{"id":3387,"date":"2011-08-09T18:09:56","date_gmt":"2011-08-09T16:09:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=3387"},"modified":"2011-08-09T19:53:16","modified_gmt":"2011-08-09T17:53:16","slug":"pro-zyklische-finanzpolitik-ist-verantwortlich-fur-den-crash","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/08\/09\/pro-zyklische-finanzpolitik-ist-verantwortlich-fur-den-crash_3387","title":{"rendered":"Pro-zyklische Finanzpolitik ist verantwortlich f\u00fcr den Crash"},"content":{"rendered":"<p>Gegen Abend kam der Ausverkauf an den Aktienm\u00e4rkten und Rohstoffm\u00e4rkten erst einmal zu einem Ende. Die Anleger erwarten, dass der Chef der Fed angesichts der Panik der vergangenen Tage heute noch einmal ein Kaninchen aus dem Hut zaubern wird. Er k\u00f6nnte beispielsweise verk\u00fcnden, dass die Notenbank k\u00fcnftig st\u00e4rker am langen Ende der Renditekurve intervenieren wird oder dass auf Jahre hinaus nicht geplant ist, die Notenbankbilanz wieder zu verk\u00fcrzen. So oder so, die Botschaft wird sein, dass es nicht an Liquidit\u00e4t mangeln wird. Das wird die Aktienm\u00e4rkte in den n\u00e4chsten Tagen vermutlich etwas beruhigen, aber nichts daran \u00e4ndern, dass sich die amerikanischen Konsumenten mit ihren Ausgaben zur\u00fcckhalten &#8211; ihre Schulden sind einfach zu hoch.<!--more--><\/p>\n<p>Die wichtigsten M\u00e4rkte f\u00fcr Staatsanleihen sind nach wie vor sehr fest. Sie waren heute aber etwas schw\u00e4cher, ebenso wie der Goldpreis, der im Augenblick nur 41 mal h\u00f6her ist als in der Sp\u00e4tphase von Bretton Woods, nach 43 mal gestern. Den US Treasuries hat die Herabstufung von dreifach auf doppel A nicht geschadet. Im Gegenteil, die zehnj\u00e4hrige Rendite ist seit dem Schluss von Freitag um 16 Basispunkte auf nunmehr 2,38 Prozent gesunken. Bundesanleihen waren nicht ganz so fest und rentieren im Augenblick mit 2,35 Prozent. In beiden F\u00e4llen liegen die langen Zinsen unterhalb der Inflationsraten.<\/p>\n<p>Die Anleger gehen offenbar davon aus, dass sich das globale Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamen wird, dass deflation\u00e4re Tendenzen \u00fcberwiegen, und dass das W\u00e4hrungssystem stark gef\u00e4hrdet ist. Nichts davon ist neu, aber es ist nicht mehr m\u00f6glich, die Risiken auszublenden. Sie haben sich kumuliert, und jetzt ist es zum Crash gekommen.<\/p>\n<p>Vor allem d\u00e4mmert es den Anlegern, dass es sich in den USA nicht um einen normalen Aufschwung handeln wird. Die Verschuldung der privaten Haushalte ist angesichts sinkender Immobilienpreise ein immer gr\u00f6\u00dferes Problem &#8211; wenn meine Hypothek gr\u00f6\u00dfer ist als der Marktwert meines Hauses, muss ich auf Teufel komm raus sparen, um meine Kreditw\u00fcrdigkeit wieder herzustellen. Mindestens 25 Prozent der amerikanischen Haushalte sind davon betroffen. Das hat einen massiven deflation\u00e4ren Effekt. Auch die Vereinbarung zwischen Kongress und Wei\u00dfem Haus \u00fcber die Reduzierung des Haushaltsdefizits ebenso wie die Absenkung der amerikanischen Bonit\u00e4t durch S&amp;P wirken per saldo restriktiv. Der Regierung bleibt nichts anderes \u00fcbrig, als ihre Budgetdefizite zu vermindern. Wie ernst die Lage ist, l\u00e4sst sich am besten an den Arbeitsmarktzahlen ablesen: Die Besch\u00e4ftigung war im Juli immer noch um 5,0 Prozent niedriger als Ende 2007, dem bisherigen H\u00f6hepunkt &#8211; auch das reale BIP liegt nach wie vor unter seinem Vorkrisenniveau. Die Arbeitslosigkeit ist im Juli vor allem deswegen von 9,2 auf 9,1 Prozent gesunken, weil fast 200.000 Menschen aufgeh\u00f6rt haben, sich um einen Job zu bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Es ist auch klar, dass die Versuche Italiens und Spaniens, unter dem Druck der EZB ihre Haushaltsdefizite zur\u00fcckzufahren, pro-zyklisch, also rezessionsverst\u00e4rkend wirken. Sind die Defizite erst einmal hoch genug, bleibt den Regierungen nichts anderes \u00fcbrig als zu sparen. Wenn jetzt in Form von Steuersenkungen und Ausgabensteigerungen noch mal richtig Gas gegeben w\u00fcrde, w\u00e4re absehbar, dass sich die Bedienung der Staatsschulden stark verteuern w\u00fcrde, so dass das Horrorszenarium einer staatlichen Insolvenz f\u00fcr diese beiden L\u00e4nder immer n\u00e4her r\u00fcckte. Gro\u00dfbritannien ist ein weiteres gro\u00dfes Land, in dem bewusst und aggressiv eine Restriktionspolitik betrieben wird.