{"id":315,"date":"2008-05-19T18:05:40","date_gmt":"2008-05-19T16:05:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/05\/19\/geschockte-verbraucher_315"},"modified":"2008-05-19T18:05:40","modified_gmt":"2008-05-19T16:05:40","slug":"geschockte-verbraucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/05\/19\/geschockte-verbraucher_315","title":{"rendered":"Geschockte Verbraucher"},"content":{"rendered":"<p>Die Globalisierung hat in den letzten Jahren in allen industrialisierten Volkswirtschaften dazu gef\u00fchrt, dass der Anteil der Arbeitseinkommen am Volkseinkommen deutlich gesunken ist. F\u00fcr die Verbraucher waren das schwierige Zeiten. Es stehen aber wohl noch schwierigere bevor, weil die Explosion der Energiepreise die Kaufkraft erneut reduzieren wird, und zwar zugunsten der Produzenten und Verteiler von \u00d6l, Gas und Strom. Wenn die Verbraucher nicht mitziehen, sind alle Prognosen, die darauf hinauslaufen, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft zwar abschw\u00e4chen, nicht aber in eine Rezession m\u00fcnden wird, das Papier nicht wert, auf dem sie ver\u00f6ffentlicht werden. Ohne die Ausgaben der privaten Haushalte in den Industriel\u00e4ndern geht nichts.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nStephen Roach von Morgan Stanley hat am vergangenen Donnerstag beim <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/events\/event12012_en.htm\" target=\"_blank\">Brussels Economic Forum 2008<\/a> darauf hingewiesen, dass auf China und Indien zwar 38 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung entf\u00e4llt, dass der private Verbrauch dieser beiden L\u00e4nder aber nur ein Sechstel des US-amerikanischen Verbrauchs ausmacht. Das Bruttoinlandsprodukt der BRIC-L\u00e4nder (Brasilien, Russland, Indien, China) betr\u00e4gt zu heutigen Wechselkursen rund \u20ac4.200 Mrd. und liegt damit bei gerade einmal 23 Prozent des kombinierten BIP der USA und Eurolands. Die Schwellenl\u00e4nder treiben die Rohstoffhausse, sie sind aber viel zu klein, als dass sie die Konjunktur der Welt retten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Wachstum Chinas und Indiens wird zudem immer noch vor allem von Exporten und Investitionen getrieben; die Nachfrage nach den G\u00fctern und Dienstleistungen anderer L\u00e4nder ist nach wie vor schwach, au\u00dfer nat\u00fcrlich der Nachfrage nach Rohstoffen aller Art. Da die Inflation angesichts des robusten Wachstums und der stark verteuerten Einfuhren zuletzt deutlich angezogen hat, nehmen die Realeinkommen trotz des dynamischen Wachstums nur noch langsam zu; es kommt hinzu, dass die Wirtschaftspolitik wegen der Inflationsrisiken restriktiver geworden ist. Mit anderen Worten, die Gesamtnachfrage beginnt zu schw\u00e4cheln. Es ist nicht so leicht, und auch noch nicht gew\u00fcnscht, von einem Wirtschaftsmodell, das auf eine unterbewertete W\u00e4hrung und Exporte setzt, umzuschalten auf eine Expansion, die von der Binnennachfrage getrieben ist. Herr Li und Frau Wang werden so schnell nicht Joe Sixpack und Mrs. Smith als die wichtigsten Verbraucher der Welt abl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Und Euroland? Die j\u00fcngste Zuwachsrate des <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/pls\/portal\/docs\/PAGE\/PGP_PRD_CAT_PREREL\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2008\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2008_MONTH_05\/2-15052008-EN-BP.PDF\" target=\"_blank\">realen BIP von 0,7 Prozent im Vorquartalsvergleich<\/a> sah ja ziemlich eindrucksvoll aus. Dennoch: es fehlen nach wie vor die Anzeichen, dass wir es inzwischen mit einem sich selbst tragenden Aufschwung zu tun haben, einem, der unabh\u00e4ngig von den Exporterfolgen der Unternehmen w\u00e4re. Seit Jahren nehmen die Ausgaben der Haushalte deutlich langsamer zu als das BIP insgesamt. Es hat bislang auch nicht viel geholfen, dass die Anzahl der neuen Jobs seit einiger Zeit mit Jahresraten von 1 \u00bd Prozent bis 2 Prozent zugenommen hat; da es sich bislang zumeist um einfache und relativ schlecht bezahlte Jobs handelte, ist die Lohnsumme insgesamt nur langsam gestiegen, so dass die normalen Leute kaum ausgabefreudiger geworden sind. Dabei schl\u00e4gt die Hausse der Energiepreise immer st\u00e4rker zu Buche.