{"id":319,"date":"2008-05-30T22:47:16","date_gmt":"2008-05-30T20:47:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/05\/30\/finanzmarktkeynesianismus-a-la-usa_319"},"modified":"2008-05-30T22:47:16","modified_gmt":"2008-05-30T20:47:16","slug":"finanzmarktkeynesianismus-a-la-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/05\/30\/finanzmarktkeynesianismus-a-la-usa_319","title":{"rendered":"Finanzmarktkeynesianismus \u00e0 la USA"},"content":{"rendered":"<p>Von dem, was in den USA gerade geschieht, k\u00f6nnen europ\u00e4ische Anh\u00e4nger des britischen \u00d6konomen John Maynard Keynes nur tr\u00e4umen: Die Amerikaner \u00fcberlassen ihr Wirtschaftswachstum nicht mehr den Marktkr\u00e4ften, sondern greifen kr\u00e4ftig ein. Die Zentralbank Federal Reserve mit ihrem Chef Ben Bernanke senkt die Zinsen und nimmt eine h\u00f6here Inflation in Kauf, damit blo\u00df die Wirtschaft nicht abschmiert. Gleichzeitig zahlt der Staat den finanzschwachen B\u00fcrgern Steuern zur\u00fcck, damit sie weiterhin kr\u00e4ftig konsumieren.<\/p>\n<p>Und das Merkw\u00fcrdige: W\u00fcrden die Deutschen so etwas machen, w\u00e4ren Unternehmer und Banker hierzulande zutiefst skeptisch. Noch mehr Schulden! Drohende Inflation! Das w\u00e4ren die ersten Reaktionen, wenn man die M\u00f6glichkeit einer keynesianischen Politik nur erw\u00e4gen w\u00fcrde. In den USA aber jubeln die Wall Street-Banker \u00fcber den eingeschlagenen Kurs. Ist die Welt so viel anders jenseits des Atlantiks? Sind die konservativen Republikaner George W. Bush und Ben Bernanke samt der Wall Street heimliche Sozialdemokraten?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nKaum. Die US-Regierung benutzt zwar keynesianische Instrumente zur Rettung der Wall Street, von der mittlerweile das ganz Land abh\u00e4ngig geworden ist, aber mit den politischen Zielen John Maynard Keynes&#8216; hat das wenig zu tun. <a href=\"http:\/\/www.thomaspalley.com\/?p=104\" target=\"_blank\">So schreibt der \u00d6konom Thomas Palley in seinem Weblog<\/a>, dass sich die US-Regierung mit ihrer Politik weit von den eigentlichen Zielen Keynes&#8216; entfernt hat, n\u00e4mlich einen hohen Besch\u00e4ftigungsgrad zu sichern und die Einkommensungleichheit zu verringern.<\/p>\n<p>Zwar scheinen die USA im Vergleich zu vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern besser Ergebnisse am Arbeitsmarkt zu erzielen. Doch trotz der relativ kurzen Rezession 2001 hatte es vier Jahre gedauert, bis die Besch\u00e4ftigung in der privaten Wirtschaft wieder auf dem Niveau war, das sie vor dem Abschwung hatte. Das haben die Amerikaner &#8222;Jobless Growth&#8220;, also Wachstum ohne Besch\u00e4ftigungszuwachs, genannt.<\/p>\n<p>Das Keynes&#8217;sche Ziel, die gro\u00dfen Einkommensunterschiede zu vermindern, ist allerdings glatt verfehlt. Die Ungleichheit in den USA ist so gro\u00df wie in keinem anderen OECD-Land. So beklagt der angesehene Princeton-\u00d6konom und Kolumnist Paul Krugman in seinem neuen Buch &#8222;Nach Bush&#8220;, dass die Produktivit\u00e4t des Durchschnittsarbeiters zwar um 50 Prozent gestiegen ist, das Medianeinkommen der Haushalte aber nur um 13 Prozent. Dass das Einkommen \u00fcberhaupt gestiegen ist, kommt nur deshalb zustande, weil viele Haushalte nun Doppelverdienerhaushalte sind und insgesamt mehr Stunden als fr\u00fcher arbeiten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig, so <a href=\"http:\/\/query.nytimes.com\/gst\/fullpage.html?res=9505EFD9113AF933A15753C1A9649C8B63\" target=\"_blank\">Krugman in einem Artikel f\u00fcr das New York Times Magazine<\/a>, ist das Durchschnittseinkommen der 100 best bezahlten Manager vom 39fachen des Einkommens eines durchschnittlichen Angestellten auf das 1000fache gestiegen. Die Ungleichheit in den USA ist mittlerweile wieder so gro\u00df wie im 19. Jahrhundert, meint Krugman.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung, so Thomas Palley, zeigt, dass es beim Einsatz keynesianischer Politikinstrumente in den USA offensichtlich nicht mehr um Besch\u00e4ftigung und wachsende Reall\u00f6hne geht. Vielmehr gehe es darum, die Preise von Aktien und Immobilien m\u00f6glichst hoch zu halten. <a href=\"http:\/\/www.thomaspalley.com\/docs\/articles\/selected\/Legacy%20of%20Greenspan.pdf\" target=\"_blank\"> Die USA seien in den letzten 25 Jahren zu abh\u00e4ngig von den Finanzm\u00e4rkten geworden, schreibt er in einem Artikel, der sich kritisch mit der \u00c4ra Greenspan auseinander setzt<\/a>.