{"id":321,"date":"2008-06-05T23:35:35","date_gmt":"2008-06-05T21:35:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/06\/05\/die-ezb-wird-die-zinsen-erhohen_321"},"modified":"2008-06-05T23:35:35","modified_gmt":"2008-06-05T21:35:35","slug":"die-ezb-wird-die-zinsen-erhohen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/06\/05\/die-ezb-wird-die-zinsen-erhohen_321","title":{"rendered":"Die EZB wird die Zinsen erh\u00f6hen"},"content":{"rendered":"<p>Die monatliche Pressekonferenz, die der Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Zentralbank Jean-Claude Trichet im Anschluss an die Sitzung des EZB Rats am Donnerstag hielt, lie\u00df nichts besonderes erwarten. So wurde der Leitzins dann auch bei 4 Prozent belassen. <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pressconf\/2008\/html\/is080605.en.html\" target=\"_blank\">Und in seinem Statement wies Trichet wie \u00fcblich auf die Inflationsrisiken hin, erkl\u00e4rte, dass das Wachstum in Euroland zwar nachl\u00e4sst, aber die Fundamentaldaten &#8222;sound&#8220; also gesund sind und es nicht zu Zweitrundeneffekten kommen darf<\/a>. Die \u00dcberraschung brachte das anschlie\u00dfende Frage und Antwort Spiel mit den Journalisten. Auf die Frage, was er mit dem Ausdruck &#8222;heightened alertness&#8220; signalisieren wolle, den er mehrfach gebraucht hatte, lie\u00df Trichet die Katze aus dem Sack. Es habe ein Diskussion im Rat gegeben mit unterschiedlichen Einsch\u00e4tzungen und eine Anzahl der Mitglieder habe f\u00fcr eine Zinserh\u00f6hung argumentiert. Es k\u00f6nne nicht ausgeschlossen werden, dass man sich demn\u00e4chst f\u00fcr eine kleine Anhebung entscheiden wird. Ob dies schon im Juli der Fall sei, dem widersprach Trichet nicht ausdr\u00fccklich und deutete ein Anhebung um 25 Basispunkte an. Die Sensation war perfekt. Auch wenn er mehrfach wiederholte: &#8222;It is not certain, it is possible&#8220;, scheint der n\u00e4chste Zinsschritt der EZB so gut wie sicher und er wird nach oben gehen. Es bleibt allein die Frage, was treibt die Damen und Herren im <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/ecb\/orga\/decisions\/govc\/html\/index.en.html\" target=\"_blank\">EZB Rat<\/a>?<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEs ist die Inflation im Euroraum, die im Mai nach der ersten Sch\u00e4tzung von Eurostat wie schon im M\u00e4rz wieder bei 3,6 Prozent lag, und es sind die Falken, die nun doch die Oberhand gewinnen. Seit letzten Herbst trommeln sie mit dem Pr\u00e4sident der Deutschen Bundesbank Axel Weber an der Spitze. Nur weshalb k\u00f6nnen sie sich jetzt durchsetzen? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten.<\/p>\n<p>Die EZB hat nur eine Nadel in ihrem Kompass und die ist auf das Inflationsziel von knapp unter 2 Prozent gerichtet. Das ist ihr Auftrag &#8211; und Trichet wurde in den vergangenen Monaten nicht m\u00fcde dies gebetsm\u00fchlenhaft zu wiederholen. Er hatte damit jene Gr\u00f6\u00dfe beschworen, die f\u00fcr den Erfolg jeder Geldpolitik am wichtigsten ist, die Inflationserwartungen. Wenn die tats\u00e4chliche Inflationsrate, wie in den vergangenen Monaten, \u00fcber das Ziel hinausschie\u00dft, darf kein Zweifel an der Glaubw\u00fcrdigkeit der Zentralbank entstehen, unabdingbar daran festzuhalten und es mittelfristig wieder zu erreichen. Diese mittlere Frist schiebt die EZB seit letzten Herbst st\u00e4ndig vor sich her. <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pressconf\/2007\/html\/is071108.en.html\" target=\"_blank\">Im November sprach Trichet von einem &#8222;hump&#8220;<\/a>, einem Buckel, den die Inflationsentwicklung in den n\u00e4chsten Monaten beschreiben werde. Es bestehe also trotz aller Risiken eigentlich keine Gefahr, so konnte man ihn damals verstehen. Und die Inflationserwartungen seien fest verankert, stellte er fest. Letzteres hat sich bis heute nicht ge\u00e4ndert, einzig der Buckel wurde immer langgezogener. <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pressconf\/2008\/html\/is080410.en.html\" target=\"_blank\">Aber noch im April war Trichet \u00fcberzeugt, dass binnen 18 Monate die