<\/p>\n<p>Vorschl\u00e4ge, in der jetzigen Situation die Steuern zu senken, gelten bei den verantwortlichen Wirtschaftspolitikern geradezu als leichtfertig. Es wird hingenommen, dass die Sparquote auch hierzulande hoch bleibt oder sogar steigt. Dabei ist ein \u00d6lkrise ohnehin dadurch gekennzeichnet, dass weltweit per Saldo mehr gespart wird: Die F\u00f6rderl\u00e4nder geben sich zwar meist alle M\u00fche, ihren unerwarteten Reichtum so rasch es geht in Schl\u00f6sser im Sand und gro\u00dfe Limousinen zu verwandeln, ihre Ausgaben sind aber insgesamt so gering, dass das nicht ausreicht, den Kaufkraftverlust in den viel gr\u00f6\u00dferen Abnehmerl\u00e4ndern auszugleichen. Wohin das f\u00fchrt, wissen wir aus der Vergangenheit.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher konnte man einigerma\u00dfen sicher sein, dass die US-Verbraucher den Karren rasch wieder flott machen w\u00fcrden. Die amerikanische Wirtschaftspolitik ist mit expansiven Ma\u00dfnahmen immer schnell bei der Hand gewesen. Obwohl das auch diesmal so ist, wird die Medizin so rasch nicht anschlagen. Zum einen steckt der Wohnungsmarkt in der tiefsten Krise seit Jahrzehnten: Die Preise verfallen, der \u00dcberhang an unrentablem Wohnraum ist noch nicht abgetragen, und die Banken sind bei der Kreditvergabe wegen ihrer Bilanzprobleme viel restriktiver als \u00fcblich. Der Preisverfall ist dabei vermutlich das Schlimmste, weil es auf einmal schwierig geworden ist, die Sicherheiten zu stellen, auf deren Basis neue Schulden aufgenommen werden k\u00f6nnen. Nicht nur das, da der Preisverfall weitergeht, \u00fcbersteigen f\u00fcr immer mehr Haushalte die Hypothekenschulden den Wert ihrer Immobilien \u2013 sie sind finanziell unter Wasser, so dass ihnen nichts \u00fcbrig bleibt, als erst einmal ihre Schulden abzutragen, also mehr zu sparen. Das nennt man \u201edeleveraging\u201c, so erlebt im Japan der neunziger Jahre. Anders als die Japaner haben die Amerikaner allerdings den Nachteil, dass ihre Ersparnisse nicht der Rede wert sind.<\/p>\n<p>Dass die Besch\u00e4ftigung in den USA seit f\u00fcnf Monaten kontinuierlich sinkt, ist auch nicht gerade vertrauensf\u00f6rdernd. Last but not least: Real gerechnet stagniert dort das verf\u00fcgbare Einkommen mehr oder weniger seit einem Jahr, ohne dass eine Besserung abzusehen w\u00e4re. Dass die Arbeitslosenquote noch so niedrig ist, kommt daher, dass sich immer mehr \u201ediscouraged workers\u201c aus dem Erwerbsleben verabschieden und so nicht mehr als Arbeitslose gez\u00e4hlt werden \u2013 Z\u00e4hler und Nenner der Arbeitslosenquote gehen um denselben absoluten Betrag zur\u00fcck, was tendenziell die Quote senkt. Eigentlich brauchen die USA angesichts der wachsenden Bev\u00f6lkerung pro Monat netto 150.000 neue Jobs, nur damit die Arbeitslosenquote (bei gleichbleibender Besch\u00e4ftigungsquote) unver\u00e4ndert bleibt.<\/p>\n<p>Nach den Umfragen der University of Michigan n\u00e4hert sich das Verbrauchervertrauen zur Zeit im freien Fall dem bisherigen Tiefstwert, der im Mai 1980 ermittelt wurde. Damals gab es die sogenannte double dip recession, die schwerste Rezession der Nachkriegszeit. Auch sie war durch eine \u00d6lkrise ausgel\u00f6st worden.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/05\/michigan_conssent_0805.gif' alt='Uni Michigan Consumer Sentiment May 2008' \/><\/p>\n<p>\u00dcberall also schockierte Verbraucher. Was das f\u00fcr die Gewinne der Unternehmen bedeutet, l\u00e4sst sich an f\u00fcnf Fingern abz\u00e4hlen. Ich sehe auf der Seite WPE auf Bloomberg, dass die befragten Aktienanalysten in ihrer \u00fcblichen Naivit\u00e4t erwarten, dass die Gewinne der 500 Unternehmen im S&#038;P 500-Index im laufenden Jahr in der Summe um 52,5 Prozent \u00fcber dem Wert der vergangenen vier Quartale liegen werden. Klar, die Exporte laufen wegen des niedrigen Dollarkurses und der immer geringer ausgelasteten Kapazit\u00e4ten pr\u00e4chtig, aber erstens l\u00e4sst sich das nicht ohne weiteres extrapolieren, weil \u00fcberall im Ausland Wolken aufziehen, und zweitens wird letztendlich, immer und \u00fcberall, f\u00fcr den Verbrauch produziert. Da dieser in den USA zuletzt einen BIP-Anteil von nicht weniger als 72 Prozent hatte, ist er der alles entscheidende Faktor. Ohne optimistische Verbraucher kein Gewinnwachstum \u2013 und kein Wachstum insgesamt. Das ist die Lage. Es sieht ganz so aus, als h\u00e4tten sich die Analysten im Vorzeichen geirrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Globalisierung hat in den letzten Jahren in allen industrialisierten Volkswirtschaften dazu gef\u00fchrt, dass der Anteil der Arbeitseinkommen am Volkseinkommen deutlich gesunken ist. F\u00fcr die Verbraucher waren das schwierige Zeiten. 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