<\/p>\n<p>Ich addiere mal die Anteile der genannten vier L\u00e4nder am Sozialprodukt der Welt: USA 19,7 Prozent, Italien 2,4 Prozent, Spanien 1,8 Prozent, GB 2,9 Prozent (laut IWF, zu Kaufkraftparit\u00e4ten) und sch\u00e4tze f\u00fcr die Probleml\u00e4nder Griechenland, Irland, Portugal sowie die gef\u00e4hrdeten L\u00e4nder Mittel- und Osteuropas einen Anteil von 2 Prozent. Das hei\u00dft, dass in 28,8 Prozent der Weltwirtschaft trotz einer gro\u00dfen Unterauslastung der Kapazit\u00e4ten und hoher Arbeitslosigkeit eine sehr restriktive Finanzpolitik verfolgt wird.<\/p>\n<p>Es sieht zudem danach aus, als ob Frankreich (Anteil: 2,9 Prozent) der n\u00e4chste Kandidat sein k\u00f6nnte: In normalen Zeiten rentieren zehnj\u00e4hrige staatliche Anleihen des Landes 0,15 Prozentpunkte mehr als Bundesanleihen &#8211; in den vergangenen Wochen hat sich der Abstand auf \u00fcber 0,85 ausgeweitet. Auch die Franzosen sind in der Finanzpolitik nicht mehr unabh\u00e4ngig und m\u00fcssen sparen.<\/p>\n<p>Wir sind in vielen reichen L\u00e4ndern, mit wenigen Ausnahmen (Schweden, Schweiz, Deutschland), an einem Punkt angelangt, wo weder die Geldpolitik noch die Finanzpolitik die Konjunktur unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Die Geldpolitik ist ohnehin schon so expansiv, wie sie nur sein kann, und die Finanzpolitik steht nolens volens auf der Bremse. Die Finanzm\u00e4rkte haben das Sagen.<\/p>\n<p>Ich frage mich, wie die Wirtschaftspolitik aus dieser Falle herauskommen kann. Vermutlich kann nur eine international eng koordinierte und sehr expansive Finanzpolitik helfen. Ein New Deal f\u00fcr die Welt. Damit die Leute den Staaten auch weiterhin ihr Geld leihen und nicht irgendwann ihr Vertrauen in die Papierw\u00e4hrungen verlieren, m\u00fcsste das verbunden sein mit einem glaubhaften Plan, wie die Schulden letztendlich abgebaut werden sollen. K\u00e4me es dazu, w\u00fcrde es den Anlegern schwerfallen, zwischen sicheren und weniger sicheren Anlagen zu unterscheiden. Sie k\u00f6nnten sich nicht mehr einzelne M\u00e4rkte f\u00fcr ihre Attacken heraussuchen. Im Grunde ist das eine Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Weltfinanzpolitik und daher unrealistisch.<\/p>\n<p>Bin ich zu pessimistisch? Ich sehe mir gern die Prognosen von JPMorgan an, weil sie sehr gr\u00fcndlich sind und mir zeigen, wie die Welt von amerikanischer Warte aussieht. Am vergangenen Freitag ver\u00f6ffentlichte die Bank die folgenden Zahlen: globales reales BIP im ersten Halbjahr 2,2 Prozent annualisiert und mit aktuellen Wechselkursen gerechnet, gefolgt von 3,3 Prozent im zweiten Halbjahr. Die Schw\u00e4che in den meisten OECD-L\u00e4ndern sollte danach also weiterhin durch das robuste Wachstum in den Schwellenl\u00e4ndern &#8211; 6 Prozent im zweiten Halbjahr &#8211; kompensiert werden. Immerhin entf\u00e4llt inzwischen die H\u00e4lfte des weltwirtschaftlichen Outputs auf diese dynamische Region. Die Analysten erwarteten au\u00dferdem, dass Japans Sozialprodukt im dritten und vierten Quartal mit Raten von mehr als 7 Prozent zunehmen w\u00fcrde. Das sieht insgesamt nicht schlecht aus und rechtfertigt kaum die Panik, die die Aktienm\u00e4rkte ergriffen hat.<\/p>\n<p>Es l\u00e4sst sich auch argumentieren, dass ein Gutteil der wirtschaftlichen Probleme in den Industriel\u00e4ndern seinen Ursprung im j\u00fcngsten Rohstoffboom hatte: Weil so viel Geld an die Rohstoffproduzenten transferiert werden musste, nahm das Einkommen mehr als zwei Jahre lang langsamer zu als die Produktion. Wenn nun die Rohstoffpreise zur\u00fcckgehen, kehrt sich der Prozess um und die Kaufkraft nimmt st\u00e4rker zu als das reale BIP.<\/p>\n<p>Insgesamt komme ich aber zu dem Schluss, dass es nicht einfach so weitergehen kann als sei nichts geschehen, als handele es sich nur um eine Wachstumsdelle in den OECD-L\u00e4ndern. Die restriktiven Impulse, die von der pro-zyklischen Finanzpolitik und dem Schuldenabbau in den L\u00e4ndern ausgehen, in denen Immobilienblasen geplatzt sind, lassen sich nur schwer ausgleichen. Selbst China d\u00fcrfte einen Schock erleiden, wenn auf einmal die Exporte nach den USA einbrechen &#8211; was nichts Anderes hei\u00dft, als dass China als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft ausfallen k\u00f6nnte. Ziehen wir uns warm an!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen Abend kam der Ausverkauf an den Aktienm\u00e4rkten und Rohstoffm\u00e4rkten erst einmal zu einem Ende. Die Anleger erwarten, dass der Chef der Fed angesichts der Panik der vergangenen Tage heute noch einmal ein Kaninchen aus dem Hut zaubern wird. 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