Zielmarke von knapp unter 2 Prozent wieder erreicht ist<\/a>. Im <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pressconf\/2008\/html\/is080508.en.html\" target=\"_blank\">Mai hatte er das Wort &#8222;hump&#8220; nicht mehr in den Mund genommen und sprach unbestimmt von einer l\u00e4ngeren Periode erh\u00f6hter Inflationsraten bevor diese wieder abnehmen w\u00fcrden<\/a>. Am Donnerstag sprach er von einer noch l\u00e4ngeren Periode als vorher angenommen. <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/pub\/pdf\/other\/eurosystemstaffprojections200806en.pdf\" target=\"_blank\">Der EZB Stab, der im M\u00e4rz f\u00fcr 2009 noch eine Inflationsrate von 2,1 Prozent prognostiziert hat, geht jetzt von 2,4 Prozent aus<\/a>. Das liegt deutlich \u00fcber der Zielmarke und es scheint, dass die Tauben im EZB Rat jetzt den Glauben und den Mut verlieren, dass man die Inflationserwartungen noch mit reiner Rhetorik in Schach halten kann. <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/stats\/prices\/indic\/forecast\/html\/index.en.html\" target=\"_blank\">Tats\u00e4chlich sind nach dem Survey of Professional Forcasters die Inflationserwartungen f\u00fcr das laufende Jahr auf 3 Prozent und f\u00fcr 2009 auf 2,2 Prozent gestiegen<\/a>. Aber ist das ein Grund, die Diplomatie jetzt auf zu geben und zur Axt zu greifen? Ich denke nicht.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/ecb_spf_inflationserwartungen_08q2.gif' alt='Euroland Inflationserwartungen' \/><\/p>\n<p>Dass die Inflationserwartungen f\u00fcr das laufende und kommende Jahr jetzt ansteigen, ist kaum verwunderlich. Der Anstieg der Energie- und Nahrungsmittelpreise ist st\u00e4rker ausgefallen als urspr\u00fcnglich erwartet wurde. Wie lange dieses Hoch noch anh\u00e4lt ist schwer zusagen, aber diese Preise werden nicht in den Himmel wachsen. Sp\u00e4testens wenn der Wachstumsschwung im Laufe des Jahres nachl\u00e4sst, wird die Hausse ein Ende haben. Der \u00d6lpreis ist von seinem Hoch vor zweieinhalb Wochen von 135 Dollar auf 122 Dollar zur\u00fcckgegangen und bei einigen Nahrungsmittelrohstoffen beginnen die Preise auch zu sinken. Was sollte da eine straffere Geldpolitik in Euroland bewirken? Preistreiber sind aber die Energie- und Nahrungsmittelpreise. Das sagt die EZB selbst. Zweitrundeneffekte hat sie dagegen noch nicht ausgemacht und die Kerninflationsrate hat die 2 Prozentmarke nicht \u00fcberschritten. Sie lag im April bei 1,6 Prozent.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/euroland_hvpi_hvpioenat_0805.gif' alt='Euroland Headline\/Core Inflation Mai\/April 08' \/><\/p>\n<p>Wenn die EZB jetzt voreilig H\u00e4rte zeigt und die Zinsen erh\u00f6ht, um die Inflationserwartungen zu z\u00e4hmen, dann schie\u00dft sie \u00fcber das Ziel hinaus, denn die l\u00e4ngerfristigen Erwartungen (\u00fcber zwei und f\u00fcnf Jahre) liegen genau auf ihrer Zielmarke. Ein Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem hat die EZB also nicht. Und sie hat es in den 10 Jahren ihres Bestehens nie gehabt. Hier scheint es einigen Herren in Frankfurt an Selbstvertrauen zu mangeln. Das Mittel mit dem die moderne Geldpolitik die Inflation zu steuern versucht, n\u00e4mlich \u00fcber h\u00f6here Zinsen die Nachfrage zu d\u00e4mpfe, wird die Glaubw\u00fcrdigkeit der EZB in der jetzigen Lage nicht erh\u00f6hen. Es ist viel eher geeignet ihrer Reputation zu schaden. Die Konjunktursignale in Euroland zeigen nach unten, und die beiden mit Abstand gr\u00f6\u00dften Handelspartner der W\u00e4hrungsunion, die USA und das Vereinigte K\u00f6nigreich, leiden unter sinkenden Immobilienpreisen und schwachem Wachstum. In dieses restriktive Umfeld noch zus\u00e4tzlich ein negatives Signal zu senden, ist bestens geeignet die Diskussion \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit der EZB neu zu beleben, wodurch sie in ihrer Handlungsfreiheit, neben dem engen Inflationsziel, noch zus\u00e4tzlich eingeschr\u00e4nkt wird. Da sie ihre Unabh\u00e4ngigkeit dann um so h\u00e4rter demonstrieren muss.