dfes Problem. An den Weltmarktpreisen f\u00fcr Rohstoffe kann ein einzelner Anbieter nicht viel \u00e4ndern &#8211; er ist ein &#8222;Preisnehmer&#8220;. Es w\u00e4re aber m\u00f6glich, die Nachfrage nach Rubel durch eine flexible Variation der Ausfuhrabgaben und Einfuhrz\u00f6lle zu stabilisieren. Steigen die \u00d6lpreise, w\u00fcrden die \u00d6lexporte zunehmend mit Abgaben belastet (die zu einem gro\u00dfen Teil in einen Zukunftsfonds nach norwegischem Muster flie\u00dfen w\u00fcrden), steigt der Rubelkurs dennoch, w\u00fcrden auch die Importz\u00f6lle angehoben. Beides sind nat\u00fcrlich Handelsrestriktionen und nicht vereinbar mit einer Mitgliedschaft in der World Trade Organization (WTO), um die sich Russland seit 17 Jahren bem\u00fcht. Das macht aber nichts. Schutzz\u00f6lle und andere Handelsrestriktionen sind legitime wirtschaftspolitische Instrumente f\u00fcr L\u00e4nder, die extrem unter der Volatilit\u00e4t der Rohstoffpreise leiden.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde es auch erleichtern, den Rubelkurs nach chinesischem Vorbild festzuschreiben. Ich schlage im \u00dcbrigen vor, nicht den Dollar, sondern den Euro als Referenzw\u00e4hrung zu verwenden. Mehr als drei Viertel des russischen Handels und der Kapitalstr\u00f6me entfallen auf die europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion. Die gegenw\u00e4rtige Praxis, den Rubel an einen Korb aus Dollar (55 Prozent) und Euro (45 Prozent) zu binden, ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Da die Wirtschaft Russlands nur etwa 6 Prozent des aggregierten BIP der USA und Eurolands ausmacht, wird es nie gelingen, einen bestimmten Euro-Dollarkurs zu stabilisieren. Das w\u00e4re aber gelegentlich erforderlich, wenn der Rubelkurs des Korbes stabil gehalten werden soll. China hat sich f\u00fcr den Dollar entschieden, Russland sollte sich an den Euro h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Zu welchem Umtauschkurs? Ich schlage eine einmalige Abwertung von heute 40,27 auf 50 Rubel je Euro vor. Damit w\u00e4re auf einen Schlag die jetzige \u00dcberbewertung beseitigt. Es w\u00fcrde attraktiver, wieder in Russland zu investieren. Das gilt auch f\u00fcr potentielle Direktinvestoren aus dem Ausland. Importe w\u00fcrden teurer, was der russischen Industrie mehr Luft zum Atmen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Bei einem festen Wechselkurs zum Euro wird die russische Geldpolitik de facto von der EZB gemacht, was aber nicht weiter schlimm ist, weil deren Entschlossenheit, die Inflation mittelfristig bei etwas unter 2 Prozent zu halten, glaubw\u00fcrdig ist. Auf Jahre hinaus kann und wird die russische Inflationsrate um drei oder vier Prozentpunkte \u00fcber der westeurop\u00e4ischen liegen, ohne dass dies eine Verschlechterung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit bedeuten muss. So lange sich das Land im Aufholprozess befindet, nimmt die Produktivit\u00e4t viel st\u00e4rker zu als im Euroraum, so dass die Lohnst\u00fcckkosten selbst bei \u00fcberproportional steigenden L\u00f6hnen nicht au\u00dfer Kontrolle geraten m\u00fcssen. Am Ende des Prozesses, also nach Jahrzehnten, wird die russische Inflationsrate mit der des Eurolands konvergieren.<\/p>\n<p>Feste Wechselkurse erfordern allerdings Kapitalverkehrskontrollen. Bei einem nachhaltig fallenden \u00d6lpreis und einer defizit\u00e4ren Leistungsbilanz k\u00f6nnten die Devisenreserven, so gro\u00df sie auch sind, sonst innerhalb kurzer Zeit aufgebraucht sein, so dass es dann erforderlich w\u00e4re, die Zinsen kr\u00e4ftig zu erh\u00f6hen, zu einer Zeit in der die Konjunktur wom\u00f6glich nicht gut l\u00e4uft. Das gilt es zu vermeiden. Umgekehrt: wenn die Erd\u00f6lm\u00e4rkte wieder einmal boomen, m\u00fcsste die Zentralbank so viel Euro (gegen die Emission von Rubel) kaufen, dass es zu einer Liquidit\u00e4tsschwemme k\u00e4me. Auch das h\u00e4tte unerw\u00fcnschte pro-zyklische Effekte. China macht vor, wie die Kapitalstr\u00f6me so kontrolliert werden k\u00f6nnen, dass der Wechselkurs bei seinem Zielwert gehalten werden kann.<\/p>\n<p>Im Falle Russlands sind private Nettokapitalexporte oft ein Problem. Sie spiegeln das Misstrauen einer kleinen reichen Oberschicht gegen\u00fcber dem Staat. Die Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen ist so ungleichm\u00e4\u00dfig, dass jederzeit mit einer politischen Reaktion gerechnet werden muss. Dagegen sorgen die gro\u00dfen und kleinen &#8222;Oligarchen&#8220; vor. Sie alle sind offenbar bem\u00fcht, ihre Sch\u00e4fchen im sicheren Westen ins Trockene zu bringen. Angesichts des volatilen Rubelkurses gibt es f\u00fcr sie auch wenig Anreize, in Russland selbst zu investieren. Wenn es ihnen durch Kapitalverkehrskontrollen nicht so leicht gemacht w\u00fcrde, ihr Geld im Ausland anzulegen, m\u00fcssten sie es notgedrungen zu Hause investieren, was normalerweise sowohl die Sparquote als auch die Investitionsquote in die H\u00f6he treiben w\u00fcrde. Das w\u00fcrde das Wachstum des Kapitalstocks f\u00f6rdern und w\u00e4re daher w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde also darauf setzen, dass ein etwas unterbewerteter und gegen\u00fcber dem Euro unverbr\u00fcchlich fester Wechselkurs, Schutzz\u00f6lle sowie Kapitalverkehrskontrollen die Investitionsquote und damit die Wachstumsrate des realen BIP nachhaltig erh\u00f6hen d\u00fcrften. Es ist das Erfolgsrezept Chinas. F\u00fcr Russland bedeutet es allerdings einen radikalen Abschied von der herrschenden Orthodoxie und ist wegen der zahlreichen Interessenkonflikte sicher nicht leicht durchzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) hat in seinem World Economic Outlook vom April f\u00fcr Russland ein Wachstum des realen BIP von durchschnittlich 4 1\/2 Prozent pro Jahr bis 2016 prognostiziert. Was aus deutscher Sicht geradezu traumhaft hohe Zuwachsraten sind, nimmt sich f\u00fcr ein Schwellenland wie Russland eher bescheiden aus. 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