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Bedeutung, die der Finanzsektor gewonnen hat, erkl\u00e4rt, so Palley, warum die Amerikaner trotz ihrer stagnierenden Einkommen so viel konsumieren: Sie k\u00f6nnen sich ihre Konsumw\u00fcnsche auf den liberalisierten Finanzm\u00e4rkte per Kredit finanzieren. Kein Wunder, dass sich die Schulden der US-Haushalte seit 1980 von 47 auf knapp 100 Prozent der j\u00e4hrlichen US-Wirtschaftsleistung verdoppelt haben. Zwar besitzen sie heute auch mehr Verm\u00f6gen in Form von Aktien und Immobilien, nur neigen Immobilien- und Aktienpreise zu starken Schwankungen. Schulden m\u00fcssen aber weiterhin bedient werden, egal welchen Wert das Verm\u00f6gen gerade hat. Deswegen treffen die fallenden Immobilienpreise viele US B\u00fcrger jetzt sehr hart.<\/p>\n<p>Die Fed muss in einer Finanzkrise &#8211; wie schon nach dem Aktiencrash 2000\/2001 &#8211; aggressiv die Zinsen senken, um die Verm\u00f6genspreise aufrecht zu erhalten. Nur so kann sie die Wirtschaft stabilisieren, denn ein Gro\u00dfteil der amerikanischen Unter- und Mittelschicht h\u00e4ngt \u00fcber ihre H\u00e4user und privaten Pensionsfonds an den Finanzm\u00e4rkten. Da will Palley dem Ex-Chef der amerikanischen Notenbank, Alan Greenspan, keinen Vorwurf machen. Dass es aber erst zu dieser Abh\u00e4ngigkeit der US-Volkswirtschaft von den Finanzm\u00e4rkten gekommen ist, daf\u00fcr macht Palley auch Greenspan verantwortlich. Besonders kritisiert er am ehemaligen Chef der Fed, dass dieser bei der Deregulierung und damit der Explosion des Finanzsektors geholfen hat. <a href=\"http:\/\/www.pbs.org\/wgbh\/pages\/frontline\/shows\/wallstreet\/weill\/demise.html\" target=\"_blank\"> Die wichtigste Regulierung, die durch die Greenspan-Fed aufgeweicht und vom Kongress 1999 schlie\u00dflich aufgehoben wurde, war der Glass-Steagall Act von 1933<\/a>.<\/p>\n<p>Das Gesetz sah eine strikte Trennung von Investment- und Gesch\u00e4ftsbanken vor. Gesch\u00e4ftsbanken durften nicht mehr in Hypotheken, Anleihen oder Aktien investieren, sondern sollten nur noch Kredite vergeben. Dadurch sollte verhindert werden, dass sie sich wie in der Gro\u00dfen Depression der 30er Jahre verspekulierten. Noch 1987 argumentierte der damalige Vorsitzende der Fed, Paul Volcker, dass Kreditgeber bei einer R\u00fccknahme von Glass-Steagall r\u00fccksichtslos ihre Kreditstandards lockern und schlechte Kredite anbieten w\u00fcrden, um lukrative Wertpapiere vermarkten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Solche Argumente nahmen die Banker nicht ernst. Sie hielten dem entgegen, dass die amerikanische Wertpapieraufsicht SEC, gut informierte Investoren und professionelle Rating-Agenturen die Banken von au\u00dfen kontrollieren w\u00fcrden. Sie w\u00fcrden sicherstellen, dass sich die Banken bei ihren Risiken nicht \u00fcbernehmen. Die heutige Finanzkrise zeigt: Volcker hatte Recht, die Banker Unrecht.<\/p>\n<p>Das Lobbying und direkte Wahlkampfspenden an Mitglieder des US-Kongress gegen den Glass-Steagall-Act hat die Finanzindustrie sich an die 300 Millionen US-$ kosten lassen. Die Lobby-Gelder der Banker waren gut angelegt. Die Profite des Finanzsektors haben sich seit 1989 versechsfacht. Ihr Anteil am Nationaleinkommen, der seit dem zweiten Weltkrieg relativ konstant bei 1,5 Prozent lag, ist von 1,6 auf zuletzt 3,9 Prozent gestiegen. Der Anteil an den von US Unternehmen gezahlten Dividenden erh\u00f6hte sich von 21,5 Prozent auf rund 38 Prozent. Kein Wunder, dass die Bezahlung der Investmentbanker explodiert ist.<\/p>\n<p>Doch die Banker haben sich verspekuliert. Und weil mittlerweile die ganze amerikanische Volkswirtschaft in ihrem Boot sitzt, bleibt der Regierung nichts weiter \u00fcbrig, als die Verm\u00f6genswerte und den US-Konsum durch keynesianische Ma\u00dfnahmen aufrecht zu erhalten. Vielleicht h\u00e4tten die Amerikaner jetzt weniger Probleme, wenn sie nicht dem Finanzmarkt die Finanzierung des Konsums \u00fcberlassen h\u00e4tten, sondern steigenden Reall\u00f6hnen einer gesunden Mittelschicht &#8211; so ganz, wie sich Keynes das gew\u00fcnscht h\u00e4tte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von dem, was in den USA gerade geschieht, k\u00f6nnen europ\u00e4ische Anh\u00e4nger des britischen \u00d6konomen John Maynard Keynes nur tr\u00e4umen: Die Amerikaner \u00fcberlassen ihr Wirtschaftswachstum nicht mehr den Marktkr\u00e4ften, sondern greifen kr\u00e4ftig ein. 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