<\/p>\n<p>Die Zinserh\u00f6hung im Juli ist also nicht nur sch\u00e4dlich, sie ist auch \u00fcberfl\u00fcssig und kaum zu begr\u00fcnden. Die monet\u00e4re Entwicklung, die die europ\u00e4ischen Zentralbanker als Argument der letzten Zuflucht immer mit sich herumtragen, hat sich in den letzten Monaten verbessert. <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/ezb\/pressenotizen\/2008\/20080529.geldmenge_april.pdf\" target=\"_blank\">Die Zuwachsrate von M1 lag im April bei nur noch 2,5 Prozent (gg. Vj.). Der Anstieg von M3 war mit 10,6 Prozent (gg. Vj.) immer noch sehr hoch, ist aber auch r\u00fcckl\u00e4ufig<\/a>. Die Geldmengenentwicklung wird zwar regelm\u00e4\u00dfig als Inflationsrisiko erw\u00e4hnt, ein akuter Handlungsbedarf wurde und wird daraus bisher aber nicht abgeleitet.<\/p>\n<p>Wie der <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/stats\/money\/lend\/html\/index.en.html\" target=\"_blank\">letzte Bank Lending Survey der EZB<\/a> zeigt, haben sich die Bedingungen f\u00fcr die Kreditfinanzierung der Unternehmen in Euroland in den letzten drei Quartalen stark verschlechtert. Im ersten Quartal gab es erstmals seit 2005 wieder mehr Banken, die einen R\u00fcckgang der Nachfrage nach Unternehmenskrediten berichteten, als Banken, die eine Zunahme berichteten. Das deutet auf eine sich abschw\u00e4chende Gesch\u00e4fts- und Investitionst\u00e4tigkeit im Euroraum hin.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/kreditstandards_euroland_de_08q1.gif' alt='BLS - Kreditstandards f\u00fcr Unternehmen' \/><br \/>\n<img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/kreditnachfrage_euroland_de_08q1.gif' alt='BLS - Nachfrage nach Unternehmenskrediten' \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Presse\/pressemitteilungen,did=252400.html\" target=\"_blank\">In Richtung schw\u00e4cheres Wachstum zeigen auch die Zahlen zum Auftragseingang bei der deutschen Industrie, die das Wirtschaftsministerium am Donnerstag ver\u00f6ffentlicht hat<\/a>. Gegen\u00fcber dem Vorjahr stieg der Auftragseingang im April saisonbereinigt nur noch um 4 Prozent nach zweistelligen Zuwachsraten im letzten Quartal 2007. Die Auftr\u00e4ge aus dem Ausland gingen im Monatsvergleich zum f\u00fcnften Mal hintereinander zur\u00fcck, zuletzt um minus 3,8 Prozent. Dabei war der R\u00fcckgang aus dem Euroraum st\u00e4rker als aus Nicht-EWU-L\u00e4ndern.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/auftragseingang_de_inland_ausland_0804.gif' alt='DE - Auftragseingang Industrie - Aus\/Inland April 08' \/><\/p>\n<p>Dass die Wirtschaft der W\u00e4hrungsunion keinen zus\u00e4tzlichen D\u00e4mpfer braucht, zeigt auch der Indikator f\u00fcr das Wirtschaftsklima, den die Europ\u00e4ische Kommission ver\u00f6ffentlicht. Seit Mitte 2007 wird die Stimmung schlechter. Erstaunlich ist der Vorlauf von 6 bis 9 Monaten, den dieser Stimmungsindikator vor der Entwicklung der Notenbankzinsen hat, wie die folgende Grafik zeigt.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/ea-esi_notenbankzins_0805.gif' alt='ESI und EZB Zins Mai 08' \/><\/p>\n<p>Es ist allerdings zu f\u00fcrchten, dass er seine &#8222;Prognoseeigenschaft&#8220; verloren hat, denn der EZB Rat scheint entschlossen zu sein, im Juli den Hauptrefinanzierungsatz um 25 Basispunkt an zu heben, weil &#8230; die Inflationserwartungen fest verankert sind? &#8230; die Inflation von Weltmarktpreisen getrieben wird, die mit h\u00f6heren Zinsen in Euroland nicht verhindert werden k\u00f6nnen? &#8230; das globale Wachstum sich schon von selbst abschw\u00e4cht, und die Verlangsamung in Euroland durch h\u00f6here Zinsen beschleunigt werden muss? &#8230; die Fundamentaldaten noch zu &#8222;sound&#8220;, also zu gesund sind? &#8230; bei schlechteren Fundamentaldaten, die Gefahr von Zweitrundeneffekten sinkt? &#8230; die Geldmenge zu schnell expandiert?<\/p>\n<p>Wir werden es im Juli erfahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die monatliche Pressekonferenz, die der Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Zentralbank Jean-Claude Trichet im Anschluss an die Sitzung des EZB Rats am Donnerstag hielt, lie\u00df nichts besonderes erwarten. 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