{"id":329,"date":"2008-06-19T13:18:00","date_gmt":"2008-06-19T11:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/06\/19\/inflation-statt-deflation_329"},"modified":"2008-06-19T13:18:00","modified_gmt":"2008-06-19T11:18:00","slug":"inflation-statt-deflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/06\/19\/inflation-statt-deflation_329","title":{"rendered":"Inflation statt Deflation"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr mich war Deflation lange Zeit der gr\u00f6\u00dfte anzunehmende Unfall, der uns und der Weltwirtschaft insgesamt drohte. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2007\/05\/14\/uberall-blasen_163\">Es gab verschiedene Blasen<\/a>, vor allem an den amerikanischen, britischen, spanischen und vermutlich auch an den chinesischen Immobilienm\u00e4rkten, aber auch an den Kreditm\u00e4rkten, wo Risikopr\u00e4mien zeitweise verschwunden waren, an den Aktienm\u00e4rkten Chinas und anderer Emerging Markets, oder an den M\u00e4rkten f\u00fcr Roh\u00f6l und Metalle. Die idealen Voraussetzungen f\u00fcr ein Deflationsszenario waren also gegeben.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Preise und Kurse hatten sich weit \u00fcber ihre Trendlinien hinaus erh\u00f6ht und w\u00fcrden einbrechen, wenn erst einmal klar w\u00fcrde, dass sie von den Ertragsaussichten her nicht haltbar seien. Die Ertragsaussichten w\u00fcrden sich nicht zuletzt auch dadurch verschlechtern, dass die Notenbanken die Z\u00fcgel anziehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde dann zwangsl\u00e4ufig auf breiter Front zu Verm\u00f6gensverlusten bei Verbrauchern, Banken und anderen Unternehmen f\u00fchren. Da eine hohe und zunehmende Verschuldung ein bestimmendes Charakteristikum der meisten Blasen ist, k\u00e4me es durch den Preisverfall bei den Sicherheiten zu Insolvenzen, mindest aber in gro\u00dfem Stil zu einer Verschlechterung der Bilanzen. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/03\/11\/deleveraging-ist-das-gebot-der-stunde_294\" >Das wiederum w\u00fcrde die Schuldner oft auf Jahre hinaus zwingen, ihre Schulden zu vermindern, also mehr zu sparen und weniger auszugeben.<\/a> Das war das Muster in der Depression der drei\u00dfiger Jahre und der langen japanischen Rezession der neunziger Jahren.<\/p>\n<p>Jetzt sind wir aber in einer Situation, wo zwar die Immobilienblasen allesamt platzen, wo es eine ausgewachsene Kreditkrise gibt, wo die Aktienm\u00e4rkte Chinas um mehr als die H\u00e4lfte an Wert verloren haben, aber wo von Deflation im Weltma\u00dfstab nicht viel zu sehen ist. Die Rohstoffm\u00e4rkte sind zudem fest wie eh und je.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/csi_m_0806.gif' alt='Shanghai Composite 0806' \/><\/p>\n<p>Inflation ist heute das Thema, nicht Deflation. Global hat sie sich innerhalb eines Jahres auf fast 4 \u00bd Prozent verdoppelt. Auf den Vorstufen des Wertsch\u00f6pfungsprozesses nimmt der Kostendruck deutlich zu, einschlie\u00dflich der L\u00f6hne, und die Inflationserwartungen beginnen, aus dem Ruder zu laufen. Die EZB, die Fed, die Bank of England und alle \u00fcbrigen Notenbanken planen gegenw\u00e4rtig, im n\u00e4chsten Schritt die Zinsen zu erh\u00f6hen. Sie haben immer weniger Bedenken, dass es dadurch zu einer nicht beherrschbaren Rezession kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>War es vielleicht so, dass die Notenbanken, in ihrer Furcht vor Deflation und Nullzinsbarriere, jahrelang eine viel zu expansive Politik betrieben hatten &#8211; was sich nunmehr r\u00e4cht? In den goldenen Anfangsjahren dieses Jahrtausends schien der Traum aller Wirtschaftspolitiker wahr geworden zu sein: Es gab rekordhohes Wachstum bei sehr moderater Geldentwertung. Vor allem die Emerging Markets mit ihrem hohen Produktivit\u00e4tswachstum, dem \u00dcberschuss an Arbeitskr\u00e4ften und relativ schwachen Wechselkursen sorgten daf\u00fcr, dass der Wettbewerbsdruck stark blieb und sich die Preise nur schwer erh\u00f6hen lie\u00dfen. Nicht nur in den USA blieb die expansive Geldpolitik lange ohne negative Folgen f\u00fcr die Inflation.<\/p>\n<p>In den Emerging Economies wurde noch mehr auf Wachstum gesetzt. Da die Leistungsbilanzen meist deutliche \u00dcbersch\u00fcsse aufwiesen und es zudem wegen der hervorragenden Wachstumsaussichten zu privaten Netto-Kapitalzufl\u00fcssen kam, waren die Notenbanken dieser L\u00e4nder gezwungen, gewaltige Devisenreserven anzusammeln, wenn sie nicht den Wechselkurs ihrer W\u00e4hrung gegen\u00fcber dem Dollar aufwerten lassen wollten. Wie <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/cms\/s\/0\/c8c0cd8e-3c95-11dd-b958-0000779fd2ac.html\" target=\"_blank\">Martin Wolf am Mittwoch in der Financial Times<\/a> zeigt, haben die W\u00e4hrungsreserven der Welt vor allem aus diesem Grund in den vergangenen sieben Jahren von 1,9 auf 6,8 Billionen Dollar zugenommen. Im Gegenzug sind die Schwellenl\u00e4nder finanziell unabh\u00e4ngig von Geldgebern im Westen geworden und brauchten nicht mit Sanktionen des IWF und anderer Gl\u00e4ubiger zu rechnen. Netto waren sie zu den gr\u00f6\u00dften Kapitalexporteuren geworden. Das Ganze ging auch deshalb lange so gut, weil das Angebot an G\u00fctern und Diensten Schritt hielt mit der boomenden Nachfrage. Sowohl die Sparquoten als auch die Investitionsquoten waren so hoch, wie vor Jahrzehnten in Japan und in den Tigerstaaten Korea, Taiwan, Singapur und Hongkong.<\/p>\n<p>Inzwischen zeigt sich, dass die Auslastung der weltwirtschaftlichen Produktionskapazit\u00e4ten trotz ihrer starken Ausweitung so hoch ist wie seit den sechziger Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liegen die Realzinsen sowohl bei den kurzen als auch bei den langen Laufzeiten nur bei etwa 1 Prozent und damit nach wie vor deutlich unter der Wachstumsrate des globalen BIP, die zur Zeit 3 bis 3 \u00bd Prozent betragen d\u00fcrfte. Aus China ist inzwischen ein Exporteur von Inflation geworden, nachdem die Reservearmee an willigen und billigen Landbewohnern inzwischen deutlich geschrumpft ist und die L\u00f6hne mit zweistelligen Raten zunehmen &#8211; und das bei einer nicht l\u00e4nger real abwertenden W\u00e4hrung.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/world_gdp_growth_2008_x.gif' alt='Wachstum der Weltwirtschaft' \/><\/p>\n<p>Es fehlt nicht an Liquidit\u00e4t, aber die freien Kapazit\u00e4tsreserven sind allm\u00e4hlich verschwunden. Jetzt geht es daher also in die Preise. Das unterst\u00fctzt im \u00dcbrigen nat\u00fcrlich auch die Rohstoffm\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Die Deflationsgefahr ist meiner Ansicht nach aber noch nicht ausger\u00e4umt. Ich vermute vor allem, dass die Verm\u00f6genseffekte die Konjunktur in den USA, Gro\u00dfbritannien, Spanien und China stark d\u00e4mpfen werden. Hinzu kommt bei allen erd\u00f6limportierenden L\u00e4ndern, einschlie\u00dflich Eurolands, der massive Kaufkraftverlust durch die Verteuerung der Einfuhren. Je teurer das \u00d6l, desto gr\u00f6\u00dfer das Risiko einer ausgewachsenen Weltrezession &#8211; so wie das in der Vergangenheit stets der Fall war. Nicht zu vergessen die zu erwartende restriktivere Geldpolitik, die ebenfalls die Nachfrage und damit die Konjunktur d\u00e4mpft.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/fed_zinsen_und_us_payrolls_0805.gif' alt='US Besch\u00e4ftigung und Fed Zinspolitik' \/><\/p>\n<p>Es ist noch nicht ausgemacht, dass wir es tats\u00e4chlich mit einer neuen Inflationsmentalit\u00e4t zu tun haben. Ich vermute insbesondere, dass es die Fed nicht so ernst nehmen wird mit ihrer Ank\u00fcndigung, dass der n\u00e4chste Schritt eine Zinserh\u00f6hung sein wird. Bislang ist n\u00e4mlich noch gar nicht abzusehen, dass es wieder zu einem Konjunkturaufschwung kommt. In der Vergangenheit hat die Fed nie die Zinsen erh\u00f6ht, solange die Besch\u00e4ftigung und die Industrieproduktion r\u00fcckl\u00e4ufig waren. Das ist aber immer noch der Fall.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2008\/06\/fed_zinsen_und_us_produktion_0805.gif' alt='US Prodution und Fed Zinspolitik' \/><\/p>\n<p>Wenn ich recht damit habe, d\u00fcrfte der Dollar demn\u00e4chst erneut unter Druck geraten. Ich vermute auch, dass der steile Anstieg der Bondrenditen sowohl hier als auch in Amerika eine mittelfristig unberechtigte Inflationsfurcht widerspiegelt. Ich schlie\u00dfe nicht aus, dass wir bei den zehnj\u00e4hrigen Bundesanleihen noch die F\u00fcnf vor dem Komma sehen werden, danach aber m\u00fcsste die Aussicht, dass wir uns auf eine Rezession zu bewegen, die entscheidende Determinante der Renditen werden. Das klingt alles, nebenbei gesagt, nicht sehr positiv f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte. Sie werden schwach bleiben.<\/p>\n<p>Wie kommt es \u00fcbrigens, dass wir keine Flucht in die Sachwerte, also Immobilien und Aktien, erleben? Warum f\u00e4llt der Goldpreis? So gro\u00df kann die Inflationsfurcht nicht sein, jedenfalls nicht bei den Anlegern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr mich war Deflation lange Zeit der gr\u00f6\u00dfte anzunehmende Unfall, der uns und der Weltwirtschaft insgesamt drohte. 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